Werbung

 
Apps mit irreführender oder störender Werbung sind nicht zulässig. Die Werbeanzeigen dürfen nur innerhalb der jeweiligen App erscheinen. In Ihrer App geschaltete Werbeanzeigen werden als Teil Ihrer App angesehen und müssen daher sämtlichen Richtlinien entsprechen. Informationen über Richtlinien zu Glücksspielwerbung finden Sie hier.

ALLES MINIMIEREN ALLES MAXIMIEREN

 

Nutzung von Standortdaten zu Werbezwecken

Wenn Daten, die im Rahmen von Berechtigungen zur Ermittlung des Gerätestandorts eingeholt wurden, auch für die Schaltung von Werbung genutzt werden, müssen die Richtlinien für personenbezogene und vertrauliche Informationen eingehalten werden. Darüber hinaus gelten für solche Apps die folgenden Anforderungen:

  • Der Nutzer muss eindeutig darauf hingewiesen werden, dass die im Rahmen der Berechtigung angeforderten Daten zum Gerätestandort zu Werbezwecken verwendet oder erhoben werden. Außerdem muss dies in der verbindlichen Datenschutzerklärung der App dokumentiert sein, einschließlich Links zu relevanten Datenschutzerklärungen von Werbenetzwerken, in denen die Nutzung von Standortdaten erläutert ist.
  • In Einklang mit den Anforderungen bezüglich der Berechtigungen zur Standortermittlung dürfen diese nur angefordert werden, um vorhandene Funktionen oder Dienste in Ihrer App zu implementieren. Es ist nicht zulässig, Berechtigungen zur Ermittlung des Gerätestandorts ausschließlich zu Werbezwecken anzufordern.

 

Irreführende Werbung

Werbeanzeigen dürfen weder die Benutzeroberfläche einer App noch Betriebssystembenachrichtigungen oder -warnungen simulieren oder nachahmen. Es muss für Nutzer eindeutig erkennbar sein, über welche App die Werbeanzeige geschaltet wird.

Beispiele für häufig auftretende Verstöße
  • Werbeanzeigen, die die Benutzeroberfläche einer App nachahmen:

     

    ① Das Fragezeichensymbol in dieser App ist eine Werbeanzeige, die den Nutzer auf eine externe Landingpage weiterleitet.

  • Werbeanzeigen, die Systembenachrichtigungen nachahmen:

    ① ② Bei den Beispielen oben handelt es sich um Werbeanzeigen, die verschiedene Systembenachrichtigungen nachahmen.

 

Monetarisierung des Sperrbildschirms

Nur wenn Apps ausschließlich auf den Sperrbildschirm ausgerichtet sind, dürfen über sie Werbung oder Funktionen eingeführt werden, mit denen das gesperrte Display eines Geräts monetarisiert wird.

 

Störende Werbung

Störende Werbeanzeigen sind Anzeigen, die Nutzern auf unerwartete Weise angezeigt werden. Sie führen zu unbeabsichtigten Klicks und verschlechtern oder beeinträchtigen die Nutzerfreundlichkeit von Gerätefunktionen. 

In der App dürfen Nutzer nicht dazu gezwungen werden, auf eine Anzeige zu klicken oder personenbezogene Daten zu Werbezwecken zu senden, damit sie die App vollständig nutzen können. Interstitial-Anzeigen dürfen nur innerhalb der App geschaltet werden, in der sie erscheinen. Wenn in Ihrer App Interstitial-Anzeigen oder sonstige Werbeanzeigen geschaltet werden, die die normale Nutzung beeinträchtigen, müssen sie sich einfach schließen lassen, ohne dass dem Nutzer daraus Nachteile entstehen.

Beispiele für häufig auftretende Verstöße
  • Werbeanzeigen, die den gesamten Bildschirm einnehmen oder die normale Nutzung stören und sich nicht klar sichtbar schließen lassen:

           ① Diese Werbeanzeige hat keine Schaltfläche zum Schließen.

  • Werbeanzeigen, die den Nutzer durch eine falsche "Schließen"-Schaltfläche zum Tippen zwingen oder Werbeanzeigen, die plötzlich in bestimmten Bereichen der App erscheinen, auf die der Nutzer normalerweise für eine andere Funktion tippt.
  • Werbeanzeigen, die eine falsche "Schließen"-Schaltfläche verwenden
    Werbeanzeigen, die plötzlich in einem Bereich erscheinen, in dem der Nutzer normalerweise auf In-App-Funktionen tippt

 

Beeinträchtigung von Apps, Werbeanzeigen Dritter oder Gerätefunktionen

Mit Ihrer App verbundene Werbeanzeigen dürfen weder andere Apps noch andere Werbeanzeigen oder den Gerätebetrieb beeinträchtigen, darunter System- oder Geräteschaltflächen und -ports. Das gilt unter anderem für Overlays, Companion-Anzeigen und Widget-Anzeigenblöcke. Die Werbeanzeigen dürfen nur innerhalb der jeweiligen App erscheinen.
Beispiele für häufig auftretende Verstöße
  • Werbeanzeigen, die außerhalb der jeweiligen App erscheinen:

    Beschreibung: Der Nutzer navigiert von dieser App zum Startbildschirm. Plötzlich erscheint eine Werbeanzeige auf dem Startbildschirm.

 
  • Werbeanzeigen, die durch die Schaltfläche für den Startbildschirm oder andere Funktionen ausgelöst werden, die explizit zum Beenden der App konzipiert wurden:

    Beschreibung: Der Nutzer versucht, die App zu beenden und zum Startbildschirm zurückzukehren. Stattdessen wird der erwartete Ablauf aber durch eine Werbeanzeige unterbrochen.

 

Unangemessene Werbung

Der Inhalt von Werbeanzeigen in Ihrer App muss der beabsichtigten Zielgruppe Ihrer App entsprechen, auch wenn der Inhalt der Werbeanzeigen an sich die Richtlinien erfüllt.
Beispiele für häufig auftretende Verstöße
      ① Diese Werbeanzeige (geeignet für Teenager) ist für die Zielgruppe der App (ab 7 Jahre) unangemessen.

      ② Diese Werbeanzeige (geeignet für Erwachsene) ist für die Zielgruppe der App (ab 12 Jahre) unangemessen.

 

Verwendung der Android-Werbe-ID

Mit Version 4.0 der Google Play-Dienste wurden neue APIs sowie eine ID eingeführt, die von Werbetreibenden und Anbietern von Analysediensten genutzt werden können. Die Bedingungen für die Nutzung dieser ID finden Sie unten.

  • Nutzung: Die Android-Werbe-ID (Android Advertising Identifier, AAID) darf nur zu Werbezwecken sowie zur Nutzeranalyse verwendet werden. Der Status der Einstellung zur Deaktivierung interessenbezogener bzw. personalisierter Werbung muss bei jedem Zugriff auf die ID überprüft werden.
  • Verknüpfung mit personenidentifizierbaren Informationen oder sonstigen IDs.
    • Verwendung für Werbung: Die Werbe-ID darf nicht zu Werbezwecken mit gleichbleibenden Geräte-IDs wie MAC-Adresse oder IMEI verknüpft werden. Die Werbe-ID darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers mit personenidentifizierbaren Informationen verknüpft werden.
    • Verwendung zur Datenanalyse: Die Werbe-ID darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers mit personenidentifizierbaren Informationen oder gleichbleibenden Geräte-IDs wie MAC-Adresse oder IMEI verknüpft werden. In den Richtlinien zu Nutzerdaten finden Sie zusätzliche Informationen zu gleichbleibenden Geräte-IDs.
  • Entscheidung der Nutzer respektieren:
    • Nach Zurücksetzen der ID darf eine neue Werbe-ID nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers mit einer vorherigen Werbe-ID oder daraus stammenden Daten verknüpft werden.
    • Sie müssen die vom Nutzer gewählte Einstellung zur Deaktivierung interessenbezogener bzw. personalisierter Werbung respektieren. Wenn ein Nutzer diese Einstellung aktiviert hat, dürfen Sie die Werbe-ID nicht zum Erstellen von Nutzerprofilen zu Werbezwecken oder zur Bereitstellung von personalisierten Anzeigen nutzen. Zulässig sind hingegen kontextbezogene Werbung, Frequency Capping, Conversion-Tracking, die Erstellung von Berichten sowie Sicherheits- und Betrugserkennung.
    • Auf neueren Geräten wird die Android-Werbe-ID entfernt, wenn sie von einem Nutzer gelöscht wird. Beim Versuch, auf die ID zuzugreifen, wird dann eine Folge von Nullen angezeigt. Ein Gerät ohne Werbe-ID darf nicht mit Daten verbunden werden, die mit einer früheren Werbe-ID verknüpft sind oder daraus stammen.
  • Transparenz gegenüber Nutzern: Die Erfassung und Nutzung der Werbe-ID sowie die Verpflichtung zur Einhaltung dieser Bestimmungen muss den Nutzern in einer rechtlich angemessenen Benachrichtigung zum Datenschutz mitgeteilt werden. Weitere Informationen zu unseren Datenschutzstandards finden Sie in unseren Richtlinien zu Nutzerdaten.
  • Einhaltung der Nutzungsbedingungen: Die Werbe-ID darf ausschließlich gemäß den Google Play-Programmrichtlinien für Entwickler verwendet werden. Dies gilt auch für sämtliche Parteien, an die Sie die ID im Rahmen Ihrer Geschäftstätigkeit weitergeben. In allen Apps, die bei Google Play hochgeladen oder veröffentlicht werden, muss zu Werbezwecken die Werbe-ID, sofern auf einem Gerät vorhanden, anstelle sonstiger Geräte-IDs verwendet werden.
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