Werbung

Apps mit irreführender oder störender Werbung sind nicht zulässig. Die Werbeanzeigen dürfen nur innerhalb der jeweiligen App erscheinen. Wir betrachten Anzeigen und die damit verbundenen Angebote, die in Ihrer App bereitgestellt werden, als Teil Ihrer App. Die in Ihrer App eingeblendeten Anzeigen müssen mit allen Google-Richtlinien übereinstimmen. Informationen über Richtlinien zu Glücksspielwerbung finden Sie hier.

ALLES MINIMIEREN ALLES MAXIMIEREN

 

Nutzung von Standortdaten zu Werbezwecken

Wenn Daten, die im Rahmen von Berechtigungen zur Ermittlung des Gerätestandorts eingeholt wurden, auch für die Schaltung von Werbung genutzt werden, müssen die Richtlinien für personenbezogene und vertrauliche Informationen eingehalten werden. Darüber hinaus gelten für solche Apps die folgenden Anforderungen:

  • Der Nutzer muss eindeutig darauf hingewiesen werden, dass die im Rahmen der Berechtigung angeforderten Daten zum Gerätestandort zu Werbezwecken verwendet oder erhoben werden. Außerdem muss dies in der verbindlichen Datenschutzerklärung der App dokumentiert sein, einschließlich Links zu relevanten Datenschutzerklärungen von Werbenetzwerken, in denen die Nutzung von Standortdaten erläutert ist.
  • In Einklang mit den Anforderungen bezüglich der Berechtigungen zur Standortermittlung dürfen diese nur angefordert werden, um vorhandene Funktionen oder Dienste in Ihrer App zu implementieren. Es ist nicht zulässig, Berechtigungen zur Ermittlung des Gerätestandorts ausschließlich zu Werbezwecken anzufordern.

 

Irreführende Werbung

Werbeanzeigen dürfen die Benutzeroberfläche einer App-Funktion nicht simulieren oder nachahmen, etwa Benachrichtigungen oder Warnungen eines Betriebssystems. Es muss für Nutzer eindeutig erkennbar sein, über welche App die Werbeanzeige geschaltet wird.

Beispiele für häufig auftretende Verstöße
  • Werbeanzeigen, die die Benutzeroberfläche einer App nachahmen:

     

    ① Das Fragezeichensymbol in dieser App ist eine Werbeanzeige, die den Nutzer auf eine externe Landingpage weiterleitet.

  • Werbeanzeigen, die Systembenachrichtigungen nachahmen:

    ① ② Bei den Beispielen oben handelt es sich um Werbeanzeigen, die verschiedene Systembenachrichtigungen nachahmen.



    ① Bei dem Beispiel oben handelt es sich um einen Funktionsbereich, der andere Funktionen nachahmt, Nutzer aber nur zu Werbung weiterleitet.

 

Monetarisierung des Sperrbildschirms

Nur wenn Apps ausschließlich auf den Sperrbildschirm ausgerichtet sind, dürfen über sie Werbung oder Funktionen eingeführt werden, mit denen das gesperrte Display eines Geräts monetarisiert wird.

 

Störende Werbung

Störende Werbeanzeigen sind Anzeigen, die Nutzern auf unerwartete Weise angezeigt werden. Sie führen zu unbeabsichtigten Klicks und verschlechtern oder beeinträchtigen die Nutzerfreundlichkeit von Gerätefunktionen. 

In der App dürfen Nutzer nicht dazu gezwungen werden, auf eine Anzeige zu klicken oder personenbezogene Daten zu Werbezwecken zu senden, damit sie die App vollständig nutzen können. Interstitial-Anzeigen dürfen nur innerhalb der App geschaltet werden, in der sie erscheinen. Wenn in Ihrer App Interstitial-Anzeigen oder sonstige Werbeanzeigen geschaltet werden, die die normale Nutzung beeinträchtigen, müssen sie sich einfach schließen lassen, ohne dass dem Nutzer daraus Nachteile entstehen.

Beispiele für häufig auftretende Verstöße
  • Werbeanzeigen, die den gesamten Bildschirm einnehmen oder die normale Nutzung stören und sich nicht klar sichtbar schließen lassen:

           ① Diese Werbeanzeige hat keine Schaltfläche zum Schließen.

  • Werbeanzeigen, die den Nutzer durch eine falsche "Schließen"-Schaltfläche zum Tippen zwingen oder Werbeanzeigen, die plötzlich in bestimmten Bereichen der App erscheinen, auf die der Nutzer normalerweise für eine andere Funktion tippt.
  • Werbeanzeigen, die eine falsche "Schließen"-Schaltfläche verwenden
    Werbeanzeigen, die plötzlich in einem Bereich erscheinen, in dem der Nutzer normalerweise auf In-App-Funktionen tippt

 

Beeinträchtigung von Apps, Werbeanzeigen Dritter oder Gerätefunktionen

Mit Ihrer App verbundene Werbeanzeigen dürfen weder andere Apps noch andere Werbeanzeigen oder den Gerätebetrieb beeinträchtigen, darunter System- oder Geräteschaltflächen und -ports. Das gilt unter anderem für Overlays, Companion-Anzeigen und Widget-Anzeigenblöcke. Die Werbeanzeigen dürfen nur innerhalb der jeweiligen App erscheinen.
Beispiele für häufig auftretende Verstöße
  • Werbeanzeigen, die außerhalb der jeweiligen App erscheinen:

    Beschreibung: Der Nutzer navigiert von dieser App zum Startbildschirm. Plötzlich erscheint eine Werbeanzeige auf dem Startbildschirm.

 
  • Werbeanzeigen, die durch die Schaltfläche für den Startbildschirm oder andere Funktionen ausgelöst werden, die explizit zum Beenden der App konzipiert wurden:

    Beschreibung: Der Nutzer versucht, die App zu beenden und zum Startbildschirm zurückzukehren. Stattdessen wird der erwartete Ablauf aber durch eine Werbeanzeige unterbrochen.

 

Unangemessene Werbung

Die Anzeigen und die damit verbundenen Angebote (z. B. Werbung für den Download einer anderen App), die in Ihrer App eingeblendet werden, müssen für die Altersfreigabe Ihrer App geeignet sein, auch wenn die Inhalte selbst ansonsten mit unseren Richtlinien übereinstimmen.
Beispiele für häufig auftretende Verstöße

① Diese Anzeige ist für die Altersfreigabe (Alle) dieser App unangemessen (Teenager).
② Diese Anzeige ist für die Altersfreigabe (Teenager) dieser App unangemessen (Erwachsene)
③ Das Angebot der Anzeige (Werbung für den Download einer App für Erwachsene) ist für die Altersfreigabe der Spiele-App, in der die Anzeige eingeblendet wurde, unangemessen (Alle)

 

Verwendung der Android-Werbe-ID

Mit Version 4.0 der Google Play-Dienste wurden neue APIs sowie eine ID eingeführt, die von Werbetreibenden und Anbietern von Analysediensten genutzt werden können. Die Bedingungen für die Nutzung dieser ID finden Sie unten.

  • Nutzung: Die Android-Werbe-ID (Android Advertising Identifier, AAID) darf nur zu Werbezwecken sowie zur Nutzeranalyse verwendet werden. Der Status der Einstellung zur Deaktivierung interessenbezogener bzw. personalisierter Werbung muss bei jedem Zugriff auf die ID überprüft werden.
  • Verknüpfung mit personenidentifizierbaren Informationen oder sonstigen IDs.
    • Verwendung für Werbung: Die Werbe-ID darf nicht zu Werbezwecken mit gleichbleibenden Geräte-IDs wie SSAID, MAC-Adresse oder IMEI verknüpft werden. Die Werbe-ID darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers mit personenbezogenen Daten verknüpft werden.
    • Verwendung für Analysezwecke: Die Werbe-ID darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers zu Analysezwecken mit personenidentifizierbaren Informationen oder gleichbleibenden Geräte-IDs wie SSAID, MAC-Adresse oder IMEI verknüpft werden. In der Richtlinie zu Nutzerdaten finden Sie zusätzliche Informationen zu gleichbleibenden Geräte-IDs.
  • Entscheidung der Nutzer respektieren:
    • Nach Zurücksetzen der ID darf eine neue Werbe-ID nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers mit einer vorherigen Werbe-ID oder daraus stammenden Daten verknüpft werden.
    • Sie müssen die vom Nutzer gewählte Einstellung zur Deaktivierung interessenbezogener bzw. personalisierter Werbung respektieren. Wenn ein Nutzer diese Einstellung aktiviert hat, dürfen Sie die Werbe-ID nicht zum Erstellen von Nutzerprofilen zu Werbezwecken oder zur Bereitstellung von personalisierten Anzeigen nutzen. Zulässig sind hingegen kontextbezogene Werbung, Frequency Capping, Conversion-Tracking, die Erstellung von Berichten sowie Sicherheits- und Betrugserkennung.
    • Auf neueren Geräten wird die Android-Werbe-ID entfernt, wenn sie von einem Nutzer gelöscht wird. Beim Versuch, auf die ID zuzugreifen, wird dann eine Folge von Nullen angezeigt. Ein Gerät ohne Werbe-ID darf nicht mit Daten verbunden werden, die mit einer früheren Werbe-ID verknüpft sind oder daraus stammen.
  • Transparenz gegenüber Nutzern: Die Erfassung und Nutzung der Werbe-ID sowie die Verpflichtung zur Einhaltung dieser Bestimmungen muss den Nutzern in einer rechtlich angemessenen Benachrichtigung zum Datenschutz mitgeteilt werden. Weitere Informationen zu unseren Datenschutzstandards finden Sie in unserer Richtlinie zu Nutzerdaten.
  • Einhaltung der Nutzungsbedingungen: Die Werbe-ID darf ausschließlich gemäß den Google Play-Programmrichtlinien für Entwickler verwendet werden. Dies gilt auch für sämtliche Parteien, an die Sie die ID im Rahmen Ihrer Geschäftstätigkeit weitergeben. In allen Apps, die bei Google Play hochgeladen oder veröffentlicht werden, muss zu Werbezwecken die Werbe-ID, sofern auf einem Gerät vorhanden, anstelle sonstiger Geräte-IDs verwendet werden.

 

Better Ads Experiences

Entwickler müssen die folgenden Anzeigenrichtlinien einhalten, um Nutzern bei der Verwendung von Google Play-Apps eine hohe Qualität zu bieten. Ihre Anzeigen dürfen nicht auf die folgenden für Nutzer unerwarteten Arten angezeigt werden:

  • Vollbild-Interstitial-Anzeigen aller Formate (Video, GIF, statisch usw.), die unerwartet eingeblendet werden, in der Regel wenn der Nutzer etwas anderes tun möchte, sind nicht zulässig. 
    • Anzeigen, die während des Spiels zu Beginn eines Levels oder zu Beginn eines Inhaltsabschnitts erscheinen, sind nicht zulässig. 
    • Interstitial-Anzeigen mit Videovollbild, die vor dem Ladebildschirm einer App (Startbildschirm) eingeblendet werden, sind nicht zulässig.
  • Vollbild-Interstitial-Anzeigen aller Formate, die sich nicht nach 15 Sekunden schließen lassen, sind nicht zulässig. Vollbild-Interstitials mit Opt-in oder Vollbild-Interstitials, die die Aktionen der Nutzer nicht unterbrechen (beispielsweise nach Anzeige des Spielstands in einer Gaming-App), dürfen länger als 15 Sekunden eingeblendet werden.

Diese Richtlinie gilt nicht für Anzeigen mit Prämie, der die Nutzer ausdrücklich zugestimmt haben (z. B. wenn sich Nutzer eine Anzeige ansehen und dafür ausdrücklich eine Prämie wie die Freischaltung einer bestimmten Spielfunktion oder eines bestimmten Inhalts erhalten). Diese Richtlinie gilt auch nicht für Monetarisierung und Werbung, die die normale Nutzung der App oder des Spiels nicht beeinträchtigt (z. B. Videoinhalte mit integrierten Anzeigen oder Banneranzeigen, die nicht im Vollbildmodus eingeblendet werden).

Damit orientieren wir uns an den Better Ads Experiences. Weitere Informationen zu den Better Ads Standards finden Sie auf der Website der Coalition of Better Ads.
Beispiele für häufig auftretende Verstöße
  • Unerwartete Anzeigen, die während eines Spiels oder zu Beginn eines Inhaltsabschnitts erscheinen (z. B. nachdem ein Nutzer auf eine Schaltfläche geklickt hat und bevor die mit dem Klick auf die Schaltfläche beabsichtigte Aktion beginnt). Nutzer erwarten an dieser Stelle nicht, eine Anzeige zu sehen, da sie eigentlich ein Spiel beginnen oder mit Inhalten interagieren wollten.

    ① Eine unerwartete statische Anzeige wird während des Spiels zu Beginn eines Levels eingeblendet.

    ② Eine unerwartete Videoanzeige wird zu Beginn eines Inhaltsabschnitts eingeblendet.
  • Eine Vollbildanzeige, die während des Spiels eingeblendet wird und nicht nach 15 Sekunden geschlossen werden kann

    ①  Eine Interstitial-Anzeige wird während des Spiels eingeblendet und der Nutzer kann sie nicht nach 15 Sekunden überspringen.
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