Responsive Displayanzeigen verwalten

Responsive Anzeigen wurden durch responsive Displayanzeigen ersetzt. Sie sind jetzt der standardmäßige Anzeigentyp für das Displaynetzwerk. Diese Anzeigen enthalten alle Funktionen der responsiven Anzeigen, es können mehrere Assets für jeden Typ eingegeben werden und Sie haben mehr Kontrolle über Ihre Anzeigen. Wenn Sie derzeit responsive Anzeigen schalten, werden Sie dazu aufgefordert, sie als responsive Displayanzeigen zu speichern.

Responsive Displayanzeigen sind Asset-Anzeigen und können erstellt werden, indem Sie Elemente wie Bilder, Anzeigentitel, Logos und Textzeilen hochladen. Google kombiniert dann diese Assets und generiert so Anzeigen, die optimal auf den jeweiligen Nutzer abgestimmt sind.

In diesem Artikel werden die Best Practices zur Verwaltung von responsiven Displayanzeigen beschrieben.

Assets verwalten

About responsive display ads

Bilder

Das Bild ist die wichtigste Komponente Ihrer Anzeige. Dadurch können die Nutzer Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Marke besser einordnen. Sie sollten nur qualitativ hochwertige Bilder verwenden, auf denen der Fokus auf dem Unternehmen, Produkt oder der Marke liegt. Für responsive Displayanzeigen können Sie bis zu 15 Marketingbilder hochladen. Folgendes sollte dabei vermieden werden:

  • Unscharfe Bilder
  • Schiefe/verzerrte Bilder
  • Bilder mit Spiegelungen
  • Ausgewaschene oder invertierte Farben, übertriebene Filter
  • Bilder mit Rahmen
  • Bildcollagen
  • Bilder mit digital erstelltem Hintergrund
  • Überlagerter Text über dem Bild, der in kleineren Größen schwer lesbar ist

Logos

Sie können optional bis zu 5 verschiedene Logos hochladen. Wenn Sie kein Logo festlegen, verwendet Google ein neutrales Symbol wie eine Weltkugel oder den ersten Buchstaben Ihres Markennamens. Folgende Punkte sollten Sie beim Auswählen eines Logos berücksichtigen:

  • Das Seitenverhältnis des Logos muss 1 : 1 oder 4 : 1 sein. Es wird empfohlen, beide Varianten hochzuladen.
  • Das Logo sollte zentriert und sorgsam zugeschnitten sein.
  • Fügen Sie dem Logo keinen zusätzlichen Text und keine irrelevanten Elemente hinzu.
  • Ein weißer Hintergrund ist zulässig, empfohlen wird jedoch ein transparenter Hintergrund.
  • Der Weißraum oder Abstand sollte nicht mehr als 1/16 der Größe des Logos einnehmen. Wenn Ihr Logo beispielsweise 400 × 400 Pixel hat, darf der Abstand nicht breiter als 25 Pixel sein.

Textzeilen

Sie können bis zu 5 Textzeilen mit jeweils maximal 90 Zeichen für Ihre Marke oder Ihr Produkt erstellen. Die Textzeile gehört in der Regel zu einem Anzeigentitel (weitere Informationen siehe unten) und sollte dementsprechend formuliert werden. Nutzen Sie diesen Abschnitt, um zusätzliche Informationen anzugeben und damit die Vorzüge Ihres Produkts oder Ihrer Marke hervorzuheben.

Anzeigentitel

Sie können bis zu 5 verschiedene Anzeigentitel mit jeweils 30 Zeichen für Ihre responsive Displayanzeige hochladen. Wenn die Anzeigentitel alle eindeutige Botschaften enthalten, lässt sich eine optimale Leistung erzielen. Der Titel sollte informativ sein und die Vorzüge müssen klar definiert werden.

Ziehen Sie Folgendes in Betracht:

  • Am Ende des Anzeigentitels ist keine Zeichensetzung erforderlich.
  • Der Text aus der Textzeile sollte sich nicht wiederholen.
  • Verwenden Sie im Anzeigentitel nicht den Namen Ihres Unternehmens.

Lange Anzeigentitel

In langen Anzeigentiteln stehen Ihnen 90 Zeichen zur Verfügung, um die Vorzüge Ihrer Marke oder Ihres Produkts zu beschreiben. Ein guter Titel ist interessant und hilfreich für die Nutzer. Je nachdem, wo Ihre Anzeige erscheint, wird der lange Anzeigentitel unter Umständen ohne den zusätzlichen Text aus der Textzeile angezeigt. Der Titel sollte deshalb auch für sich stehen können und eine eindeutige Botschaft vermitteln.

Feed für dynamisches Remarketing hinzufügen

Wenn Sie Ihre Kampagnen mit einem Feed verknüpfen, wird dadurch in der Regel die Nutzererfahrung verbessert. Die Qualität der Produktinformationen kann entscheidend dafür sein, welche Nutzer sich am meisten für Ihre Anzeige interessieren. Ein umfassender, qualitativ hochwertiger Feed sorgt für relevantere Anzeigen. Weitere Informationen zum Erstellen von Displayanzeigen für dynamisches Remarketing

Leistungslabels

Mit den verschiedenen Creative-Assets, die Sie für Ihre Kampagnen hochladen, erzielen Sie unterschiedliche Ergebnisse und können diese im Zeitverlauf sehen. Wenn mithilfe der Assets genug statistisch signifikante Daten erhoben wurden, wird im Asset-Bericht ein Leistungslabel angezeigt. Das ist die datenbasierte Leistung pro Asset, also je Textzeile, Anzeigentitel oder Bild. Während Sie Ihre Anzeige bearbeiten, sehen Sie neben den Assets möglicherweise die Benachrichtigung Geringe Leistung. Mithilfe des Google Ads-Tools können Sie bei Bedarf die nötigen Anpassungen vornehmen, um so die bestmöglichen Assets zu erstellen.

Anzeigeneffektivität

Anhand der Anzeigeneffektivität lassen sich Relevanz, Länge und Vielfalt des Anzeigeninhalts einschätzen. Wenn Ihre Anzeige relevante und individuelle Inhalte enthält, können Sie potenziellen Kunden die passende Werbebotschaft präsentieren und so die Leistung steigern.

Dieser Messwert bietet eine Gesamtbewertung und gibt Aufschluss über die Qualität der responsiven Displayanzeige. Die Bewertung basiert auf der Menge und Vielfalt der Assets. Mit mehr individuellen Assets können Sie diese Bewertung verbessern und die Chancen erhöhen, Ihren Kunden das beste Creative zu präsentieren. Sie finden die Bewertung in der neuen Google Ads-Oberfläche als Spalte im Anzeigenbericht. Weitere Informationen zur Anzeigeneffektivität

Die Anzeigeneffektivität umfasst zwei weitere Komponenten:

  1. Nächster Schritt: wichtige Empfehlung oder nächster Schritt zur Verbesserung der Anzeige
  2. Asset-Qualität: Beurteilung der drei wichtigsten Asset-Typen (Bilder, kurze Anzeigentitel und Beschreibungen)

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