Conversion-Anpassungen

Der typische Conversion-Pfad eines Kunden endet im Normalfall nach der Conversion. Das ist jedoch nicht immer so. Manchmal geben Kunden gekaufte Waren zurück, stornieren Reservierungen oder führen Aktionen durch, die sie für das Unternehmen wertvoller machen. Sie können diese Umstände durch Änderungen der Conversion-Werte berücksichtigen, nachdem sie in Google Ads-Berichten aufgeführt wurden.

In diesem Artikel wird die Funktionsweise und Verwendung der Conversion-Anpassung erläutert.

Einsatzmöglichkeiten von Conversion-Anpassungen

Wenn Sie eine der folgenden Aktionen durchführen müssen, können Conversion-Anpassungen nützlich sein:

  • Conversions zurückziehen, die nicht mehr in den Conversion-Spalten gezählt werden sollen: Das ist etwa bei stornierten Reservierungen oder Retouren sinnvoll.
  • Den Wert von Conversions reduzieren, wenn Teile einer Bestellung zurückgegeben werden: Wenn ein Kunde beispielsweise nach Schuhen sucht, kann er Schuhe in verschiedenen Größen bestellen und die nicht passenden zurückgeben. Dadurch wird der Gesamtwert des Kaufs reduziert.
  • Conversion-Wert basierend auf dem Customer Lifetime Value ändern: Dies ist notwendig, wenn Kunden (und folglich deren Conversions) auf der Grundlage ihrer bisherigen Käufe für Ihr Unternehmen lukrativer oder weniger wertvoll sind.

Funktionsweise der Conversion-Anpassung

Conversions lassen sich auf zwei Arten anpassen.

  • Neu formulieren: Sie können den Conversion-Wert ändern, aber nicht die Anzahl der Conversions. Das wirkt sich nur auf die Spalten Conv.-Wert und Wert aller Conv. sowie die Gebotsstrategie ROAS (Return on Advertising Spend) aus.
  • Zurückziehen: Sie können eine Conversion dauerhaft entfernen und den Conversion-Wert in 0 ändern. Somit wird er bei der Conversion-Anzahl nicht mehr berücksichtigt. Dadurch werden die Spalten Conv., Conv.-Wert und Wert aller Conv. aktualisiert. Das hat auch Auswirkungen auf die Gebotsstrategien CPA und ROAS.

Wichtig: Wenn eine Conversion zurückgezogen oder ihr Wert auf 0 gesetzt wurde, kann sie nicht mehr angepasst werden. Alle Versuche, die Conversion später anzupassen, werden ohne Fehlermeldung ignoriert.

Wenn Sie das Zurückziehen der Conversion „rückgängig machen“ möchten, können Sie die Conversion-Daten noch einmal mit leicht abweichenden Conversion-Zeitstempeln hochladen. Fügen Sie beispielsweise dem Zeitstempel von Conversions einige Sekunden hinzu, damit sie wie neue Conversions behandelt werden. Weitere Informationen zum Anpassen von Conversions

Hinweis: Sie können Online-Conversions nur anpassen, wenn Sie in Ihren Transaktionen eine Transaktions-ID verwendet haben. Google Ads verwendet die Kombination aus Transaktions-ID und Namen der Conversion-Aktion in Ihrer Tabelle, um die Conversion zu ermitteln, die Sie ändern möchten. Da Sie für jede Conversion auch eine Anpassungszeit angeben, können Sie Ihre Conversion-Daten segmentieren und feststellen, wie viel Zeit zwischen Conversion und Anpassung verstreicht.

Wenn Sie eine Conversion neu formulieren oder zurückziehen möchten, müssen Sie Ihre Transaktionsdaten in eine Tabelle einfügen und angeben, welche Conversions Sie in Google Ads-Berichten anpassen möchten.

  • Zurückziehen: Geben Sie das Datum und die Uhrzeit an, zu der die Conversion zurückgezogen wurde. Außerdem werden die Transaktions-ID oder GCLID (Google Click ID) sowie der Name der mit der Conversion verknüpften Conversion-Aktion benötigt. Laden Sie dann die Tabelle genauso hoch, wie Sie Offline-Conversions in Google Ads importieren.
  • Neu formulieren: Legen Sie einen neuen Wert für die Conversions fest. Geben Sie zusätzlich das Datum und die Uhrzeit an, zu der die Conversion neu formuliert wurde. Außerdem werden die Transaktions-ID oder GCLID sowie der Name der mit der Conversion verknüpften Conversion-Aktion benötigt. Laden Sie dann die Tabelle genauso hoch, wie Sie Offline-Conversions in Google Ads importieren.
Hinweis: Wenn Sie offline hochgeladene Conversions anpassen, die mit einer Transaktions-ID erstellt wurden, nutzen Sie diese ID. Falls eine Offline-Conversion ohne Transaktions-ID erstellt wurde, verwenden Sie zur Anpassung die GCLID sowie Datum und Uhrzeit der Conversion.

Die Änderungen werden nach der für normale Conversion-Daten üblichen Dauer in den Spalten Conversions. Alle Conversions, Conversion-Wert undWert aller Conv. angezeigt.

Tipp

Da Sie in Google Ads nicht feststellen können, ob ein Auftrag einem Google Ads-Klick zugeordnet wurde, empfehlen wir Ihnen, alle Aufträge hochzuladen, die Sie anpassen möchten. Wenn der Auftrag keinem Google Ads-Klick zugeordnet wurde und daher nicht in Ihren Google Ads-Berichten enthalten ist, werden Sie per Fehlermeldung darüber informiert, dass die Conversion nicht gefunden wurde.

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