Conversions anpassen

Der Wert einer Conversion kann sich ändern, nachdem ein Kunde eine Conversion durchgeführt hat.

In diesem Artikel wird detailliert erläutert, wie Sie Ihre Google Ads-Conversions anpassen, um entweder den Wert der Conversion neu zu formulieren oder ihn vollständig aus Ihren Berichten zurückzuziehen. 

Hinweis

  • Um Ihre Conversions anzupassen, sollten Sie Ihre Conversions bereits mit einer Auftrags-ID erfassen, anhand der Sie Ihre Conversions eindeutig identifizieren können. Anleitung zum Verwenden einer Auftrags-ID für Conversions
  • Wenn die Conversions Ihres Kontos über ein Verwaltungskonto erfasst werden, müssen alle Conversion-Anpassungen vom Verwaltungskonto aus hochgeladen werden.

Anleitung

Gehen Sie wie unten angegeben vor, um Ihre Daten zu Conversion-Anpassungen vorzubereiten und zu importieren.

Schritt 1: Daten für den Import vorbereiten

  1. Überprüfen Sie genau, ob die eingegebenen Daten korrekt sind, denn eine Anpassung kann nach dem Importieren der Datei nicht rückgängig gemacht werden. Zur Berichtigung müssen Sie den falschen Anpassungswert in der Datei korrigieren und sie noch einmal importieren. Nach dem Zurückziehen einer Conversion wird sie vollständig aus Ihren Berichten entfernt. Wenn Sie eine importierte Conversion entfernen und ihren Wert später ändern möchten, müssen Sie sie manuell importieren. Und wenn Sie eine Website-Conversion entfernen, ist es nicht möglich, sie Ihren Berichten wieder hinzuzufügen. Laden Sie die Vorlage für die Conversion-Anpassung herunter (Excel, CSV oder Google Tabellen). Sie können Vorlagen auch über die Google Ads-Benutzeroberfläche herunterladen:
    1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an. Klicken Sie rechts oben auf das Werkzeugsymbol.
    2. Klicken Sie dann unter "Messung" auf Conversions.
    3. Klicken Sie im Menü links auf Uploads.
    4. Klicken Sie auf das Pluszeichen.
    5. Klicken Sie auf Vorlagen aufrufen.
    6. Suchen Sie nach Tabellen für "Conversion-Anpassungen" und wählen Sie eine Vorlage zum Herunterladen aus. 
  2. Halten Sie sich an die folgenden Richtlinien zum Hochladen von Tabellen:
    1. Entfernen Sie keine der Spalten in der Tabelle, da ansonsten der Import fehlschlägt.
    2. Es dürfen keine zusätzlichen Spalten oder personenbezogenen Daten enthalten sein.
      Wurden die importierten Conversions innerhalb eines Tages nach dem Klick erzielt, sind sie in Google Ads eventuell noch nicht erfasst worden. Laden Sie daher am besten bei jedem Import die Daten eines zusätzlichen Tages mit hoch. In Google Ads werden doppelte Anpassungen nicht gezählt. Anhand der Auftrags-ID, des Conversion-Namens und des Zeitpunkts der Conversion-Anpassung wird in Google Ads ermittelt, ob es sich um eine einzelne Anpassung handelt.
  3. Geben Sie die Zeitzone in einem der folgenden Formate ein:
    1. Verwenden Sie diese Liste, um die Zeitzonen-ID einzugeben. Diese Methode wird empfohlen, um Fehler bei der Umstellung auf die Sommerzeit zu vermeiden.
    2. Geben Sie die Abweichung von GMT (Greenwich Mean Time) ein. Diese Abweichung wird durch "+" bzw. "-" und die vierstellige Stundenangabe für den Zeitunterschied angegeben. So ist beispielsweise für Berlin "+0100" oder für New York "-0500" einzugeben. Wenn Sie GMT verwenden, geben Sie einfach "+0000" ein.
  4. Fügen Sie als Nächstes für jede Conversion eine neue Zeile ein und füllen Sie die Spalten so aus:
    1. Die Spalte, die die Conversion identifiziert. Diese variiert je nach der verwendeten Vorlage:
      1. (online conversions) Order ID: Eine eindeutige ID für die Conversion. Sie geben diese ID an, wenn Sie eine Auftrags-ID für Ihre Conversions verwenden.
      2. (offline conversions) Google Click ID: Die GCLID, die zu der zuvor hochgeladenen Offline-Conversion geführt hat, sowie Datum und Uhrzeit der Conversion. Diese Angabe sollte mit dem Zeitstempel der Offline-Conversion-Erstellung übereinstimmen.
    2. Conversion Name: Der Name der Conversion-Aktion, für die Sie die Conversion erfassen möchten, z. B., "Zimmerreservierungen" oder "Onlineverkäufe". Sie müssen genau dieselbe Schreibweise (einschließlich der Großschreibung) verwenden wie beim Erstellen der Conversion-Aktion in Ihrem Google Ads-Konto.
    3. Adjustment Time: Das Datum und die Uhrzeit der Anpassung des Conversion-Werts oder der Zeitpunkt, an dem Sie von der Änderung der Conversion erfahren haben. Nachstehend sehen Sie eine Liste der zulässigen Datumsformate (z. B. MM/dd/yyyy HH:mm:ss). Sie können Datum und Uhrzeit der Conversion eine Zeitzone hinzufügen. Verwenden Sie hierzu eines der vier letzten Formate in der Liste. Ersetzen Sie "+z" durch die Abweichung von der GMT, die durch "+" bzw. "-" und den vierstellig dargestellten Zeitunterschied angegeben wird. Alternativ können Sie auch "zzzz" durch die Zeitzonen-ID aus dieser Liste ersetzen. Die Anpassungszeit muss nach Datum und Uhrzeit der Conversion liegen.
       
      1. Format
      1. Beispiele
      1. MM/dd/yyyy hh:mm:ss aa
      1. "08/14/2012 5:01:54 PM"
      1. MMM dd, yyyy hh:mm:ss aa
      1. "Aug 14, 2012 5:01:54 PM"
      1. MM/dd/yyyy HH:mm:ss
      1. "08/14/2012 17:01:54"
      1. yyyy-MM-dd HH:mm:ss
      1. "2012-08-14 13:00:00"
      1. yyyy-MM-ddTHH:mm:ss
      1. "2012-08-14T13:00:00"
      1. yyyy-MM-dd HH:mm:ss+z
      1. "2012-08-14 13:00:00+0500"
      1. yyyy-MM-ddTHH:mm:ss+z
      1. "2012-08-14T13:00:00-0100"
      1. yyyy-MM-dd HH:mm:ss zzzz
      1. "2012-08-14 13:00:00 America/Los_Angeles"
      1. yyyy-MM-ddTHH:mm:ss zzzz
      1. "2012-08-14T13:00:00 America/Los_Angeles"
    4. Adjustment Type: Ein Wert, an dem in Google Ads erkannt wird, ob Sie den Wert einer Conversion neu formulieren ("RESTATE") oder ihn komplett zurückziehen ("RETRACT").
    5. Adjusted Value: Eine Zahl, die den neuen Wert der Conversion darstellt. Sie müssen keinen angepassten Wert für Conversions eingeben, die Sie zurückziehen. Ihr Wert wird automatisch vom Gesamtwert der Conversion in Ihrem Konto subtrahiert. Wenn durch den von Ihnen eingegebenen Anpassungswert den Wert der Conversion auf 0 reduziert wird, wird die Conversion automatisch aus Ihren Berichten entfernt.
    6. Adjusted Value Currency: Dieses optionale Feld gibt Aufschluss über die Währung der Conversion-Anpassung. Verwenden Sie dieses Feld, wenn Sie für Anpassungswerte oder verschiedene Konten unterschiedliche Währungen festgelegt haben. Verwenden Sie dreistellige Währungscodes gemäß ISO 4217, z. B. USD für US-amerikanische Dollar oder JPY für den japanischen Yen. Wenn Sie keinen Wert angeben, wird standardmäßig die Währung festgelegt, die Sie für die Conversion in Google Ads ausgewählt haben. Wenn Sie eine Anpassung in einer Währung vornehmen, die sich von der Währung der ursprünglichen Conversion unterscheidet, wird sie unter Verwendung des durchschnittlichen täglichen Wechselkurses umgerechnet.
  5. Speichern Sie die Änderungen in Ihrer Datei.

Schritt 2: Conversion-Anpassungen importieren

Sobald Ihr Conversion-Tabellenblatt bereit ist, können Sie es genauso wie Conversions hochladen. Werbetreibende, die Conversions programmatisch aktualisieren müssen, sollten die Funktion für geplante Uploads nutzen. Weitere Informationen zum Importieren von Conversions

Mehrere Anpassungen hochladen

Es ist möglich, dass eine Conversion mehrmals angepasst werden muss, wenn z. B. zwei oder mehr Artikel in einer Bestellung zu unterschiedlichen Zeiten zurückgegeben werden. Wenn Sie in Ihrer Tabelle mehrere Anpassungen für eine Conversion vorgenommen haben, wird diejenige mit der früheren Anpassungszeit zuerst verarbeitet. Wenn eine Conversion jedoch zurückgezogen oder der Wert der Conversion durch eine Anpassung auf 0 reduziert wird, wird die Conversion aus Ihren Berichten entfernt und nachfolgende Anpassungen werden in Google Ads nicht verarbeitet.

Weitere Informationen

War dieser Artikel hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?