AdWords mit Google Analytics optimieren: Best Practices von Google

Detailliertere Analysen durch die Einbindung von Google Analytics-Messwerten in Google Ads

Einführung

Mit Google Ads und Google Analytics verhält es sich ähnlich wie mit Sonne und Strand: Jedes für sich ist schon toll, aber zusammen sind sie noch besser.

Wenn Sie Ihre Google Ads- und Analytics-Konten verknüpfen, erhalten Sie wertvolle Erkenntnisse über Ihre Anzeigen und Ihre Website. Google Analytics spielt eine entscheidende Rolle in dieser Kombination: Hier wird der Google Ads-Traffic dargestellt, der nicht zu einer Conversion geführt hat. Ausgehend davon, dass die durchschnittliche Conversion-Rate einer Website bei 3 % liegt, verbleibt ein Traffic-Anteil von 97 %, der genauer untersucht werden sollte. Wesentlich genauer.

Sie können damit beginnen, diese detaillierten Daten zu sammeln, indem Sie Ihre Konten verknüpfen. Zunächst arbeiten wir mit Google Analytics-Messwerten in Google Ads, danach mit Google Ads-Messwerten in Google Analytics. Auf beiden Plattformen sollten diese Strategien gemeinsam eingesetzt werden, um maximale Erfolge zu erzielen.

Sie können die Interaktionen Ihrer Kunden mit Ihrer Website besser verstehen, wenn Sie auf der Google Ads-Oberfläche mit Google Analytics-Messwerten arbeiten. So erhalten Sie detaillierte Erkenntnisse über das Conversion-Verhalten, präzisere Zielgruppenprofile und einen besseren Überblick über den Prozess, den Ihre Kunden vom ersten Klick auf eine Anzeige bis zur gewünschten Conversion durchlaufen. Sehen wir uns das genauer an.

Die Bedeutung der Verknüpfung von Google Ads- und Google Analytics-Konten

The Importance of Linking AdWords and Google Analytics Accounts

By linking AdWords and Google Analytics together, you’ll get deeper understanding of the interactions your customers have with your ads and your website.

Abschlüsse für Zielvorhaben und E-Commerce-Transaktionen importieren

Bei einer Conversion handelt es sich normalerweise um einen abgeschlossenen Kauf oder einen erfassten Lead. Als Zielvorhaben kommen hingegen die verschiedensten Faktoren infrage: der Besuch einer bestimmten Seite, eine festgelegte Zeit auf einer Website oder sonstige Aspekte, die für Sie relevant sind.

Google Analytics bietet Ihnen ein flexibles Zielvorhaben-Tracking und die Zielvorhaben können als Conversions in Google Ads importiert werden. So haben Sie die Möglichkeit, detailliertere Analysen durchzuführen und Zielvorhaben zu erstellen, die auch als Profile für bestimmte Zielgruppen dienen.

Tipp

Es besteht die Möglichkeit geringfügiger Datenabweichungen, da in Google Ads Klicks und in Analytics Sitzungen erfasst werden. Ein Klick ist die Interaktion eines Nutzers mit Ihrer Anzeige; eine Sitzung ist eine Gruppe von Interaktionen, die in einem bestimmten Zeitrahmen von einem Nutzer auf Ihrer Website vorgenommen werden. Dies sollten Sie beim Analysieren Ihrer Daten stets bedenken.

Diese Zielvorhaben können bestimmte Aktionen sein, die Sie als wichtig einstufen. Beispiele:

  • Ziel: Ein Besuch auf einer bestimmten Seite Ihrer Website wie einer neuen Blogseite ("/blog"), wenn Sie versuchen, eine Kundencommunity aufzubauen
  • Dauer: Die Zeit, die ein Nutzer auf Ihrer Website verbringt. Dieses Zielvorhaben kann empfehlenswert sein, wenn Sie intensive Interaktionen der Nutzer fördern möchten oder wenn Sie sicherstellen möchten, dass die Nutzer die gewünschten Informationen möglichst schnell finden.
  • Seiten oder Bildschirme pro Sitzung: Anzahl der von einem Nutzer besuchten Seiten – dieses Zielvorhaben ist nützlich, wenn Sie die Interaktionen nach Seitenbesuchen und nicht nach der Zeit auf der Website analysieren möchten.
  • Ereignis: Der Moment, in dem ein Nutzer ein Video ansieht, ein Produkt in den Einkaufswagen legt, eine Seite über eine Schaltfläche für soziale Netzwerke teilt oder eine bestimmte andere Aktion durchführt. Dieses Zielvorhaben ist hilfreich, wenn die Nutzer nicht nur eine Zielseite aufrufen, sondern auch eine bestimmte Aktion durchführen sollen.

 

 

Alle diese Zielvorhaben können als Conversions in Google Ads importiert werden, sodass Sie die durch Ihre Anzeigen veranlassten Aktionen ermitteln und analysieren können.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, den Wert Ihrer Conversions in Google Ads zu erfassen.

Umsetzung in die Praxis Conversion-Tracking-Daten auswerten

 

Das Tracking in Google Analytics bietet jedoch die Möglichkeit, noch genauere Erkenntnisse zu gewinnen. Das E-Commerce-Tracking in Google Analytics umfasst detaillierte Informationen zu Produkten (zum Beispiel der mit jedem Produkt generierte Umsatz) und Transaktionen (beispielsweise Umsatz, Steuern, Versandkosten) sowie die Zeit bis zum Kauf (Anzahl der Tage und Sitzungen bis zum Kaufabschluss). In Google Ads sehen Sie die Anzahl der Transaktionen und den zugehörigen Umsatz, indem Sie Ihre E-Commerce-Transaktionen aus Google Analytics importieren. So können Sie die Leistung Ihres Kontos direkt mit Ihren Verkaufsdaten in Verbindung bringen.

Tipp

Sie sollten nicht nur die Sitzungsdauer erfassen. Die Sitzungsdauer wird ermittelt, indem die Zeitspannen zwischen den verschiedenen Interaktionen eines Nutzers addiert werden. Bei diesen Interaktionen kann es sich um Seitenaufrufe, Ereignisse oder E-Commerce-Transaktionen handeln. Wenn auf der Website nicht alle Interaktionen erfasst werden oder Nutzer lange auf einer Seite bleiben, bevor sie die Website verlassen, erhalten Sie eventuell keinen kompletten Überblick über die entsprechende Sitzungsdauer.

Mikro-Conversions definieren

Mikro-Conversions sind kleine, aber wertvolle Aktionen, die Nutzer auf Ihrer Website ausführen. So legen sie vielleicht ein Produkt in den Einkaufslagen oder laden einen Newsletter herunter.

Diese Conversions sind zwar nicht mit einem Einkauf über 2.000 € vergleichbar, geben jedoch Nutzeraktionen in verschiedenen Phasen des Recherche- und Kaufprozesses wieder, sodass Sie einen Anhaltspunkt erhalten, wie Sie die jeweilige Zielgruppe am besten erreichen.

Nachdem Sie diese Google Analytics-Zielvorhaben in Google Ads importiert haben, können Sie sie beliebig anpassen. Sie haben die Möglichkeit, die Art der Zählung oder den Conversion-Tracking-Zeitraum zu definieren

Mithilfe der Funktion "Segmente" lassen sich die verschiedenen Conversions und Mikro-Conversions nach Conversion-Name erfassen.

Benutzerdefinierte Remarketing-Listen erstellen

Remarketing-Listen helfen Ihnen, bei Nutzern präsent zu bleiben, die Interesse an Ihrem Angebot bekundet haben. Kombinieren Sie Google Ads und Google Analytics, um wirkungsvollere Remarketing-Listen für Ihre Kampagnen zu erstellen.

Hinweis: Für das Remarketing müssen Sie möglicherweise Ihren Analytics-Tracking-Code aktualisieren und es könnten weitere Anforderungen gelten.

Nutzer mit der höchsten Conversion-Wahrscheinlichkeit mithilfe von intelligenten Listen automatisch gruppieren

Intelligente Listen sind eine gute Option, wenn Sie keine Zeit haben, Ihre Zielgruppe selbst zu segmentieren. Google Analytics erstellt automatisch eine Liste der Nutzer Ihrer Website, bei denen die Conversion-Wahrscheinlichkeit am höchsten ist. Mithilfe von Remarketing können Sie diese Nutzer dann zurück auf Ihre Website führen.

Wenn Sie eigene benutzerdefinierte Remarketing-Listen erstellen möchten, können Sie Ihre ideale Zielgruppe ermitteln, indem Sie Segmentierungen in Google Analytics nutzen, darunter Seitenaufrufe, Standort, Site-Aktivitäten und Abschlüsse für Zielvorhaben. Sie haben die Möglichkeit, vordefinierte Listen auszuwählen oder eigene Listen zu erstellen und sehen sofort den geschätzten Umfang der Liste.

Ihr Ziel ist es, Gruppen zu erstellen, die Sie in Zukunft effektiv erreichen, zum Beispiel Besucher der Startseite, Betrachter von Produktseiten oder Nutzer, die Conversions abgebrochen bzw. durchgeführt haben. Diese und ähnliche Gruppen können Sie mit spezifischen Remarketing-Werbebotschaften ansprechen, die sie wieder zurück auf Ihre Website bringen.

Beispiel: Nutzer, die ursprünglich über einen nicht bezahlten Link auf einer anderen Website zu Ihrer Website gelangt sind, haben nicht auf Ihre Anzeigen geklickt und daher vielleicht andere Erwartungen, wenn sie Ihre Remarketing-Anzeige sehen. Oder Sie können Nutzer, die sich ein Video auf Ihrer Website angesehen haben, auf eine Zielseite mit einem Video leiten.

Mithilfe der mehr als 250 Dimensionen und Messwerte von Google Analytics können Sie solche spezifischen Remarketing-Listen erstellen. Ihre Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt: Sie entscheiden, was für Ihre Website und Ihr Unternehmen am relevantesten ist, und erstellen dann entsprechende Zielgruppen.

Tipp

Ideen für eigene Remarketing-Listen finden Sie in der Google Analytics-Lösungsgalerie. Importieren Sie eine Remarketing-Lösung oder nutzen Sie eine der Lösungen als Inspiration für Ihr Konto.

 

Google Ads mit Analytics-Zielvorhaben und -zielgruppen optimieren

Optimizing AdWords with Analytics Goals and Audiences - Google Best Practices

Analytics gives you more insight than is offered within AdWords by itself. You can use GA with AdWords in a lot of ways, but for this video we’ll cover three things in particular: (1) Import goals as AdWords conversions, (2) Create custom remarketing audiences in GA, and (3) Use Smart Lists for automatically generated audiences

Ermitteln, welche Google Ads-Kampagnen, -Anzeigen oder -Keywords zu Website-Interaktionen beitragen

Wenn Ihre Konten verknüpft sind, können Sie in Ihren Google Ads-Berichten Messwerte aus Google Analytics berücksichtigen. Fügen Sie den Google Ads-Standardmesswerten wie CTR und Conversion-Rate die Analytics-Messwerte für Website-Interaktionen hinzu, um noch detailliertere Erkenntnisse zu gewinnen.

Die meisten Klicks generieren keine Conversions. Dies sind die zuvor erwähnten 97 %. Anhand der Google Analytics-Messwerte können Sie ermitteln, woran es liegt, wenn Ihre Erwartungen nicht erfüllt werden. Und Sie haben Möglichkeiten, um diese Ergebnisse zu verbessern.

Probieren Sie beispielsweise Folgendes aus:

  • Neuer Call-to-Action in Ihren Anzeigen: Wie bereitet Ihre Werbebotschaft die Nutzer auf die Interaktion mit Ihrer Website vor? Wirkt sich ein neuer Call-to-Action auf die Seitenaufrufe oder die Sitzungsdauer aus?
  • Neue Keyword-Gruppe: Erfüllen Ihre Keywords die Erwartungen der Nutzer? Entsprechen die Absprungraten den Erwartungen aufgrunIhrer Keyword-Basis – oder sind sie besser?
  • Neue Kampagnenzielseite: Führt eine andere Zielseite dazu, dass Nutzer sich intensiver mit Ihrer Website beschäftigen? Verlängert sich die durchschnittliche Sitzungsdauer?

Bei der Leistungsanalyse gilt: je mehr Daten, desto besser, vorausgesetzt, diese Daten sind wirklich relevant. Konzentrieren Sie sich auf die Messwerte, die für Ihr Konto am wichtigsten sind. Nutzen Sie Google Analytics, wenn die primären Messwerte in Ihrem Konto nicht ausreichen, um effektive Entscheidungen zu treffen.

"Neue Sitzungen in %" beobachten, um zu ermitteln, mit welchen Keywords neue Nutzer gewonnen werden

Wenn Sie ermitteln möchten, wo Sie die Kunden mit Ihren Kampagnen im Kaufprozess erreichen, bietet sich der Messwert "Neue Sitzungen in %" an.

Dieser Messwert kann für die Anzahl der Neukunden Ihres Unternehmens stehen. Möglicherweise haben Sie eine grobe Vorstellung davon, mit welchen Keywords Sie neue Kunden auf Ihre Website leiten, mit "Neue Sitzungen in %" können Sie prüfen, ob Sie richtig liegen. Verwenden Sie diesen Wert, wenn Sie die Zielvorhaben für Ihr Konto festlegen oder wenn Sie den Erfolg eines Keywords bzw. einer Kampagne auswerten.

Mit bestimmten Keywords können Sie neue Nutzer auf sich aufmerksam machen. Diese Nutzer stellen einen anderen Wert dar als wiederkehrende Kunden, die erneut mit Ihrer Website interagieren. Planen Sie Ihre Werbebotschaften und Gebote daher entsprechend.

Wenn Sie neue Erkenntnisse darüber gewinnen, wie vertraut die einzelnen Nutzer mit Ihrer Website oder Ihrem Unternehmen sind, können Sie die Gesamtstrategie für Ihr Konto verbessern.

Tipp

Sie möchten noch mehr darüber erfahren, wie Kunden auf Sie aufmerksam werden? Dann sehen Sie sich Multi-Channel-Trichter und die Zuordnungsmodellierung in Google Analytics an. Dort erfahren Sie mehr über das Zusammenspiel der Channels, über die neue Nutzer auf Ihre Website geleitet werden.

 

Google Analytics-Messwerte in Google Ads verwenden

Using Google Analytics Metrics in AdWords Reporting - Google Best Practices

When your accounts are linked you can add GA metrics directly to your AdWords reports. In this video we’ll talk about what you can do with that, specifically (1) Understand which AdWords campaigns, ads & keywords drive on-site engagement and (2) Monitor ‘% New Sessions’ to learn which keywords attract new customers

 

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