Conversions in Form von Ladenbesuchen

Wenn Besuche Ihrer Unternehmensstandorte eine wichtige Rolle spielen, z. B. im Fall von Hotels, Autohäusern, Restaurants oder Einzelhandelsfilialen, können Sie anhand der Conversions in Form von Ladenbesuchen nachvollziehen, wie Ihre Anzeigen die Anzahl dieser Besuche beeinflussen.

Viele Verbraucher informieren sich online, bevor sie etwas in einem Geschäft kaufen. Mit Google Ads können Sie die Entscheidungen dieser potenziellen Kunden beeinflussen, sodass es zu mehr Ladenbesuchen kommen kann. Mit der Funktion „Ladenbesuche“ lässt sich die Effektivität Ihrer Onlineanzeigen umfassender ermitteln, weil auch Conversions berücksichtigt werden, die offline stattfinden. Außerdem können Sie mit dieser Funktion die Omni-Channel-Leistung von Kampagnen und den ROAS (Return on Advertising Spend) von Online- und Offlinekanälen optimieren.

Vorteile

  • Sie sehen, über welche Kampagnen, Keywords und Geräte Sie besonders viele Ladenbesuche erzielen.
  • Sie wissen, wie Ihr Return on Investment (ROI) entsteht, und können fundiertere Entscheidungen im Hinblick auf Anzeigen-Creatives, Ausgaben, Gebotsstrategien und andere Aspekte Ihrer Kampagnen treffen.
  • Sie können Conversions in Form von Ladenbesuchen in Ihre Smart Bidding-Strategien einbeziehen und so die Omni-Channel-Leistung analysieren und optimieren. Weitere Informationen zum Smart Bidding für Ladenbesuche

Funktionsweise

How store visit work, here is a digital interaction

Ein Nutzer ist in seinem Google-Konto angemeldet und hat den Standortverlauf in den Kontoeinstellungen aktiviert. Der Nutzer sieht eine Anzeige für Ihr Geschäft und interagiert mit ihr.

How store visits work; a user visiting a physical store

Später dann besucht der Nutzer Ihr Ladengeschäft.

How store visits work – extrapolate, aggregate, and anonymize purchases

Das Google-System verbindet diesen Besuch des Nutzers unter Beachtung des Datenschutzes mit den Interaktionen mit Ihrer Anzeige. Für Ladenbesuche werden anonyme, zusammengefasste Statistiken verwendet, die dann hochgerechnet werden, um Aufschluss über das allgemeine Nutzerverhalten zu erhalten.

Wenn unsere Systeme mögliche Besuche festgestellt haben, gibt es eine zusätzliche Prüfung: Ausgewählte Nutzer werden dann zu ihren Ladenbesuchen befragt. Über fünf Millionen Nutzer nehmen freiwillig über die Google Umfrage-App an solchen Umfragen teil. Wir möchten von ihnen wissen, welche Geschäfte sie besucht haben, und vergleichen die Antworten mit unseren Vorhersagen. Anschließend verwenden wir diese Daten für die Kalibrierung unserer maschinellen Lernmodelle.

How store visits work – report in Google Ads

Anhand der aktuellen und bisherigen Daten werden modellierte Werte dazu generiert, wie viele Nutzer das Geschäft besuchen, nachdem sie auf Ihre Anzeigen geklickt oder sie angesehen haben. Diese Ergebnisse sind dann in Ihren Google Ads-Berichten zu Ladenbesuchen sichtbar.

Voraussetzungen

Wenn Sie ein Ladengeschäft haben oder Ihre Produkte in einem solchen Geschäft verkaufen und bestimmte Kriterien erfüllen, können Sie unter Umständen Conversions in Form von Ladenbesuchen nutzen. Mit den folgenden Kriterien wird sichergestellt, dass uns genügend Daten für Berichte zu Ihrem Konto vorliegen und gleichzeitig der Datenschutz eingehalten wird.

  • Alle Ladengeschäfte müssen sich in Ländern befinden, in denen Berichte zu Ladenbesuchen verfügbar sind.
  • Die Ladengeschäfte dürfen keine Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die als sensibel eingestuft werden. Das wäre beispielsweise bei den folgenden Themen der Fall, sodass Conversions in Form von Ladenbesuchen für diese Geschäfte nicht unterstützt werden: Gesundheitswesen, Religion, Kinder, pornografische Inhalte.
  • Alle Ihre Anzeigen sollten Standorterweiterungen oder Affiliate-Standorterweiterungen enthalten, damit wir wissen, zu welchen Geschäften Sie Daten erhalten möchten. Je mehr Ladengeschäfte Sie haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass in Ihrem Konto genügend Daten für die Verwendung von Ladenbesuchen bereitstehen.
  • Ihre Standorterweiterungen oder Affiliate-Standorterweiterungen müssen in Google Ads aktiv sein und dürfen nicht auf Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene deaktiviert sein. Außerdem sollten Sie Erweiterungen für Kampagnen aktivieren. Andernfalls werden Ladenbesuche nicht erfasst und für das Google Ads-Konto gibt es möglicherweise nicht genügend Daten, um den Anforderungen für Ladenbesuche zu entsprechen.
  • Ihre Anzeigen müssen genügend Anzeigenklicks oder Impressionen erhalten und Ihr Unternehmen muss genügend Laufkundschaft haben, damit unsere Schwellenwerte für den Datenschutz erreicht werden. Bei Berichten zu Ladenbesuchen wird ein maschinelles Lernmodell eingesetzt. Daher lassen sich Ladenbesuche nur genau erfassen, wenn genügend Daten vorliegen. Da jeder Werbetreibende anders ist, unterscheiden sich diese Zahlen je nach Werbetreibendem.
  • Wenn Sie Standorterweiterungen mit einem Unternehmensprofil verwenden, müssen Ihre Ladengeschäfte in Ihrem Unternehmensprofil eingerichtet und bestätigt worden sein.

Sofern Sie die oben genannten Anforderungen erfüllen, geschieht Folgendes:

  • In Ihrem Konto werden automatisch Ladenbesuche erfasst.
  • In Ihren Kampagnenberichten finden Sie die Conversions in Form von Ladenbesuchen dann in den Spalten „Alle Conversions“ und „View-through-Conversions“ (nur YouTube und Displaynetzwerk).
  • In Ihrem Google Ads-Konto wird die neue Conversion-Aktion „Ladenbesuche“ erstellt. Wenn diese Conversion-Aktion nicht angezeigt wird, können Sie Ihren Berichten eine entsprechende Spalte hinzufügen.

Sollten in Ihrem Konto keine Daten zu Ladenbesuchen aufgeführt werden, obwohl Sie Ihrer Ansicht nach die Voraussetzungen dafür erfüllen, wenden Sie sich an Ihren Google-Vertriebsmitarbeiter.

Conversions in Form von Ladenbesuchen sind im Such- und Displaynetzwerk sowie für YouTube verfügbar. Die oben genannten Anforderungen gelten für alle Werbenetzwerke. Es wird jedoch für jedes Netzwerk separat ermittelt, ob die Voraussetzungen erfüllt sind. So kann es sein, dass in bestimmten Konten, in denen mehrere Kampagnentypen für verschiedene Netzwerke verwendet werden, Berichte zu Ladenbesuchen nicht für alle Netzwerke verfügbar sind.

Seite „Diagnose“ für Ladenbesuche verwenden

Wenn Sie Fragen in Bezug auf Berichte zu Ladenbesuchen in Ihrem Konto haben, können Sie sich auf der Seite „Diagnose“ den Gesamtstatus dieser Berichte ansehen. Dort finden Sie detaillierte Informationen zu bestimmten Problemen in Ihrem Konto, die sich auf Berichte zu Ladenbesuchen auswirken können. Sie sehen auf dieser Seite auch, ob in Ihrem Konto derzeit Gebote für Conversions in Form von Ladenbesuchen optimiert sind.

Die Seite „Diagnose“ aufrufen

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an.
  2. Klicken Sie im Navigationsmenü auf das Werkzeugsymbol Google Ads | Werkzeugsymbol.
  3. Klicken Sie auf Messung und wählen Sie dann Conversions aus, um den Tab „Conversion-Aktionen“ zu öffnen.
  4. Klicken Sie auf den Namen der aktiven Conversion-Aktion für Ladenbesuche, um die Seite „Ladenbesuche“ zu öffnen. Klicken Sie dann auf Diagnose.
Hinweis: In Ihrem Konto muss die Conversion-Aktion „Ladenbesuche“ eingerichtet sein, damit Sie auf die Seite „Diagnose“ zugreifen können. Wenn in Ihrem Konto keine Ladenbesuche erfasst werden, finden Sie hier weitere Informationen zur Verwendung und den Voraussetzungen.

Die Seite „Diagnose“ auswerten

Die Seite „Diagnose“ für die Conversion-Aktion „Ladenbesuche“ enthält die folgenden Informationen, mit denen Werbetreibende den Status der Berichte zu Ladenbesuchen besser nachvollziehen können:
  • Aktueller Status: Hier ist der Status der Berichte zu Ladenbesuchen angegeben.
  • Standorte: Hier sehen Sie, ob für das Konto Standorte verknüpft sind (Affiliate-Standorterweiterungen oder Standorterweiterungen).
  • Kampagnen mit Standorterweiterungen: Hier ist angegeben, in wie vielen Kampagnen des Kontos Standorterweiterungen verwendet werden. Ladenbesuche werden nur für Kampagnen erfasst, in denen Standorterweiterungen aktiv sind.
  • Standortbestätigung: Hier sehen Sie, wie viel Prozent der Standorte des Kontos im Unternehmensprofil bestätigt wurden. Das ist eine Voraussetzung dafür, dass Ladenbesuche erfasst werden können. Falls Standorterweiterungen oder Affiliate-Standorterweiterungen durch Verknüpfen mit Google für Handelsketten aktiviert wurden, sind die Standorte bereits bestätigt.
  • Datengrenzwerte: Hier ist angegeben, ob die Daten in diesem Konto ausreichen, um die datenschutzbedingte Mindestmenge an Daten einzuhalten und Conversions in Form von Ladenbesuchen in Berichten zu erfassen.
  • Conversion-Tracking einrichten: Das bedeutet, dass Conversion-Tracking für das Konto auf Verwaltungskontoebene eingerichtet ist. Nur wenn das der Fall ist, wird diese Information angezeigt.
  • Kontoübergreifende Übereinstimmung von Geschäftsstandorten: Hier ist angegeben, ob die Standorte des Kontos mit mindestens 75 % der Standorte in den anderen untergeordneten Konten übereinstimmen, die mit demselben Unternehmensprofil oder Verwaltungskonto verknüpft sind. Das ist nötig, damit Ladenbesuche in Konten erfasst werden können, bei denen Conversion-Tracking auf Verwaltungskontoebene eingerichtet ist. Nur wenn das der Fall ist, wird diese Information angezeigt.
  • Conversion-Wert: Sie sehen hier, ob in dem Konto ein benutzerdefinierter Conversion-Wert für Ladenbesuche angegeben wurde, z. B. für die Verwendung mit Smart Bidding.
  • Als Standardzielvorhaben für das Konto einschließen: Damit wird angegeben, ob der Werbetreibende die Conversions in Form von Ladenbesuchen für die Verwendung mit Smart Bidding in „Conversions“ einbezieht.

Verfügbarkeit der Erfassung von Ladenbesuchen in einzelnen Ländern

Ladenbesuche können in den folgenden Ländern erfasst werden:

  • Australien
  • Österreich
  • Belgien
  • Brasilien
  • Kanada
  • Chile
  • Dänemark
  • Frankreich
  • Deutschland
  • Indien
  • Italien
  • Japan
  • Malaysia
  • Mexiko
  • Niederlande
  • Neuseeland
  • Norwegen
  • Polen
  • Singapur
  • Spanien
  • Schweden
  • Schweiz
  • Taiwan
  • Türkei
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Vereinigtes Königreich
  • USA

Conversions in Form von Ladenbesuchen mit einem Google Ads-Verwaltungskonto erfassen

Auch wenn Ladenbesuche auf Ebene des Verwaltungskontos erfasst werden können, müssen die Voraussetzungen dafür nicht auf dieser Ebene erfüllt werden, sondern auf Unterkontoebene. Jedes Unterkonto muss den Anforderungen entsprechen, um Ladenbesuche erfassen zu können.

Nur weil Ladenbesuche auf Ebene des Verwaltungskontos erfasst werden, bedeutet das außerdem nicht, dass alle Unterkonten die Voraussetzungen erfüllen. Es kann sogar vorkommen, dass bei zwei ähnlichen Konten nur eines davon den Anforderungen entspricht. Weitere Informationen zu Berichten über Conversions in Form von Ladenbesuchen

Für Conversions in Form von Ladenbesuchen optimieren

Wenn es Ihr Ziel ist, die Zahl der Ladenbesuche zu steigern, können Sie die Einrichtung Ihres Google Ads-Kontos entsprechend optimieren:

Lokale Kampagnen

Wenn Sie die Anzahl der Ladenbesuche steigern möchten, können Sie eine lokale Kampagne einrichten. Anzeigen aus lokalen Kampagnen werden im Such- und im Displaynetzwerk von Google, bei Google Maps und auf YouTube ausgeliefert. Wenn Sie eine lokale Kampagne erstellen, müssen Sie nur die Ladengeschäfte angeben, für die Sie werben möchten. Dazu können Sie entweder Ihr Unternehmensprofil-Konto verknüpfen oder Affiliate-Standorterweiterungen verwenden. Weitere Informationen zu lokalen Kampagnen

Local Campaigns (Account Optimization)

Smart Bidding

Wenn Sie den ROAS (Return on Advertising Spend) maximieren möchten, können Sie Smart Bidding mit Ladenbesuchen verwenden. Dadurch erreichen Sie Nutzer, die sich für einen Besuch Ihres Ladengeschäfts interessieren, und können sowohl die Online- als auch die Offlineleistung Ihrer Such- und Shopping-Kampagnen verbessern. Legen Sie einen Wert für Ladenbesuche fest und schließen Sie Ladenbesuche in die gebotsfähigen Conversions in Ihrem Konto oder in ausgewählten Kampagnen ein. Weitere Informationen zum Smart Bidding für Ladenbesuche

Einstellungen für Conversion-Aktionen vom Typ „Ladenbesuche“ bearbeiten

Sobald Ladenbesuche in Ihrem Google Ads-Konto erfasst werden können, sollten Sie die Einstellungen für Conversion-Aktionen anpassen. Genau wie bei anderen Conversion-Aktionen können Sie für Ladenbesuche den Conversion-Tracking-Zeitraum, den Conversion-Wert, das Attributionsmodell und weitere Einstellungen ändern.

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an.
  2. Klicken Sie oben rechts auf das Werkzeugsymbol Google Ads | Werkzeugsymbol.
  3. Klicken Sie unter "Messung" auf Conversions.
  4. Suchen Sie in der Liste nach der Conversion-Aktion für Ladenbesuche, die Sie bearbeiten möchten, und klicken Sie auf ihren Namen. Nun werden die Einstellungen der Conversion-Aktion angezeigt.
  5. Klicken Sie auf Einstellungen bearbeiten.
  6. Klicken Sie auf eine Einstellung, nehmen Sie die Änderungen vor und klicken Sie dann auf Speichern. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle weiteren Einstellungen, die Sie bearbeiten möchten.
  7. Klicken Sie auf Fertig.
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