Conversion-Tracking für Ihre Website einrichten

Über das Conversion-Tracking können Sie ermitteln, wie effektiv Klicks auf Ihre Anzeige zu gewinnbringenden Aktivitäten auf Ihrer Website führen, wie beispielsweise Käufe, Registrierungen oder das Ausfüllen von Formularen.
In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie eine Conversion-Aktion erstellen, um Kundenaktionen auf Ihrer Website zu erfassen. Sobald Sie die Conversion-Aktion im Google Ads-Konto eingerichtet haben, erhalten Sie ein Code-Snippet. Dieses Tag fügen Sie Ihrer Website hinzu. Damit ist die Einrichtung des Conversion-Trackings abgeschlossen.

Hinweis

Folgende Anforderungen müssen erfüllt sein, damit Sie Conversion-Tracking für Ihre Website einrichten können:

  • Website: Auf Ihrer Website fügen Sie den Conversion-Tracking-Code, das sogenannte "Tag", ein.
  • Bearbeitungsberechtigung für die Website: Sie oder Ihr Webmaster müssen in der Lage sein, Ihrer Website das Tag hinzuzufügen.

In diesem Artikel erhalten Sie eine Anleitung zur Einrichtung. Wenn Sie weitere Informationen zur Funktionsweise von Conversion-Tracking und dessen Verwendung wünschen, lesen Sie den Artikel zum Conversion-Tracking.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Website-Conversion-Tracking die richtige Lösung für Sie ist, lesen Sie den Artikel zum Einrichten von Conversion-Tracking.

Anleitung

Die meisten Nutzer können ihre Konten jetzt nur noch über die neue Google Ads-Oberfläche verwalten. Falls Sie noch die bisherige AdWords-Oberfläche verwenden, wählen Sie unten bitte die entsprechende Option aus. Weitere Informationen

Schritt 1: Conversion-Aktion erstellen

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an.
  2. Klicken Sie rechts oben auf das Werkzeugsymbol  und dann unter "Messung" auf Conversions.
  3. Klicken Sie auf das Pluszeichen .
  4. Klicken Sie auf Website.
  5. Geben Sie im Feld "Conversion-Name" einen Namen für die zu erfassende Conversion ein, wie etwa "Newsletter-Anmeldung" oder "Kauf von Hochzeitsstrauß". So finden Sie die Aktion in Conversion-Berichten leichter wieder.
  6. Wählen Sie neben "Kategorie" im Drop-down-Menü die Kategorie aus, die am besten zu Ihrer Conversion-Aktion passt. Mithilfe der Kategorie können Sie die Conversions in Berichten segmentieren und so ähnliche Conversions gruppieren.
  7. Wählen Sie neben "Wert" aus, wie der Wert jeder einzelnen Conversion erfasst werden soll.
    • Gleichen Wert für jede Conversion verwenden: Geben Sie den Betrag ein, den eine Conversion für Ihr Unternehmen wert ist.
    • Unterschiedliche Werte für jede Conversion verwenden: Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie beispielsweise die Käufe von Produkten mit unterschiedlichen Preisen erfassen. Wenn Sie später das Conversion-Tracking-Tag hinzufügen, müssen Sie es so anpassen, dass transaktionsspezifische Werte erfasst werden
    • Keinen Wert verwenden 
  8. Wählen Sie neben "Zählmethode" aus, wie diese Conversions erfasst werden sollen.
    • Eine: Diese Einstellung eignet sich am besten für Leads, wie beispielsweise ein Anmeldeformular auf Ihrer Website, wenn wahrscheinlich nur eine Conversion pro Anzeigenklick gewinnbringend für Ihr Unternehmen ist.
    • Alle: Diese Einstellung ist am besten für Verkäufe geeignet, wenn wahrscheinlich jede Conversion gewinnbringend für Ihr Unternehmen ist.
  9. Klicken Sie auf Conversion-Tracking-Zeitraum. Wählen Sie im Drop-down-Menü aus, wie lange Conversions nach einer Anzeigeninteraktion erfasst werden sollen. Geben Sie einen Zeitraum zwischen 1 und 90 Tagen an. Weitere Informationen zum Conversion-Tracking-Zeitraum
  10. Klicken Sie auf Tracking-Zeitraum für View-through-Conversions. Wählen Sie im Drop-down-Menü aus, wie lange View-through-Conversions erfasst werden sollen. Geben Sie einen Zeitraum zwischen einem Tag und 30 Tagen an.
  11. Klicken Sie auf In "Conversions" einbeziehen. Mit dieser Einstellung legen Sie fest, ob die Berichtsspalte "Conversions" Daten zu dieser Conversion-Aktion enthält. Sie ist standardmäßig aktiviert. Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren, werden die Daten trotzdem in der Spalte Alle Conversions berücksichtigt. Sie sollten das Häkchen entfernen, wenn Sie Smart Bidding verwenden und diese spezielle Conversion-Aktion nicht in Ihre Gebotsstrategie aufnehmen möchten. Weitere Informationen zur Einstellung "In 'Conversions' einbeziehen"
  12.  Klicken Sie auf Erstellen und fortfahren.

Im nächsten Bildschirm wird bestätigt, dass Sie die Conversion-Aktion erstellt haben. Folgen Sie der Anleitung im folgenden Abschnitt, um das Tag einzurichten.

Wichtig: Wenn Sie mit Conversion-Aktionsgruppen festlegen, welche Conversions auf Kampagnenebene berücksichtigt werden, müssen Sie diese neue Aktion allen entsprechenden Gruppen hinzufügen. Andernfalls werden diese Kampagnen nicht basierend auf der Aktion optimiert.

Schritt 2: Conversion-Tracking-Tag einrichten

Wenn Sie Website-Conversion-Tracking zum ersten Mal einrichten, müssen Sie zwei Code-Snippets berücksichtigen: das allgemeine Website-Tag und das Ereignis-Snippet.

Mit dem allgemeinen Website-Tag werden Besucher zu Ihrer Remarketing-Liste "Alle Besucher" hinzugefügt, sofern Sie Remarketing eingerichtet haben. Außerdem werden auf Ihrer Domain neue Cookies erstellt, mit denen Daten zu Klicks auf Anzeigen erfasst werden, über die Nutzer auf Ihre Website gelangen. Anhand dieser Daten können die Conversions über das Conversion-Tracking-Tag Ihrer Google Ads-Kampagne zugeordnet werden. Sie müssen den Nutzern verständliche und umfassende Informationen zur Datenerfassung liefern und deren Einwilligung einholen, soweit gesetzlich erforderlich.

Sie müssen das allgemeine Website-Tag auf jeder Seite der Website einfügen, jedoch nur eines für jedes Google Ads-Konto.

Mit dem Ereignis-Snippet werden Aktionen erfasst, die als Conversions gezählt werden sollen. Fügen Sie dieses Snippet auf jeder Seite ein, auf der Sie Conversions erfassen möchten. Jede Conversion-Aktion hat ein eigenes Ereignis-Snippet. Das allgemeine Website-Tag ist hingegen für alle Conversion-Aktionen in einem Google Ads-Konto gleich.

Verwenden Sie eine dieser zwei Methoden, um das Tag zu installieren:

Methode 1: Tag im Code einfügen

  1. Wählen Sie unter "Allgemeines Website-Tag" die Option aus, die am besten auf Sie zutrifft. Folgen Sie dann der Anleitung, um das Tag hinzuzufügen:
    • Ich habe das allgemeine Website-Tag nicht auf meiner Website eingefügt: Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie dieses Tag zum ersten Mal verwenden, um eine Conversion-Aktion in Ihrem Konto einzurichten, und Sie das allgemeine Website-Tag auch nicht über ein anderes Google-Produkt eingefügt haben. Das vollständige allgemeine Website-Tag wird nun angezeigt. Sie müssen den Tag-Code nur kopieren und ihn dann zwischen den Tags <head> und </ head> auf jeder Seite Ihrer Website einfügen.


      Im folgenden Beispiel für ein allgemeines Website-Tag steht "AW-CONVERSION_ID" für die individuelle Conversion-ID Ihres Google Ads-Kontos.

      <script async
      src="https://www.googletagmanager.com/gtag/js?id=AW-CONVERSION_ID"></script>

      <script>

        window.dataLayer = window.dataLayer || [];

        function gtag(){dataLayer.push(arguments);}

        gtag('js', new Date());

        gtag('config', 'AW-CONVERSION_ID');

      </script>

    • Ich habe das allgemeine Website-Tag über ein anderes Google-Produkt (etwa Google Analytics) oder ein anderes Google Ads-Konto auf meiner Website eingefügt: In diesem Fall müssen Sie das allgemeine Website-Tag auf Ihrer Website nicht noch einmal hinzufügen. Damit das Conversion-Tracking für dieses Konto funktioniert, muss jedoch der Befehl "config" (der Code mit Ihrer Conversion-ID) in jeder Instanz des allgemeinen Website-Tags eingefügt werden. Hier sehen Sie ein Beispiel für den Befehl "config". "AW-CONVERSION_ID" steht für die Conversion-ID Ihres Kontos:


      gtag('config', 'AW-CONVERSION_ID');

      Fügen Sie auf allen betreffenden Seiten den Befehl "config" in das allgemeine Website-Tag direkt über dem End-Tag </script> ein. 

      Unten sehen Sie ein Beispiel für ein allgemeines Website-Tag, das sowohl für Google Analytics als auch für Google Ads konfiguriert ist. Der Befehl "config" für das Google Ads-Konto ist gelb hervorgehoben:

      <script async
      src="https://www.googletagmanager.com/gtag/js?id=GA_TRACKING_ID">

      </script>

      <script>

        window.dataLayer = window.dataLayer || [ ] ;

        function gtag(){dataLayer.push(arguments);}

        gtag( 'js', new Date () ) ;

        gtag( 'config', 'GA_TRACKING_ID');

        gtag( 'config', 'AW-CONVERSION_ID');

      </script>

    • Ich habe das allgemeine Website-Tag bereits auf meiner Website eingefügt, als ich eine andere Conversion-Aktion in diesem Google Ads-Konto erstellt habe: In diesem Fall müssen Sie das allgemeine Website-Tag auf Ihrer Website nicht noch einmal hinzufügen. Überprüfen Sie aber, ob es auf jeder Seite Ihrer Website tatsächlich vorhanden ist und ob der Befehl config jedes Mal die Conversion-ID Ihres Kontos enthält. Wenn Sie diese Option auswählen, wird Ihre Conversion-ID angezeigt.

  2. Optional: Passen Sie das allgemeine Website-Tag Ihren Bedürfnissen an:   
    • Wenn Sie nicht möchten, dass Websitebesucher über das allgemeine Website-Tag in Ihre Remarketing-Listen aufgenommen werden, fügen Sie den hervorgehobenen Code in den Befehl "config" des allgemeinen Website-Tags ein.
      gtag('config',' AW-CONVERSION_ID',{'send_page_view': false});

    • Wenn Sie nicht möchten, dass mit dem allgemeinen Website-Tag eigene Cookies in der Domain Ihrer Website gespeichert werden, fügen Sie dem Befehl config des allgemeinen Website-Tags diesen hervorgehobenen Code hinzu:
      gtag('config',' AW-CONVERSION_ID',{'conversion_linker': false});

      Hinweis

      Wir raten jedoch davon ab, da die Conversion-Messung dann nicht mehr so präzise ist.
    •  Wenn Sie die Erfassung von Remarketing-Daten deaktivieren möchten, fügen Sie im allgemeinen Website-Tag über dem Befehl "gtag('js')" den hervorgehobenen Befehl "gtag('set')" hinzu. Dadurch werden keine Remarketing-Daten mehr für die konfigurierten Google Ads-Konten erfasst.

      <script async
      src="https://www.googletagmanager.com/gtag/js?id=AW-CONVERSION_ID"></script>

      <script>

      window.dataLayer = window.dataLayer || [];

      function gtag(){dataLayer.push(arguments);}

       gtag('set', 'allow_ad_personalization_signals', false);

       gtag('js', new Date());

       gtag('config', 'AW-CONVERSION_ID');

      </script>

  3. Kopieren Sie das allgemeine Website-Tag und folgen Sie dieser Anleitung, um es der Website hinzuzufügen.

  4. Wählen Sie neben "Ereignis-Snippet" aus, ob Conversions beim Seitenaufbau oder bei einem Klick erfasst werden sollen.
    • Seitenaufbau: Bei Auswahl dieser Option werden Conversions gezählt, wenn Nutzer die Conversion-Seite besuchen, beispielsweise eine Bestätigungsseite für einen Kauf oder eine Anmeldung. Dies ist die Standardeinstellung und die am häufigsten verwendete Option. Weitere Informationen zu den Sicherheitsstandards von Google
    • Klick: Bei Auswahl dieser Option werden Conversions gezählt, wenn Nutzer auf eine Schaltfläche oder einen Link (z. B. die Schaltfläche "Jetzt kaufen") klicken. 
  5. Kopieren Sie das Ereignis-Snippet und folgen Sie dieser Anleitung, um es in Ihre Website einzufügen. Wenn Sie es später einfügen möchten, klicken Sie auf Snippet herunterladen.
    • Wenn die Conversions beim Seitenaufbau gezählt werden, fügen Sie das Ereignis-Snippet auf den Seiten hinzu, die Sie erfassen möchten.
    • Wenn die Conversions per Klick gezählt werden, fügen Sie das Ereignis-Snippet auf der Seite mit dem Link- oder Schaltflächenelement hinzu, für das Sie die Klicks erfassen möchten.
  6. Klicken Sie auf Weiter
  7. Klicken Sie auf Fertig.
  8. Wenn Sie auf Ihrer Website Klicks als Conversions erfassen, folgen Sie dieser Anleitung, um dem Link bzw. der Schaltfläche zusätzlichen Code hinzuzufügen. Dieser Schritt ist notwendig, damit das Conversion-Tracking funktioniert.

Methode 2: Google Tag Manager verwenden

Google Tag Manager ist ein Tag-Management-System, mit dem Sie Code-Snippets auf Ihrer Website ganz einfach aktualisieren können. Sie können das Tool auch verwenden, um das Conversion-Tracking-Tag einzufügen.

  1. Kopieren Sie auf dem Tab "Google Tag Manager verwenden" die Conversion-ID und das Conversion-Label für Ihre Conversion-Aktion.
  2. Folgen Sie dieser Anleitung, um Google Ads-Conversion-Tracking in Google Tag Manager einzurichten. Wichtig: Damit das Tracking in allen Browsern richtig funktioniert, müssen Sie ein Tag vom Typ "Conversion-Verknüpfung" einfügen und so konfigurieren, dass es auf allen Webseiten ausgelöst wird.
  3. Klicken Sie auf Weiter.
  4. Klicken Sie auf Fertig.
  5. Wenn Sie auf Ihrer Website Klicks als Conversions erfassen, müssen Sie weitere Aktionen in Google Tag Manager ausführen, damit das Conversion-Tracking funktioniert. Wählen Sie dazu eine der zwei folgenden Optionen aus:

Tipp: Conversion-Tracking-Tag mit Google Tag Manager hinzufügen

Anstatt dem Websitecode das Conversion-Tracking-Tag manuell hinzuzufügen, können Sie das Tag mit Google Tag Manager hinzufügen. Sie benötigen dazu die folgenden Informationen:
  • Conversion ID
  • Conversion-Label
Sie finden diese Informationen im Ereignis-Snippet der Conversion-Aktion. Im folgenden Beispiel-Snippet steht AW-CONVERSION_ID für die individuelle Conversion-ID Ihres AdWords-Kontos. AW-CONVERSION_LABEL steht für das Conversion-Label der betreffenden Conversion-Aktion. 
<!-- Event snippet for Example conversion page -->
<script>
  gtag('event', 'conversion', {'send_to': 'AW-CONVERSION_ID/AW-CONVERSION_LABEL',
    'value': 1.0,
    'currency': 'USD'
  });
</script>

Websitebesucher über die Datenerfassung informieren

Sie müssen den Nutzern verständliche und umfassende Informationen zur Datenerfassung zur Verfügung stellen und deren Einwilligung einholen, soweit gesetzlich erforderlich.

Sicherheit und Datenschutz beim Website-Tracking

Die Sicherheit wird von Google durch strenge Standards gewährleistet. Im Rahmen dieses Programms werden nur die Seiten erfasst, die den Conversion-Code von Google enthalten. Die Daten werden verschlüsselt und nur sichere Server eingesetzt.

Sie müssen Nutzer verständlich und umfassend über die Daten informieren, die auf Ihrer Website erhoben werden, und ihre Einwilligung einholen, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.

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