YouTube-Anzeigen und Messwerte für Aufrufe

In diesem Artikel werden Messwerte für YouTube-Anzeigen beschrieben, mit denen Sie die Leistung Ihrer Videoanzeigen analysieren können, darunter Messwerte zu Impressionen, Aufrufen, Engagement, Klicks und der Zielgruppe, die Sie erreichen.

Themen in diesem Artikel:

Hinweis: Sie können Videos zwar direkt in Google Ads hochladen, um sie in Ihren Videoanzeigen zu verwenden, bestimmte Videomesswerte sind aber nur für Videoinhalte verfügbar, die auf YouTube gehostet werden. Als Best Practice empfehlen wir, die Videoinhalte für Ihre Videokampagne auf YouTube zu hosten, damit Sie Zugriff auf alle verfügbaren Messwerte haben und die Leistung Ihrer Anzeigen bestmöglich bewerten können. Außerdem sollten Sie Ihre YouTube-Kanäle mit Ihrem Google Ads-Konto verknüpfen. Dann sind die Messwerte zu erzielten Aktionen und andere Funktionen in Ihrem Konto verfügbar.

Grundlegende Videomesswerte

Wenn Sie messen möchten, wie Nutzer mit Ihren Videoanzeigen interagieren, haben Sie dazu mehrere Möglichkeiten. Jeder Messwert hat seine Vorteile und kann Ihnen helfen, herauszufinden, mit welchen Anzeigen Sie die besten Ergebnisse erzielen.

Arten von YouTube-Videomesswerten

Nachfolgend erfahren Sie mehr über die YouTube-Videomesswerte zu Impressionen, Aufrufen der bezahlten Inhalte, organischen Aufrufen, Interaktionen, Engagement, Aufrufrate, „Videowiedergabe zu“, erzielten Aktionen, Sichtbarkeit (einschließlich Active View-Messwerte), Anteil an möglichen Impressionen im Displaynetzwerk und Anzeigenwirkung auf die Markenbekanntheit.

Alle maximieren

Impressionen

Impressionen geben Aufschluss über die Reichweite Ihrer Kampagne und darüber, wie oft Nutzer das In-Feed-Thumbnail oder den ersten In-Stream-Teil Ihres Videos sehen.

  • In-Stream-Anzeigenimpressionen: Diese Impressionen werden erfasst, wenn die Videowiedergabe auf der Wiedergabeseite vor, während oder nach dem Start der organischen Videowiedergabe durch den Nutzer beginnt.
  • In-Feed-Impressionen: Diese Impressionen werden erfasst, wenn sich Nutzer das Thumbnail eines Videos ansehen.
Aufrufe der bezahlten Inhalte

Dieser Messwert gibt an, wie oft sich Nutzer einen größeren Teil oder die gesamte Anzeige ansehen – über die Impression hinaus.

  • Aufrufe von In-Stream-Anzeigen: Diese Aufrufe werden erfasst, wenn sich Nutzer ein Video 30 Sekunden lang bzw. bei kürzeren Videos bis zum Ende ansehen. Die Anzahl der Aufrufe kann sich auch durch Interaktionen mit der Anzeige erhöhen.
    • Bei In-Stream-Anzeigen zählt beispielsweise Folgendes als Aufruf:
      • Ein Nutzer sieht sich eine 20-Sekunden-Videoanzeige bis zum Ende an.
      • Ein Nutzer sieht sich eine 40-Sekunden-Videoanzeige 32 Sekunden lang an.
      • Ein Nutzer sieht sich eine 20-Sekunden-Videoanzeige an und klickt nach 18 Sekunden auf ein interaktives Element (wird sowohl als Klick als auch als Aufruf gezählt).
Hinweis: Wenn ein Nutzer auf Elemente Ihrer Videoanzeige klickt, z. B. auf Calls-to-Action (CTA), Infokarten, Banner, Thumbnails oder Logos, bevor ein Aufruf erfasst wird, werden ein Klick und ein Aufruf gezählt.

In-Feed-Anzeigenaufrufe: Diese Aufrufe werden erfasst, wenn die Wiedergabeseite eines Videos geladen wird, nachdem der Nutzer auf das Thumbnail geklickt hat und zu dieser Seite weitergeleitet wird.

Ausnahmen für das Zählen von Aufrufen:

  • Aufrufe von In-Stream-Anzeigen (keine Bumper-Anzeigen): Wenn Sie ein Video hochladen, das weniger als 10 Sekunden lang ist, sehen Sie die Aufrufe zwar in Google Ads, aber die Anzahl der Aufrufe in YouTube Analytics und die öffentlich sichtbare Anzahl der Aufrufe auf der Wiedergabeseite erhöhen sich nicht.
  • Aufrufe von Bumper- und nicht überspringbaren Anzeigen: Dafür werden in Google Ads und auf der öffentlichen Wiedergabeseite keine Aufrufe gezählt. Sie können nicht über „Nutzer, die sich meine Anzeige angesehen haben“ auf Ihre Daten zugreifen.

Was passiert, wenn ein Klick erfolgt, nachdem bereits ein Aufruf gezählt wurde? Wird dann ein weiterer Aufruf gezählt?

Nein. In diesem Fall wird nur ein Klick gezählt, kein zweiter Aufruf.

Wird ein Klick auf das In-Feed-Thumbnail als Klick gezählt?

Nein. Nach dem Laden der Wiedergabeseite wird nur ein Aufruf gezählt.

Warum gibt es Abweichungen bei der Anzahl der Aufrufe in den verschiedenen Berichtsquellen?

Gewisse Abweichungen bei der Anzahl der Aufrufe in Google Ads, in YouTube Analytics und auf der öffentlichen Wiedergabeseite (die Zahlen dort kommen von YouTube Analytics) sind zu erwarten. Das liegt in erster Linie an Unterschieden hinsichtlich der Aktualität der Daten (etwa aufgrund verschiedener Aktualisierungsraten), unterschiedlichen Grenzwerten für Spam und unterschiedlichen Kriterien für Anzeigen, für die die Anzahl der Aufrufe auf der öffentlichen Wiedergabeseite präsentiert wird, darunter In-Stream- (Nicht-Bumper-), Bumper- und nicht überspringbare Anzeigen.Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen Google Analytics- und YouTube-Daten zu Aufrufen

Kann ich für Formate, bei denen die Anzahl der Aufrufe nicht erhöht wird, trotzdem Zielgruppenlisten mit Nutzern erstellen, die meine Videos oder meinen Kanal gesehen haben?

Zielgruppenlisten, denen Aufrufe zugrunde liegen (z. B. „Hat sich ein Video eines Kanals angesehen“), sind nicht mit Formaten kompatibel, bei denen die Anzahl der Aufrufe nicht erhöht wird. Dazu zählen z. B. Bumper-, nicht überspringbare und In-Stream-Anzeigen mit einer Länge von weniger als 10 Sekunden. Sie können die Listen in Ihrem Konto erstellen, ihnen werden aber keine Nutzer hinzugefügt, da sie die Anzahl der Aufrufe nicht erhöhen.
Organische Aufrufe

Wenn sich ein Nutzer Ihr Video ansieht, ohne dass er dazu aufgefordert wurde, spricht man von einem organischen Aufruf. Ein Aufruf wird erfasst, wenn sich ein Nutzer Ihr Video ansieht. Um genaue Zahlen für Aufrufe zur Verfügung zu stellen, werden regelwidrige Wiedergaben (wie Spamaufrufe) aus der Anzahl auf der öffentlichen Wiedergabeseite entfernt. Durch die Erhöhung der Anzahl der Aufrufe kann YouTube algorithmisch die Absicht von Nutzern ermitteln.

Bei organischen Aufrufen gibt es andere Kriterien für die Zählung als bei Aufrufen der bezahlten Inhalte. Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten „Aufrufe der bezahlten Inhalte“ und Unterschiede zwischen Google Ads- und YouTube Analytics-Daten zu Aufrufen in diesem Artikel.

Interaktionen
In der Spalte „Interaktionen“ finden Sie Informationen zu Engagements mit Videokampagnen. Sie sind die Hauptaktion des jeweiligen Anzeigenformats. Weitere Informationen finden Sie unter Berichte zu Engagements.
Im Gegensatz zu Aufrufen werden Engagements erfasst, nachdem ein Nutzer sich das Video 10 Sekunden lang angesehen hat. Bei Videos, die länger als 10 Sekunden sind, geben Engagements Aufschluss über Nutzer, für die mehr als eine Impression erfasst wurde, die sich das Video aber nicht zu Ende angesehen haben (für Nutzer, die sich das gesamte Video ansehen, kann allerdings auch ein Engagement gezählt werden). Weitere Informationen zu Conversions nach aktiver Wiedergabe
Mithilfe von Interaktionen lassen sich Wert und Leistung Ihrer Such-, Video- und Displaykampagnen vergleichen. Beispielsweise können Sie damit den Wert eines Suchklicks mit dem eines Videoaufrufs vergleichen. Mit Interaktionen werden die Berichte zu den verschiedenen Kampagnentypen konsolidiert. So erhalten Sie einen umfassenden Überblick.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Engagements“ unten.
Engagements
Bitte sehen Sie sich zuerst den Abschnitt „Interaktionen“ oben an.
Bei Videos, die länger als 10 Sekunden sind, geben Engagements Aufschluss darüber, wie häufig Nutzer über die Impression hinaus mit einem Video interagieren (oder die Schaltfläche „Überspringen“ verwenden), ohne sich zwangsläufig das gesamte Video anzusehen. In der folgenden Tabelle finden Sie Informationen zur Erfassung von Engagements, darunter die Kriterien für die einzelnen Formate:

Format

Kriterien für Engagements

Werden Aufrufe gezählt?

Was passiert bei einem Klick?

In-Stream- und App-Videoanzeigen

Videos unter 10 Sekunden:

Nutzer sehen sich das gesamte Video an oder klicken auf die Anzeige.

Videos über 10 Sekunden:

Nutzer sehen sich mehr als 10 Sekunden an oder klicken auf die Anzeige.

Ja, wenn die Kriterien für einen Aufruf erfüllt sind.

Videos unter 10 Sekunden:

Hier werden ein Klick und ein Engagement gezählt. Die Anzahl der Aufrufe wird in Google Ads, aber nicht auf der öffentlichen Wiedergabeseite erhöht.

Videos über 10 Sekunden:

Hier werden ein Klick, ein Aufruf und eine Interaktion gezählt.

In-Feed-Videoanzeigen

Nutzer sehen sich 10 Sekunden der Videoanzeige an, während sie stummgeschaltet ist, oder klicken auf das Thumbnail, um sich das gesamte Video auf der Wiedergabeseite anzusehen. Der Klick wird als Aufruf gezählt und nicht als Klick erfasst.

Ja, wenn die Kriterien für einen Aufruf erfüllt sind.

In diesem Fall bezieht sich der Klick nicht auf den Klick auf das Thumbnail, über das der Nutzer zur Wiedergabeseite weitergeleitet wurde. Stattdessen wird ein Klick automatisch als Aufruf und Engagement gezählt, wenn sich ein Nutzer auf der Wiedergabeseite befindet. Der Klick wird dann zusätzlich zu diesem Aufruf und Engagement erfasst.

Bumper- und nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen

Nutzer müssen auf die Anzeige klicken.

Nein, auch wenn es einen Klick gibt.

Hier werden ein Klick und ein Engagement gezählt.

  • Aktive Wiedergabe (auch „Engagements“ genannt): Dieser Messwert, der in Google Ads nicht verfügbar ist, bezieht sich auf die Aktionen, die in der Spalte „Interaktionen“ erfasst werden, wenn sich Nutzer eine Videoanzeige ansehen.
  • Engagement-Rate: Diese Rate ergibt sich aus der Anzahl der Interaktionen mit Ihrer Anzeige geteilt durch die Anzahl der Impressionen. Anhand der Engagement-Rate lässt sich der Prozentsatz der Impressionen ermitteln, die zu einem Engagement geführt haben. Zur Erinnerung: Die Formel für die Aufrufrate ist Aufrufe geteilt durch Impressionen. Die Raten sind ähnlich, die Engagement-Rate ist jedoch ein schwächeres Signal, da ihrer Zählung weniger strenge Kriterien zugrunde liegen.

Engagement-Rate = Engagements ÷ Impressionen

Aufrufrate (früher View-through-Rate, VTR)
Anhand der Aufrufrate lässt sich der Prozentsatz der Impressionen ermitteln, die zu einem Aufruf geführt haben. Sie zeigt auf, wie ansprechend Ihre Anzeige ist. Mithilfe der Aufrufrate können Sie folgende Frage beantworten: „Für wie viel Prozent der Nutzer, denen meine Anzeige präsentiert wurde, wurde ein Aufruf gezählt?“ Eine niedrige Aufrufrate kann darauf hinweisen, dass der erste Teil der Anzeige nicht ansprechend genug ist. Der Branchendurchschnitt liegt bei 10 bis 15 %. Dieser Wert kann jedoch erheblich variieren. Weitere Informationen finden Sie im englischsprachigen Playbook zum Erstellen effektiver YouTube-Anzeigen.
Aufrufrate = Aufrufe ÷ Impressionen
Hinweis: Die genaue Definition der Aufrufrate ist bei allen Videoformaten gleich, sie haben aber jeweils unterschiedliche Kriterien für Impressionen und Aufrufe. Das ist zu berücksichtigen, wenn Sie die Leistung hinsichtlich der Aufrufrate vergleichen. Die Definitionen für Aufrufe und Impressionen finden Sie oben.
Maximaler Cost-per-View (max. CPV)

Dies ist das Gebot, das Sie für Ihre Kampagne oder Anzeigengruppe festlegen. Es sollte dem Höchstbetrag entsprechen, den Sie für einen Aufruf in der Auktion zu zahlen bereit sind.

Durchschnittlicher Cost-per-View (durchschn. CPV): Auf Grundlage der Aufrufe als Hauptzielvorhaben Ihrer Kampagne lässt sich anhand dieses Messwerts ermitteln, wie viel Sie durchschnittlich pro Aufruf zahlen und wie kosteneffektiv Ihre Anzeigen sind. Der CPV bietet sich besonders für den Vergleich von Anzeigen, Anzeigengruppen und Kampagnen an. Der isolierte Messwert ist nicht so aufschlussreich. Unter Berücksichtigung Ihres Budgets können Sie dann ermitteln, mit welchen Strategien Sie die besten Ergebnisse erzielen.

Durchschnittlicher Cost-per-View = Kosten ÷ Aufrufe

Was ist ein guter CPV?

Das ist subjektiv. Durchschnittliche CPVs variieren je nach Format, Branche, Saison und anderen Faktoren. Der beste Anhaltspunkt sind Ihre bisherigen Kampagnendaten, z. B. die Kosteneffektivität von Anzeigengruppe A im Vergleich zu Anzeigengruppe B.

Warum überschreitet der durchschnittliche den maximalen CPV?

Eventuell sehen Sie sich einen Zeitraum an, in dem der max. CPV geändert wurde. Beispiel:

An Tag 1 bis 5 betrug der max. CPV 0,20 €.

An Tag 6 bis 10 betrug er 0,10 €.

Wenn Sie den max. CPV an Tag 10 aufrufen, wird er in Ihrem Konto als 0,10 € ausgewiesen. Sind jedoch Tag 1 bis 10 im Betrachtungszeitraum enthalten, fließt auch der höhere max. CPV von Tag 1 bis 5 ein. Daher erscheint in Ihren Berichten eventuell ein durchschnittlicher CPV, der über 0,10 € liegt. Sehen Sie im Änderungsverlauf nach und filtern Sie nach Gebotsänderungen, um herauszufinden, ob der max. CPV während des Betrachtungszeitraums geändert wurde.
Quartilmesswerte („Videowiedergabe zu“)

Mit den Quartilmesswerten („Videowiedergabe zu“) wird erfasst, wie viel Prozent des Videos (25, 50, 75 oder 100 %) sich Nutzer angesehen haben, die den Videoplayer gestartet haben. Wann der Player gestartet wird, richtet sich nach dem Format. Bei In-Stream-Videos werden die Videos z. B. automatisch abgespielt. Bei In-Feed-Videos wird der Nutzer nach dem Anklicken des Thumbnails zur Wiedergabeseite weitergeleitet.

Sie können Quartilmesswerte gemeinsam mit anderen Messwerten wie Aufrufrate und Zuschauerbindung (in den YouTube Analytics-Daten verfügbar) verwenden, um ungefähr zu ermitteln, wo Nutzer die Wiedergabe abbrechen. Wenn Sie an bestimmten Stellen einen starken Rückgang feststellen, sollten Sie überlegen, woran das eventuell liegt (abgesehen vom erwarteten Verhalten) und was Sie vielleicht an Ihrem Creative ändern könnten. Bei In-Stream-Anzeigen springen z. B. in der Regel sehr viele Nutzer nach 5 Sekunden ab, wenn die Schaltfläche zum Überspringen eingeblendet wird.

Hier ein Beispiel für den Quartilmesswert „25 % des Videos abgespielt“:

„Videowiedergabe zu 25 %“-Prozentsatz = Anzahl der Nutzer, die sich das Video weiter ansehen, nachdem bereits 25 % wiedergegeben wurden                                                                    Anzahl der Starts des Videoplayers

So funktionierts:

  1. 10 Nutzer beginnen mit der Wiedergabe Ihrer 20-Sekunden-Anzeige.
  2. 5 Nutzer springen nach 13 Sekunden ab (sie schließen den Browser oder klicken ein anderes Video an).
  3. 3 Nutzer springen nach 18 Sekunden ab.
  4. 2 Nutzer sehen sich die gesamte Anzeige an.

Hier sähen Ihre Ergebnisse so aus:

Quartil

% der Nutzer

Erläuterung

25 %

100 %

100 % der 10 Nutzer sehen sich die Anzeige nach 5 Sekunden immer noch an.

50 %

100 %

100 % der 10 Nutzer sehen sich die Anzeige nach 10 Sekunden immer noch an.

75 %

50 %

50 % der 10 Nutzer sehen sich die Anzeige nach 15 Sekunden immer noch an.

100 %

20 %

20 % (2 von 10) Nutzern sehen sich die Anzeige bis zum Ende an.

Warum stimmt die Anzahl der Aufrufe oder die Aufrufrate nicht mit den Quartildaten überein, wenn ich versuche, sie manuell zu überprüfen?

Daten für In-Feed-Anzeigen lassen sich nicht manuell erfassen. Wenn Sie den Wert für „Videowiedergabe zu 100 %“ durch die Anzahl der Impressionen teilen, wird das Ergebnis nicht der Aufrufrate entsprechen. Bei In-Feed-Anzeigen gilt: Impressionen ≠ „wenn der Videoplayer gestartet wird“.

Es wird auch ein Aufruf gezählt, wenn ein Nutzer mit dem Video interagiert, also z. B. auf die angezeigte URL, ein Companion-Banner oder eine Anzeigenerweiterung klickt. Wenn sich ein Nutzer nur 15 Sekunden eines 20-Sekunden-Videos ansieht und dann auf die angezeigte URL klickt, um zur Landingpage zu gelangen, wird dies als Aufruf gezählt und die Aufrufrate erhöht. Da das Video jedoch nicht bis zum Ende angesehen wurde, ist es nicht im Messwert „Videowiedergabe zu 100 %“ enthalten.

Die Quartile sind nicht so genau wie der Mechanismus, mit dem die Anzahl der Aufrufe erhöht wird. Die Daten sind als Orientierungshilfe gedacht und sollen Ihnen zeigen, wo die Nutzer in Ihrem Video abspringen. Sie sollten nicht mit den Messwerten zu Aufrufen verglichen werden, um ihre Genauigkeit zu überprüfen.

Erzielte Aktionen

Erzielte Aktionen umfassen erzielte Aufrufe, „Mag ich“-Bewertungen, Abonnenten, Playlist-Hinzufügungen und geteilte Inhalte. Sie werden erfasst, wenn ein Nutzer sich Ihre Videoanzeige ansieht und dann innerhalb von 7 Tagen eine Aktion auf Ihrem verknüpften YouTube-Kanal ausführt. Für erzielte Aktionen fallen keine Kosten an. Mehrere Aufrufe durch denselben Nutzer werden als ein erzielter Aufruf gezählt.

Erzielte Aktionen sind eine hervorragende Möglichkeit, den kostenlosen Mehrwert zu ermitteln, den Sie mit Ihrer Kampagne generiert haben. Sie lassen auf ein deutliches Interesse an Ihrem Kanal oder Ihrer Marke schließen und sind oft ein starker Indikator für Kunden mit hohem Umsatzpotenzial.

Hinweis: Erzielte Aktionen können auf jedem Kanal erfasst werden, der mit Ihrem Konto verknüpft ist. Angenommen, ein Nutzer sieht sich eine Anzeige auf Kanal A an und es wird ein Aufruf gezählt. Danach wechselt er zu Kanal B und bewertet dort ein Video mit „Mag ich“. Diese „Mag ich“-Bewertung würde als erzielte Aktion erfasst, wenn Kanal B auch mit dem Google Ads-Konto verknüpft ist.

Warum sehe ich keine Berichtsdaten für die Messwerte „Erzielte Aufrufe“ bzw. „Erzielte Abonnenten“?

Wenn personalisierte Anzeigen für einen oder mehrere YouTube-Kanälen deaktiviert sind, die mit einem Google Ads-Konto verknüpft sind, sehen Sie keine Berichte zu erzielten Aktionen. Um das zu ändern, müssen Sie das Häkchen entfernen. Dazu müssen Sie sich in Ihrem YouTube-Konto anmelden und YouTube Studio aufrufen. Gehen Sie dann links unten zu „Einstellungen“ > „Kanal“ > „Erweiterte Einstellungen“ und scrollen Sie nach unten zum Kästchen „Interessenbezogene Werbung deaktivieren“.

Sie müssen das Kästchen „Engagement“ angeklickt haben, als Sie Ihr YouTube-Konto mit Ihrem Google Ads-Konto verknüpft haben. Um zu überprüfen, ob Sie das getan haben, rufen Sie Ihr Google Ads-Konto auf, klicken Sie auf „Tools und Einstellungen“ > „Verknüpfte Konten“ > „YouTube“. Wenn „Engagement“ bei der Kontoverknüpfung angeklickt wurde, wird in der Spalte „Berechtigungen“ der entsprechende Aufzählungspunkt aufgeführt.

Wenn Sie personalisierte Anzeigen für einige YouTube-Kanäle deaktivieren und für andere aktivieren, sehen Sie in ihrem Google Ads-Konto weiter Berichte zu erzielten Aktionen. Es wird jedoch nicht aufgeführt, aus welchem Kanal die erzielten Aktionen stammen.

Sichtbarkeit und Active View (Unterscheidung)
„Sichtbarkeit“ bezieht sich auf alle Kampagnentypen, nicht speziell auf Videos. Eine Anzeige gilt als sichtbar, wenn mindestens 50 % ihrer Fläche eine (Displayanzeigen) bzw. zwei Sekunden (Videoanzeigen) lang zu sehen war. Dieser Messwert wird hier angeführt, um ihn von anderen, videobezogenen Messwerten zu unterscheiden. Weitere Informationen zu Sichtbarkeit und Active View-Messwerten für Berichte
Messwerte zum Anteil an möglichen Impressionen im Displaynetzwerk

Wenn Sie Informationen zum Anteil an möglichen Impressionen erhalten möchten, können Sie die entsprechenden Messwerte abrufen, da YouTube Teil des Google Displaynetzwerks ist.

Mit dem Anteil an möglichen Impressionen lässt sich z. B. nachvollziehen, mit wie viel des verfügbaren Inventars, das auf Grundlage der Einstellungen und der Ausrichtung Ihrer Kampagne ausgeliefert werden kann, Impressionen erzielt werden können. Anhand dieser Erkenntnisse können Sie dann z. B. so vorgehen:

  1. Liegt der Anteil an möglichen Impressionen unter 100 % werden Ihre Anzeigen eventuell häufiger ausgeliefert, wenn Sie Ihr Gebot oder Budget erhöhen. Mithilfe der Daten in den Spalten zum verlorenen Anteil an möglichen Impressionen können Sie entscheiden, welches von beiden angepasst werden muss.
  2. Falls der Anteil an möglichen Impressionen 100 % beträgt, Ihr Budget aber nicht vollständig aufgebraucht wird, können Sie die Ausrichtung ausweiten.
  3. Wenn Sie Schwankungen bei der Anzahl der Impressionen bemerken, können Sie unter „Anteil an möglichen Impressionen im Displaynetzwerk aufgrund des Rangs verloren“ nachsehen. Am besten segmentieren Sie die Berichte dabei nach Tag. Sind an einem bestimmten Tag sowohl Schwankungen bei der Anzahl der Impressionen als auch bei den Zugriffen zu erkennen? Dann haben Ihre Mitbewerber wahrscheinlich ihre Gebote erhöht, wodurch Sie in den Auktionen schlechter abschneiden. Erhöhen Sie Ihr Gebot, um wettbewerbsfähig zu bleiben und so viele Auktionen wie zuvor zu gewinnen.
Messwerte zur Anzeigenwirkung auf die Markenbekanntheit
Die Messwerte zur Anzeigenwirkung auf die Markenbekanntheit sind nicht für alle Google Ads-Konten verfügbar. Sie können sie nur nutzen, wenn Ihrem Google Ads-Konto ein Google-Vertriebsmitarbeiter zugewiesen ist. Sollte das der Fall sein, bitten Sie ihn, die Messwerte zu aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Brand Lift-Messdaten auswerten.

Messwerte anhand der Zielvorhaben der Kampagne priorisieren

Auch wenn für die verschiedenen Kampagnentypen viele Messwerte erfasst werden, sollte einigen davon bei der Bewertung des Erfolgs einer Kampagne hinsichtlich der gewählten Zielvorhaben eine wesentlich höhere Priorität eingeräumt werden. Bei einer Kampagne mit dem Zielvorhaben „Markenbekanntheit und Reichweite“ können z. B. Conversions erfasst werden, sie sollten aber keine wichtige Rolle bei der Bewertung des Erfolgs der Kampagne spielen.

Funktionsweise der Messwerte zu Markenbekanntheit und Reichweite

Wenn Sie bei der Einrichtung Ihrer Kampagne „Markenbekanntheit und Reichweite“ (oder „Kampagne mit Videosequenzen“ unter „Produkt- und Markenkaufbereitschaft“) als Ziel ausgewählt haben, sollten Sie sich neben Impressionen, Unique Reach und Durchschnittliche Impressionshäufigkeit auf die folgenden Messwerte konzentrieren, um den Erfolg Ihrer Kampagne zu bewerten:

  • Maximaler Cost-per-1000-Impressions (max. CPM): Das ist das Gebot, das Sie für Ihre Kampagne oder Anzeigengruppe festlegen. Es sollte dem Höchstbetrag entsprechen, den Sie für 1.000 Impressionen in der Auktion zu zahlen bereit sind.
  • Durchschnittlicher Cost-per-1000-Impressions (durchschn. CPM): Anhand dieses Messwerts können Sie ermitteln, wie viel Sie durchschnittlich pro 1.000 Impressionen zahlen. Bitte beachten Sie, dass ein guter durchschnittlicher CPM je nach Land variiert, da für CPM-Gebote unterschiedliche Mindestwerte gelten.

CPM = Kosten ÷ (Impressionen ÷ 1.000)

Der CPM zeigt die Kosteneffizienz Ihrer Anzeigen basierend auf Impressionen als Hauptzielvorhaben Ihrer Kampagne. Er bietet sich besonders für den Vergleich von Anzeigen, Anzeigengruppen und Kampagnen an. Der isolierte Messwert ist nicht so aufschlussreich.

  • Alle Impressionen für Kampagnen mit Videosequenzen (Impr. aller Videosequenzen): Das ist die Anzahl der Impressionen Ihrer Kampagnen mit Videosequenzen kombiniert mit Impressionen aus anderen Kampagnen, die dafür gesorgt haben, dass Nutzer weitere Videos in der Sequenz angesehen haben. Nutzer sehen sich die Videoanzeigen in einer Sequenz unabhängig von der Kampagne, in der das jeweilige Video gezeigt wird, an. Daher gibt dieser Messwert Aufschluss darüber, wie andere Kampagnen dazu beigetragen haben, dass weitere Videos in der Sequenz angesehen wurden. Das kann dazu führen, dass Sequenzen häufiger vollständig wiedergegeben werden, und helfen, die Kosten zu senken.

Für einen Nutzer muss mindestens eine Impression in der Kampagne mit Videosequenzen erzielt worden sein, damit eine Impression aus einer anderen Kampagne gezählt werden kann. Bei diesem Messwert werden auch Impressionen aus Display & Video 360-Konten berücksichtigt, die mit Ihrem Google Ads-Konto verknüpft sind.

Funktionsweise der Messwerte zu „Umsätze“, „Zugriffe auf die Website“ und „Leads“

Wenn Sie bei der Einrichtung Ihrer Kampagne „Umsätze“, „Zugriffe auf die Website“ oder „Leads“ als Kampagnenziel ausgewählt haben, sollten Sie sich auf die folgenden Messwerte konzentrieren, um den Erfolg Ihrer Kampagne zu bewerten:

  • View-through-Conversions (VTC): Diese Conversions werden erfasst, wenn Ihre Anzeige für Nutzer ausgeliefert wird, dafür aber kein Aufruf oder Klick gezählt wird, und diese Nutzer innerhalb des Conversion-Tracking-Zeitraums eine Conversion auf Ihrer Website ausführen. Die Länge des Conversion-Tracking-Zeitraums richtet sich danach, wann die Conversion im Konto erstellt wurde.

Bei diesem Messwert werden Conversions von Nutzern, die auch mit Ihren anderen Anzeigen interagiert haben, automatisch ausgeschlossen. Die View-through-Conversion wird der letzten Impression einer Videoanzeige zugeordnet.

Ein Aufruf, der zu einer Conversion führt, wird in der Spalte „Conversions“ und nicht in der Spalte „VTC“ erfasst. View-through-Conversions können helfen, die Lücke zwischen dem oberen und dem unteren Bereich Ihres Kauftrichters zu schließen. Wenn Sie nur die Anzahl der Conversions betrachten, entgehen Ihnen möglicherweise die Auswirkungen Ihrer Anzeigen auf Nutzer, die aufgrund einer Impression eine Conversion ausgeführt haben.

  • Klicks und Klickrate (Click-through-Rate, CTR): Bei Videokampagnen sollte Klicks – die erfasst werden, wenn Nutzer auf ein interaktives Element Ihrer Anzeige klicken – und CTR (Klicks ÷ Impressionen) in der Regel keine höhere Priorität eingeräumt werden als Impressionen oder Aufrufen (Markenbekanntheit als Zielvorhaben) bzw. Conversions (Umsätze als Zielvorhaben). Im Gegensatz zu Suchkampagnen sind wenige Klicks und eine niedrige CTR bei Videokampagnen relativ normal.

In der Regel sind Klicks und CTR bei Videokampagnen keine wichtigen Messwerte für die Bewertung des Erfolgs einer Kampagne. Sie können Aufschluss darüber geben, wie gut Nutzer durch Ihre Anzeigen animiert werden, eine Aktion auszuführen. Klicks sind nicht erforderlich, damit eine Conversion einer Kampagne zugewiesen wird, Aufrufe aber schon.

  • Conversions: In Videokampagnen werden Conversions erfasst, wenn ein Nutzer als Aufruf Ihrer Anzeige gezählt wird und anschließend eine Aktion ausführt, die Sie als wertvoll definiert haben. Das kann z. B. ein Onlinekauf oder ein Anruf bei Ihrem Unternehmen über ein Smartphone sein. Weitere Informationen zum Conversion-Tracking

Was ist mit Bumper-Anzeigen? Bei ihnen wird die Anzahl der Aufrufe nicht erhöht. Ist das bei der Anzahl der Conversions anders?

Ja, aber nur, wenn der Nutzer auf die Anzeige geklickt hat. Klickt ein Nutzer auf eine Bumper-Anzeige, wird ein Klick gezählt, aber kein Aufruf. Wenn er danach eine Conversion ausführt, wird diese als Conversion und nicht als View-through-Conversion gezählt.
  • Conversions nach aktiver Wiedergabe (Engaged-View Conversion, EVC): Diese Conversions werden erfasst, wenn ein Nutzer nicht auf Ihre Videoanzeige klickt, aber sich mindestens 10 Sekunden einer nach 5 Sekunden überspringbaren Anzeige ansieht und dann innerhalb des entsprechenden Conversion-Tracking-Zeitraums eine Conversion ausführt. Um entsprechende Daten in Google Ads zu sehen, klicken Sie auf „Segment“ > „Conversions auswählen“ > „Anzeigenereignistyp“.
    Hinweis: Wenn ein Nutzer für die Wiedergabe desselben Videos als Aufruf und aktive Wiedergabe gezählt wird und dann eine Conversion ausführt, wird die Anzahl in den Spalten „Conversions“ und „Conversions nach aktiver Wiedergabe“ erhöht.
    Videoanzeigen sind immersiv und effektiv, aber im Gegensatz zu anderen Anzeigenformaten interagieren Nutzer nicht immer sofort damit. Häufig werden sie erst später aktiv. Mit Conversions nach aktiver Wiedergabe lässt sich der nicht klickbezogene Wert der Anzeige auf eine Weise erfassen, die dem Nutzerverhalten auf der Plattform am besten entspricht. Sie können sie sich als Punkt im mittleren unteren Bereich des Trichters vorstellen, wenn sie gemeinsam mit View-through-Conversions (entspricht dem oberen Trichterbereich auf der Grundlage, dass der Nutzer zuerst eine Impression sieht) und Conversions (entspricht dem unteren Trichterbereich auf der Grundlage, dass der Nutzer zuerst als Aufruf gezählt wird) betrachtet werden.
  • Conversion-Rate (CVR): Die CVR gibt Aufschluss über die Effektivität der Anzeige, wenn es darum geht, Nutzer auf Ihre Website zu leiten und sie zu einer Conversion zu animieren, nachdem sie als Aufruf gezählt wurden. Wie bei vielen anderen Messwerten hängt eine gute CVR stark von der Branche des Werbetreibenden ab.

CVR = Conversions ÷ Aufrufe

Unterschiede zwischen Google Ads- und YouTube Analytics-Daten zu Aufrufen

Hinweis: Gewisse Abweichungen zwischen Berichtsquellen sind relativ normal und werden in manchen Fällen sogar erwartet. Die folgenden Informationen sollen Ihnen helfen, genaue und sinnvolle Vergleiche anzustellen und danach zu definieren, was als normal oder abnormal gilt.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden die Plattformnamen im folgenden Abschnitt abgekürzt:

GA = Google Ads

YTA = YouTube Analytics

ÖWS = öffentliche Wiedergabeseite (öffentlich sichtbare Anzahl der Aufrufe, die unter einem Video angezeigt wird)

YouTube Analytics und öffentliche Wiedergabeseite im Vergleich

Die Anzahl auf der öffentlichen Wiedergabeseite beruht auf den Daten von YouTube Analytics. Daher sollten die Werte im Allgemeinen recht nahe beieinander liegen. Bei sehr beliebten Videos mit vielen Aufrufen in kurzer Zeit kann es beim Betrachten des aktuellen Datums zu gewissen Abweichungen kommen. Wenn Sie 48 bis 72 Stunden zurückblicken, sollte das aber nicht mehr der Fall sein.

Google Ads und YouTube Analytics im Vergleich

Gewisse Abweichungen zwischen den Berichtsquellen sind zu erwarten. Wenn Nutzer Unterschiede bei den Berichten feststellen, liegt das aber oft daran, dass sie ein Anzeigenformat betrachten, bei dem die Anzahl der Aufrufe nicht erhöht werden kann. Eventuell stellen sie auch einen Vergleich an, der nicht wirklich sinnvoll ist. Das ist z. B. dann der Fall, wenn zwei verschiedene Datensätze miteinander verglichen werden. Bevor Sie zum Schluss kommen, dass etwaige Abweichungen zwischen den Berichten auf die erwartete Varianz zwischen den beiden Plattformen zurückzuführen sind, sollten Sie Folgendes prüfen:

  • Ist das Video länger als 10 Sekunden (idealerweise über 11 Sekunden)? Im Gegensatz zu Google Ads werden in YouTube Analytics nur Aufrufe für Videos erfasst, die länger als 10 Sekunden sind. Daher kommt es bei kürzeren Videos zu Abweichungen zwischen den Zahlen bei Google Ads und YouTube Analytics.
Videos, die nur knapp über 10 Sekunden lang sind (z. B. 10,2 Sekunden), fallen nach der Komprimierung beim Upload eventuell unter die 10-Sekunden-Marke. Das lässt sich vermeiden, indem Sie ein Video hochladen, das über 11 Sekunden lang ist. Die Komprimierung ist minimal und für Zuschauer nicht wahrnehmbar.
  • Können über das Anzeigenformat Aufrufe erzielt werden? Wie im Abschnitt zu Aufrufen dieses Artikels erwähnt, werden nicht für alle Anzeigenformate Aufrufe erfasst. Wenn Sie in Google Ads keine Aufrufe sehen, verwenden Sie wahrscheinlich ein entsprechendes Format. Informieren Sie sich über Aufrufe.
  • Wird derselbe Datensatz verglichen?
    • Werden nur Aufrufe der bezahlten Inhalte verglichen? Der Bericht „Aufrufe“ in YouTube Analytics enthält organische Aufrufe und Aufrufe der bezahlten Inhalte, in Google Ads sind nur Letztere verfügbar. Für einen sinnvollen Vergleich dürfen Sie in YouTube Analytics nur im Bericht zu Zugriffsquellen die Zeile für Aufrufe der bezahlten Inhalte berücksichtigen.
    • Werden alle Kampagnen verglichen, in denen das Video verwendet wird? Angenommen, Sie sehen im Bericht zu Zugriffsquellen, dass Sie 1.000 Aufrufe der bezahlten Inhalte erzielt haben, in Google Ads wurden für Ihre Kampagne aber nur 500 erfasst. Das kann daran liegen, dass dasselbe Video als Anzeige in einer anderen Kampagne im selben oder in einem anderen Google Ads-Konto verwendet wird. Sehen Sie in Ihren Konten nach, ob das Video in anderen Kampagnen verwendet wird. In YTA werden alle Aufrufe aggregiert.
  • Vergleiche aktueller Daten vermeiden:
    • Warten Sie mindestens 72 Stunden, bis die Daten in YTA aktualisiert sind. Die Daten in den Besucherquellen werden mit einer Verzögerung von 48 bis 72 Stunden angezeigt. Wenn Sie Daten der letzten zwei bis drei Tage im Bericht zu Besucherquellen vergleichen und Abweichungen feststellen, kann das an der normalen Verzögerung liegen. Warten Sie einige Tage, bis die Daten aktualisiert wurden. In Google Ads beträgt die Verzögerung nur wenige Stunden.
    • Für YTA-Daten wird PST (Pacific Standard Time) als Zeitzone verwendet, bei Google Ads-Daten hingegen die Zeitzone, die im Konto festgelegt wurde. Sie können entsprechende Abweichungen vermeiden, indem Sie sich ältere Zeiträume ansehen.
  • Erwartete Abweichungen: Wenn Sie alles geprüft haben (Videolänge, Datenquelle, Datenverzögerung), aber weiter Abweichungen zwischen den beiden Quellen sehen, ist wahrscheinlich einer der folgenden bekannten Punkte der Grund für das Problem:
    1. Der YouTube-Anzeigenplayer soll Videos flüssig wiedergeben. Dabei zählt jede Millisekunde. Im Einzelfall kann der Fluss der Daten zur Anzahl der Aufrufe zu Verzögerungen führen, die im Player vermieden werden sollen. Daher kann es passieren, dass die Daten zur Anzahl der Aufrufe zwar Google Ads erreichen, aber nicht in YouTube Analytics ankommen.
    2. Wir nutzen verschiedene Methoden, um Spamaufrufe aus den beiden Systemen zu entfernen. Die Spamfilter von Google Ads sind in der Regel strenger, weil Sie hier für die Aufrufe zahlen.

Aus diesem Grund liegt eine Abweichung von 15 bis 20 % zwischen den beiden Berichtsquellen im normalen Bereich. Die Änderung in Prozent (auch als Abweichung bezeichnet) wird mit folgender Formel berechnet: |(YouTube Analytics-Aufrufe − Google Ads-Aufrufe) ÷ YouTube Analytics-Aufrufe | × 100.

Bei einer Abweichung über 20 % wenden Sie sich bitte an den Google-Support (idealerweise mit Informationen, aus denen hervorgeht, dass Sie die Punkte oben bereits überprüft haben). In seltenen Fällen können unsere Teams die direkte Ursache der Abweichung ausfindig machen und beheben. Ist dies nicht möglich, liefern Sie so nützliche Beispiele für unsere Entwicklerteams. Sie können sie verwenden, um langfristig Optimierungen vorzunehmen. YouTube Analytics ist ein kostenloses Tool, das seinen Nutzern einen Mehrwert bietet. Wir sind uns bewusst, wie wichtig es für Werbetreibende ist. Daher arbeiten wir intensiv daran, Abweichungen zu den Google Ads-Daten zu Aufrufen so weit wie möglich zu minimieren. Derzeit sind Unterschiede bei der Anzahl der Aufrufe in den beiden Systemen zu erwarten. Sie können sich jedoch darauf verlassen, dass die Messwerte in Google Ads korrekt sind.

Google Ads und öffentliche Wiedergabeseite im Vergleich
Die Anzahl auf der öffentlichen Wiedergabeseite beruht auf den Daten von YouTube Analytics. Wenn Sie herausfinden möchten, warum die Zahlen in Google Ads nicht mit denen auf der öffentlichen Wiedergabeseite übereinstimmen, gehen Sie genauso vor wie im Abschnitt „Google Ads und YouTube Analytics im Vergleich“ oben beschrieben.

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