Mithilfe von erweiterten Conversions für das Web lassen sich Conversions noch genauer erfassen. Vorhandene Conversion-Tags werden ergänzt, indem gehashte selbst erhobene Conversion-Daten auf sichere Weise von Ihrer Website gesendet werden. Hierzu wird der sichere Einweg-Hash-Algorithmus SHA256 auf Ihre selbst erhobenen Kundendaten (z. B. E-Mail-Adressen) angewendet, bevor sie an Google gesendet werden. Die Hash-Daten werden dann mit angemeldeten Google-Konten abgeglichen, um die Conversions Ihrer Kampagne Anzeigenereignissen wie Klicks oder Aufrufen zuzuordnen.
In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie erweiterte Conversions für das Web mit dem Google-Tag einrichten. Sie können diese Conversions aber auch mit Google Tag Manager oder mit der Google Ads API einrichten.
Themen in diesem Hilfeartikel
- Hinweis
- Erweiterte Conversions mit dem Google-Tag einrichten
- Wann werden mit dem Google-Tag von Nutzern bereitgestellte Daten erhoben?
- Code-Snippet auf der Website einfügen
- CSS-Selektoren oder JavaScript-Variablen angeben
- Implementierung validieren
- Erweiterte Conversions deaktivieren
Hinweis
Für die Einrichtung ist Folgendes wichtig:
- Sie müssen die genaue URL kennen, auf der das Conversion-Tag ausgelöst wird, z. B. die URL der Bestätigungsseite. Außerdem müssen Sie wissen, wie das Conversion-Ereignis ausgelöst wird, z. B. durch einen Klick auf einen Button oder durch einen Seitenaufruf.
- Um diese Implementierung durchzuführen, müssen Sie wissen, wie das Conversion-Tracking auf Ihrer Website eingerichtet ist und wie Sie Codeänderungen vornehmen. Gegebenenfalls sollten Sie Ihr Entwicklerteam zurate ziehen.
- Sie müssen sich die Richtlinien für Kundendaten zu erweiterten Conversions in Google Ads angesehen und bestätigt haben, dass Sie ihnen nachkommen werden.
- Wenn Sie Conversions mit einer URL einrichten, können Sie erweiterte Conversions nur über JavaScript-Variablen oder CSS-Selektoren bzw. automatische erweiterte Conversions einrichten.
- Etwa 30 Tage, nachdem Sie erweiterte Conversions implementiert haben, sehen Sie Daten zu ihren Auswirkungen in der Tabelle mit den Conversion-Aktionen. Weitere Informationen zu Auswirkungen von erweiterten Conversions für das Web
Erweiterte Conversions mit dem Google-Tag einrichten
- Gehen Sie über das Menü Zielvorhaben
zu Einstellungen.
- Maximieren Sie den Bereich „Erweiterte Conversions“.
- Setzen Sie ein Häkchen bei „Erweiterte Conversions aktivieren“.
- Lesen und akzeptieren Sie die Nutzungsbedingungen für Kundendaten, um fortzufahren Indem Sie erweiterte Conversions aktivieren, bestätigen Sie, dass Sie die Richtlinien von Google einhalten. Sie beauftragen Google mit der Verarbeitung Ihrer Daten. Für die Verwendung erweiterter Conversions gelten die Datenverarbeitungsbedingungen für Google-Werbeprodukte. Wählen Sie Zustimmen aus, um die Bedingungen zu akzeptieren.
- Öffnen Sie das Drop-down-Menü, um eine Methode zum Einrichten und Verwalten der von Nutzerinnen und Nutzern bereitgestellten Daten festzulegen. Wählen Sie „Google-Tag“ aus.
- Hinweis: Wenn Sie Daten zu erweiterten Conversions auf eine andere Art an Google senden, als Sie in Google Ads festgelegt haben, können diese Daten möglicherweise nicht verarbeitet werden. Falls Sie z. B. die Option „Google-Tag“ ausgewählt haben und versuchen, Daten über die Google Ads API zu senden, werden diese Daten nicht verarbeitet.
- Wählen Sie Welche Methode sollte ich verwenden? aus, wenn Sie nicht wissen, welche Tagging-Methode die Richtige für Sie ist. Geben Sie Ihre Websitedomain ein und klicken Sie auf URL überprüfen, um Vorschläge zu erhalten.
- Wenn Sie die Mitteilung „Über das Tag werden von Nutzern auf Ihrer Website bereitgestellte Daten erhoben“ sehen, können Sie direkt Speichern auswählen, um die Einrichtung abzuschließen.
- Falls Sie diese Mitteilung nicht sehen oder sich über andere Methoden zum Konfigurieren erweiterter Conversions informieren möchten, wählen Sie Tag-Details aus.
- Auf der Seite mit den Tag-Details können Sie festlegen, wie von Nutzern bereitgestellte Daten über Ihr Tag erhoben werden sollen:
- Von Nutzern bereitgestellte Daten automatisch erkennen: Die Seite wird nach Strings durchsucht, die den konfigurierten Datentypen entsprechen. Das erfordert nur wenig Aufwand und funktioniert für die meisten Werbetreibenden. Wenn Sie mehr Kontrolle haben möchten, geben Sie CSS-Selektoren an oder verwenden Sie ein Code-Snippet. Sie können bestimmte CSS-Selektoren ausschließen, indem Sie auf „Ausschlüsse hinzufügen“ klicken.
- CSS-Selektoren oder JavaScript-Variablen angeben: Sie können manuell CSS-Selektoren oder JavaScript-Variablen auf Ihrer Seite angeben, die von Nutzern bereitgestellte Daten enthalten, welche für Sie relevant sind. Wenn Sie diese Methode verwenden möchten, wählen Sie die Option aus und folgen Sie dann der Anleitung unten.
- Code-Snippet auf der Website einfügen: Über ein Code-Snippet auf Ihrer Website werden gehashte Kundendaten direkt zum Abgleich gesendet. Dadurch wird die Genauigkeit verbessert, weil jedes Mal korrekt formatierte Daten gesendet werden, wenn das Tag ausgelöst wird. Sie müssen kein Kästchen unter „Tag-Details“ auswählen, da die Verarbeitung automatisch erfolgt. Sie können auch Methoden kombinieren. Sie können beispielsweise die automatische Erkennung für alle Aktionen verwenden, aber ein Code-Snippet für bestimmte Ereignisse anwenden. Daten aus Code-Snippets haben immer Vorrang.
- Klicken Sie auf Speichern.
- Anschließend können Sie die Implementierung validieren, um zu kontrollieren, ob erweiterte Conversions richtig eingerichtet sind. Nach etwa 30 Tagen sehen Sie Daten zu ihren Auswirkungen in Ihren Berichten. Weitere Informationen zu Auswirkungen von erweiterten Conversions für das Web
Wann werden mit dem Google-Tag von Nutzern bereitgestellte Daten erhoben?
Das Google-Tag kann so konfiguriert werden, dass von Nutzerinnen und Nutzern bereitgestellte Daten von Ihrer Website entweder manuell durch Angabe der Datenpositionen auf Ihrer Seite oder automatisch mit der Funktion „Automatisch erkannte von Nutzern bereitgestellte Daten erheben“ erfasst werden. Außerdem bieten einige Managementtools für Websites, darunter Content-Management-Systeme (CMS), diese Konfiguration direkt in ihrer Oberfläche an.
Unabhängig von der Methode beginnt die Erhebung der von Nutzerinnen und Nutzern bereitgestellten Daten erst, wenn Sie die Nutzungsbedingungen in Ihrem Google Ads- oder Google Analytics-Konto akzeptieren. Wenn das Google-Tag erkennt, dass von Nutzerinnen und Nutzern bereitgestellte Daten für ein Google Ads- oder Google Analytics-Zielvorhaben gesendet werden, für das diese Nutzungsbedingungen nicht akzeptiert wurden, werden die Daten von Google nicht erhoben oder verarbeitet. Ein Google-Tag, das dafür konfiguriert wurde, von Nutzerinnen und Nutzern bereitgestellte Daten zu erheben und zu übermitteln, wird dies also nur dann tun, wenn die Nutzungsbedingungen akzeptiert wurden und gegebenenfalls die erforderlichen Einwilligungsparameter auf „Gewährt“ gesetzt sind. Das Google-Tag erkennt dieses Szenario in Echtzeit, damit Sie nur dann von Nutzerinnen und Nutzern bereitgestellte Daten erheben, wenn dies zulässig ist.
Code-Snippet auf der Website einfügen
Nachdem Sie die Schritte unter Erweiterte Conversions einrichten ausgeführt und „Google-Tag“ als Datenquelle ausgewählt haben, können Sie mit der Anleitung unten fortfahren.
Schritt 1 von 2: Felder für erweiterte Conversions ermitteln und festlegen
Die gewünschten Felder, etwa für die E-Mail-Adresse, Adresse und Telefonnummer, müssen auf der Conversion-Seite verfügbar sein, auf der das Google Ads-Ereignis-Snippet ausgelöst wird. Dies ist wahrscheinlich auf Conversion-Seiten für Käufe, Registrierungen und andere ähnliche Conversion-Typen der Fall, für die häufig Kundendaten erforderlich sind. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Seite die richtige ist, wenden Sie sich an Ihren Entwickler.
- E-Mail-Adresse (bevorzugt)
- Anschrift (Pflichtangaben: Vor- und Nachname, Postleitzahl und Land). Optional können Sie den Straßennamen, die Stadt und die Region als zusätzliche Abgleichsschlüssel angeben.
- Telefonnummer (optional, zusammen mit einer E-Mail-Adresse oder dem vollständigen Namen und der Adresse)
Sie können entweder nicht gehashte Daten senden, die von Google automatisch normalisiert und gehasht werden, oder vorab gehashte Daten. Wenn Sie die Daten normalisieren und hashen möchten, folgen Sie der Anleitung unten.
Für die Normalisierung:
- Entfernen Sie Leerzeichen am Anfang und Ende.
- Verwenden Sie nur Kleinbuchstaben im Text.
- Formatieren Sie Telefonnummern gemäß dem E.164-Standard.
- Entfernen Sie alle Punkte (.) vor dem Domainnamen in gmail.com- und googlemail.com-E-Mail-Adressen.
Für Hash-Technologie:
- Verwenden Sie den Hexadezimalwert SHA256.
In der folgenden Tabelle finden Sie weitere Informationen zu den Feldern, die Sie festlegen können. In der Spalte „Schlüsselname“ ist zu sehen, wie die Felder im HTML-Snippet für erweiterte Conversions bezeichnet werden. Dieses Snippet wird im nächsten Schritt erstellt. Alle Daten müssen als Variable vom Typ „String“ übergeben werden.
| Datenfeld | Schlüsselname | Beschreibung |
|---|---|---|
| E-Mail-Adresse | E-Mail |
E-Mail-Adresse des Nutzers Beispiel: mmuster@beispiel.de |
sha256_email_address |
Gehashte E-Mail-Adresse des Nutzers Beispiel: „a8af8341993604f29cd4e0e5a5a4b5d48c575436c38b28abbfd7d481f345d5db“ |
|
| Telefonnummer | phone_number |
Telefonnummer des Nutzers. Muss im E.164-Format vorliegen, also 11 bis 15 Zeichen lang sein, einschließlich eines Pluszeichens (+) und eines Ländercodes ohne Bindestriche, Klammern oder Leerzeichen. Beispiel: „+11231234567“ |
sha256_phone_number |
Gehashte Telefonnummer des Nutzers Beispiel: „e9d3eef677f9a3b19820f92696be53d646ac4cea500e5f8fd08b00bc6ac773b1“ |
|
| Vorname | address.first_name |
Vorname des Nutzers Beispiel: „Melanie“ |
address.sha256_first_name |
Gehashter Vorname des Nutzers Beispiel: „96d9632f363564cc3032521409cf22a852f2032eec099ed5967c0d000cec607a“ |
|
| Nachname | address.last_name |
Nachname des Nutzers Beispiel: „Muster“ |
address.sha256_last_name |
Gehashter Nachname des Nutzers Beispiel: „799ef92a11af918e3fb741df42934f3b568ed2d93ac1df74f1b8d41a27932a6f“ |
|
| Adresse | address.street |
Straßenname und Hausnummer des Nutzers Beispiel: „Musterstr. 123“ |
| Stadt | address.city |
Wohnort des Nutzers Beispiel: „Musterstadt“ |
| Region | address.region |
Provinz, Bundesland oder Region des Nutzers Beispiel: „Musterland“ |
| Postleitzahl | address.postal_code |
Postleitzahl des Nutzers. (z. B. SO99 9XX) |
| Land | address.country |
Ländercode des Nutzers Beispiel: „DE“ Verwenden Sie Ländercodes mit zwei Buchstaben gemäß dem ISO-Standard 3166-1 ALPHA-2. |
Schritt 2 von 2: Script für erweiterte Conversions implementieren
Konfigurieren Sie das folgende Script und binden Sie es in die Conversion-Seite ein, die das Google Ads-Ereignis-Snippet enthält. Passen Sie die unten aufgeführten Variablennamen an die Namen für diese Attribute auf Ihrer Webseite an.
Wenn Sie beispielsweise die E-Mail-Adresse in einer Variablen namens „email_adresse“ speichern, passen Sie das Snippet entsprechend an (in diesem Fall etwa die Variable „E-Mail_Variable“).
// Implementieren
<script>
gtag('set', 'user_data', {
"email": yourEmailVariable, *** Ändern Sie „E-Mail_Variable“ in die Bezeichnung der JavaScript-Variable, in der Sie die E-Mail-Adresse des Nutzers speichern. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle nachfolgenden Variablen. Diese Angaben dürfen keine Hash-Werte sein.
"phone_number": Telefonnummer_Variable,
"address": {
"first_name": Vorname_Variable,
"last_name": Nachname_Variable,
"street": Adresse_Variable,
"city": Ort_Variable,
"region": Region_Variable,
"postal_code": PLZ_Variable,
"country": _Land_Variable
}
});
</script>
Die Telefonnummer muss im Format E.164 vorliegen, also 11 bis 15 Zeichen lang sein, einschließlich eines Pluszeichens (+) und eines Ländercodes ohne Bindestriche, Klammern oder Leerzeichen.
Wenn auf Ihrer Website eines der oben genannten Felder nicht erfasst wird, entfernen Sie das Feld, statt es leer zu lassen. Falls auf einer Website nur E-Mail-Adressen und Telefonnummern erfasst werden, sieht das Code-Snippet so aus:
<script>
gtag('set', 'user_data', {
"email": {{ E-Mail_Variable }},
"phone_number": {{ Telefonnummer_Variable }}
});
</script>
- E-Mail-Adresse (bevorzugt)
- Adresse (Pflichtangaben: Vor- und Nachname, Postleitzahl und Land). Optional können Sie den Straßennamen, die Stadt und die Region als zusätzliche Abgleichsschlüssel angeben.
- Telefonnummer (zusammen mit einer E-Mail-Adresse oder dem vollständigen Namen und der Anschrift)
Mehrere Werte
Entwickler können statt eines Strings einen Array-Wert verwenden, um mehrere Werte anzugeben (bis zu drei für die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse und bis zu zwei für die Anschrift). Wenn Sie mehr als einen Wert erfassen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung höher. Hier ein entsprechendes Beispiel:
gtag('set', 'user_data', {
"email": [E-Mail_Variable_1, E-Mail_Variable_2],
"phone_number": [Telefonnummer_Variable_1, Telefonnummer_Variable_2],
"address": [
{first_name: Vorname_Variable,last_name: Nachname_Variable, street: Adresse_Variable, city: Ort_Variable, region: Region_Variable, postal_code: PLZ_Variable},
{first_name: Vorname_Variable,last_name: Nachname_Variable, street: Adresse_Variable, city: Ort_Variable_2, region: Region_Variable_2, postal_code: PLZ_Variable_2}
]
});
</script>
CSS-Selektoren oder JavaScript-Variablen angeben
Nachdem Sie die Schritte unter Erweiterte Conversions einrichten ausgeführt, „Google-Tag“ als Datenquelle ausgewählt und „CSS-Selektoren oder JavaScript-Variablen angeben“ als Implementierungsmethode festgelegt haben, können Sie mit der Anleitung unten fortfahren.
Schritt 1 von 2: Felder für erweiterte Conversions auf Ihrer Conversion-Seite finden
- Rufen Sie die Conversion-Seite in Google Chrome in einem neuen Tab auf (nicht in dem Tab, in dem Ihr Google Ads-Konto angezeigt wird). Wenn Sie nicht sicher sind, welche Seite die richtige ist, wenden Sie sich an Ihren Entwickler.
- Geben Sie die Kundendaten auf der Seite an, die an Google gesendet werden sollen. Auf Ihrer Seite könnte beispielsweise eine Dankesnachricht und die E-Mail-Adresse des Kunden angezeigt werden, der gerade etwas gekauft hat.
- Hinweis: Erweiterte Conversions funktionieren nur dann ordnungsgemäß, wenn mindestens eines der folgenden Felder angegeben wird:
- E-Mail-Adresse (bevorzugt)
- Vollständiger Name und Anschrift (Vorname, Nachname, Adresse, Ort, Region, Postleitzahl, Land)
- Optional: Telefonnummer (immer zusammen mit einer E-Mail-Adresse oder einem vollständigen Namen und einer Adresse, aber nicht Telefonnummer allein)
- Hinweis: Erweiterte Conversions funktionieren nur dann ordnungsgemäß, wenn mindestens eines der folgenden Felder angegeben wird:
- Sobald Sie die Kundendaten auf der Seite ermittelt haben, müssen Sie im nächsten Schritt die CSS-Selektoren oder JavaScript-Variablen kopieren und in Google Ads eingeben.
Schritt 2 von 2: CSS-Selektoren für erweiterte Conversions ermitteln und in Google Ads eingeben
- Folgen Sie dieser Anleitung, um erweiterte Conversions zu aktivieren und die Option „CSS-Selektoren oder JavaScript-Variablen angeben“ auszuwählen.
- Klicken Sie auf Anpassen, um ein Fenster mit Feldern aufzurufen, in denen Sie CSS-Selektoren für jeden gewünschten Datentyp angeben können.
- Setzen Sie ein Häkchen neben allen Kundendaten, die Sie implementieren möchten (z. B. E-Mail-Adresse, Name und Adresse).
- Wählen Sie die Option JavaScript oder CSS-Selektor aus.
- Hinweis: Wenn Sie JavaScript-Variablen verwenden, ist es wahrscheinlich am einfachsten, Ihren Entwickler zu fragen, welche Variablen Sie in diesen Feldern angeben sollten. Wenn Sie CSS-Selektoren verwenden, können Sie der Anleitung unten folgen.
- Rufen Sie Ihre Conversion-Seite in einem separaten Tab auf.
- Wenn Sie auf der Conversion-Seite die entsprechenden Kundendaten gefunden haben, die Sie für erweiterte Conversions verwenden möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste oben darauf und wählen Sie Untersuchen aus.
- Um den CSS-Selektor in Google Ads für E-Mails einzugeben, müssen Sie mit der rechten Maustaste auf die E-Mail-Adresse auf der Conversion-Seite klicken. Die Chrome-Entwicklertools werden in Ihrem Browser geöffnet.
- Im Quellcode auf der Seite der Chrome-Entwicklertools sind bestimmte Abschnitte hervorgehoben. Das ist das Seitenelement, das Ihre Kundendaten enthält.
- Bewegen Sie den Mauszeiger auf den hervorgehobenen Code und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
- Scrollen Sie nach unten zu „Copy“ (Kopieren) und wählen Sie dann „Selector“ (Selektor) aus.
- Fügen Sie diesen Text auf dem anderen Tab in die entsprechenden Felder in Google Ads ein. Das sollte nicht exakt, aber in etwa so aussehen:
tsf > div:nth-child(2) > div.A8SBwf > div.RNNXgb > div > div.a4bIc > custEmail - Führen Sie die Schritte 6 bis 11 in diesem Abschnitt für jeden einzelnen Kundendatentyp aus (z. B. für E-Mail-Adresse, Name und Adresse).
- Klicken Sie in Google Ads auf Speichern.
Implementierung validieren
Um zu testen, ob die Implementierung der erweiterten Conversions korrekt funktioniert, rufen Sie Ihre Conversion-Seite auf und führen Sie die unten beschriebenen Schritte aus. Unter Umständen ist vorher eine Test-Conversion erforderlich. Sie sollten das möglichst direkt nach der Implementierung der erweiterten Conversions tun. Dann können Sie Änderungen vornehmen, falls etwas nicht richtig funktioniert.
Implementierung mithilfe der Chrome-Entwicklertools validieren
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Webseite.
- Wählen Sie die Option Untersuchen aus.
- Wählen Sie den Tab „Network“ (Netzwerk) aus.
- Geben Sie „google“ in die Suchleiste ein.
- Suchen Sie die Netzwerkanfrage für googleadservices.com/pagead/conversion/ (bzw. google.com/pagead/1p-conversion/ für einige Browser).
- Klicken Sie auf den Tab „Payload“ (Nutzlast), um eine Liste der Parameter des Abfragestrings aufzurufen.
- Suchen Sie nach dem Parameter „em“, dessen Wert ein Hash-String ist. Der Wert sollte mit „tv.1~em“ beginnen, gefolgt von einer langen Zeichenfolge. Wenn dieser Parameter vorhanden ist, wird das Objekt
enhanced_conversion_datavom Tag für erweiterte Conversions erfasst und gehasht.
Diagnosebericht ansehen und Implementierung überprüfen
Etwa 72 Stunden nach der Implementierung der erweiterten Conversions können Sie den Diagnosebericht zum Tag in Google Ads aufrufen und überprüfen, ob die Implementierung korrekt funktioniert. Das geht so:
- Klicken Sie im Menü Zielvorhaben
auf Zusammenfassung.
- Wählen Sie die Conversion-Aktion aus, für die erweiterte Conversions aktiviert wurden.
- Klicken Sie im Seitenmenü oben auf Diagnose. Daraufhin werden der Diagnosebericht zum Tag für erweiterte Conversions und die dazugehörigen Messwerte für die einzelnen Bereiche angezeigt.
- Prüfen Sie die verschiedenen Systemdiagnosen, um sicherzustellen, dass alles wie erwartet funktioniert.
- Wenn im Diagnosebericht zum Tag aufgeführt ist, dass unter Umständen etwas nicht stimmt, befolgen Sie die Anleitung in der Benachrichtigung und in der Google Ads-Hilfe zur Fehlerbehebung.
Erweiterte Conversions deaktivieren
So deaktivieren Sie erweiterte Conversions auf Kontoebene:
- Gehen Sie über das Menü Zielvorhaben
zu Einstellungen.
- Maximieren Sie den Bereich „Erweiterte Conversions“.
- Entfernen Sie das Häkchen aus dem Kästchen, um erweiterte Conversions zu deaktivieren.
- Klicken Sie auf Speichern.
So deaktivieren Sie erweiterte Conversions auf Ebene der Conversion-Aktion:
- Klicken Sie im Menü Zielvorhaben
auf Zusammenfassung.
- Wählen Sie die Conversion-Aktion aus, für die Sie erweiterte Conversions deaktivieren möchten.
- Wählen Sie Einstellungen aus.
- Maximieren Sie den Bereich „Erweiterte Conversions“.
- Entfernen Sie das Häkchen neben „Erweiterte Conversions aktivieren“.
- Klicken Sie auf Speichern.