Nicht personalisierte Anzeigen

Publisher können Inventar für Nutzer verkaufen, die nicht in die Auslieferung personalisierter Anzeigen eingewilligt haben. Damit Sie dieses Inventar erwerben können, benötigen Sie eine oder mehrere Werbebuchungen, für die keine Personalisierungsfunktionen verwendet werden, denn sie kommen für den Kauf von nicht personalisiertem Anzeigeninventar infrage.

Was sind nicht personalisierte Anzeigen?

Nicht personalisierte Anzeigen basieren nicht auf früherem Nutzerverhalten. Beim Targeting werden Kontextinformationen herangezogen, unter anderem ein grobes geografisches Targeting (z. B. auf Ortsebene) basierend auf dem aktuellen Standort, der Content auf der aktuellen Website oder einer App sowie aktuelle Suchbegriffe. Google unterbindet jedwedes interessenbasiertes Zielgruppen-Targeting, auch demografisches Targeting und Targeting auf Basis von Nutzerlisten.

Zwar werden bei nicht personalisierten Anzeigen keine Cookies oder mobilen Anzeigenkennzeichnungen für das Targeting eingesetzt, jedoch durchaus für das Frequency Capping und das Conversion-Tracking sowie zum Bekämpfen von Betrug und Missbrauch. In bestimmten Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) müssen Sie gemäß der EU-Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation für bestimmte Zwecke die Einwilligung zur Verwendung von Cookies oder mobilen Anzeigenkennzeichnungen einholen, wenn dies gesetzlich erforderlich ist. In anderen Ländern kann das durch andere Datenschutzgesetze geregelt sein.

Was sind personalisierte Anzeigen?

Für Google sind Anzeigen dann personalisiert, wenn erfasste oder bekannte Daten die Anzeigenauswahl bestimmen oder beeinflussen. Dazu zählen unter anderem frühere Suchanfragen, Aktivitäten, Websitebesuche, die Verwendung von Apps, demografische und Standortinformationen. Im Einzelnen umfasst dies demografisches Targeting, Targeting auf Interessenkategorien, Remarketing sowie Targeting auf Listen zum Kundenabgleich und Zielgruppenlisten. 

Richtlinien für nicht personalisierte Anzeigen

Damit Sie nicht personalisiertes Anzeigeninventar erwerben können, müssen das Targeting und die Creatives einer Werbebuchung diesen Richtlinien entsprechen.

Targeting-Anforderungen

Folgende Targeting-Optionen sind verfügbar, um nicht personalisiertes Anzeigeninventar zu kaufen:

  • Inventarquellen-Targeting
  • Targeting mit Markensicherheit
  • App-, Channel- und Website-Targeting
  • Kontextbezogene Keywords
  • Kategorie-Targeting
  • Contentbasiertes Zielgruppen-Targeting (z. B. Targeting auf Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen, auf kaufbereite Zielgruppen und ähnliche Zielgruppen) funktioniert bei nicht personalisiertem Anzeigeninventar, da es beim Ausliefern in nicht personalisiertem Anzeigeninventar ausschließlich mithilfe kontextbezogener Signale generiert wird. 
  • Umgebungs-Targeting
  • Sichtbarkeits-Targeting
  • Targeting auf Sprachen
  • Targeting basierend auf Tag und Uhrzeit
  • Browser-Targeting
  • Targeting auf Geräte
  • Video-Targeting
  • Positions-Targeting

Folgende Targeting-Optionen sind nicht zulässig:

  • Andere Arten des Zielgruppen-Targetings: Hierzu gehören Zielgruppenlisten-Targeting, Targeting auf ähnliche Zielgruppen, Kategorie-Targeting auf installierte Apps, das neue Targeting auf Smartphones sowie andere Arten des Zielgruppen-Targetings.
  • Geografisches Targeting, das detaillierter ist als das Targeting auf Ortsebene (z. B. basierend auf der Postleitzahl)
  • Demografisches Targeting
  • Targeting basierend auf Verbindungsgeschwindigkeit sowie Mobilfunk- und Internetanbieter

Creative-Anforderungen

Die folgenden Richtlinien gelten für Creatives, die Werbebuchungen zugewiesen sind, die in nicht personalisiertem Anzeigeninventar ausgeliefert werden sollen:

  • Creatives müssen über Display & Video 360 oder Campaign Manager 360 ausgeliefert werden. Ad-Server von Drittanbietern sind nicht zulässig.
  • HTML5- und benutzerdefinierte Display-Creatives sind nicht zulässig.
  • Creatives dürfen keine zusätzlichen HTML- oder Tracking-Pixel von Drittanbietern oder Google enthalten.
  • Creatives, die mit Drittanbieter-Tags oder Wrappern von Drittanbietern ausgeliefert werden, sind nicht zulässig.
  • Von Drittanbietern gehostete VAST-Creatives werden nicht unterstützt. VAST-Creatives, die über Campaign Manager 360 ausgeliefert werden, sind jedoch zulässig.
  • VAST-Creatives mit HTML5-Companions oder extern gehosteten Mediadateien sind nicht zulässig.

Weitere Aspekte

  • Wenn Sie ein Targeting auf programmatisch garantiertes oder Dealinventar vornehmen, stellen Sie sicher, dass Ihr Reserve-Creative den oben genannten Richtlinien entspricht, damit es in nicht personalisiertem Anzeigeninventar ausgeliefert werden kann.
  • Für nicht personalisiertes Anzeigeninventar sind keine Tests in Bezug auf den Suchanstieg und die Anzeigenwirkung auf die Markenbekanntheit verfügbar.
  • Derzeit können die Reichweite und die Anzahl von Impressionen, die mit nicht personalisiertem Anzeigeninventar verknüpft sind, in Display & Video 360 nicht prognostiziert werden.
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