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Attributionsmodell erstellen und primäres Modell ändern

Sie haben in der Berichterstellung Zugriff auf Daten zu Attributionsmodellen, die Sie offline ansehen und analysieren können. Weitere Informationen zu Attributionsmodellen

Themen in diesem Hilfeartikel


Attributionsmodell für die Berichterstellung erstellen

Wenn Ihr Display & Video 360-Werbetreibender mit einem Campaign Manager 360-Werbetreibenden verknüpft ist, erstellen Sie ein Attributionsmodell in Campaign Manager 360. Erstellen Sie andernfalls ein Attributionsmodell in Display & Video 360.

So erstellen Sie ein Attributionsmodell in Campaign Manager 360:

  1. Rufen Sie Werbetreibender > Floodlight > Konfiguration > Attribution auf. Standardmäßig haben Sie ein vom System erstelltes Modell namens „Floodlight-Attributionsmodell“.

  2. Klicken Sie auf Neues Modell.
  3. Benennen Sie das Modell.
  4. Wählen Sie ein Standardmodell aus den folgenden Optionen aus:
    • Floodlight
    • Letzte Interaktion
    • Erste Interaktion
    • Linear
    • Zeitverlauf
    • Positionsbasiert
  5. Klicken Sie auf Speichern.

So erstellen Sie ein Attributionsmodell in Display & Video 360:

  1. Rufen Sie Werbetreibender > Ressourcen > Floodlight-Gruppe > Allgemeine Angaben > Attribution > Attributionsmodelle auf. Standardmäßig haben Sie ein vom System erstelltes Modell namens „Floodlight-Attributionsmodell“.
  2. Klicken Sie auf Neues Modell.
  3. Benennen Sie das Modell.
  4. Wählen Sie ein Basismodell aus den folgenden Optionen aus:
    • Floodlight
    • Letzte Interaktion
    • Erste Interaktion
    • Linear
    • Zeitverlauf
    • Positionsbasiert
  5. Wählen Sie aus, welche Arten von Conversions für die Attribution berücksichtigt werden sollen.
  6. Wählen Sie aus, ob geschätzte Conversions ein- oder ausgeschlossen werden sollen.
  7. Klicken Sie auf Fertig.

Primäre Attributionsmodelle ändern

Das primäre Attributionsmodell wird standardmäßig für alle Werbebuchungen verwendet, die mit Floodlight verknüpft sind. Bei diesen Werbebuchungen wird also das primäre Attributionsmodell zur Gebotsoptimierung in Display & Video 360, zur Creative-Optimierung in Campaign Manager 360 und für Conversion-Berichte verwendet.

Datengetriebene Attributionsmodelle sind nur als primäres Attributionsmodell verfügbar, wenn Sie Floodlight in Campaign Manager 360 verwalten.

So ändern Sie das primäre Attributionsmodell in Campaign Manager 360:

  1. Klicken Sie das Kästchen neben einem Modell an.
  2. Klicken Sie auf Als primäres Attributionsmodell festlegen.
  3. Klicken Sie auf Speichern.

So ändern Sie das primäre Attributionsmodell in Display & Video 360:

  1. Klicken Sie das Kästchen neben einem Modell an.
  2. Klicken Sie auf Aktion.
  3. Klicken Sie auf Als primäres Attributionsmodell festlegen.
  4. Klicken Sie auf Fertig.

So ändern Sie das primäre Attributionsmodell für eine Werbebuchung in Display & Video 360:

  1. Rufen Sie eine Werbebuchung auf.
  2. Klicken Sie auf den Tab Details zur Werbebuchung.
  3. Wählen Sie im Bereich „Conversion-Tracking“ das Attributionsmodell aus, das für die Conversion-Analyse verwendet werden soll.
  4. Klicken Sie auf Speichern.

Modell auf sichtbare Impressionen oder aktive Wiedergaben beschränken

Sie können das Modell so einrichten, dass nur sichtbare Impressionen oder aktive Wiedergaben für die Attribution gezählt werden.

  1. Erstellen Sie ein neues Modell.
  2. Klicken Sie in der Spalte Zugeordnete Impression auf „Bearbeiten“ Bearbeiten.
  3. Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
    1. Alle Impressionen berücksichtigen
    2. Auf sichtbare Impressionen beschränken: Nur sichtbare Impressionen werden in das Modell einbezogen.
    3. Auf aktive Wiedergaben (Video) und sichtbare Impressionen (Display) beschränken: Alle Videoimpressionen werden berücksichtigt und View-through-Conversions werden für Videos gezählt, wenn sie Ihren Kriterien für die aktive Wiedergabe entsprechen. Es werden nur sichtbare Impressionen berücksichtigt, die über Displayanzeigen erzielt wurden.
  4. Wählen Sie im Bereich „Sichtbare Impressionen“ unten den Prozentsatz der Impressionen aus, die nicht für die Sichtbarkeitsmessung oder die Messung der aktiven Wiedergabe infrage kommen und im Modell enthalten sein sollen.
    1. Weil Impressionen nicht infrage kommen können Sie nicht feststellen, ob sie sichtbar waren oder nicht. Damit lässt sich eine noch präzisere Attribution auch dann erzielen, wenn Sie die durchschnittliche Sichtbarkeitsrate eines bestimmten Inventartyps widerspiegeln.

Geschätzte Conversions

Standardmäßig enthält das Modell geschätzte Conversions. Diese Conversions werden für Browser abgeleitet, wenn keine Informationen zu direkten Conversion-Tracking verfügbar sind.

Um diese Einstellung zu ändern, klicken Sie unter Geschätzte Conversions auf Bearbeiten Bearbeiten und dann für geschätzte Conversions auf Aktivieren oder Deaktivieren.

Ads Data Hub (nur Campaign Manager 360)

Klicken Sie auf Aktivieren, um die Daten auf Ereignisebene des Attributionsmodells an das verknüpfte Ads Data Hub-Konto zu senden.

Attributionsmodelle löschen und bearbeiten

Modelle können nicht bearbeitet werden. Sie müssen entfernt und neu erstellt werden. Falls ein Basismodell (dazu gehören auch datengetriebene) geändert wird, muss das Attributionsmodell für die Berichterstellung gelöscht und dann neu eingerichtet werden. Nur so ist eine Aktualisierung möglich.

So löschen Sie Attributionsmodelle in Campaign Manager 360:

  1. Klicken Sie das Kästchen neben einem Modell an.
  2. Klicken Sie auf Entfernen.

So löschen Sie Attributionsmodelle in Display & Video 360

  1. Klicken Sie das Kästchen neben einem Modell an.
  2. Klicken Sie auf Aktion.
  3. Klicken Sie auf Löschen.

Attributionsmodelle in Sofortberichten auswählen

  1. Rufen Sie Sofortberichterstellung auf.
  2. Klicken Sie auf Neuer Sofortbericht.
  3. Fügen Sie unter „Attributionsmodell“ einen Filter hinzu.
  4. Wählen Sie das von Ihnen erstellte Modell aus.
Hinweis: Wenn kein Attributionsmodell ausgewählt ist, wird im Bericht standardmäßig das Modell „Gebotsfähige Conversions“ verwendet. Beim Modell „Gebotsfähige Conversions“ wird die Zuweisung von Floodlight-Aktivitäten und die Auswahl des Attributionsmodells (auf Werbebuchungsebene) berücksichtigt.

Standardmäßige Attribution in Berichten

Attributionsmodelle in Display & Video 360 können verwirrend sein. Wenn Sie Berichte in Display & Video 360 und Campaign Manager 360 vergleichen, stellen Sie möglicherweise Abweichungen fest. Das liegt daran, dass sich das Standardverhalten unterscheidet, wenn in Berichten kein bestimmtes Attributionsmodell ausgewählt ist.

Hier finden Sie eine Aufschlüsselung der Standard-Attributionsmodelle und Informationen dazu, wie Sie für konsistente Berichte sorgen:

Standardmäßiges Attributionsmodell in Berichten

Wenn in Ihren Berichten kein Attributionsmodell explizit ausgewählt ist, gelten die folgenden Standardeinstellungen:

  • Campaign Manager 360-Berichte: Für Berichte wird das System-Floodlight-Modell verwendet.
  • Display & Video 360-Standardberichte, ausgenommen YouTube- und Demand Gen-Werbebuchungen mit Floodlight-Optimierung: In Berichten wird das Modell „Gebotsfähige Conversions“ verwendet. Dieses Modell basiert auf dem primären Modell und enthält nur die Floodlight-Aktivitäten, die auf Werbebuchungsebene ausgewählt sind. Für die Berichterstellung können alternative Attributionsmodelle ausgewählt werden, einschließlich Modellen, die nicht für Gebote verwendet werden. Wenn ein alternatives Modell ausgewählt ist, basiert der Bericht auf allen Floodlight-Aktivitäten des Werbetreibenden und nicht nur auf den auf Werbebuchungsebene ausgewählten.
  • Display & Video 360-Standardberichte für YouTube- und Demand Gen-Werbebuchungen, wenn die Floodlight-Optimierung für YouTube aktiviert ist: In Berichten wird das Modell für gebotsfähige Conversions verwendet und es werden nur die Floodlight-Aktivitäten berücksichtigt, die auf Werbebuchungsebene ausgewählt sind. Weitere Informationen zur Floodlight-Optimierung für YouTube- und Demand Gen-Werbebuchungen

Conversion-Abweichungen beheben

Damit die Daten in Campaign Manager 360- und Display & Video 360-Berichten vergleichbar sind, muss in beiden Plattformberichten dasselbe Attributionsmodell verwendet werden.

Bei YouTube- und Demand Gen-Werbebuchungen mit Floodlight-Optimierung müssen Sie in Display & Video 360 explizit Attributionstyp: Floodlight (0) auswählen:

  • Wählen Sie in den Filtern für Display & Video 360-Berichte „Attributionstyp: Floodlight (0)“ aus und filtern Sie nach den spezifischen Floodlights, die Ihrer Werbebuchung zugewiesen sind.
  • Wenn „Attributionstyp: Floodlight (0)“ angewendet wird, werden alle Campaign Manager 360-Aktionen in den Bericht aufgenommen, sodass Sie einen umfassenden Überblick erhalten.
    • Hinweis: Der Campaign Manager 360-Bericht sollte beim Vergleich nach der Campaign Manager 360-Website gefiltert werden, die für die Verknüpfung mit Display & Video 360 verwendet wird.
  • Filtern Sie in den Campaign Manager 360-Berichtsfiltern die verknüpften CM-Placements so, dass sie der relevanten Display & Video 360-Werbebuchung entsprechen.

Zusätzliche Überlegungen zur Conversion-Berichterstellung in Display & Video 360

  • Alle Werbebuchungstypen außer YouTube: Bei „Conversions insgesamt“ werden in der Regel Conversions angezeigt, die Ihrer Kampagne basierend auf den Floodlight-Pixeln der zugewiesenen Werbebuchung zugeordnet werden.
  • YouTube-Werbebuchungen: Wenn für Ihren Werbetreibenden die Floodlight-Optimierung für YouTube aktiviert ist, wird standardmäßig das Attributionsmodell „Aktive Wiedergabe“ für Berichte verwendet.
  • Überschreibung des Attributionsmodells: Sie können in Display & Video 360 ein beliebiges Attributionsmodell für die Berichterstellung auswählen, z. B. „Aktive Wiedergabe“ oder „Floodlight-Modell“. Der Bericht basiert auf dem ausgewählten Modell für jede Werbebuchung, unabhängig vom Gebotsmodell.
  • Dimension „Floodlight-Aktivität“: In Standardberichten werden standardmäßig alle Floodlight-Aktivitäten verwendet. Sie können die Berichterstellung auf ausgewählte Pixel beschränken, indem Sie die Dimension „Floodlight-Aktivität“ verwenden

Einschränkungen

  • Aufgrund der unterschiedlichen Cookie- und Geräte-ID-Einstellungen lassen sich Conversions unter bestimmten Umständen nicht direkt messen. In einigen Fällen wird in Campaign Manager 360 und Display & Video 360 basierend auf maschinellem Lernen und Verlaufsdaten ein Modell erstellt, mit dem Conversions geschätzt werden können.
  • Pro Werbetreibendem können maximal fünf Modelle verwendet werden, ein vom System erstelltes Floodlight-Modell und vier von Ihnen erstellte Modelle.
  • Es kann bis zu 20 Stunden dauern, bis ein Modell nach seiner Erstellung in Offlineberichten angezeigt wird.
  • Die Daten des Attributionsmodells stehen ab dem Tag zur Verfügung, an dem das Lernen beendet wurde.
  • Wenn das Attributionsmodell für eine bereits laufende Werbebuchung geändert wird, wird das Conversion-Tracking ab diesem Datum aktualisiert. Die Gebotsoptimierung wird nach der Modelländerung über einen Zeitraum von 30 Tagen allmählich aktualisiert.
  • Einige Messwerte und Dimensionen sind nicht mit Attributionsmodellen kompatibel.
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