Chrome-Updates verwalten (Windows)

Gilt für Windows-Nutzer, die in einem verwalteten Konto im Chrome-Browser angemeldet sind.

Als Microsoft® Windows®-Administrator können Sie mithilfe von Google Update festlegen, wie der Chrome-Browser und die Chrome-Apps Ihrer Nutzer aktualisiert werden. Die Einstellungen für Google Update lassen sich über den Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor festlegen.

In diesem Artikel finden Sie eine Anleitung zu häufigen Aufgaben sowie eine Beschreibung aller Google Update-Richtlinien.

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Schritt 1: Google Update installieren

Google Update-Richtlinienvorlage verwenden

Sie können Richtlinien für Google Update mithilfe einer administrativen Vorlage installieren und definieren. Laden Sie dazu die entsprechende Version für Ihr Microsoft® Windows®-Netzwerk herunter:

Microsoft Windows XP®:

  1. Laden Sie die administrative Vorlage (ADM) herunter.
  2. Kopieren Sie die Datei GoogleUpdate.adm in den Ordner PolicyDefinitions. (Beispiel: C:\Windows\PolicyDefinitions)
  3. Öffnen Sie "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) und gehen Sie zu Computer Configuration (Computerkonfiguration) und dann Policies (Richtlinien) und dann Administrative Templates (Administrative Vorlagen) und dann Google und dann Google Update, um zu überprüfen, ob die Vorlage richtig geladen wurde.

Microsoft Windows Vista® oder neuer:

  1. Laden Sie die XML-basierte administrative Vorlage (ADMX) herunter und entpacken Sie sie.
  2. Öffnen Sie den Ordner GoogleUpdateAdmx.
  3. Kopieren Sie google.admx und GoogleUpdate.admx und fügen Sie sie in den Ordner PolicyDefinitions ein. (Beispiel: C:\Windows\PolicyDefinitions)
  4. Kopieren Sie die Dateien google.adml und GoogleUpdate.adml aus dem Ordner "GoogleUpdateAdmx/en-US" und fügen Sie sie unter "PolicyDefinitions" in den Ordner en-US ein. (Beispiel: C:\Windows\PolicyDefinitions\en-US)
  5. Öffnen Sie "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) und gehen Sie zu Administrative Vorlagen (Computerkonfiguration) und dann Policies (Richtlinien) und dann Administrative Templates (Administrative Vorlagen) und dann Google und dann Google Update, um zu überprüfen, ob die Vorlage richtig geladen wurde.

Schritt 2: Automatische Updates konfigurieren

Automatische Updates aktivieren (empfohlen)

Gilt für den Chrome-Browser und alle Apps, die über Google Update verwaltet werden.

Gruppenrichtlinien verwenden

Wir empfehlen, die automatischen Updates aktiviert zu lassen, damit Ihre Nutzer Sicherheitsupdates und neue Funktionen erhalten, sobald diese verfügbar sind.

Gehen Sie unter "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) im Ordner Computer oder User Configuration (Benutzerkonfiguration) folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie Google und dann Google Update und dann Applications (Anwendungen).
  2. Aktivieren Sie die Richtlinie Update policy override default (Updaterichtlinie außer Kraft setzen – Standard).
  3. Wählen Sie unter Options (Optionen) die Einstellung Always Allow Updates (recommended) (Updates immer zulassen – empfohlen) aus.
  4. Öffnen Sie Google und dann Google Update und dann Applications (Anwendungen) und dann Google Chrome und wiederholen Sie die Schritte 2 und 3, um zu überprüfen, ob automatische Updates auch für den Chrome-Browser zugelassen sind.

Sie können diese Einstellung für eine einzelne App überschreiben, indem Sie die Richtlinie Update policy override (Updaterichtlinie außer Kraft setzen) im entsprechenden App-Ordner verwenden.

Automatische Updates für den Chrome-Browser deaktivieren

Wenn eine Version des Chrome-Browsers in Ihrer Organisation ein Problem verursacht, können Sie die automatischen Updates deaktivieren, bis das Problem behoben ist. Sie haben auch die Möglichkeit, die Funktion generell zu deaktivieren und die Updates stattdessen manuell zu installieren. Auch wenn Sie automatische Updates deaktivieren, sucht Google Update weiterhin nach neuen Updates.

Vorsicht: Wir raten davon ab, automatische Updates zu deaktivieren, da sonst Software- und Sicherheitsupdates nicht auf den Chrome-Browser angewendet werden. Außerdem besteht die Gefahr von Abstürzen und Sicherheitslücken. Wenn Sie automatische Updates wirklich deaktivieren müssen, sollten Sie Updates im gesamten Netzwerk immer zeitnah ausführen. Noch besser ist es, wenn Sie gleich einplanen, automatische Updates so schnell wie möglich wieder zu aktivieren.

Gehen Sie unter "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) im Ordner Computer oder User Configuration (Benutzerkonfiguration) folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie Google und dann Google Update und dann Applications (Anwendungen) und dann Google Chrome.
  2. Aktivieren Sie die Option Update policy override (Updaterichtlinie außer Kraft setzen).
  3. Wählen Sie unter Options (Optionen) die Einstellung Updates disabled (Updates deaktiviert) aus.

Wenn Sie die automatischen Chrome-Browser-Updates deaktiviert haben, müssen Sie überprüfen, ob sie auch auf den Computern der Nutzer deaktiviert sind:

  1. Öffnen Sie auf jedem einzelnen Nutzercomputer den Chrome-Browser und klicken Sie oben auf das Dreipunkt-Menü Dreipunkt-Menü und dann Einstellungen.
  2. Klicken Sie links auf das Dreistrich-Menü Dreistrich-Menü und dann About Chrome (Über Chrome).

Dort müsste eine Nachricht mit dem Hinweis angezeigt werden, dass Updates von einem Administrator deaktiviert wurden.

Alle automatischen Google-Updates deaktivieren

Wenn Sie sämtliche Aktualisierungen für Google-Software manuell verwalten möchten, können Sie alle automatischen Updates deaktivieren.

Vorsicht: Wenn Sie das tun, werden Software- und Sicherheitsupdates nicht auf Google-Software angewendet. Dies schließt auch Google Update ein. Google Update kommuniziert bei manuellen Updates und der Softwarewiederherstellung weiterhin mit dem Internet. Daher ist es wichtig, Google Update manuell auf dem neuesten Stand zu halten.

Gehen Sie unter "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) im Ordner Computer oder User Configuration (Benutzerkonfiguration) folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie Google und dann Google Update und dann Preferences (Einstellungen).
  2. Aktivieren Sie die Option Auto-update check period override (Intervall der automatischen Updateüberprüfungen außer Kraft setzen).
  3. Geben Sie in das Feld Options (Optionen) den Wert 0 ein.
Updates für Komponenten des Chrome-Browsers deaktivieren (optional)

Gilt nur für Komponenten des Chrome-Browsers

Auch wenn Sie die automatischen Updates für den Chrome-Browser deaktivieren, werden die Browser-Komponenten weiterhin aktualisiert, darunter Adobe® Flash®, Widevine DRM (für verschlüsselte Medien) und die Komponente zur Wiederherstellung von Chrome-Updates. Wenn Sie nicht möchten, dass diese Komponenten automatisch aktualisiert werden, deaktivieren Sie die Chrome-Richtlinie ComponentUpdatesEnabled unter "Group Policy" (Gruppenrichtlinien).

  1. Gehen Sie unter "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) im Ordner "Computer" oder "User Configuration" (Benutzerkonfiguration) zu Google und dann Google Chrome.
  2. Deaktivieren Sie die Option Enables component updates in Google Chrome (Aktiviert Komponentenupdates in Google Chrome).
  3. Klicken Sie auf Apply (Anwenden).

Hinweis: Diese Richtlinie gilt nicht für alle Komponenten. Eine vollständige Liste der ausgenommenen Komponenten finden Sie unter ComponentUpdatesEnabled.

Schritt 3: Automatische Updates anpassen

Automatische Updates außerhalb der Arbeitszeit einplanen

Gilt für den Chrome-Browser und alle Apps, die über Google Update verwaltet werden. 

Sie können verhindern, dass automatische Updates zu ungünstigen Zeiten ausgeführt werden, z. B. während der Hauptgeschäftszeit.

Gruppenrichtlinien verwenden

Gehen Sie unter "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) im Ordner Computer oder User Configuration (Benutzerkonfiguration) folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie Google und dann Google Update und dann Preferences (Einstellungen).
  2. Aktivieren Sie die Option Time period in each day to suppress auto-update check (Täglicher Zeitraum, an dem die Suche nach automatischen Updates unterdrückt werden soll).
  3. Legen Sie unter "Options" (Optionen) Werte für Hour (Stunde), Min (Minute) und Duration (Dauer) fest. So verhindern Sie, dass Google Update während der von Ihnen festgelegten Zeit nach Updates sucht.
    Hinweis: "Duration" ist das einzige Pflichtfeld und Sie müssen mindestens den Wert "1" eingeben.
Eine bestimmte Version für Chrome-Browser-Updates festlegen

Gilt nur für Chrome-Browser-Updates.

Sie können verhindern, dass Windows-Computer über eine bestimmte Chrome-Browser-Version hinaus aktualisiert werden.

Vorsicht: Updates für eine bestimmte Version des Chrome-Browsers sollten nur vorübergehend zurückgestellt werden, z. B. um eine neue Version zu testen. Vergessen Sie aber nicht, diese Einstellung für die Nutzercomputer wieder aufzuheben. Andernfalls sind wichtige Sicherheitsupdates und neue Funktionen nicht verfügbar.

Gruppenrichtlinien verwenden

Gehen Sie unter "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) im Ordner Computer oder User Configuration (Benutzerkonfiguration) folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie Google und dann Google Update und dann Applications (Anwendungen) und dann Google Chrome.
  2. Aktivieren Sie die Richtlinie Target Version Prefix Override (Präfix der Zielversion überschreiben).
  3. Geben Sie unter "Optionen" die Nummer der neuesten Chrome-Browser-Version ein, die die Nutzer erhalten sollen. Beispiel: Wenn Sie "63" auswählen, werden Browser maximal auf die Chrome-Version 63 aktualisiert.
    Hinweis: Sie können auch inkrementelle Versionen verwenden, z. B. 63.12.4385.
Rollback auf eine frühere Version des Chrome-Browsers durchführen

Gilt nur für Chrome-Browser-Updates. Die Nutzung dieser Richtlinie erfolgt auf eigenes Risiko.

Damit Ihre Nutzer lückenlos durch die aktuellen Sicherheitsupdates geschützt sind, empfehlen wir, dass sie immer die neueste Version des Chrome-Browsers verwenden. Mit dieser Richtlinie und Target version prefix override (Präfix der Zielversion überschreiben) können Sie vorübergehend ein Rollback auf eine bestimmte Version des Chrome-Browsers auf Windows-Computern durchführen. Wenn Sie frühere Versionen des Chrome-Browsers verwenden, werden Ihre Nutzer bekannten Sicherheitsproblemen ausgesetzt. Bei einem Rollback werden die Browserdaten jedes Nutzers automatisch gelöscht, es sei denn, Sie führen eine der folgenden Aktionen aus:

  • Chrome-Synchronisierung aktivieren: Mithilfe der Gruppenrichtlinie können Sie die Chrome-Synchronisierung für alle Nutzer aktivieren oder ihnen die Aktivierung empfehlen. Weitere Informationen finden Sie unter Nutzeranmeldung in Chrome erzwingen. Nach einem Rollback müssen sich die Nutzer erneut im Chrome-Browser anmelden, um ihre synchronisierten Daten zu sehen.
  • Roaming-Nutzerprofile aktivieren: Wenn Sie die Richtlinie für Roaming-Profile im Chrome-Browser aktivieren, sehen Nutzer, die sich auf einem Windows-Computer in Ihrer Organisation anmelden, beim Öffnen des Chrome-Browsers automatisch ihre synchronisierte Daten. Weitere Informationen erhalten Sie im Hilfeartikel Chrome-Browser mit Roaming-Nutzerprofilen verwenden.

Hinweis: Sie können diese Richtlinie nur verwenden, um ein Rollback auf die Chrome-Version 72 oder höher durchzuführen. Informationen zum Downgrade auf Chrome Version 71 oder älter finden Sie in diesem Hilfeartikel.

Gruppenrichtlinien verwenden

Führen Sie unter "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) im Ordner Computer oder Configuration (Konfiguration) die folgenden Schritte aus:

  1. (Empfohlen) Aktivieren Sie die Chrome-Synchronisierung für alle Nutzer in Ihrer Organisation.
  2. Öffnen Sie Google und dann Google Update und dann Applications (Anwendungen) und dann Google Chrome.
  3. Aktivieren Sie Rollback to Target version (Zielversion wiederherstellen).
  4. Klicken Sie auf OK.
  5. Aktivieren Sie die Richtlinie Target Version Prefix Override (Präfix der Zielversion überschreiben).
  6. Geben Sie unter "Options" (Optionen) im Feld Target version prefix (Präfix der Zielversion) die Nummer der Version ein, die die Nutzer erhalten sollen. Geben Sie beispielsweise die Nummer 72 ein, um zu dieser Version zurückzukehren.
  7. Klicken Sie auf OK.
Updates aufteilen, um die Bandbreitennutzung zu verringern

Gilt für den Chrome-Browser und alle Apps, die über Google Update verwaltet werden.

Sie können automatische Updates verzögern, um eine starke Bandbreitenauslastung in einem Netzwerk zu verhindern. Wenn Sie jedoch die gesamte für Updates genutzte Bandbreite minimieren möchten, empfehlen wir, die Aktualisierungen nicht hinauszuzögern.

Gruppenrichtlinien verwenden

Gehen Sie unter "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) im Ordner Computer oder User Configuration (Benutzerkonfiguration) folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie Google und dann Google Update und dann Preferences (Einstellungen).
  2. Aktivieren Sie die Option Auto-update check period override (Intervall der automatischen Updateüberprüfungen außer Kraft setzen).
  3. Geben Sie unter "Options" (Optionen) im Feld Minutes between update checks (Minuten zwischen Updateüberprüfungen) einen Wert zwischen 60 und 43.200 ein, um die Anzahl der Minuten zwischen den Updates festzulegen.
Updates für den Chrome-Browser im Cache speichern, um die Bandbreite zu verringern

Wenn im Netzwerk Ihrer Organisation ein Proxy-Cache eingerichtet ist, können Sie dort Updates für den Chrome-Browser speichern. Diese von Google heruntergeladenen Updates lassen sich im Cache der meisten Proxyserver mit webbasiertem Caching speichern. Proxy-Caches reduzieren die Bandbreite und verbessern die Reaktionszeiten, indem häufig aufgerufene Webseiten im Cache gespeichert und wiederverwendet werden.

Die meisten Standardeinstellungen von Proxy-Caches sind jedoch nicht optimal für Chrome-Browser-Updates ausgelegt. Erfahrene IT-Administratoren können die folgenden Einstellungen konfigurieren, um sicherzustellen, dass Chrome-Browser-Updates von der Proxy-Cache-Software gespeichert werden:

  • Maximale Größe für Dateiobjekte: Dies ist die maximale Größe einer einzelnen Datei, die im Proxy-Cache gespeichert werden kann. Updates werden als einzelne Datei heruntergeladen. Die maximale Größe für Dateiobjekte sollte daher mindestens 1 GB betragen.
  • Cache-Verzeichnisgröße: Einige Proxyserver mit webbasiertem Caching speichern Objekte im Arbeitsspeicher. Sie können diese Server auch so konfigurieren, dass der Festplatten-Cache verwendet wird. Achten Sie darauf, dass der jeweilige Cache genug Speicherplatz hat. Browser rufen Objekte im Cache des Arbeitsspeichers schneller ab als jene im Festplatten-Cache.
  • URL-Einstellungen: Wenn dem Server Einstellungen für bestimmte Domains hinzugefügt werden können, konfigurieren Sie eine höhere Priorität für dl.google.com/* und www.google.com/dl/*. Über diese URLs erhalten die Geräte die Chrome-Browser-Updates.
  • Maximale Objektgröße im Arbeitsspeicher: Server speichern keine Objekte, die größer sind als der festgelegte Wert. Dieser muss groß genug sein, damit Chrome-Browser-Updates im Arbeitsspeicher gespeichert werden, aber auch klein genug, um zu verhindern, dass größere Objekte zu viel Speicherplatz im Cache einnehmen. Legen Sie die maximale Objektgröße im Arbeitsspeicher auf einen angemessenen Grenzwert fest, z. B. auf 2.000 KB.
  • Speicherplatz im Festplatten-Cache: Dies ist der gesamte Speicherplatz auf der Festplatte, den der Server nutzen kann, um Objekte im Cache zu speichern. Wenn Sie eine große Festplatte haben (über 30 GB), können Sie den Wert erhöhen, um noch mehr Objekte im Cache zu speichern.

Alle Google Update-Richtlinien ansehen

Standardrichtlinien (Einstellungen)

Mit Einstellungsrichtlinien können Sie das Standardverhalten von Google Update festlegen.

Gruppenrichtlinien verwenden

Gehen Sie unter "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) im Ordner Computer oder User Configuration (Benutzerkonfiguration) folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie Google und dann Google Update und dann Preferences (Einstellungen).
  2. Aktivieren Sie die Richtlinie und legen Sie die Optionen fest, mit denen alle in "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) aufgeführten Apps gesteuert werden. Beispiele finden Sie weiter unten.
    Hinweis: Diese Richtlinien können außer Kraft gesetzt werden, wenn in Konflikt stehende Richtlinien auf App-Ebene festgelegt werden.
Richtlinien Beschreibung
Auto-update check period override (Intervall der automatischen Updateüberprüfungen außer Kraft setzen) Verfügbar in Google Update-Version 1.2.145.5.

Hierbei handelt es sich um die Mindestanzahl der Minuten zwischen automatischen Updateüberprüfungen. Wenn diese Option aktiviert ist, wird das Standardintervall außer Kraft gesetzt. Die zulässigen Werte liegen zwischen 60 und 43.200 Minuten.

Wir empfehlen, dass Sie nicht alle automatischen Updateüberprüfungen deaktivieren. Durch die Deaktivierung wird der Wert für "UpdatedDefault" in der Windows-Registrierung auf "0" gesetzt und Apps, die Google Update verwenden, werden nicht mehr automatisch aktualisiert. Sie können dann Apps ohne Funktion für manuelle Updates nicht mehr auf dem neuesten Stand halten. Wenn Sie Updates für bestimmte Apps verhindern möchten, empfehlen wir stattdessen die Richtlinie Update policy override (Updaterichtlinie außer Kraft setzen). Weitere Informationen dazu finden Sie unten.

Download URL class override (Download-URL-Klasse außer Kraft setzen) Verfügbar in Google Update-Version 1.3.26.1.

Weist Updateserver auf die Update-Nutzlast-URLs hin, die in der Updateantwort zurückgegeben werden. Derzeit können Sie nur cacheable (Im Cache speicherbar) auswählen.

Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, gibt der Server möglicherweise eine Nutzlast zurück, die von einem Downstream-Proxy bzw. einer ähnlichen Lösung für die Zwischenspeicherung von Inhalten ("Caching") im Cache gespeichert werden kann. Sie kann vom Server aus verschiedenen Gründen übergangen werden, z. B. aufgrund einer hohen Auslastung. Standardmäßig kann die Nutzlast einer Updateanforderung nicht im Cache gespeichert werden. Für private Nutzer von Google Chrome stellt dies normalerweise kein Problem dar. In Unternehmen kann dies unter Umständen zu Problemen führen.

Time period in each day to suppress auto-update check (Täglicher Zeitraum, an dem die Suche nach automatischen Updates unterdrückt werden soll) Verfügbar in Google Update-Version 1.3.33.6.

Wenn diese Einstellung aktiviert ist, werden Updateüberprüfungen jeden Tag ab der angegebenen Uhrzeit (Stunde:Minute) für die festgelegte Dauer in Minuten unterdrückt.

Eine Umstellung auf Sommerzeit wird dabei nicht berücksichtigt. Wenn als Startzeit beispielsweise 22:00 Uhr und eine Dauer von 480 Minuten festgelegt sind, werden Updates für acht Stunden unterdrückt, unabhängig davon, ob in der Zwischenzeit eine Umstellung auf Sommerzeit stattfindet.

App-Richtlinien

Gilt nur für Google-Apps.

Mithilfe von App-Richtlinien können Sie steuern, wie Google Update mit einigen Google-Apps interagiert. Die Standardrichtlinien werden durch anwendungsspezifische Richtlinien außer Kraft gesetzt.

Standardmäßige App-Richtlinien ändern

  1. Öffnen Sie in "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) Google und dann Google Update und dann Applications (Anwendungen).
  2. Öffnen und aktivieren Sie die Richtlinienoptionen für alle Apps und legen Sie sie fest. Weitere Informationen dazu finden Sie weiter unten.
Richtlinien Beschreibung
Allow installation default (Installation zulassen – Standard) Verfügbar in Google Update-Version 1.2.145.5.

Legt das Standardverhalten für Google Update bezüglich der Installation von Google-Apps fest. Diese Richtlinie betrifft nur Installationen, die Google Update oder Google-Installationsprogramme verwenden. Sie kann nicht verhindern, dass ein Nutzer eine Google-App installiert, die nicht Google Update verwendet. Hinweis: Diese Richtlinie kann durch die Richtlinie "Allow installation" (Installation zulassen) für einzelne Apps außer Kraft gesetzt werden.
Update policy override default (Updaterichtlinie außer Kraft setzen – Standard) Verfügbar in Google Update-Version 1.2.145.5.

Diese Richtlinie legt die Standardrichtlinie für Softwareupdates von Google fest.
  • Always allow updates (recommended) (Updates immer zulassen – empfohlen): Updates werden immer angewendet, wenn sie – entweder durch eine regelmäßige oder manuelle Updateüberprüfung – gefunden werden.
  • Automatic silent updates (Automatische Updates im Hintergrund): Updates, die während der regelmäßigen Updateüberprüfung gefunden werden, werden automatisch übernommen.
  • Manual updates only (Nur manuelle Updates): Updates werden nur angewendet, wenn der Nutzer eine manuelle Updateüberprüfung vornimmt. Nicht alle Apps bieten hierfür eine Oberfläche.
  • Updates disabled (Updates deaktiviert): Updates werden nie angewendet. Durch die Deaktivierung werden auch Updates für zukünftige Google-Apps verhindert. Dies kann sich auf zukünftige Versionen installierter Apps auswirken.
Wenn Sie Manual updates only (Nur manuelle Updates) auswählen, sollten Sie regelmäßige Updateüberprüfungen durchführen. Verwenden Sie dazu die jeweilige App-Funktion für manuelle Updates, sofern diese unterstützt wird. Wenn Sie Updates deaktivieren, sollten Sie regelmäßige Updateüberprüfungen durchführen und die Updates an die Nutzer verteilen.

Updates für Google Update sind von dieser Einstellung nicht betroffen. Der Dienst wird weiterhin automatisch aktualisiert.

Bestimmte App-Richtlinien ändern

Im Ordner "Applications" (Anwendungen) unter "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) sind alle Google-Apps enthalten, die Google Update verwenden. Sie können Richtlinien für bestimmte Apps festlegen.

  1. Öffnen Sie "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) und gehen Sie zu Google und dann Google Update und dann Applications (Anwendungen) und dann app name (Name der App).
  2. Aktivieren Sie die Richtlinie, die Sie ändern möchten. Näheres dazu finden Sie weiter unten.
Richtlinien Beschreibung
Allow Installation (Installation zulassen) Verfügbar in Google Update-Version 1.2.145.5.

Gibt an, ob eine bestimmte App mit Google Update installiert werden kann.
Target Version Prefix Override (Präfix der Zielversion überschreiben) Verfügbar in Google Update-Version 1.3.33.5.

Gibt an, auf welche Version Google Chrome aktualisiert werden soll. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, wird die App auf die Version mit diesem Richtlinienwert aktualisiert. Gültige Werte sind beispielsweise "55", "55.24" oder "55.24.34". Wenn Sie z. B. "55" eingeben, wird Google Update zugelassen, bis die erste Version 56 veröffentlicht wird.
Update policy override (Updaterichtlinie außer Kraft setzen) Verfügbar in Google Update-Version 1.2.145.5.

Gibt an, wie Google Update verfügbare Updates für eine bestimmte App verarbeitet.
  • Always allow updates (recommended) (Updates immer zulassen – empfohlen): Updates werden immer angewendet, wenn sie – entweder durch eine regelmäßige oder manuelle Updateüberprüfung – gefunden werden.
  • Automatic silent updates (Automatische Updates im Hintergrund): Updates, die während der regelmäßigen Updateüberprüfung gefunden werden, werden automatisch übernommen.
  • Manual updates only (Nur manuelle Updates): Updates werden nur angewendet, wenn der Nutzer eine manuelle Updateüberprüfung vornimmt. Nicht alle Apps bieten hierfür eine Oberfläche.
  • Updates disabled (Updates deaktiviert): Updates werden nie angewendet.
Wenn Sie Manual updates only (Nur manuelle Updates) auswählen, sollten Sie regelmäßige Updateüberprüfungen durchführen. Verwenden Sie dazu die jeweilige App-Funktion für manuelle Updates, sofern diese unterstützt wird. Wenn Sie Updates deaktivieren, sollten Sie regelmäßige Updateüberprüfungen durchführen und die Updates an die Nutzer verteilen.

Fehlerbehebung

Schritt 1: Protokolldatei erstellen

Wenn Sie Probleme mit den automatischen Updates von Google haben, sollten Sie zur Behebung Protokolldaten erfassen. So generieren Sie Google Update-Protokolle:

  1. Erstellen Sie auf Ihrem Windows-Computer eine Textdatei namens GoogleUpdate.ini.
  2. Speichern Sie die Datei im Stammverzeichnis C:\.
  3. Fügen Sie folgende Inhalte hinzu:
    [LoggingLevel]
    LC_UTIL=6
    LC_SERVICE=6
    LC_CORE=6
    LC_NET=6
    LC_OPT=6
    [LoggingSettings]
    EnableLogging=1
    ShowTime=1
    LogToFile=1
    AppendToFile=1
    LogToStdOut=1
    LogToOutputDebug=1
    LogFilePath=GoogleUpdate.log
  4. Starten Sie den Computer neu und öffnen Sie den Chrome-Browser.
  5. Rufen Sie im Browser chrome://chrome auf und versuchen Sie, ein Update auszuführen.

Unter C:\ProgramData\Google\Update\Log\GoogleUpdate.log finden Sie eine Protokolldatei mit Details zu versuchten Updates. Informationen zu allgemeinen Einträgen finden Sie weiter unten.

Schritt 2: Allgemeine Protokolleinträge ansehen

[Ignoring group policy][machine is not part of a domain]: Google Update kann nicht erkennen, dass Ihr Computer mit einem Windows-Domaincontroller verbunden ist. Nur bei Computern, die einer Domain angehören, werden die über "Group Policy" (Gruppenrichtlinien) oder die Registrierung festgelegten Richtlinien berücksichtigt, z. B. zur Deaktivierung automatischer Updates.

[Send][url=https://tools.google.com/service/update2][request=>?xml…: Google Update hat eine Anfrage an die Google-Server gesendet, um festzustellen, ob Updates verfügbar sind. Die Anfrage enthält beispielsweise Details zur aktuellen App-Version und zur Plattform. Die Server von Google verwenden diese Angaben, um mit dem richtigen Update zu antworten.

[Send response received][result 0x0][status code 200][<?xml… …status="noupdate"...: Es wurde eine Updateüberprüfung ausgeführt. Die Server von Google haben jedoch keine Updates gefunden, die mit der Anfrage übereinstimmen.

[Send response received][result 0x0][status code 200][<?xml… …<url codebase="...: Es wurde eine Updateüberprüfung ausgeführt und die Server von Google haben ein Update der App-Version empfohlen. Die Antwort enthält die Nummer der aktualisierten Version sowie einige URLs, die zum Herunterladen des Update-Binärprogramms verwendet werden können.

Fragen

Welche URLs werden für Chrome-Browser-Updates verwendet?

Der Chrome-Browser sendet Anfragen zur Suche und zum Herunterladen neuer Updates an mehrere URLs. Die Reihenfolge der Anfragen wird während der Laufzeit dynamisch festgelegt. Es können sowohl HTTP- als auch HTTPS-Protokolle ausprobiert werden. Die folgende URL-Liste mit Hostnamen und Pfaden kann sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern:

  • www.google.com/dl/*
  • dl.google.com/*
  • google.com/dl/*
  • *.gvt1.com
  • tools.google.com/service/update2
  • clients2.google.com
  • update.googleapis.com/service/update2
  • clients4.google.com
  • https://m.google.com/devicemanagement/data/api

Hinweis: Obwohl wir das Caching von Chrome für den Download auf Geräte in Ihrer Organisation nicht offiziell unterstützen, können Sie die ersten beiden HTTP-URLs der Liste zum Cachen der Updatedateien für Ihre Organisation verwenden.

Wie groß sind Chrome-Browser-Updates?

Die Hauptinstallation für den Chrome-Browser erfordert Speicherplatz im Umfang von etwa 50 MB. Nachfolgende Updates von einer Version auf die nächste sind jeweils ca. 10 bis 15 MB und Patch-Updates typischerweise 3 bis 5 MB groß. Bei Updates von einer Version auf eine höhere, nicht unmittelbar nachfolgende Version ist in der Regel eine komplette Neuinstallation erforderlich.

Wie oft sucht Google Update nach Updates?

Wenn Sie automatische Updates aktivieren, sucht Google Update etwa alle 5 Stunden nach Updates. In großen Organisationen mit vielen Windows-Computern werden die Updates über diesen Zeitraum verteilt ausgeführt.

Was geschieht, wenn Google Chrome bereits auf den Computern der Nutzer installiert ist?

Über das Chrome Enterprise-Installationsprogramm (MSI) wird Chrome für alle Nutzer des Computers installiert. Wenn die Version, die Sie installieren, dieselbe oder eine neuere als die bereits vorhandene ist, wird der Chrome-Browser für alle Nutzer aktualisiert.

Falls auf dem Computer bereits der Chrome-Browser für einen einzelnen Nutzer in dessen Profilverzeichnis installiert ist, wird diese Installation nicht durch das Chrome Enterprise-Installationsprogramm geändert. Stattdessen geschieht Folgendes: Wenn der Nutzer die Chrome-Installation aus seinem Profilverzeichnis das nächste Mal startet, wird die neue Installation für alle Nutzer erkannt und die alte Version deinstalliert sich automatisch. Anschließend wird die aktualisierte, für alle Nutzer vorgesehene Chrome-Browser-Version gestartet.

Weitere Informationen

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