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Partnerprogramm-Richtlinien für Google Play Bücher

Beachte, dass sich unsere Richtlinien jederzeit ändern können. Du bist verpflichtet, dich über die aktuellen Richtlinien auf dem Laufenden zu halten und sie zu befolgen. Kontoinhaber*innen werden per E-Mail über Änderungen an diesen Richtlinien informiert.

Digitale Dateitypen, die Google für den Verkauf bei Google Play akzeptiert

Google bevorzugt Dateien im EPUB-Format. Akzeptiert werden die EPUB-Versionen 2.0.1 und 3.0.1, einschließlich Dateien für feste Layouts. Google akzeptiert auch PDF-Dateien mit Text und Bildern, wenn EPUB-Dateien nicht verfügbar sind. Bevorzugt werden PDF-Dateien mit einer Textebene.

Inhaltsschutz

Google setzt in den Google-Readern für Android, iOS und das Web eine eigene Technologie zum Schutz von Inhalten ein. Für Nutzerinnen und Nutzer, die Dateien zur Verwendung mit anderen Apps herunterladen möchten, unterstützt Google Adobe Content Server als aktuellen Anbieter einer branchenüblichen Lösung für die digitale Rechteverwaltung (Digital Rights Management, DRM). Nutzer*innen müssen ihr Google-Konto über eine einmalige Autorisierung mit ihren jeweiligen ACS-Lesesystemen verknüpfen. Diese Geräte können anschließend EPUB- und PDF-Dateien mit ACS-Verschlüsselung über eine von Google bereitgestellte API anfordern. Google-Nutzer*innen können EPUB- und PDF-Dateien mit ACS-Verschlüsselung auch in unterstützte Lesesoftware wie beispielsweise Adobe Digital Editions herunterladen.

Informationen zu Kauf- und Leihpreisen

Über die Preisoption können Partner ohne Agenturvereinbarung einen Preis für ein Buch bei Google Play vorschlagen. Der Preis ist nur eine Preisempfehlung und möglicherweise nicht der endgültige Verkaufspreis des Buchs auf Google Play. Für Bücher, die du für den Verleih zur Verfügung stellst, kannst du derzeit einen Preis für jede genehmigte Leihdauer in Form eines Prozentsatzes des Kaufpreises für das E-Book angeben.

Berichte zum Kauf von Büchern bei Google Play

Google stellt im Partnercenter Berichte zum Verkauf und Verleih von Büchern bei Google Play zur Verfügung. In diesen Berichten sind das Datum der Verkaufstransaktion, der Preis zum Zeitpunkt des Verkaufs, die Umsatzbeteiligung und die ISBN angegeben. Bei ausgeliehenen Büchern ist außerdem die entsprechende Leihdauer aufgeführt.

Erstattungsrichtlinien

Google akzeptiert Anträge auf Erstattung innerhalb von 7 Tagen ab dem Kaufdatum. In bestimmten Fällen, beispielsweise wenn gesetzliche Bestimmungen es verlangen, werden auch außerhalb der Frist gestellte Anträge berücksichtigt. Bei Büchern, die für einen Zeitraum von 24 Stunden ausgeliehen wurden, werden nur Erstattungen gewährt, falls der Inhalt oder Dienst fehlerhaft ist. Google bewilligt Erstattungsanträge für die Leihe bzw. den Kauf von Büchern jederzeit, wenn ein Buch bei Google Play nicht wie angegeben verwendet werden kann. Die Feststellung, ob ein Buch bei Google Play wie angegeben verwendet werden kann, liegt im alleinigen Ermessen von Google. Gegebenenfalls werden neben der Verwendbarkeit des Buches weitere Faktoren berücksichtigt, beispielsweise während der Verkaufstransaktion aufgetretene Fehler oder Verdacht auf missbräuchlich gestellte Erstattungsanträge. Sobald eine Erstattung bewilligt ist, wird die Verkaufstransaktion rückgängig gemacht. Die Nutzerin bzw. der Nutzer hat keinen Zugriff mehr auf das Buch bei Google Play und der gezahlte Betrag wird ihrem bzw. seinem Konto wieder gutgeschrieben. Dein Konto wird mit dem Betrag belastet. In manchen Fällen kann die Nutzerin bzw. der Nutzer weiterhin eingeschränkt auf ein erstattetes Buch zugreifen, falls sie bzw. er das Buch bereits auf sein Lesegerät heruntergeladen hatte.

Kopieren/Einfügen und Drucken

Die Verlage entscheiden, in welchem Umfang ihre Textinhalte von Google Play-Nutzer*innen kopiert und eingefügt werden können. Wir empfehlen, den Prozentsatz für das Kopieren und Einfügen bei Büchern, die bei Google Play zum Verkauf angeboten werden, auf mindestens 20 % des Inhalts festzulegen. Das erleichtert es Nutzer*innen, beim Lesen eines Buchs Notizen darin zu machen. Bücher können nur dann bei Google Play für den Verleih zur Verfügung gestellt werden, wenn Nutzer*innen mindestens 20 % des Inhalts kopieren und einfügen dürfen.

Bei Büchern, deren Seiten zum Beschreiben oder Ausschneiden gedacht sind oder für deren Nutzung die Druckversion benötigt wird, muss die DRM-Einstellung deaktiviert sein, damit die Nutzer*innen das Buch ausdrucken können. Sollte die DRM-Einstellung bei solchen Büchern aktiviert sein, werden sie aus dem Store entfernt. Beispiele:

  • Malbücher
  • Rätselbücher
  • Bücher mit Vorlagen zum Ausschneiden

Infos zum Buch

Verlage können festlegen, ob ihre Bücher über „Infos zum Buch“ verfügbar sein sollen. Das ist ein Lesebegleiter für Personen, die das Buch gekauft oder aktuell ausgeliehen haben. Der Antworttext kann nicht kopiert werden und Antworten werden nur für die Dauer der aktuellen Sitzung gespeichert.

Inhaltsrichtlinien

Bücher, die du bei Google Play verkaufst, müssen die geltenden Inhaltsrichtlinien für Verlage von Büchern bei Google Play erfüllen. Die Vorschau von Büchern, die Bilder von sexuell anzüglicher Nacktheit ohne künstlerischen, pädagogischen oder politischen Charakter enthalten (sofern nach lokalem Recht zulässig), muss auf 0 % gesetzt werden. Darüber hinaus muss der Preis für diese Bücher auf mindestens 1 $ bzw. den entsprechenden Wert der jeweiligen Währung festgelegt werden. Bücher dieser Art dürfen nicht kostenlos angeboten werden.

Käuferwährung

Möglicherweise kannst du Preise für deine Bücher bei Google Play festlegen und Nutzer*innen können deine Bücher in einer Währung kaufen, die nicht der Währung deines angegebenen Bankkontos entspricht („Kauftransaktion in der Nutzerwährung“). Für jede Kauftransaktion in der Nutzerwährung erhältst du den Betrag, nach dem Ermessen von Google, über Google Payments per Überweisung in US-Dollar oder in der Währung deines angegebenen Bankkontos. Für den Wechselkurs ist der Zeitpunkt der Transaktion ausschlaggebend. Beispiel: Du gibst die Preise deiner Bücher bei Google Play für einen belgischen Nutzer in Euro an und dein Bankkonto befindet sich in den USA. In diesem Fall bezahlt Google dich in US-Dollar. Der Wechselkurs wird von einem Finanzinstitut ermittelt, das Google für die Berechnung von Wechselkursen in Anspruch nimmt, und kann je nach Marktbedingungen ohne Benachrichtigung angepasst werden. Falls eine Kauftransaktion in der Nutzerwährung Gegenstand einer Erstattung, Stornierung, Rückbuchung oder sonstigen Anpassung wird, wendet Google bei der Berechnung der Erstattung, Stornierung, Rückbuchung oder sonstigen Anpassung denselben Wechselkurs und dieselbe Währung an, die auch für die ursprüngliche Kauftransaktion galten. Google behält sich das Recht vor, für diese Währungsumrechnung Gebühren zu erheben.

Je nach Ermessen des Google Play Stores des jeweiligen Landes werden Käufer*innen die Preise für Bücher bei Google Play in ihrer Landeswährung, US-Dollar oder Euro angezeigt. Falls du keine Preise in der Käuferwährung angeben kannst, kannst du im Zahlungscenter deines Kontos die Währungsumrechnung aktivieren. Dadurch erlaubst du es Google, deine in einer Standardwährung angegebenen Preise automatisch in andere Währungen umzurechnen. Diese Funktion steht nicht in allen Konten zur Verfügung. Weitere Informationen findest du hier.

Vereinbarung über Kundendienste

Falls du Bücher vertreibst, die von einem anderen Unternehmen veröffentlicht wurden, musst du eine Vereinbarung über Kundendienste mit Google abschließen. Im Rahmen der Vereinbarung über Kundendienste kannst du für jeden von dir vertretenen Verlag digitale Dateien einreichen sowie Einstellungen für das Partnerprogramm und für Google Play festlegen. Jeder Verlag muss außerdem über eine direkte Vereinbarung mit Google verfügen. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für Dienstleisterinnen und Dienstleister

Kontaktdaten

Verlage und Webpublisher*innen sind dafür verantwortlich, gültige und korrekte Nutzerdetails (E‑Mail-Adresse) anzugeben und zu pflegen, die Google verwendet, um dich bezüglich deines Kontos zu kontaktieren. Weitere Informationen zum Aktualisieren von Nutzer*innen und zu E‑Mail-Einstellungen
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