Auto-optimierter CPC

Mit dem auto-optimierten CPC können Sie mehr Conversions durch manuelle Gebotseinstellung erzielen. Wenn Klicks mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Verkauf oder einer Conversion auf Ihrer Website führen, wird das entsprechende manuelle Gebot automatisch erhöht. Bei einer geringen Wahrscheinlichkeit wird es gesenkt. Während beim Ziel-CPA anhand des Ziel-Cost-per-Conversion automatisch Gebote festgelegt werden, erzielen Sie mit dem auto-optimierten CPC über das maximale CPC-Gebot mehr Conversions.

Für Suchnetzwerk- und Displaynetzwerk-Kampagnen können Sie mithilfe des auto-optimierten CPC die Zahl der Conversions erhöhen. Dabei wird versucht, den Cost-per-Conversion auf demselben Niveau wie bei der manuellen Gebotseinstellung zu halten. Bei Shopping-Kampagnen sorgt der auto-optimierte CPC dafür, dass die Zahl der Conversions bei gleichbleibenden Gesamtkosten steigt.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie der auto-optimierte CPC funktioniert und wie Sie damit Ihr Anzeigenbudget optimal einsetzen.

Hinweis

Damit Sie den auto-optimiertem CPC in Suchnetzwerk- oder Shopping-Kampagnen verwenden können, muss Conversion-Tracking eingerichtet sein. In Displaynetzwerk-Kampagnen benötigen Sie kein Conversion-Tracking, um den auto-optimierten CPC zu verwenden. Anhand von Conversions können Sie jedoch feststellen, ob die Anzeigen effektiv sind.

Wenn Sie den auto-optimierten CPC für Shopping-Kampagnen verwenden möchten, lesen Sie diesen Artikel.

Wenn Sie kein Conversion-Tracking verwenden

Wenn Sie kein Conversion-Tracking verwenden, können Sie den auto-optimierten CPC dennoch im Displaynetzwerk verwenden. Dadurch erhöhen sich möglicherweise die Qualität der Zugriffe und die Anzahl der Conversions, da mit dieser Strategie Ihre Gebote in AdWords an die Qualität der Zugriffe in jeder Auktion angepasst werden. Unter Umständen steigen dadurch Ihre täglichen Ausgaben. Wenn Sie den manuellen CPC verwenden möchten, ohne dass sich Ihre Ausgaben stark ändern, sollten Sie als CPC-Ziel den 30-Tages-Durchschnitt festlegen.

Funktionsweise

Mit dem auto-optimierten CPC werden Anzeigenauktionen ermittelt, die wahrscheinlich zu einer Conversion führen. Anschließend wird das maximale CPC-Gebot hierfür unter Berücksichtigung etwaiger Gebotsanpassungen erhöht. Ist eine Conversion eher unwahrscheinlich, wird das Gebot automatisch gesenkt. Mit dem auto-optimierten CPC wird versucht, den durchschnittlichen CPC niedriger als den maximalen CPC (einschließlich Gebotsanpassungen) zu halten. Es kann aber vorkommen, dass Letzterer kurzzeitig überschritten wird.

Beispiel

Sie verkaufen Schuhe auf Ihrer Website. Ihr maximales CPC-Gebot beträgt 1 € und Sie haben die Gebotseinstellung "Auto-optimierter CPC" aktiviert. Wird vom AdWords-System eine vielversprechende Auktion erkannt, die wahrscheinlich zu einem Kauf auf Ihrer Website führt, kann das Gebot für diese Auktion automatisch auf bis zu 1,70 € erhöht werden. Wird eine Auktion erkannt, bei der es unwahrscheinlich ist, dass ein Kauf erfolgt, kann das Gebot auf bis zu 0,30 € gesenkt werden.

Der auto-optimierte CPC gehört zu den AdWords Smart Bidding-Strategien. Dabei werden viele verschiedene Signale zum Zeitpunkt der Auktion berücksichtigt, unter anderem demografische Merkmale, Browser, Standort und Tageszeit, um Gebote an den jeweiligen Kontext des Nutzers anzupassen. Bei anderen Smart Bidding-Strategien wie Ziel-CPA und Ziel-ROAS erfolgt dies in noch größerem Umfang.

Der auto-optimierte CPC für Textanzeigen ist im Such- und im Displaynetzwerk verfügbar. Ausgenommen sind App-Installationskampagnen. Bei Shopping-Anzeigen kann der auto-optimierte CPC nur für die Google-Suche eingesetzt werden.

Der auto-optimierte CPC ist als optionale Funktion für manuelle CPC-Gebote oder als Portfolio-Gebotsstrategie verfügbar.

Conversion-Tracking mit auto-optimiertem CPC

Über das AdWords-System wird nach Mustern von Klicks und Conversions gesucht. Diese werden anschließend mit früheren Ergebnissen verglichen. So erkennen Sie z. B., ob an bestimmten Standorten mehr Verkäufe erzielt werden. Wenn Sie Conversion-Tracking in Kombination mit dem auto-optimierten CPC verwenden, profitieren Sie von optimaler Leistung.

Beim auto-optimierten CPC wird das maximale CPC-Gebot (unter Berücksichtigung etwaiger Gebotsanpassungen) erhöht, wenn sich eine vielversprechende Gelegenheit bietet. Ist eine Conversion eher unwahrscheinlich, wird das maximale CPC-Gebot entsprechend gesenkt. Sie bezahlen also weniger für Klicks mit geringerer Conversion-Wahrscheinlichkeit.

Prüfen Sie die Conversion-Zählmethode für jede Conversion-Aktion, um sicherzustellen, dass sie Ihren Zielen entspricht. Wenn Sie Leads erfassen (z. B. Registrierungen), sollten Sie nur eine Conversion pro Anzeigenklick zählen. Wenn Sie dagegen den Umsatz erfassen, empfiehlt es sich, jede Conversion zu berücksichtigen.

Hinweis

Da das maximale CPC-Gebot beim auto-optimierten CPC bei passender Gelegenheit erhöht wird, kann es vorkommen, dass der durchschnittliche CPC im AdWords-Bericht das maximale CPC-Gebot überschreitet.

Wie unterscheiden sich auto-optimierte CPC-Gebote von Ziel-CPA-Geboten?

Sowohl der auto-optimierte CPC als auch die Ziel-CPA-Gebote sind auf eine Steigerung der Conversions ausgelegt. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass beim auto-optimierten CPC die manuelle Gebotseinstellung teilweise automatisiert wird. Das maximale CPC-Gebot wird (unter Berücksichtigung etwaiger Gebotsanpassungen) angepasst und Sie können in diesem Fall kein explizites CPA-Ziel angeben. Beim Ziel-CPA wird die Gebotsstrategie basierend auf dem festgelegten CPA-Ziel automatisiert. Sie müssen keine manuellen Gebote einrichten.

Ziel-CPA-Gebote eignen sich am besten, um Ihre Ergebnisse zu optimieren und vom AdWords Smart Bidding zu profitieren. Der auto-optimierte CPC hingegen bietet ein gewisses Maß an Kontrolle, das manche Werbetreibende vorziehen.

Gemeinsamkeiten bei auto-optimierten CPC- und Ziel-CPA-Geboten

  • Es werden Conversion-Tracking- bzw. Google Analytics-Daten herangezogen.
  • Die Conversion-Rate für jede Auktion wird prognostiziert.
  • Die Gebote werden automatisch angepasst, um die vielversprechendsten Klicks zu berücksichtigen.

Besonderheiten des auto-optimierten CPC

  • Die Funktion ist für alle Kampagneneinstellungen und maximalen CPC-Gebote geeignet.
  • Manuelle Gebote werden erhöht oder gesenkt, damit Sie mehr Conversions erzielen.
  • Die Strategie ist mit Drittanbieter-Gebotssystemen kompatibel, selbst wenn dadurch Gebote automatisiert werden.

Besonderheiten der Ziel-CPA-Gebote

  • Der von Ihnen festgelegte Ziel-CPA wird verwendet.
  • Das CPC-Gebot für jede einzelne Auktion wird so festgelegt, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer Conversion erhöht.

Gebotsanpassungen mit dem auto-optimierten CPC

Mit dem auto-optimierten CPC werden automatisch verschiedene Conversion-Raten bei allen Zugriffsarten berücksichtigt. Gebote für Mobilgeräte werden separat festgelegt. Sie müssen bei dieser Strategie außer für Mobilgeräte also keine Gebotsanpassungen durchführen, um die Zahl der Conversions zu maximieren. Wenn Sie für bestimmte Zugriffsarten höher bieten möchten, können Sie weiterhin eine Gebotsanpassung vornehmen. Diese wird zusätzlich zu den automatischen Anpassungen durch den auto-optimierten CPC berücksichtigt.

Mit Gebotsanpassungen für Mobilgeräte können zusätzliche Conversions berücksichtigt werden, die nicht über das Conversion-Tracking-Tag von AdWords erfasst werden, z. B. Ladenbesuche. Unter Berücksichtigung der Unterschiede bei den Conversion-Raten werden über den auto-optimierten CPC weiterhin automatisch Gebote für Zugriffe über Computer und Tablets festgelegt.

Weitere Informationen

Auto-optimierten CPC aktivieren

In Shopping-Kampagnen funktioniert der auto-optimierte CPC etwas anders als in Suchnetzwerk- oder Displaynetzwerk-Kampagnen. Weitere Informationen

Anleitung

Wählen Sie die AdWords-Oberfläche aus, die Sie derzeit nutzen. Weitere Informationen

  1. Melden Sie sich in Ihrem AdWords-Konto an.
  2. Klicken Sie auf dem Tab Kampagnen auf den Namen der Kampagne, die Sie bearbeiten möchten.
  3. Klicken Sie auf den Tab Einstellungen.
  4. Klicken Sie im Bereich "Gebotsstrategie" auf Bearbeiten.
  5. Wählen Sie Manuelle CPC-Gebote im Drop-down-Menü aus und setzen Sie ein Häkchen neben Auto-optimierten CPC aktivieren.
    • Bei der Auswahl des auto-optimierten CPC wird die Einstellung für die Anzeigenrotation in AdWords automatisch auf "Für Conversions optimieren" gesetzt, auch wenn sie derzeit auf "Für Klicks optimieren" festgelegt ist.
  6. Klicken Sie auf Übernehmen.
  7. Wie Sie eine Portfolio-Gebotsstrategie für den auto-optimierten CPC erstellen, wird in diesem Hilfeartikel beschrieben.
 

Tipp: Auswählen, für welche Conversions Gebote abgegeben werden

Mit den folgenden Einstellungen für Conversion-Tracking entscheiden Sie, wie Gebote für Conversions abgegeben werden:

  • Über In "Conversions" einbeziehen legen Sie fest, ob einzelne Conversion-Aktionen in die Berichtsspalten "Conversions" und "Conversion-Wert" aufgenommen werden. Die Daten in diesen Spalten werden für Gebotsstrategien wie Ziel-CPA, Ziel-ROAS und auto-optimierter CPC verwendet. Dabei werden nur die Conversions berücksichtigt, die Sie hinzugefügt haben. Weitere Informationen
  • Mit Geräteübergreifende Conversions einbeziehen können Sie geräteübergreifende Conversions aus Displaynetzwerk-Kampagnen der Spalte "Conversions" hinzufügen und für Gebotsstrategien auf Conversion-Basis verwenden. Geräteübergreifende Conversions aus Suchnetzwerk- und Shopping-Kampagnen sind standardmäßig enthalten. Weitere Informationen
War dieser Artikel hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?