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Auto-optimierter Cost-per-Click

Der auto-optimierte Cost-per-Click ist eine Gebotsfunktion, durch die Ihr Gebot für Klicks erhöht wird, bei denen es wahrscheinlich ist, dass sie zu einem Verkauf oder einer Conversion auf Ihrer Website führen. So können Sie Ihr Anzeigenbudget besser nutzen.

Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor einem Friseursalon und möchten potenzielle Kunden ansprechen. Geht ein Geschäftsmann mit struppigem Haar vorbei, sprechen Sie ihn freundlich an. Bei einem Mann mit Glatze reagieren Sie hingegen nicht.

Eine ähnliche Aufgabe kommt dem auto-optimierten CPC für Ihre AdWords-Anzeigen zu. Hierbei handelt es sich um eine Gebotsfunktion, mit der Anzeigenauktionen ermittelt werden, die vermutlich zu einem Verkauf führen. Anschließend wird Ihr max. CPC-Gebot um bis zu 30 % erhöht (gegebenenfalls nach von Ihnen festgelegten Gebotsanpassungen), um höher auf diese Klicks zu bieten. Beim auto-optimierten Cost-per-Click werden Echtzeitdaten wie Gerät, Browser, Standort und Tageszeit berücksichtigt, um die Gebote bei jeder Anzeigenauktion anzupassen.

Die Effektivität des auto-optimierten CPC wird genau überprüft, indem auf einen Teil des Traffics nur Ihre üblichen max. CPC-Gebote angewendet werden. Anschließend werden die beiden Ergebnismengen verglichen und entsprechend angepasst. Entscheiden Sie sich also für den auto-optimierten CPC, sollten Ihre Conversion-Ergebnisse besser oder zumindest genauso gut wie ohne diese Gebotsfunktion sein.

Der auto-optimierte CPC für Textanzeigen steht im Suchnetzwerk und im Displaynetzwerk zur Verfügung. Ausgenommen sind Kampagnen, mit denen für Downloads mobiler Apps geworben wird. Bei Shopping-Anzeigen kann der auto-optimierte CPC nur für die Google-Suche eingesetzt werden.

Tipp: Senken Sie den Zeitaufwand für die Verwaltung Ihrer Gebote, indem Sie auto-optimierte CPC-Gebote als flexible Gebotsstrategie verwenden.

Dadurch können Sie auto-optimierte CPC-Gebote für eine gesamte Kampagne oder bestimmte Anzeigengruppen Ihrer Wahl gezielter optimieren. Flexible Gebotsstrategien verwenden

Wie wird beim auto-optimierten CPC erkannt, welche Auktionen vielversprechend sind?

Das AdWords-System sucht nach Mustern von Klicks und Conversions und vergleicht diese mit den Ergebnissen, die Sie in der Vergangenheit erzielt haben. Mithilfe des auto-optimierten CPC können Sie erkennen, ob beispielsweise bestimmte Such- oder Keyword-Kombinationen zu mehr Verkäufen führen. Voraussetzung ist die Aktivierung von Conversion-Tracking, denn darüber werden die benötigten Daten gesammelt.

Beim auto-optimierten CPC wird Ihr maximales CPC-Gebot um bis zu 30 % erhöht (gegebenenfalls nach von Ihnen festgelegten Gebotsanpassungen), wenn sich eine vielversprechende Gelegenheit bietet. Zudem wird Ihr maximales CPC-Gebot gesenkt (sogar um mehr als 30 %), wenn sich herausstellt, dass eine Conversion eher unwahrscheinlich ist. Sie bezahlen also weniger für Klicks mit geringerer Conversion-Wahrscheinlichkeit. Wenn Sie auf der Seite "Conversion-Einstellungen" den für Sie relevantesten Conversion-Messwert für Gebotsstrategien auswählen, liegt der Fokus beim auto-optimierten CPC entweder auf Conversions oder auf Klicks mit Conversions. Wenn Sie keinen Messwert auswählen, liegt der Fokus auf Klicks mit Conversions.

Wenn Sie "Conversions" als Conversion-Messwert für Gebotsstrategien verwenden, müssen Sie die Conversion-Zählmethode für jede Conversion-Aktion prüfen, um sicherzustellen, dass sie Ihren Erwartungen entspricht. Wenn Sie Leads erfassen (z. B. Anmeldungen), sollten Sie einzelne Conversions zählen. Wenn Sie den Umsatz erfassen, empfiehlt sich die Zählung aller Conversions.

Sie sollten "Klicks mit Conversion" nur dann als Conversion-Messwert für Gebotsstrategien heranziehen, wenn Sie mehrere Typen von Leads verfolgen und die Anzahl der Klicks optimieren möchten, die zu (mindestens) einem Lead führen, unabhängig von seinem Typ. Wird der auto-optimierte CPC für Shopping-Anzeigen verwendet, werden die Conversion-Messwerte für Gebotsstrategien ignoriert und die Optimierung erfolgt immer anhand der Klicks mit Conversion.

Tipp

Da durch den auto-optimierten CPC Ihr maximales CPC-Gebot um bis zu 30 % erhöht wird, wenn sich eine vielversprechende Gelegenheit bietet, sollten Sie nicht überrascht sein, wenn Sie in Ihrem AdWords-Bericht durchschnittliche CPCs sehen, die höher als Ihr maximales CPC-Gebot sind.

Wie unterscheidet sich der auto-optimierte CPC vom Conversion-Optimierungstool?
Sowohl der auto-optimierte CPC als auch das Conversion-Optimierungstool dienen dazu, mehr Conversions zu erzielen. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass beim auto-optimierten CPC Ihr maximales CPC-Gebot um bis zu 30 % erhöht wird (gegebenenfalls nach von Ihnen festgelegten Gebotsanpassungen). Für das Conversion-Optimierungstool ist zwar kein maximales CPC-Gebot erforderlich, Sie müssen jedoch einen Ziel-CPA festlegen.

Mit dem Conversion-Optimierungstool haben Sie die besten Chancen, Ihre Ergebnisse zu verbessern. Der auto-optimierte CPC hingegen bietet ein gewisses Maß an Kontrolle und Komfort, den manche Werbetreibende vorziehen.

Für den auto-optimierten CPC und für das Conversion-Optimierungstool gilt Folgendes:

  • Es werden Conversion-Tracking-Daten oder Daten von Google Analytics aus Ihrem Konto herangezogen.
  • Die Conversion-Rate für jede Auktion wird prognostiziert.
  • Ihre Gebote werden automatisch angepasst, damit Sie sich die vielversprechendsten Klicks sichern können.

Auto-optimierter CPC

  • Für alle Kampagneneinstellungen und maximalen CPC-Gebote geeignet
  • Erhöhung der Gebote um bis zu 30 %
  • Mit Drittanbieter-Gebotssystemen verwendbar

Conversion-Optimierungstool

  • Basiert auf einem von Ihnen festgelegten Ziel-CPA
  • Das CPC-Gebot kann für jede Auktion vollkommen flexibel festgelegt werden
  • Ist möglicherweise nicht mit bestimmten Gebotsverwaltungslösungen auf API-Basis kombinierbar

Beispiel

Sie verkaufen Schuhe auf Ihrer Website. Ihr maximales CPC-Gebot beträgt 1 € und Sie haben die Gebotsfunktion auto-optimierter CPC aktiviert. Erkennt das AdWords-System eine vielversprechende Auktion, die wahrscheinlich dazu führt, dass jemand Schuhe auf Ihrer Website kauft, kann Ihr Gebot für diese Auktion mithilfe des auto-optimierten CPC auf bis zu 1,30 € erhöht werden, also auf Ihr maximales CPC-Gebot von 1 € plus 30 %.

Auto-optimierten CPC aktivieren

Hinweis: Für Ihre Kampagne muss das Conversion-Tracking aktiviert sein, damit Sie den auto-optimierten CPC nutzen können. Ist das Conversion-Tracking nicht aktiviert, hat der auto-optimierte CPC keine Auswirkungen auf Ihre Gebote.

  1. Melden Sie sich in Ihrem AdWords-Konto an.
  2. Klicken Sie auf dem Tab Kampagnen auf den Namen der Kampagne, die Sie bearbeiten möchten.
  3. Klicken Sie auf den Tab Einstellungen.
  4. Klicken Sie im Bereich "Gebotsstrategie" auf Bearbeiten.
  5. Klicken Sie auf Erweiterte Optionen und dann auf Auto-optimierten CPC aktivieren.

Bei der Auswahl des auto-optimierten CPC wird die Einstellung für die Anzeigenrotation automatisch auf "Für Conversions optimieren" gesetzt, auch wenn sie derzeit auf "Für Klicks optimieren" festgelegt ist.

Gebotsanpassungen für Mobilgeräte mit auto-optimiertem CPC verwenden

Beim auto-optimiertem CPC werden keine Unterschiede zwischen Mobilgeräten und anderen Geräten berücksichtigt, wenn Ihre Gebote gesenkt oder erhöht werden. Sie können jedoch eine Gebotsanpassung für Mobilgeräte festlegen, um Ihre Gebote für Mobilgeräte gegenüber anderen Geräten nach oben oder unten anzupassen. Diese Anpassung wird dann gemeinsam mit den auto-optimierten CPC-Anpassungen berücksichtigt.

Sie sollten eine Gebotsanpassung für Mobilgeräte festlegen, mit der die Unterschiede bei Conversion-Raten zwischen Mobilgeräten und anderen Geräten berücksichtigt werden, um insbesondere weitere Conversions einzuschließen, die mit dem AdWords-Conversion-Tracking-Tag nicht protokolliert werden, z. B. Besuche im Ladengeschäft. Weitere Informationen zum Einrichten von Gebotsanpassungen für Mobilgeräte

Wie mit dem Conversion-Optimierungstool werden auch beim auto-optimierten CPC auf Grundlage von Abweichungen bei den Conversion-Raten unterschiedliche Gebote für Desktop- und Tablet-Traffic festgelegt.

Tipp: Auswählen, für welche Conversions Gebote abgegeben werden

Mit den folgenden Einstellungen für Conversion-Tracking passen Sie an, wie Gebote für Conversions abgegeben werden:

  • Über In "Conversions" einbeziehen legen Sie fest, ob einzelne Conversion-Aktionen in die Spalte "Conversions" aufgenommen werden. Die Daten in dieser Spalte kommen für Gebotsstrategien wie Ziel-CPA, Ziel-ROAS und auto-optimierter CPC zum Einsatz. Dabei werden die Gebote nur für Conversions optimiert, die Sie hinzugefügt haben. Weitere Informationen
  • Mit Geräteübergreifende Conversions einbeziehen können Sie diese Conversions zur Spalte "Conversions" hinzufügen und so für Conversion-basierte Gebotsstrategien verwenden. Weitere Informationen

 

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