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Einstellungen für EU-Verordnungen

App-übergreifende Synchronisierung von Einwilligungen

Diese Funktion ist derzeit nur für Mitteilungen gemäß EU‑Verordnungen verfügbar.

Mit der Synchronisierung von Einwilligungen können Sie Entscheidungen zur Nutzereinwilligung auf mehrere Apps in Ihrem App‑Portfolio anwenden.

Durch die Synchronisierung von Einwilligungen kann ein Nutzer in einer Ihrer Apps eine Einwilligungsentscheidung in der Mitteilung gemäß EU‑Verordnungen treffen und diese wird dann auf Ihre anderen Apps angewendet. Dies kann die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Apps verbessern, da Nutzern weniger Mitteilungen zur Einwilligung angezeigt werden.

Funktionsweise der Synchronisierung von Einwilligungen

Bei der Synchronisierung von Einwilligungen werden das Google User Messaging Platform SDK (UMP SDK) und eine eindeutige Kennung für die Einwilligungssynchronisierung verwendet, um die vorhandenen Einwilligungsentscheidungen eines Nutzers zu bestätigen und auf andere Apps anzuwenden, die zu einer definierten Einwilligungsgruppe gehören.

Wenn ein Nutzer in einer der Apps in der Gruppe eine Einwilligungsentscheidung trifft, wird diese Entscheidung über das UMP SDK an einen Einwilligungsserver gesendet. Dort wird sie zusammen mit der Kennung für die Einwilligungssynchronisierung, die dem Nutzer zugewiesenen ist, gespeichert. Wenn derselbe Nutzer eine andere App in der Gruppe initialisiert, sendet das UMP SDK die Kennung an den Einwilligungsserver. Dort wird sie mit vorhandenen Kombinationen aus Kennung und Einwilligungsstring verglichen, um festzustellen, ob der App‑Nutzer bereits in einer Ihrer Apps eine Einwilligungsentscheidung getroffen hat, die auf die aktuelle App anwendbar ist.

Je nach Ergebnis dieses Vergleichs wird eine der folgenden Aktionen ausgeführt:

  • Wenn eine gültige und anwendbare Einwilligungsentscheidung vorliegt: Der TC‑String (Transparency and Consent) wird abgerufen und lokal gespeichert. Dem Nutzer wird Ihre Mitteilung gemäß EU‑Verordnungen nicht angezeigt, da er bereits in einer anderen App in der Einwilligungsgruppe seine Einwilligung gegeben hat. Bei Konflikten zwischen einem lokal gespeicherten TC‑String und einem auf einem Einwilligungsserver gespeicherten TC‑String gilt Folgendes:
    • Wenn der LastUpdated-Zeitstempel des lokal gespeicherten TC‑Strings neuer ist als der Zeitstempel der Version auf dem Einwilligungsserver, wird die Version auf dem Server durch den lokal gespeicherten TC‑String überschrieben.
    • Wenn der auf dem Einwilligungsserver gespeicherte TC‑String einen LastUpdated-Zeitstempel hat, der neuer ist als der Zeitstempel der lokal gespeicherten Version, oder der Zeitstempel übereinstimmt, wird der auf dem Einwilligungsserver gespeicherte TC‑String abgerufen und lokal gespeichert, wodurch die lokal gespeicherte Version überschrieben wird.
  • Wenn keine gültige und anwendbare Einwilligungsentscheidung vorliegt: Ihre Mitteilung gemäß EU‑Verordnungen wird dem Nutzer angezeigt. Sobald der Nutzer eine Einwilligungsentscheidung für diese Mitteilung getroffen hat, wird der TC‑String zusammen mit seiner Kennung für die Einwilligungssynchronisierung auf dem Einwilligungsserver gespeichert.

Alle Änderungen, die ein Nutzer an seinen Einwilligungseinstellungen in der aktuellen App vornimmt, werden auf andere Apps in der Einwilligungsgruppe angewendet, wenn diese Apps das nächste Mal requestConsentInfoUpdate über das UMP SDK ausführen. Apps, die bereits auf dem Gerät des Nutzers geöffnet sind und zur Einwilligungsgruppe gehören, müssen möglicherweise neu gestartet werden, bevor die Einwilligungsentscheidung angewendet wird.

Einwilligungsgruppe erstellen

Bevor Sie mit der Synchronisierung von Einwilligungen zwischen Apps beginnen können, müssen Sie die Apps auswählen, die synchronisiert werden sollen, und sie einer Einwilligungsgruppe hinzufügen. Wenn ein Nutzer eine Einwilligungsentscheidung für eine der Apps in der Gruppe trifft, wird diese Entscheidung auf andere Apps in der Gruppe angewendet, auf die der Nutzer zu einem späteren Zeitpunkt zugreift.

Beachten Sie beim Erstellen Ihrer Einwilligungsgruppe Folgendes:

  • In Ihrer Datenschutzerklärung müssen alle Apps in der Einwilligungsgruppe aufgeführt sein, zwischen denen die Einwilligungsentscheidungen synchronisiert werden.
  • Nur Apps mit einer veröffentlichten Mitteilung gemäß EU‑Verordnungen kommen für die Synchronisierung von Einwilligungen infrage.
    • Apps in einer Einwilligungsgruppe können die Berechtigung verlieren, etwa wenn die Mitteilung gemäß EU‑Verordnungen einer App gelöscht wird. Sie bleiben jedoch in der Einwilligungsgruppe. Die Einwilligungsentscheidung wird für solche Apps erst dann wieder synchronisiert, wenn ihre Berechtigung wiederhergestellt wurde.
    • Nicht berechtigte Apps können nicht zu Einwilligungsgruppen hinzugefügt werden.
    • Mitteilungen, die in Anzeigenblöcken bereitgestellt werden, sind nicht für die Synchronisierung von Einwilligungen berechtigt.
  • Sobald die Synchronisierung von Einwilligungen aktiviert ist, werden Nutzer in den Mitteilungen gemäß EU‑Verordnungen, die in den Apps der Einwilligungsgruppe angezeigt werden, darüber informiert, dass ihre Einwilligungsentscheidungen auf eine Gruppe von Apps angewendet wurden. Außerdem wird ein Link zu Ihrer Datenschutzerklärung bereitgestellt.

So erstellen Sie eine Einwilligungsgruppe:

  1. Melden Sie sich unter https://admob.google.com in Ihrem AdMob-Konto an.
  2. Klicken Sie auf Datenschutz und Mitteilungen.
  3. Klicken Sie auf der Karte für die Mitteilung gemäß EU‑Verordnungen auf Einstellungen.
  4. Klicken Sie im Bereich „Synchronisierung von Einwilligungen“ auf Apps hinzufügen.
  5. Wählen Sie die Apps aus, die in die Einwilligungsgruppe aufgenommen werden sollen.
  6. Klicken Sie auf Bestätigen. Die Einwilligungsgruppe wird gespeichert.

Kennungen für die Einwilligungssynchronisierung

Kennungen für die Einwilligungssynchronisierung sind eindeutige Kennungen, mit denen Nutzer ihren vorherigen Einwilligungsentscheidungen zugeordnet werden. Diese Kennungen dürfen keine erkennbaren personenidentifizierbaren Informationen über Nutzer enthalten. Sie können vom Publisher bereitgestellte Kennungen verwenden, die aus Anmeldedaten wie E‑Mail-Adressen oder eindeutigen Nutzer‑IDs abgeleitet werden, um die Synchronisierung von Einwilligungen auf mehreren Geräten zu ermöglichen.

Sehen Sie sich die Google for Developers-Dokumentation an und führen Sie die Schritte zum Einrichten von Kennungen für die Einwilligungssynchronisierung aus:

 

Format von Kennungen für die Einwilligungssynchronisierung

Die von Ihnen angegebene Kennung muss den Nutzer in allen Ihren Apps, für die die Einwilligungsentscheidung synchronisiert wird, eindeutig identifizieren. Hashen oder verschlüsseln Sie die Kennung, um zu verhindern, dass personenidentifizierbare Informationen an Google gesendet werden.

Die bereitgestellte Kennung muss folgende Anforderungen erfüllen:

  • Sie muss als UUID-String aufgebaut sein oder dem regulären Ausdruck ^[0-9a-zA-Z+.=\/_\-$,{}]{22,150}$ entsprechen.
  • Sie muss mindestens 22 Zeichen enthalten.
  • Sie darf maximal 150 Zeichen enthalten.

Beispiel

Im Folgenden finden Sie Beispiele für korrekt formatierte Kennungen für die Einwilligungssynchronisierung:

  • 12JD92JD8078S8J29SDOAKC0EF230337
  • 12jd92jd8078s8j29sdoakc0ef230337
  • 12Jd92jD8078s8j29sDoakc0ef230337
  • 123e4567-e89b-12d3-a456-426614174000
Mit den folgenden Tools lässt sich das Format von Kennungen für die Einwilligungssynchronisierung validieren: Wenn die Anforderungen nicht erfüllt sind, wird die Kennung für die Einwilligungssynchronisierung vom UMP SDK verworfen und eine Warnung in der Konsole protokolliert.

Widerruf der Einwilligung

Der Widerruf der Einwilligung ist das Verfahren, mit dem Nutzer, die der Auslieferung personalisierter Anzeigen zugestimmt haben, diese Zustimmung gemäß DSGVO widerrufen können. Im Menü Ihrer App müssen Sie einen Link bereitstellen, über den Nutzer ihre Einwilligungsentscheidung widerrufen können. Weitere Informationen zum Implementieren des Widerrufs der Einwilligung in Ihren Apps

Wenn die Synchronisierung von Einwilligungen aktiviert ist und ein Nutzer die Einwilligung für eine App in der Einwilligungsgruppe widerruft, wird die Einwilligung für alle Apps in der Gruppe widerrufen.

Löschen von Einwilligungen

Als Publisher haben Sie auch die Möglichkeit, über einen Webendpunkt das Löschen eines gespeicherten TC‑Strings für einen Nutzer anzufordern.

Sie können das Löschen von Daten anfordern, indem Sie eine POST-Anfrage über diese URL initiieren:

https://fundingchoicesmessages.google.com/csd?userid={user's_ID}&appid={one_of_the_appids_in_the_consent_group}

Die URL‑Parameter in der POST-Anfrage müssen URL‑codiert sein.

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