Mit der Contentzuordnung für Apps können Sie Ihren Nutzern kontextrelevante Anzeigen präsentieren. Außerdem sorgen Sie dafür, dass Anzeigen in der Nähe von Content platziert werden, der für die jeweiligen Werbetreibenden geeignet ist. So können mehr Werbetreibende sicher auf Ihr Inventar bieten, was sich positiv auf Ihre Einnahmen auswirken kann.
Funktionsweise der Contentzuordnung
Bei der Contentzuordnung geben Sie eine oder mehrere URLs (bis zu vier) an, die dem in der App angezeigten Content entsprechen. Google crawlt die entsprechenden URLs und nutzt diese Daten, um die App-Inhalte besser zu kategorisieren.
1. Sie übergeben URLs, die den Inhalt in Ihrer App repräsentieren.
Sie sollten URLs übergeben, die vollständig und genau mit dem Inhalt Ihrer App übereinstimmen. Wenn Sie noch keine entsprechende Webseite haben, können Sie ganz einfach URLs erstellen, um Ihre Inhalte darzustellen. Wenn die URL im HTML-Format vorliegt und von Google gecrawlt werden kann, können Sie Bilder, Videos und sogar Screenshots Ihrer App senden. Sie muss nicht ästhetisch ansprechend sein, und Sie benötigen keine aktive, öffentlich zugängliche Webpräsenz.
2. Google crawlt die von Ihnen übergebenen URLs.
Die URLs, die Sie für die Contentzuordnung verwenden, müssen nicht extern für Ihre Nutzer verfügbar sein. Sie müssen jedoch für den Ads-Crawler von AdMob oder Ad Manager zugänglich sein. Es werden nur URLs gecrawlt, die an den Crawler gesendet wurden.
Außerdem können Sie Ihre Content-URLs mit einem Passwort schützen, damit nur Sie und der Crawler von Google auf die übergebenen Inhalte zugreifen können. AdMob oder Ad Manager
3. Google liefert eine kontextbezogene, markensichere Anzeige aus.
Nachdem die übergebenen URLs gecrawlt wurden, liefert Google Anzeigen von Werbetreibenden aus, die die Inhalte Ihrer App als geeignet einstufen. Die Anzeige ist gemäß unseren Richtlinien zu personalisierten Anzeigen kontextrelevant für Ihre Nutzer.
Arten der Contentzuordnung
Es gibt zwei Arten der Contentzuordnung:
- Content-URL wird verwendet, wenn eine einzelne URL den gesamten Content auf einem In-App-Bildschirm widerspiegelt, der eine Anzeige umgibt.
- Multi-Content-URL wird eingesetzt, wenn der Inhalt eines In-App-Bildschirms, der an eine Anzeige angrenzt, von mehreren URLs repräsentiert wird.
1. Content-URL
Nutzen Sie „Content-URL“, wenn sich der gesamte Content auf einem App-Bildschirm anhand einer einzigen URL darstellen lässt. In diesem Fall wird die Funktion setContentUrl() verwendet. „Content-URL“ eignet sich am besten für statische Seiten, auf denen der Content unverändert bleibt, unabhängig davon, wer ihn sieht (z. B. ein Nachrichtenartikel oder eine Forenseite).
Zuordnung mit „Content-URL“
Die folgende Abbildung zeigt, wie Sie eine einzelne URL zuordnen. Der Content, der die Anzeige umgibt, muss korrekt durch die URL repräsentiert werden.
Beispiel
Publisher A hat eine Nachrichten-App und eine entsprechende Website. Vor Kurzem hat er einen Artikel über die neuesten Schuhtrends veröffentlicht. Dieser Artikel umfasst statischen Content, der sowohl in der App als auch auf der Website verfügbar ist, sowie drei Anzeigenblöcke.
Publisher A sollte in diesem Fall für jeden dieser drei Anzeigenblöcke auf der statischen Seite setContentUrl() in der Anfrage verwenden.
2. Multi-Content-URL (Beta)
Bei dieser Methode wird der Content eines In-App-Bildschirms, der ein Anzeigen-Placement umgibt, von mehreren URLs repräsentiert. Implementieren Sie die Zuordnung in diesem Fall mit setNeighboringContentUrls() und schließen Sie bis zu vier URLs ein.
Multi-Content-URL eignet sich am besten für dynamische Inhalte-Feeds, bei denen der Inhalte-Feed für jeden Nutzer personalisiert wird. Dynamische Inhalte können sich in bestimmten zeitlichen Abständen oder beim Aktualisieren der Seite ändern.
Zuordnung mit „Multi-Content-URL“
Das Beispielbild unten zeigt, wie Sie zwei Inhalte zwei passenden URLs zuordnen können.
Beispiel
Die Nachrichten-App von Publisher A hat einen dynamischen, personalisierten Startseitenfeed, in dem die Artikel auf die Interessen des jeweiligen Nutzers abgestimmt werden. Der Startseitenfeed enthält drei Anzeigenblöcke. Publisher A verwendet für jeden dieser Anzeigenblöcke die Methode setNeighboringContentUrls().
Dazu schließt er die URLs aller relevanten Artikel ein, die jeden Anzeigenblock umgeben können, auch wenn der Nutzer im Startseitenfeed nur die Überschrift und das Bild sieht. Wenn über dem ersten Anzeigenblock der Artikel „Das beste Sandwich in München“ und darunter der Artikel „Diese Filme sollten Sie jetzt sehen“ erscheint, sollten die URLs für die beiden Artikel an setNeighboringContentUrls() übergeben werden.