Einhaltung der Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU

Optionen für die Anzeigenbereitstellung auswählen und Nutzereinwilligung einholen

Seit 16.01.2024 müssen Publisher und Entwickler, die Google AdSense, Ad Manager oder AdMob nutzen, eine von Google zertifizierte und den Anforderungen des Transparency and Consent Framework (TCF) des IAB entsprechende Plattform zur Einwilligungsverwaltung (CMP) verwenden, wenn sie Anzeigen für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz ausliefern.

In diesem Artikel wird die Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU von Google für Publisher beschrieben. Außerdem werden die Anforderungen für die Nutzereinwilligung zur Datenerhebung und personalisierten Werbung im EWR, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich erläutert. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen zu Optionen für die Anzeigenbereitstellung, einschließlich personalisierter und nicht personalisierter Anzeigen, sowie dazu, wie Sie Anzeigentechnologie-Anbieter auswählen und deklarieren.

Auf dieser Seite:

Gemäß der aktualisierten Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU von Google müssen Sie Ihren Nutzern im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), in der Schweiz und im Vereinigten Königreich bestimmte Informationen offenlegen und ihre Einwilligung zu folgenden Aktivitäten einholen: Einsatz von Cookies oder anderen Formen der lokalen Speicherung, falls die Einholung der Einwilligung dafür gesetzlich vorgeschrieben ist, sowie Erhebung, Weiterleitung und Nutzung von personenbezogenen Daten für personalisierte Werbung. Die Richtlinie entspricht den Anforderungen der EU-Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation und der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Google bietet die unten beschriebenen Optionen zur Anzeigenbereitstellung für Nutzer im EWR, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich, um Publisher bei der Umsetzung dieser Richtlinie zu unterstützen. Wenn Sie keine Änderungen vornehmen, werden die gängigen Anzeigentechnologie-Anbieter verwendet.

Dem EWR gehören die Mitgliedsstaaten der EU sowie Island, Liechtenstein und Norwegen an.

Vorgehensweise

  1. Melden Sie sich in Google Ad Manager an.
  2. Klicken Sie auf Datenschutz und Mitteilungen.
  3. Klicken Sie auf der Karte für die Mitteilung gemäß EU‑Verordnungen auf Einstellungen.
  4. Aktualisieren Sie auf der Seite mit den Einstellungen für europäische Verordnungen die Einstellungen für die Bereiche auf dieser Seite wie unten beschrieben.
     
    Nicht alle Nutzer haben Zugriff auf diesen Bereich
    Nur für die vordefinierte Nutzerrolle „Administrator“ ist standardmäßig die Bearbeitungsberechtigung aktiviert. Damit diese Seite für Nutzer mit einer benutzerdefinierten Rolle sichtbar ist, müssen Sie die Berechtigungen aktualisieren, sodass die Berechtigung Datenschutz und Mitteilungen aufrufen oder die Berechtigung Datenschutz und Mitteilungen bearbeiten eingeschlossen ist.

Anzeigentechnologie-Anbieter auswählen (für personalisierte Anzeigen)

Um die aktualisierte Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU von Google einzuhalten, können Sie Ihre bevorzugten Anzeigentechnologie-Anbieter aus einer Liste von Unternehmen auswählen, die uns darüber informiert haben, dass sie die DSGVO einhalten. Außerdem müssen sie auch unsere Datennutzungsrichtlinie einhalten, damit die Daten der Publisher geschützt werden.

Wenn Sie diese Anzeigentechnologie-Anbieter (einschließlich Google sowie anderer Bieter und Anbieter) auswählen, dürfen diese die Daten Ihrer Nutzer verwenden, um ihnen personalisierte Anzeigen zu präsentieren oder Messwerte für Anzeigen zu erfassen.

  • Anzeigentechnologie-Anbieter unterscheiden sich von Vermittlungsnetzwerken. Die Auswahl wirkt sich nicht auf die Vermittlung aus.
  • Welche Einstellungen für Anzeigentechnologie-Anbieter verwendet werden, wenn ein Google Ad Manager-Konto mit mehreren Ad Exchange- oder AdSense-Konten verknüpft ist, erfahren Sie in diesem Artikel.
  1. Sie können sich für gängige Anzeigentechnologie-Anbieter entscheiden oder die Auswahl selbst treffen:
    • Auswahl gängiger Anzeigentechnologie-Anbieter: Dies ist die Einstellung, die verwendet wird, sofern Sie keine Änderung auf dieser Seite vornehmen.
    • Anzeigentechnologie-Anbieter selbst auswählen: Hiermit wählen Sie Ihre bevorzugten Anbieter selbst aus.
  2. Geben Sie für Nutzer deutlich an, welche Anbieter Sie auswählen, und holen Sie die Einwilligung der Nutzer gemäß der Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU von Google ein. Sie können die ausgewählten Anzeigentechnologie-Anbieter entweder direkt im entsprechenden Dialogfeld auflisten oder die Nutzer auf eine separate Seite Ihrer Website weiterleiten, auf der Sie die Anbieter aufführen. In beiden Fällen sollten Sie zur Einhaltung der Google-Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU einen Link zu den von den einzelnen Anbietern gemachten Angaben hinzufügen. Die Aktivitäten der Anbieter müssen daraus klar hervorgehen. 

Anzeigentechnologie-Anbieter für Reservierungs-Creatives deklarieren

Deklarieren Sie Anzeigentechnologie-Anbieter, mit denen Sie bei Reservierungs-Creatives zusammenarbeiten. Reservierungs-Creatives sind mit nicht programmatischen Werbebuchungen verknüpft, einschließlich garantierter Werbebuchungen vom Typ „Sponsorship“ und „Standard“ sowie nicht garantierter Werbebuchungen vom Typ „Werbenetzwerk“, „Bulk“, „Preispriorität“ und „Hausinterne Anzeige“.

Google führt eine Einwilligungsprüfung für alle Anzeigentechnologie-Anbieter durch, die Sie deklariert haben. Das geschieht, wenn ermittelt wird, ob Reservierungs-Creatives ausgeliefert werden können.

Weitere Informationen finden Sie unter Anzeigentechnologie-Anbieter für Creatives in Reservierungskampagnen in Ad Manager gemäß DSGVO deklarieren.

Einholen von Einwilligungen einrichten

Sie können einen eigenen Dialog zur Einholung von Einwilligungen erstellen, um Nutzer im EWR, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich mit einer Benachrichtigung auf Ihren Websites oder in Ihren Apps um ihre Einwilligung zu bitten.

Einwilligung für Apps

Im Google-Entwicklerleitfaden (für Android und für iOS) wird erläutert, wie Sie einen eigenen Dialog zur Einholung von Einwilligungen erstellen oder das Dialogfeld von Google verwenden.

Nachdem Sie den App-Code aktualisiert haben, laden Sie Ihre App wieder in den Google Play Store oder den App Store hoch. Möglicherweise benötigen Sie dafür Ihre Netzwerk-ID.

Einwilligung für das Web

Weitere Informationen zum Übertragen von Signalen zur Einwilligung an Google Ad Manager

Zusätzliche Überlegungen

Privacy Sandbox-API

Im Rahmen der Initiative Privacy Sandbox von Chrome und Android werden für die Werbedienste von Google neue Möglichkeiten getestet, die Auslieferung und Analyse digitaler Werbung so zu optimieren, dass die Privatsphäre der Nutzer im Web besser geschützt wird. Nutzer, die in Chrome oder Android die entsprechenden Privacy Sandbox-Einstellungen aktiviert haben, sehen möglicherweise relevante Anzeigen von Google-Werbediensten, die auf Topics API- oder Protected Audience API-Daten basieren, die in ihrem Browser oder auf ihrem Mobilgerät gespeichert sind. Mit den Werbediensten von Google wird die Anzeigenleistung möglicherweise auch anhand von Attribution Reporting API-Daten gemessen, die in ihrem Browser oder auf ihrem Mobilgerät gespeichert sind. Gemäß der Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU müssen Sie für diese Aktionen eine gültige Nutzereinwilligung einholen. Dies geschieht auf die gleiche Weise, wie Sie derzeit eine Einwilligung für personalisierte Werbung und die Nutzung nicht wesentlicher lokaler Speicher im Europäischen Wirtschaftsraum und im Vereinigten Königreich einholen.

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