Inventarstruktur erstellen

In Google Ad Manager werden Flächen auf Websites oder in Apps, in denen Anzeigen bereitgestellt werden, als Inventar bezeichnet. Ihr Inventar setzt sich aus Anzeigenblöcken zusammen. Diese stehen für die Hauptbereiche Ihres Contents. Mit Placements können Sie Anzeigenblöcke in Gruppen zusammenfassen. Schlüssel/Wert-Paare dienen dazu, das Targeting innerhalb eines Anzeigenblocks zu verfeinern.

Sie können die Inventarstruktur Ihres Netzwerks im Bereich "Inventar" Ihres Ad Manager-Netzwerks definieren.

Inventarstruktur planen

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Inventarstruktur zu planen, bevor Sie Anzeigenblöcke, Placements oder Schlüssel/Wert-Paare erstellen. Mithilfe des Inventars definieren Sie alle Flächen auf Ihrer Website, die für Anzeigen verfügbar sind. Seine Struktur sollte also die Contentstruktur Ihrer Website widerspiegeln.

Beispiel einer Inventarstruktur

Angenommen, Sie betreiben eine Nachrichtenwebsite mit einem Bereich für landesweite und einem für lokale Meldungen. Wie sollten Sie Ihr Inventar strukturieren?

  • Wenn Sie vorhaben, Inventar an Werbetreibende zu verkaufen, die ihre Anzeigen in bestimmten Bereichen der Lokalnachrichten, jedoch nicht in den Bereichen der landesweiten Nachrichten ausliefern möchten, sollten Sie für jeden Bereich mit Lokalnachrichten einen eigenen Anzeigenblock erstellen.
  • Wenn Sie die Bereiche mit Lokalnachrichten nicht separat anbieten möchten, können Sie für die Bereiche mit landesweiten Meldungen und für die mit lokalen Meldungen denselben Anzeigenblock nutzen.
  • Alternativ können Sie für jeden lokalen Bereich einen eigenen Anzeigenblock erstellen und diese Anzeigenblöcke mithilfe von Placements gruppieren, um sie von den Anzeigenblöcken für die Bereiche mit landesweiten Nachrichten zu trennen.

Nehmen wir weiterhin an, dass Sie im Bereich mit den Lokalnachrichten zwei 300 x 250 große Anzeigenflächen eingerichtet haben, eine oben und eine unten auf der Seite. Wie sollten Sie Ihr Inventar strukturieren?

  • Sie können beispielsweise für jede Anzeigenfläche einen anderen Anzeigenblock nutzen oder mithilfe von Schlüssel/Wert-Paaren zwischen den Flächen unterscheiden.

Ihre Inventarstruktur könnte beispielsweise so aussehen:

Placement: Landesnachrichten
      Anzeigenblock: Lokalnachrichten München
            Schlüssel/Wert-Paar: Position entspricht Leaderboard (pos=leaderboard)
            Schlüssel/Wert-Paar: Position entspricht oberem Feld (pos=atf-box)
            Schlüssel/Wert-Paar: Position entspricht unterem Feld (pos=btf-box)

      Anzeigenblock: Lokalnachrichten Nürnberg
            Schlüssel/Wert-Paar: Position entspricht Leaderboard (pos=leaderboard)
            Schlüssel/Wert-Paar: Position entspricht oberem Feld (pos=atf-box)
            Schlüssel/Wert-Paar: Position entspricht unterem Feld (pos=btf-box)

      Anzeigenblock: Lokalnachrichten Würzburg
            Schlüssel/Wert-Paar: Position entspricht Leaderboard (pos=leaderboard)
            Schlüssel/Wert-Paar: Position entspricht oberem Feld (pos=atf-box)
            Schlüssel/Wert-Paar: Position entspricht unterem Feld (pos=btf-box)

In diesem Beispiel gilt Folgendes:

  • Die Anzeigenblöcke für die Bereiche mit Lokalnachrichten sind die Grundbausteine.
  • Die Bereiche mit Lokalnachrichten werden mit einem Placement für den Bereich mit Landesnachrichten als Targeting-Gruppe zusammengefasst.
  • Die Anzeigenflächen der einzelnen Lokalnachrichtenbereiche werden mit Schlüssel/Wert-Paaren definiert.

Eine Anzeige kann hier ausgeliefert werden:

  • In allen Bereichen mit Lokalnachrichten, wenn Sie ein Targeting auf das Placement "Landesnachrichten" vornehmen
  • Im entsprechenden Bereich mit Lokalnachrichten, wenn Sie ein Targeting auf einen oder mehrere Anzeigenblöcke vornehmen
  • Auf einer bestimmten Anzeigenfläche eines oder aller Nachrichtenbereiche, wenn Sie ein Targeting auf das Schlüssel/Wert-Paar "Position" vornehmen

Anzeigenblöcke, Placements und Schlüssel/Wert-Paare verwenden

Ihr Inventar besteht aus einer Kombination aus Anzeigenblöcken, Placements und Schlüssel/Wert-Paaren, anhand derer Sie Werbung horizontal auf Ihren Content ausrichten können. Die folgenden Beispiele veranschaulichen, wie Sie Anzeigenblöcke, Schlüssel/Wert-Paare und systemdefinierte Kriterien verwenden, um die Inventaranforderungen zu erfüllen.

Das möchten Sie tun Das sollten Sie verwenden
Targeting einer Anzeige auf einen bestimmten Bereich Ihres Contents Anzeigenblöcke
Einfaches Targeting einer Anzeige auf alle Sportunterbereiche Anzeigenblöcke, die ein Flow-Down-Targeting ermöglichen
App-Inventar für Run of Network-Anzeigen ausschließen Spezielle Anzeigenblöcke: Kennzeichnen Sie Ihr App-Inventar als spezielle Anzeigenblöcke.

Nur in Google Ad Manager 360 verfügbar.

Einfaches Targeting auf alle Sport-, Finanz- und Wetter-Landingpages Placements: Kombinieren Sie alle Landingpages in einem Placement.
Targeting einer Anzeige auf ein bestimmtes Geschlecht in Ihrem Content Schlüssel/Wert-Paare, die die Möglichkeit bieten, Werbung horizontal auszurichten (z. B. geschlecht=weiblich)
Targeting einer Anzeige auf ein bestimmtes Sportteam auf Ihrer Website Schlüssel/Wert-Paare, die die Möglichkeit bieten, Werbung horizontal auszurichten (z. B. mannschaft=bayern)
Targeting einer Anzeige auf Besucher Ihrer Website in Kanada Region ist ein systemdefiniertes Kriterium, das im Hintergrund verarbeitet wird.
Targeting einer Anzeige nur auf Android-Nutzer Das Betriebssystem (auch für Mobilgeräte) ist ein systemdefiniertes Kriterium, das im Hintergrund verarbeitet wird.

Inventar in Ad Manager erstellen

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