Anzeigen erstellen und ausliefern

Ihre Implementierung testen

Mithilfe umfassender Tests eine reibungslose Einführung Ihrer Website und Kampagne gewährleisten

Wenn Sie Ihre Anzeigeneinrichtung gründlich testen, können Sie sicher sein, dass alles reibungslos funktioniert, wenn Ihre Anzeigen ausgeliefert werden. In diesem Artikel werden drei wichtige Schritte zum Testen Ihrer Ad Manager-Einrichtung beschrieben. Mit diesen Tipps können Sie Ihre Einstellungen prüfen und Ihren Nutzern die bestmögliche Erfahrung bieten. Möglicherweise müssen Sie jedoch nicht jede einzelne Empfehlung für jede Einrichtung umsetzen. Denken Sie beim Erstellen Ihres Testplans immer an Ihre spezifische Website und daran, was Sie Ihren Nutzern bieten möchten.

Auf dieser Seite:

Weitere Informationen zum Testen einer App-Einrichtung

Hinweis

Beachten Sie folgende Tipps:

  • Alles frühzeitig testen: Führen Sie so bald wie möglich einen vollständigen Test von Anfang bis Ende durch. So können Sie sicherstellen, dass Ihre Systeme ein komplexes Targeting verarbeiten können, die Einstellungen in Ad Manager korrekt sind und Ihre Anzeigen richtig dargestellt werden. Je komplexer Ihre Kampagne ist, desto wichtiger sind frühzeitige Tests.
  • Nutzung Ihrer Website testen: Überlegen Sie, wie Nutzer auf Ihre Website zugreifen, z. B. über verschiedene Geräte (Smartphones, Tablets, Computer) und mit unterschiedlichen Browsern (Chrome, Firefox). Achten Sie darauf, dass Ihre Tests alle diese Situationen abdecken.
  • Andere Tools einbeziehen: Vergessen Sie nicht, alle Systeme zu testen, die Sie zusammen mit Ad Manager verwenden. Dazu gehören beispielsweise Auftragsverwaltungssysteme oder Tools von anderen Unternehmen für Berichte, Ertragsverwaltung und Business Intelligence. Fragen Sie diese Unternehmen, ob sie spezielle Ratschläge zum Testen haben.

Phase 1: Testumgebung einrichten

Testobjekte im Netzwerk erstellen

Erstellen Sie spezielle Testelemente wie Werbetreibende, Anzeigenblöcke, Aufträge, Werbebuchungen und Creatives. So bleiben sie von Ihren echten Kampagnen getrennt. Nachfolgend finden Sie einige Tipps zu Testelementen:

  • Für alle Elemente: Verwenden Sie ein eindeutiges Benennungsmuster wie TEST oder ZTEST, um Ihre Testelemente in Listen leichter zu finden und am unteren Ende von Listen zu gruppieren.
  • Werbetreibende: Sie können nach Bedarf Testwerbetreibende erstellen. Werbetreibende können nicht gelöscht werden. Sie können jedoch ihren Status auf Inaktiv setzen und zzzzz am Anfang des Namens hinzufügen. Dadurch werden sie an das Ende der Liste der Werbetreibenden verschoben.
  • Aufträge und Werbebuchungen: Sie können ein benutzerdefiniertes Feld für Aufträge erstellen, um sie als Testaufträge zu kennzeichnen. Listen mit Aufträgen und Werbebuchungen lassen sich mithilfe dieses benutzerdefinierten Felds nach Testobjekten oder nach realen Objekten filtern. Sie können auch „Test“ am Anfang der Namen hinzufügen und sie dann archivieren, damit sie nicht standardmäßig angezeigt werden.
  • Anzeigenblöcke: Wenden Sie sich an Ihre Webentwickler, um zu prüfen, ob Testanzeigenblöcke verwendet werden können. Testanzeigenblöcke lassen sich deaktivieren oder archivieren, wenn Sie mit dem Testen fertig sind. Erstellen Sie einen neuen Anzeigenblock, der eindeutig als „Test“ gekennzeichnet ist, um zu vermeiden, dass Sie versehentlich einen Testanzeigenblock verwenden.

Entwicklungswebsite verwenden

Sie sollten eine Entwicklungswebsite verwenden, die genauso aussieht wie Ihre Live-Website. So können Sie in einer realitätsnahen Umgebung testen, ohne etwas an Ihrer tatsächlichen Live-Website zu ändern.

Testdaten erzeugen

Sie können Testimpressionen generieren, um zu sehen, wie Ihre Anzeigen dargestellt werden. Aktualisieren Sie dazu Ihre Testseiten alle paar Sekunden. Wenn Sie die Seite zu schnell aktualisieren, kann das den Spamfilter von Ad Manager auslösen. Sie müssen also unter Umständen anpassen, wie oft Sie die Seite aktualisieren, unabhängig davon, ob Sie das manuell oder mit einem automatisierten Tool tun.

Phase 2: Tagging von Ad Manager testen

Erstellen Sie eine Testseite für Anzeigen-Tags. So können Sie sich sicher sein, dass sie richtig funktionieren, ohne dass andere Teile Ihrer Website sie beeinträchtigen.

Anzeigenblöcke, Schlüssel/Wert-Paare und Größen richtig verwenden

Achten Sie immer darauf, dass in Ihren Tags die richtigen Anzeigenblöcke, Schlüssel/Wert-Paare und Größen verwendet werden. Sie können dies überprüfen, indem Sie Tags auf einer Beispielseite erstellen.

Vorgeschlagene Anzeigenblöcke: Sehen Sie sich die vorgeschlagenen Anzeigenblöcke an. Diese werden angezeigt, wenn der Ad-Server innerhalb von sieben Tagen mindestens zehn Anfragen für einen Anzeigenblock erhält, der nicht eingerichtet ist. Wenn Sie unerwartete Anzeigenblöcke sehen, liegt möglicherweise ein Problem damit vor, wie Tags von Ihrem Content-Management-System (CMS) gesendet werden.

Verschiedene Seitenlayouts testen

Testen Sie alle verschiedenen Layouts auf Ihren Websites, insbesondere die für Smartphones und Tablets. So können Sie sichergehen, dass Ihre Anzeigen-Tags auf allen Seiten richtig funktionieren.

  • Chrome-Entwicklertools: Verwenden Sie die Chrome-Entwicklertools, um den Zeitachse zu beobachten. Achten Sie darauf, dass Ad Manager-Tags und ‑Anfragen keine Verlangsamung oder andere Probleme verursachen. Sehen Sie sich an, wie Ad Manager-Tags auf Ihren Seiten dargestellt werden und wie sie mit Ihrer Website interagieren.
  • Google Publisher Console: Verwenden Sie die Google Publisher Console, um die Leistung Ihrer Tags zu testen und Probleme zu beheben.

Phase 3: Trafficking-Einrichtung und Creatives testen

Verwendete Ad Manager-Funktionen prüfen

Achten Sie darauf, dass Ihr Testplan die erwarteten Ergebnisse für alle von Ihnen verwendeten Ad Manager-Funktionen enthält, z. B. Frequency Capping und Anzeigenausschluss-Labels.

Creative-Auslieferung testen

Mit dem Targeting in Werbebuchungen wird festgelegt, für welche Tags Ihre Anzeigen ausgeliefert werden. Prüfen Sie, ob die Anzeigen (Creatives) für diese Werbebuchungen auf Ihren Seiten ausgeliefert werden. Sie können auch direkt in Ad Manager eine Creative-Vorschau auf Ihrer Website aufrufen. Es ist immer ratsam, Ihre Creatives in der Testumgebung zu testen.

  • Drittanbieter-Creatives: Achten Sie darauf, dass Anzeigen anderer Unternehmen richtig dargestellt und Impressionen (Aufrufe) und Klicks gezählt werden. Testen Sie jede Art von Drittanbieter-Creative, die Sie verwenden möchten, denn für jedes Creative wird eine eigene Technologie eingesetzt.
  • Expandable- und Rich Media-Creatives: Testen Sie rechtzeitig vor Kampagnenbeginn mindestens eine Anzeige jedes Typs, den Sie ausliefern möchten. Wenn Sie den asynchronen Modus für Google Publisher-Tags verwenden, muss der Anzeigencode mit „Friendly iFrames“ kompatibel sein. Wenn Sie JavaScript-Tags für diese Anzeigentypen bereits verwendet haben, fragen Sie Ihre Drittanbieter, ob Sie den Anzeigencode aktualisieren müssen.
  • Creative-Vorlagen: Testen Sie alle von Ihnen erstellten Anzeigevorlagen, um sicherzugehen, dass sie korrekt gerendert und Impressionen und Klicks erfasst werden.
  • Out-of-Page-Creatives: Ändern Sie die Tags für diese Anzeigen und testen Sie, ob sie ordnungsgemäß funktionieren.

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