Anzeigen erstellen und ausliefern

Empfehlungen für Testläufe

Um einen reibungslosen Start für Ihre Websites und Kampagnen zu gewährleisten, empfehlen wir, dass Sie gründliche Tests durchführen. Die hier aufgeführten Empfehlungen für Testläufe sind Ideen, die Sie beim Überprüfen Ihrer Konfigurationen unterstützen können und die ein bestmögliches Nutzererlebnis garantieren. Trotzdem können wir nicht jede Empfehlung auf Ihre Bedürfnissen abstimmen. Bei einfachen Websites benötigen Sie möglicherweise nur eingeschränkte Tests, während komplexere Websites und Implementationen Sonderfälle darstellen, die hier nicht abgedeckt werden.

Die Tests funktionieren am besten, wenn Ihnen bewusst ist, welches Nutzererlebnis Sie anstreben. Im Allgemeinen gilt: Je mehr Tests Sie zu Beginn durchführen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein neues Netzwerk, eine neue Kampagne oder eine neue Funktion reibungslos startet.

Sehen Sie sich die unten aufgeführten Best Practices an und erstellen Sie eine Testseite für Anzeigen-Tags, um die Funktionalität unabhängig von den einzelnen Elementen auf Ihrer Website zu überprüfen.

Best Practices für Testläufe

Folgen Sie diesen Empfehlungen für effektives Testen.

Frühzeitige End-to-End-Tests für anspruchsvolle Kampagnen

Es ist sinnvoll, so früh wie möglich End-to-End-Tests einiger besonders komplizierter oder anspruchsvoller Kampagnen durchzuführen. Zu den End-to-End-Tests gehören alle Auftragsverwaltungssysteme, die Sie nutzen, sowie die gesamte eindeutige Berichterstellung, das Ertragsmanagement oder Business Intelligence-Tools. Diese ausführlichen Tests können dazu beitragen, dass Ihre Systeme komplexe Targeting-Szenarien verarbeiten können, dass Sie die Targeting- und Auslieferungsoptionen von Ad Manager besser verstehen lernen, dass Sie bestimmte Ad Manager-Einstellungen entdecken, die Einfluss auf Ihre Kampagnen nehmen, Verarbeitungslücken erkennen, Tagging-Probleme finden, die Bereitstellung von Werbebuchungen und das Rendern von Creatives auswerten und die Berichterstellung prüfen können.

Tests für zahlreiche Nutzungsmuster

Beim Testen sollten Sie die unterschiedlichen Zugriffsmöglichkeiten berücksichtigen, mit der Nutzer Ihre Website erreichen. Greifen die Nutzer beispielsweise über Mobiltelefone oder Tablets auf Ihre Webseite zu? Welche Browser werden dazu verwendet? Sorgen Sie dafür, dass Ihre Tests die entsprechenden Nutzungsfälle abdecken.

Integration von Drittanbietern

Wenn Sie Drittanbietertools, zum Beispiel ein CMS, Drittanbieter-Creatives usw. verwenden, fragen Sie Ihren Drittanbieter nach besonderen Testempfehlungen.

 

Testumgebung einrichten

Um mit den Tests zu beginnen, müssen Sie eine Testumgebung einrichten und Testdaten erzeugen.

Testobjekte im Netzwerk erstellen

Für effektive Tests sollten Sie Testwerbetreibende, -aufträge, -werbebuchungen und -Creatives erstellen. So bleiben die Testelemente separat von Ihren tatsächlichen Kampagnen. Fügen Sie TEST oder Ähnliches an die Namen an, damit klar ist, dass es sich um Testelemente handelt. In manchen Fällen funktioniert ZTEST am besten, weil dadurch die Testobjekte an das Ende von alphabetischen Listenseiten gestellt werden.

  • Anzeigenblöcke: Sie können eine Struktur von Anzeigenblöcken erstellen, die Ihren tatsächlichen Anzeigenblöcken entspricht. Sie können sogar dieselben Namen mit vorangestelltem TEST_ oder ZTEST_ verwenden. Manche Publisher lassen ihre Content-Management-Systeme (CMS) während der Entwicklungs- und Testphase auf die Testanzeigenblöcke verweisen. Wenn die Anzeigenblöcke dann geschaltet werden sollen, entfernen diese Publisher einfach die TEST_-Kennzeichnung.

    Sie können Test-Anzeigenblöcke deaktivieren oder archivieren, wenn Sie diese aus der Anzeige entfernen möchten.

  • Unternehmen: Erstellen Sie Testwerbetreibende nach Bedarf. Werbetreibende können zwar nicht gelöscht werden, aber Sie können ihren Status zu "inaktiv" ändern. Zudem können Sie dem Namen zum Beispiel zzzzz voranstellen, damit die entsprechenden Werbetreibenden ganz am Ende Ihrer Werbetreibendenliste aufgeführt werden.

  • Aufträge und Werbebuchungen: Verwenden Sie die Namenskonvention zum Testen für Aufträge und Werbebuchungen. Sie können auch ein benutzerdefiniertes Feld auf Auftragsebene erstellen, um Testaufträge zu erkennen. Wenn Sie Listen mit Aufträgen und Werbebuchungen aufrufen, können Sie das benutzerdefinierte Feld zum Filtern verwenden, sodass nur Testobjekte oder nur Objekte angezeigt werden, die nicht für den Test verwendet werden.

Eine Entwicklungsumgebung verwenden

Um wirksam zu testen ist es häufig erforderlich, eine Entwicklungsumgebung zu konstruieren, die Ihre produktive Website spiegelt, jedoch davon getrennt ist. Anschließend können Sie Szenarien in einer Produktionsumgebung testen, jedoch ohne Ihre Live-Umgebung zu beeinträchtigen.

Testdaten erzeugen

Um ausführlich zu testen müssen Sie wahrscheinlich einige Testimpressionen generieren, mithilfe derer Sie herausfinden können, wie Ihre Anzeigen geschaltet werden und wie die Berichtsdaten aussehen.

Zur Erzeugung von Testdaten können Sie einen anderen Computer als den verwenden, über den Sie sich in Ad Manager anmelden. Dies kann Ihr Heimcomputer sein, oder Sie können sich an Ihrem regulären Computer mit einem Gastzugang an einem Unternehmensnetzwerk anmelden. Es geht eigentlich nur darum, Ihre Testumgebung von einer anderen IP-Adresse aus zu besuchen als von der Adresse, die Sie für die Arbeit mit Ad Manager verwenden, denn der Ad Manager-Spamfilter filtert häufig Impressionen und Klicks von IP-Adressen heraus, die zur Verwaltung von Ad Manager-Netzwerken verwendet werden.

Während des Testens können Sie Ihre Testseiten im Abstand von wenigen Sekunden aktualisieren. Auf den Testseiten können Sie JavaScript und HTML oder eine Browsererweiterung zur automatischen Aktualisierung verwenden. Es gibt keine bestimmte Zeitvorgabe dafür, wie viele Sekunden zwischen den Seitenaktualisierungen verstreichen sollten, aber eine zu häufige Aktualisierung könnte den Ad Manager-Spamfilter auslösen. Um die richtigen Abstände zu finden, muss möglicherweise die Aktualisierungsrate einige Mal angepasst werden.

 

Tag-Kennzeichnung zu Testzwecken

Testen Sie Google Ad Manager-Tags und beobachten Sie, wie sie auf Ihren Seiten gerendert werden, wie die Interaktion abläuft und wie sie mit Ad Manager interagieren.

Anzeigenblöcke, Schlüssel/Werte und Größen

Achten Sie darauf, dass Ihr CMS Ihre Google Ad Manager-Tags mit den korrekten Anzeigenblöcken, Schlüsseln/Werten und Größen an Ihre Seiten liefert. Um diese Elemente zu prüfen, können Sie Tags auf einer Musterseite generieren.

  • Zeichenbeschränkung für Schlüssel/Werte: Anzeigenanfragen sind auf 2083 Zeichen beschränkt. Achten Sie darauf, dass Ihre Schlüssel/Werte dieses Limit nicht überschreiten. Dieses Problem betrifft insbesondere GPT im Einzelanfragemodus, bei dem alle Schlüssel/Werte für alle Anzeigenblöcke auf einer Seite als eine Anfrage gesendet werden.

  • Vorgeschlagene Anzeigenblöcke: Behalten Sie vorgeschlagene Anzeigenblöcke im Auge. Diese Anzeigenblöcke tauchen auf, wenn der Ad-Server innerhalb von sieben Tagen mindestens 10 Anfragen für einen nicht definierten Anzeigenblock erhält. Wenn Ihnen unerwartete Anzeigenblöcke auffallen, könnte ein Problem mit der Art und Weise vorliegen, wie Ihr CMS Tags an Ihre Seiten liefert.

Tags und Ihre Seiten

Führen Sie Tests für alle einzelnen Layouts Ihrer unterschiedlichen Web-Properties aus, auch für diejenigen, die für Mobilgeräte optimiert wurden. Damit stellen Sie sicher, dass Google Ad Manager-Tags erwartungsgemäß mit den Seiten interagieren, ohne Layout- oder Funktionsprobleme zu verursachen.

 

Trafficking und Creatives testen

Vergewissern Sie sich, dass Ihr Trafficking erwartungsgemäß funktioniert.

Trafficking-Funktionen in Ad Manager

Nehmen Sie die erwarteten Ergebnisse von Ad Manager-Funktionen in Ihren Testplan auf, wie etwa Frequency Caps, Anzeigenausschluss-Labels, etc.

Creatives

Stellen Sie sicher, dass die den Werbebuchungen zugewiesenen Creatives tatsächlich auf Ihren Seiten geschaltet werden. Sie können die Vorschau eines Creatives auf Ihrer Website direkt über Ad Manager ansehen. Wir empfehlen zudem, Creatives in Ihrer Testumgebung zu testen.

  • Drittanbieter-Creatives: Vergewissern Sie sich, dass Drittanbieter-Creatives korrekt gerendert und Impressionen und Klicks gezählt werden. Denken Sie an die Spamfilter von Ad Manager, während Sie die Tests durchführen. Testen Sie jede Art von Drittanbieter-Creative, di Sie verwenden möchten, denn jeder Drittanbieter setzt seine eigene Technologie ein.

  • Expanding- und Rich Media-Creatives: Es ist manchmal schwer, diese Creative-Typen korrekt zu implementieren. Sie sollten sorgfältig getestet werden. Außerdem sollten Sie vor Beginn Ihrer Kampagnen mindestens ein Creative jedes zu schaltenden Typs testen. Wenn Sie den asynchronen GPT-Modus verwenden, achten Sie darauf, dass der Creative-Code kompatibel mit nutzerfreundlichen Iframes ist.

    Wenn Sie diese Creative-Typen bereits zuvor mit JavaScript-Tags geschaltet haben, muss der Creative-Code möglicherweise aktualisiert werden. Wenden Sie sich an Ihre Drittanbieter, um ganz sicher zu gehen.

  • Creative-Vorlagen: Testen Sie von Ihnen erstellte Creative-Vorlagen ebenso wie alle anderen Arten von Creatives, um sicherzustellen, dass sie richtig gerendert und Impressionen und Klicks gezählt werden.

  • Out-of-Page-Creatives: Wenn Sie Out-of-Page-Creatives verwenden, sollten Ihre Tags entsprechend angepasst und getestet werden, damit sie richtig funktionieren.

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