Richtlinie für Video-Publisher

Diese Richtlinie gilt für AdSense-Publisher und Google Ad Manager-Partner, die Monetarisierungsprodukte von Google (Preferred Deals, programmatisch garantierte Kampagnen, private Auktionen und offene Auktionen) nutzen und Videoanzeigen in Auktionen monetarisieren, zum Beispiel Anzeigen, die in In-Stream-Content, Audiocontent oder auf Placements für Out-Stream-Content (wie Spiele, In-Article, In-Feed) eingeblendet werden. Als Videoanzeigen-Placement gilt alles, worüber eine Videoanzeige ausgeliefert werden kann (in einem Spiel, in einem Videoplayer mit In-Stream-Video oder in einem eigenständigen Out-Stream-Placement).

In der Richtlinie sind folgende Sachverhalte geregelt:

Für einige Anzeigenformate gelten zusätzliche Anforderungen:

Unterstützte Implementierungen verwenden

Für eine optimale Nutzererfahrung, die Messung der Markenleistung, den Schutz vor ungültigen Zugriffen und die Darstellung proprietärer Formate wie TrueView ist es erforderlich, die unterstützten Videoimplementierungen von Google zu verwenden.

  • In-Stream-Anzeigen: Videoanzeigen-Placements neben Video- oder Audiocontent müssen auf dem Google Interactive Media Ads (IMA) SDK oder dem Google Mobile Ads SDK auf unterstützten Plattformen basieren, es sei denn, sie werden im Rahmen eines Betaprogramms von Google bereitgestellt.
    • Publisher dürfen keine IMA-Produkte verwenden, um auf YouTube gehosteten Content zu monetarisieren. Die Monetarisierung dieses Contents erfolgt über das YouTube-Partnerprogramm.
  • Out-Stream-Anzeigen: Out-Stream-Anzeigen können ausgeliefert werden, wenn die Videoanzeigen-Placements über von Google bereitgestellte Out-Stream-Lösungen erfolgen: Google Publisher-Tags im Web oder das Google Mobile Ads SDK in Apps.
    • Das Google Interactive Media Ads SDK ist für Out-Stream-Placements nicht erlaubt. Ausgenommen davon sind Placements in Spielen.

Inventar genau beschreiben

Das Inventar muss mithilfe von Metadaten und Deklarationen genau beschrieben werden, damit Werbetreibende nachvollziehen können, wo ihre Anzeigen ausgeliefert werden.

  • Für jeglichen Video- und Audiocontent, mit dem Einnahmen erzielt werden, sowie für Onlinespiele müssen qualitativ hochwertige und genaue Metadaten sowie Beschreibungs-URLs bereitgestellt und verwaltet werden. Weitere Informationen
  • Videoanzeigen müssen standardmäßig hörbar oder wie vorgesehen als stummgeschaltetes Placement deklariert sein.
    • Hinweis: Out-Stream-Placements, die die Formatbibliotheken von Google verwenden, werden automatisch korrekt als stummgeschaltet deklariert.
  • Platzieren Sie In-Stream-Videoanzeigen nur mit gültigem In-Stream-Content.
    • Video-Diashows, die bestimmte Contentausschnitte zeigen, ohne dass das Originalvideo auf einer Website verfügbar ist, sind kein gültiger In-Stream-Content.
    • In-Stream-Videoanzeigen dürfen nicht auf Anzeigen-Placements für Out-Stream-Videos und für In-Banner-Videos ausgeliefert werden.
    • Beispiele für Anzeigen-Placements für In-Banner-Videos:
      • Videoanzeigen, die in einer Displaynetzwerk-Banneranzeige auf einer Webseite oder in einer App eingeblendet werden
      • Videoanzeigen, die in der Seitenleiste eingeblendet werden, beispielsweise auf einer Fläche von 300 x 250 auf Computern
      • Videoanzeigen, die in Placements ohne begleitenden Videocontent eingeblendet werden, ausgenommen Out-Stream-Placements
      • Videoanzeigen, die im Wechsel mit Displayanzeigenblöcken in Placements eingeblendet werden, unabhängig davon, ob begleitender Videocontent vorhanden ist
  • Geben Sie die Größe des Videoanzeigen-Placements exakt an.

Den Wert für Werbetreibende aufrechterhalten

Um den Wert für Werbetreibende aufrechtzuerhalten, müssen Nutzer mit den Videoanzeigen interagieren können. Die Videoanzeigen müssen in Videoanzeigen-Placements wie beabsichtigt wiedergegeben werden. Sie dürfen Nutzer nicht überraschen oder sich anderweitig außerhalb der Norm oder unerwartet verhalten.

  • Für alle Videoanzeigen-Placements gilt, dass sie einem üblichen Seitenverhältnis wie 4 : 3 oder 16 : 9 bei horizontalen Videos, 3 : 4 oder 9 : 16 bei vertikalen Videos bzw. 1 : 1 bei quadratischen Videos entsprechen müssen.
  • Sowohl die längeren als auch kürzeren Seiten der Videoanzeigen-Placements für In-Article- und In-Feed-Videoanzeigen müssen mindestens 256 Pixel haben. Ausnahmen sind die Formate 300 x 250 und 320 x 180, die ebenfalls zulässig sind. Bei allen anderen Videoanzeigen-Placements muss die längere Seite mindestens 256 Pixel betragen, die kürzere mindestens 144 Pixel.
  • Anzeigeninhalte oder Anzeigensteuerungen dürfen nicht verdeckt, verborgen, entfernt oder verändert werden.
  • Anzeigen dürfen nicht direkt neben den Steuerelementen von Spielen oder eines Videoplayers (Wiedergabe, Pause, Lautstärke usw.) platziert werden oder diese verdecken.
  • Anzeigen müssen eingeblendet bleiben, bis der Nutzer die Seite oder den Content verlässt. Ausgenommen sind bestimmte Anzeigenformate (siehe unten).

Mit Nutzern respektvoll umgehen

Bei der Auslieferung von Videoanzeigen sind die Erwartungen und die Zeit des Nutzers zu respektieren:

  • Für In-Stream-Videoanzeigen heißt das, dass der eigentliche Videocontent zusammenhängend länger sein muss als die Summe der Videoanzeigen.
  • Für Out-Stream-Anzeigen, einschließlich Anzeigen in Spielen, gilt, dass die Zeit, die der Nutzer mit dem Content verbringt, länger sein muss als die Gesamtdauer der Interstitial-Anzeigen.
  • Autoplay "below the fold" (mit Scrollen sichtbar) ist nicht zulässig. Ebenso dürfen Anzeigen nicht wiedergegeben werden, wenn der Mauszeiger darauf bewegt wird.
    • Auf dem Computer ist Autoplay nur zulässig, wenn in einem 1.024 x 768 Pixel großen Darstellungsbereich mindestens 50 % des Anzeigenblocks sichtbar sind.
    • Auf Mobilgeräten ist Autoplay nur zulässig, wenn in einem 360 x 600 Pixel großen Darstellungsbereich mindestens 50 % des Anzeigenblocks sichtbar sind.
  • Es darf immer nur ein einziges Videoanzeigen-Placement in der Ansicht wiedergegeben werden.
  • Für Videoanzeigen-Placements in einem fixierten Videoplayer (der an einer festen Position verankert ist) gelten zusätzliche Vorgaben:
    • Ein fixierter Videoplayer muss als nicht fixierter In-Page-Videoplayer beginnen.
      • Beim Scrollen auf der Seite muss das Video dabei zuerst im In-Page-Videoplayer und dann im fixierten Videoplayer wiedergegeben werden, der sichtbar auf der Seite verbleibt.
    • Der In-Page-Videoplayer muss vollständig auf der Seite zu sehen sein, bevor zum fixierten Videoplayer gewechselt wird.
    • Wenn sich mehr als ein Rand des fixierten Videoplayers mit In-Page-Videoanzeigencontent, In-Page-Anzeigencontent oder der In-Page-Navigation überschneidet, muss der Videoplayer eine Option zum Schließen enthalten.
      • Die Option muss sichtbar sein, ohne dass der Nutzer den Mauszeiger auf das Video bewegt oder darauf tippt.

Zusätzliche Anforderungen für bestimmte Anzeigenformate

TrueView-Anzeigen und überspringbare Videoanzeigen

Mit Google Ads können Werbetreibende, die auf YouTube kaufen, ihre Budgets auf Websites und Apps ausweiten, die Partner von Google sind. Dazu gehört auch die Verwendung unseres proprietären TrueView-Formats. Für die Verwendung überspringbarer Anzeigen, einschließlich TrueView-Anzeigen, gelten zusätzliche Richtlinien:

  • Bei Videoanzeigen-Placements muss der Ton standardmäßig aktiviert sein.
  • Scroll-to-play-Anzeigen sind für TrueView nicht zulässig.
  • Bei Mid-Rolls muss die Dauer des Videocontents mindestens 10 Minuten betragen.

Out-Stream-Anzeigen

Placements für Out-Stream-Anzeigen sind "out-of-stream", also Videoanzeigen-Placements, die kein begleitendes Video enthalten. Dies umfasst viele verschiedene Anzeigenformate. Für die Verwendung von Out-Stream-Anzeigen gelten die folgenden zusätzlichen Richtlinien:

  • Out-Stream-Anzeigen müssen eindeutig als Werbung gekennzeichnet sein. Weitere Informationen zur Anzeigenkennzeichnung
  • Abgesehen von Interstitials und Placements mit Prämie muss bei Out-Stream-Videoanzeigen-Placements der Ton standardmäßig deaktiviert sein, außer der Nutzer hat die Tonwiedergabe explizit aktiviert.
    • Für Interstitial-Placements gilt, dass der Ton beim ersten Laden abhängig von den Einstellungen des Nutzer-Smartphones aktiviert oder deaktiviert sein kann. Beispiel: Wird das Interstitial geladen, während am Smartphone der Ton ausgeschaltet ist, muss das Interstitial mit stummgeschaltetem Ton geladen werden.
  • Out-Stream-Videoanzeigen – mit Ausnahme von Interstitials – können nur dann wiedergegeben werden, wenn mindestens 50 % der Pixel im Player im Darstellungsbereich sichtbar sind. Die Wiedergabe muss angehalten werden, wenn weniger als 50 % der Pixel im Player im Darstellungsbereich sichtbar sind, außer der Nutzer hat die "Wiedergabe"-Schaltfläche in den Steuerelementen der Videoanzeige verwendet.
  • Placements für Out-Stream-Videoanzeigen können vor, während oder nach dem Rendern der Videoanzeige nicht zu einem Reflow des Seitenlayouts führen. Anders gesagt, das Placement darf im Darstellungsbereich des Nutzers keinen Content nach oben oder unten verschieben. Das Placement darf beim Darüberscrollen nicht zum Vollbild erweitert werden.
  • Placements für Out-Stream-Videoanzeigen, ausgenommen Interstitials, müssen beim Scrollen mit dem anderen Content in der App oder auf der Seite bewegt werden. Out-Stream-Anzeigen dürfen nicht fixiert werden.
  • In-Article-Anzeigen müssen zwischen Textabschnitten platziert werden, In-Feed-Anzeigen zwischen Feedelementen.

Out-Stream-Video für Ad Manager umfasst viele verschiedene Anzeigenformate.

Für bestimmte Formate wie In-Article-, In-Feed- und native Videos stellen die von Google bereitgestellten Out-Stream-Lösungen bereits sicher, dass Ihre Richtlinien diesen Anforderungen entsprechen.

Für Formate, mit denen Sie die Funktionsweise des Players steuern können, müssen Sie die oben genannten Bedingungen erfüllen.

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