Unzustellbarkeit von E-Mails aufgrund geänderter MX-Einträge vermeiden

Als Administrator müssen Sie bei der Einrichtung eines neuen G Suite-Kontos die MX-Einträge ändern, damit E-Mails an das neue Konto in Gmail weitergeleitet werden. Es kann bis zu 72 Stunden dauern, bis die neuen Einträge im System aktualisiert werden. In diesem Zeitraum werden E-Mails an Ihre Domain möglicherweise als unzustellbar zurückgewiesen. Dies können Sie mit folgenden Schritten weitestgehend vermeiden.

E-Mail-Zurückweisungen vermeiden

Alle Nutzerkonten in der G Suite erstellen

Vor dem Ändern der MX-Einträge müssen Sie alle Nutzerkonten in der Google Admin-Konsole erstellt haben. Weitere Informationen dazu finden Sie im Hilfeartikel Nutzer einzeln hinzufügen. Bei sehr vielen Konten können Sie auch mehrere Nutzer gleichzeitig hinzufügen.

Auch Mailinglisten oder Aliasse in Ihrer Domain können Sie der Admin-Konsole hinzufügen.

Weitere Informationen:

Catchall-Adresse einrichten

Sie können eine Catchall-Adresse für Nachrichten einrichten, die an Adressen außerhalb Ihrer Domain gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter E-Mail-Routing und -Zustellung.

MX-Einträge bei niedrigem E-Mail-Aufkommen ändern

Ändern Sie die MX-Einträge dann, wenn das E-Mail-Aufkommen niedrig ist, z. B. am Abend oder am Wochenende.

Wenn der Domainhost die Einträge für Sie ändert, kontaktieren Sie ihn frühzeitig und legen Sie eine Zeit fest, in der Ihre Organisation nicht viele E-Mails erhält.

Wichtige Kontakte über die Änderung benachrichtigen

Sie können Verwirrungen über unzustellbare Nachrichten vermeiden, indem Sie die wichtigsten Kontakte über die bevorstehende Änderung Ihres E-Mail-Systems informieren.

Achten Sie darauf, dass Sie dabei Folgendes mitteilen:

  • Datum und Uhrzeit der geplanten Änderung
  • Anleitung, wie zurückgewiesene Nachrichten noch einmal gesendet werden können
  • Alternative Kommunikationsmöglichkeiten für dringende Angelegenheiten

Tipp: Betonen Sie, dass es sich um eine sehr kurze Ausfallzeit handelt und keine Nachrichten verloren gehen, manche aber möglicherweise noch einmal gesendet werden müssen.

Weitere Informationen

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