Hast du eine Frage? Schreibe einfach @TeamYouTube auf Twitter auf Deutsch an. Wir helfen dir gern weiter.

Der Unterschied zwischen einer Deaktivierung wegen Urheberrechtsverletzung und einem Content ID-Anspruch

Copyright Takedowns & Content ID - Copyright on YouTube

YouTube bietet Rechteinhabern verschiedene Möglichkeiten, ihre Urheberrechte durchzusetzen. Die erste besteht darin, eine Deaktivierung für ein bestimmtes Video zu beantragen, falls eine Urheberrechtsverletzung vorliegt. Die zweite Möglichkeit ist, das Content ID-Tool zu verwenden, um einen Anspruch auf die geschützten Inhalte zu erheben. Zugleich kann der Rechteinhaber anhand einer Richtlinie festlegen, wie YouTube diese Videos behandelt. So kann er statistische Daten über die Inhalte sammeln, Werbeeinahmen durch die Monetarisierung erzielen oder Videos für bestimmte Regionen automatisch sperren. Wird ein Video wegen Urheberrechtsverletzung deaktiviert, erhält der Uploader eine Verwarnung – bei einer Content ID-Sperrung ist das nicht der Fall. Seit Januar 2014 gab es auf YouTube mehr als fünfzigmal so viele Content ID-Ansprüche wie Deaktivierungen wegen Urheberrechtsverletzung.

Deaktivierung wegen Urheberrechtsverletzung

YouTube muss Deaktivierungsanträge in einer ganz bestimmten Art und Weise verarbeiten, um die geltenden Urheberrechtsgesetze zu beachten. Der Rechteinhaber muss eine formelle Mitteilung einreichen, damit die Deaktivierung durchgeführt wird. Diese Mitteilung muss alle gesetzlich vorgeschriebenen Details enthalten.

Wenn dein Video aufgrund einer Deaktivierungsanfrage wegen Urheberrechtsverletzung gelöscht wurde, wird in deinen Urheberrechtshinweisen "Video deaktiviert: Urheberrechtsverwarnung" neben deinem Video angezeigt und auch dein Konto erhält eine Urheberrechtsverwarnung. Wenn es deine erste Verwarnung ist, musst du den Kurs zum Urheberrecht absolvieren. Weitere Informationen zu Urheberrechtsverwarnungen findest du hier.

Falls dein Video irrtümlich deaktiviert wurde, hast du folgende Möglichkeiten:

Ansonsten läuft die Verwarnung nach drei Monaten automatisch ab.

Content ID-Ansprüche

Deaktivierungen auf YouTube folgen einem gesetzlich vorgeschriebenen Ablauf. Das Content ID-System hingegen basiert auf einer Vereinbarung mit Partnern, die ihre geschützten Inhalte in die Datenbank von YouTube hochladen.

Wenn der Satz "Enthält urheberrechtlich geschützte Inhalte" in den Urheberrechtshinweisen auf deinem Kanal erscheint, dann hat dieses Video einen Content ID-Anspruch erhalten. In den meisten Fällen wird das Video nur beobachtet oder monetarisiert und nicht gesperrt. In diesem Fall bleibt das Video verfügbar und kann immer noch mit anderen auf YouTube geteilt werden. Allerdings wird eventuell Werbung eingeblendet.

Content ID-Ansprüche führen nicht zu Urheberrechtsverwarnungen, Kanalsperrungen oder -kündigungen. Du kannst aber trotzdem Einspruch erheben, falls du der Meinung bist, dass der Content ID-Anspruch falsch ist. Weitere Informationen zu Content ID-Ansprüchen.

War das hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?
Suche
Suche löschen
Suche schließen
Google-Apps
Hauptmenü
Suchen in der Hilfe
true
59
false