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Werbung auf YouTube Kids

Alle Werbeanzeigen in der YouTube Kids App müssen die allgemeinen Werberichtlinien von YouTube beachten. Gleichzeitig müssen sie auch die zusätzlichen Richtlinien einhalten, die in diesem Artikel beschrieben sind. Die Werberichtlinien für YouTube Kids können sich von Zeit zu Zeit ändern. Wir empfehlen deshalb, regelmäßig nachzuprüfen, ob eine Änderung stattgefunden hat. Jede bezahlte Werbeanzeige muss vom YouTube-Richtlinienteam genehmigt werden, bevor sie in der YouTube Kids App ausgeliefert wird. Außerdem sind Werbetreibende dazu verpflichtet, die anwendbaren Gesetze und Vorschriften zu beachten. Das gilt unter anderem auch für alle relevanten Branchenrichtlinien sowie Richtlinien zur Selbstregulierung. Nähere Informationen zu den Anforderungen für das Anzeigenformat findest du weiter unten in diesem Artikel.

Was ist eine bezahlte Werbeanzeige in YouTube Kids?

Damit YouTube Kids für die Nutzer kostenfrei bleiben kann, finanzieren wir die App über eine begrenzte Auswahl von Werbeanzeigen. Wenn ein YouTube-Video in der App ausgewählt wird, erscheint vor Beginn der Wiedergabe möglicherweise ein Werbeanzeigen-Bumper. Auf diesen Bumper folgt eine Videoanzeige, die mit dem Hinweis "Werbung" gekennzeichnet ist. Hierbei handelt es sich um bezahlte Werbeanzeigen.

Inhalte, die Nutzer auf ihre Kanäle hochladen, gelten nicht als bezahlte Werbeanzeigen. Falls ein Nutzer etwa nach dem Begriff "Züge" sucht, erscheint in den Suchergebnissen möglicherweise ein Fernsehwerbespot für Spielzeugeisenbahnen. Dabei handelt es sich aber um ein ganz normales Video, das von einem Nutzer oder vom Hersteller auf YouTube hochgeladen wurde, und nicht um eine bezahlte Werbeanzeige. Ebenso kann eine Suche nach "Schokolade" zu einem Video über die Zubereitung von Schokoladencreme führen, das von einem Nutzer hochgeladen wurde. In diesem Fall spielt es keine Rolle, dass bezahlte Werbung für Chocolatiers bei YouTube Kids unzulässig ist, da ein solches Video nicht als Werbeanzeige gilt.

Anforderungen an das Anzeigenformat

  • Format: Derzeit akzeptieren wir für YouTube Kids ausschließlich das In-Stream-Videoanzeigenformat.
  • Maximale Dauer: 15 Sekunden für nicht überspringbare Werbeanzeigen und 60 Sekunden für überspringbare Werbeanzeigen. Der drei Sekunden lange Werbeanzeigen-Bumper, der möglicherweise vor einer bezahlten Werbeanzeige erscheint, wird dabei nicht einberechnet.
  • Ziel-URLs: Ziel-URLs sowie externe Links – darunter Call-to-Action-Einblendungen und Infokarten – sind für die App deaktiviert. Werbeanzeigen in YouTube Kids reagieren nicht auf Klicks.
  • Auslieferung auf der Website: Alle bezahlten Werbeanzeigen müssen auf YouTube gehostet werden. Werbeanzeigen, die von Drittanbietern ausgeliefert werden, sind nicht zulässig.

Anzeigenausrichtung und Datenerfassung

  • Interessenbezogene Werbung ist auf YouTube Kids nicht zulässig.
  • Bezahlte Werbeanzeigen mit Remarketing-Pixeln oder anderen Tracking-Pixeln sind nicht zulässig.

Eingeschränkte Produktkategorien

Bezahlte Werbeanzeigen für die folgenden Produkte sind auf YouTube Kids nicht zulässig.

Inhalte mit Altersbeschränkung

Inhalte, die für Nutzer in einem Alter unter 13 Jahren ungeeignet sind, werden nicht zugelassen. Das betrifft unter anderem Werbeanzeigen für Filme und Fernsehserien, die von der Motion Picture Association of America höher als "PG" und von den TV Parental Guidelines höher als "G" eingestuft werden.

Beauty und Fitness

Produkte für die folgenden Bereiche sind nicht zulässig: Körperpflege, Fitness, Gewichtsabnahme, Diäten und Ernährung.

Dating oder Beziehungen

Bezahlte Werbeanzeigen für Dating-Websites, Familienberatungen und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Hochzeiten oder Scheidungen sind nicht zulässig.

Lebensmittel und Getränke

Anzeigen für Lebensmittelprodukte und Getränke sind, unabhängig von ihrem Nährstoffgehalt, nicht zulässig.

Illegale oder regulierte Produkte

Werbung für Produkte, die Regulierungen unterliegen oder nicht gegenüber Kindern beworben werden dürfen – darunter unzulässige Inhalte und eingeschränkt zulässige Inhalte – ist untersagt. Das gilt auch für Produkte, die potenzielle Sicherheitsrisiken für Kinder bergen.

Online-Communities oder virtuelle Communities

Plattformen und Dienste im Zusammenhang mit virtuellen Communities, deren Mitglieder hauptsächlich über das Internet miteinander in Kontakt stehen, sind nicht zulässig.

Politische Werbeanzeigen

Bezahlte politische Werbeanzeigen jeglicher Art sind nicht zulässig. Das betrifft unter anderem Informationen über Kandidaten für politische Ämter bzw. deren politische Standpunkte, politische Parteien sowie Fundraising- und Lobbygruppen oder deren Ziele.

Religiöse Werbeanzeigen

Bezahlte religiöse Werbeanzeigen sind in keiner Form zulässig.

Videospiele

Werbeanzeigen für digitale Videospiele (sowie entsprechendes Zubehör), die auf einer Spielekonsole, einem Computer oder einem anderen elektronischen Gerät wie etwa einem Smartphone bzw. Tablet gespielt werden können, sind nur beschränkt zulässig. Die offizielle Freigabe für das Spiel darf gemäß den US-amerikanischen ESRB-Richtlinien nicht über "E for Everyone" bzw. gemäß IARC oder einer vergleichbaren lokalen Alterskennzeichnung nicht oberhalb von sieben Jahren liegen. Werbeanzeigen für Apps oder Webinhalte mit einem interaktiven Bildungscharakter sind zulässig. Das gilt zum Beispiel für Puzzles, Arbeitsblätter, mathematische Aufgaben oder Übungen zum Erlernen einer Sprache.

Richtlinien für unzulässige Inhalte

Bezahlte Werbeanzeigen, in denen die folgenden Inhalte empfohlen oder beworben werden, sind strengstens untersagt:

Nicht jugendfreie und sexuell anzügliche Inhalte

Dies betrifft sexuelle und nicht jugendfreie Inhalte, die für Erwachsene gedacht und für Nutzer in einem Alter unter 13 Jahren nicht geeignet sind.

Branding

In der bezahlten Werbeanzeige muss das Branding durch den Werbetreibenden und/oder das angebotene Produkt deutlich erkennbar sein. Das Video muss sich klar als bezahlte Werbeanzeige präsentieren, sodass nicht die Gefahr einer Verwechslung mit normalen YouTube-Inhalten besteht.

Wettbewerbe

Dies betrifft Wettbewerbs- oder Gewinnspielaktionen, einschließlich Aktionen mit kostenfreier Teilnahme.

Gefährliche Inhalte

Dies betrifft Inhalte, die gefährlich und für Nutzer in einem Alter unter 13 Jahren nicht geeignet sind bzw. grundsätzlich die Aufsicht eines Erwachsenen erfordern.

Aufforderung zum Kauf

Dies betrifft Werbeaktionen oder Inhalte, die Kinder zum Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung animieren bzw. dazu verleiten, ihre Eltern oder anderweitige Personen zu einem solchen Kauf zu drängen.

Irreführende und betrügerische Inhalte
  • Bezahlte Werbeanzeigen dürfen keine täuschenden und/oder haltlosen Aussagen enthalten, durch die Kinder irregeführt werden. Alle Aussagen und Behauptungen müssen im Video nachvollziehbar belegt werden.
  • Bezahlte Werbeanzeigen dürfen nicht implizieren, dass der soziale Status durch das beworbene Produkt verbessert wird.
  • Bezahle Werbeanzeigen dürfen keine Funktionen oder Calls-to-Action enthalten, die nicht funktionieren bzw. die nicht in der gewünschten Weise ausführbar sind.
Darstellungen von Gewalt

Dies betrifft Gewaltdarstellungen sowie grausame Inhalte, die für Erwachsene gedacht und für Nutzer in einem Alter unter 13 Jahren nicht geeignet sind.

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