Creators in the YouTube Partner Program can start sharing ads revenue from Shorts in February 2023. Shorts views are already counting towards new program eligibility requirements for creators not in YPP. Learn more!

Werbung auf YouTube Kids

Für alle Werbeanzeigen, die in der YouTube Kids App ausgeliefert werden sollen, gelten sowohl die allgemeinen Werberichtlinien von YouTube als auch die folgenden zusätzlichen Werberichtlinien. Die Werberichtlinien für YouTube Kids können sich von Zeit zu Zeit ändern. Wir empfehlen dir daher, dich regelmäßig über Änderungen zu informieren. Alle bezahlten Werbeanzeigen in YouTube Kids müssen vor der Auslieferung in der YouTube Kids App vom YouTube-Richtlinienteam genehmigt werden. Außerdem müssen Werbetreibende alle geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten, einschließlich aller relevanten Richtlinien zur freiwilligen Selbstkontrolle und Branchenrichtlinien. Nähere Informationen zu den Anforderungen für das Anzeigenformat findest du weiter unten in diesem Artikel.

Was ist eine bezahlte Werbeanzeige in YouTube Kids?

Damit YouTube Kids kostenlos angeboten werden kann, werden in begrenztem Umfang Werbeanzeigen eingeblendet. Wenn ein YouTube-Video in der App ausgewählt wird, erscheint vor Beginn der Wiedergabe möglicherweise ein Werbeanzeigen-Bumper. Auf diesen Bumper folgt eine Videoanzeige, die mit dem Hinweis „Werbung“ gekennzeichnet ist. Hierbei handelt es sich um bezahlte Werbeanzeigen.

Videos, die ein Nutzer auf YouTube hochgeladen hat, gelten grundsätzlich nicht als bezahlte Werbung. Deshalb werden sie auch nicht als Werbeanzeigen gekennzeichnet und unterliegen nicht unseren Werberichtlinien. Diese Videos können auch Inhalte über oder von Unternehmen enthalten, die möglicherweise auch bezahlte Anzeigen in der App gekauft haben. Falls ein Nutzer beispielsweise nach dem Begriff „Züge“ sucht, können in den Ergebnissen Zeichentrickfilme mit Zügen, Lieder mit Zugbezug und Videos von echten Zügen angezeigt werden, die von einem Nutzer oder von einem Hersteller von Spielzeugeisenbahnen hochgeladen wurden. In beiden Fällen gelten die Videos nicht als bezahlte Anzeigen, da sie nicht Teil des YouTube Kids-Werbeprogramms sind. Ebenso kann eine Suche nach „Schokolade“ zu einem Video über die Zubereitung von Schokoladencreme führen, das von einem Nutzer hochgeladen wurde. In diesem Fall spielt es keine Rolle, dass bezahlte Werbeanzeigen für Chocolatiers bei YouTube Kids unzulässig sind, da ein solches Video nicht als Werbeanzeige gilt. Weitere Informationen zu Videos auf YouTube Kids

Anforderungen an das Anzeigenformat

  • Format: Derzeit akzeptieren wir für YouTube Kids ausschließlich das In-Stream-Videoanzeigenformat.
  • Maximale Dauer: bei nicht überspringbaren Anzeigen 15 bis 20 Sekunden und bei überspringbaren Anzeigen 60 Sekunden. Die Dauer kann sich je nach Standort des Zuschauers unterscheiden. Der drei Sekunden lange Werbeanzeigen-Bumper, der möglicherweise vor einer bezahlten Werbeanzeige erscheint, wird dabei nicht einberechnet.
  • Ziel-URLs: Ziel-URLs sowie ausgehende Links, inklusive Overlays mit Call-to-Action und Infokarten, sind für die App deaktiviert. Anzeigen in YouTube Kids können nicht angeklickt werden.
  • Bereitstellung durch Website: Alle bezahlten Werbeanzeigen müssen auf YouTube gehostet werden. Werbeanzeigen, die von Drittanbietern ausgeliefert werden, sind nicht zulässig.

Anzeigenausrichtung und Datenerfassung

  • Interessenbezogene Werbung ist auf YouTube Kids nicht zulässig.
  • Bezahlte Werbeanzeigen mit Remarketing-Pixeln oder anderen Tracking-Pixeln sind nicht zulässig.

Eingeschränkte Produktkategorien

Bezahlte Werbeanzeigen für die folgenden Produkte sind auf YouTube Kids nicht zulässig.

Inhalte mit Altersbeschränkung

Inhalte, die für Nutzer in einem Alter unter 13 Jahren ungeeignet sind, werden nicht zugelassen. Das betrifft unter anderem Werbeanzeigen für Filme und Fernsehserien, die von der Motion Picture Association of America höher als „PG“ und von den TV Parental Guidelines höher als „G“ eingestuft werden.

Beauty und Fitness

Produkte für die folgenden Bereiche sind nicht zulässig: Körperpflege, Fitness, Gewichtsabnahme, Diäten und Ernährung.

Dating oder Beziehungen

Bezahlte Werbeanzeigen für Dating-Websites, Familienberatungen und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Hochzeiten oder Scheidungen sind nicht zulässig.

Lebensmittel und Getränke

Anzeigen für Lebensmittelprodukte und Getränke sind, unabhängig von ihrem Nährstoffgehalt, nicht zulässig.

Illegale oder regulierte Produkte

Werbung für Produkte, die gesetzlichen Beschränkungen unterliegen oder nicht gegenüber Kindern beworben werden dürfen – darunter unzulässige Inhalte und eingeschränkt zulässige Inhalte – ist untersagt. Das gilt auch für Produkte, die potenzielle Sicherheitsrisiken für Kinder bergen.

Online-Communities oder virtuelle Communities

Plattformen und Dienste im Zusammenhang mit virtuellen Communities, deren Mitglieder hauptsächlich über das Internet miteinander in Kontakt stehen, sind nicht zulässig.

Politische Anzeigen

Bezahlte politische Werbeanzeigen jeglicher Art sind nicht zulässig. Das betrifft unter anderem Informationen über Kandidaten für politische Ämter bzw. deren politische Standpunkte, politische Parteien sowie Fundraising- und Lobbygruppen oder deren Ziele.

Religiöse Anzeigen

Bezahlte religiöse Werbeanzeigen sind in keiner Form zulässig.

Videospiele

Werbeanzeigen für digitale Videospiele (sowie entsprechendes Zubehör), die auf einer Spielekonsole, einem Computer oder einem anderen elektronischen Gerät wie etwa einem Smartphone bzw. Tablet gespielt werden können, sind nur zulässig, wenn das Spiel gemäß der offiziellen Altersfreigabe für Nutzer unter 13 Jahren geeignet ist. So sind beispielsweise Anzeigen für Spiele bis einschließlich ESRB-Altersempfehlung „E10+“, Altersfreigabe „PEGI 7“ und mit entsprechenden lokalen Alterskennzeichnungen gemäß IARC erlaubt. Werbeanzeigen für Apps oder Webinhalte mit einem interaktiven Bildungscharakter sind zulässig. Das gilt zum Beispiel für Denkspiele, Arbeitsblätter, mathematische Aufgaben oder Übungen zum Erlernen einer Sprache.

Richtlinien für unzulässige Inhalte

Bezahlte Werbeanzeigen, in denen die folgenden Inhalte empfohlen oder beworben werden, sind strengstens untersagt:

Nicht jugendfreie und sexuell anzügliche Inhalte

Dies betrifft sexuelle und nicht jugendfreie Inhalte, die für Erwachsene gedacht und für Nutzer in einem Alter unter 13 Jahren nicht geeignet sind.

Branding

In der bezahlten Werbeanzeige muss das Branding durch den Werbetreibenden und/oder das angebotene Produkt deutlich erkennbar sein. Das Video muss sich klar als bezahlte Werbeanzeige präsentieren, sodass nicht die Gefahr einer Verwechslung mit normalen YouTube-Inhalten besteht.

Wettbewerbe

Wettbewerbe oder Gewinnspiele – auch, wenn für die Teilnahme keine Zahlung erforderlich ist.

Gefährliche Inhalte

Dies betrifft Inhalte, die gefährlich und für Nutzer in einem Alter unter 13 Jahren nicht geeignet sind bzw. grundsätzlich die Aufsicht eines Erwachsenen erfordern.

Aufforderung zum Kauf

Dies betrifft Werbeaktionen oder Inhalte, die Kinder zum Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung animieren bzw. dazu verleiten, ihre Eltern oder anderweitige Personen zu einem solchen Kauf zu drängen.

Irreführende und betrügerische Inhalte
  • Bezahlte Werbeanzeigen dürfen keine täuschenden und/oder haltlosen Aussagen enthalten, durch die Kinder irregeführt werden. Alle Aussagen und Behauptungen müssen im Video nachvollziehbar belegt werden.
  • Bezahlte Werbeanzeigen dürfen nicht den Anschein erwecken, dass der soziale Status durch das beworbene Produkt verbessert wird.
  • Bezahlte Werbeanzeigen dürfen keine Funktionen oder Calls-to-Action enthalten, die nicht funktionieren bzw. die nicht in der gewünschten Weise ausführbar sind.
Darstellungen von Gewalt

Dies betrifft Gewaltdarstellungen sowie grausame Inhalte, die für Erwachsene gedacht und für Nutzer in einem Alter unter 13 Jahren nicht geeignet sind.

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