Richtlinien für werbefreundliche Inhalte

Wenn du am YouTube-Partnerprogramm teilnimmst, kannst du mithilfe von Anzeigen eine Einnahmenbeteiligung erzielen. Mit diesem Artikel möchten wir dir dabei helfen zu verstehen, welche der Videos auf deinem Kanal für Anzeigen geeignet sind. Creator finden in diesem Artikel Informationen zum Fragebogen zur Selbstzertifizierung sowie dazu, bei welchen Inhalten Anzeigen, bei welchen Inhalten eingeschränkte Anzeigen und bei welchen Inhalten keine Anzeigen eingeblendet werden, sodass die Monetarisierung deaktiviert werden sollte. Unsere Richtlinien gelten für alle deine Inhalte – also für Videos, Livestreams, Thumbnails, Titel, Beschreibungen und Tags. Weitere Informationen zu unseren Best Practices 

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Hinweis: Alle auf YouTube hochgeladenen Inhalte müssen den Community-Richtlinien entsprechen. Wenn deine Inhalte gegen die Community-Richtlinien verstoßen, werden sie unter Umständen von YouTube entfernt. Du kannst Videos melden, die die Richtlinien verletzen.

Beachte bitte, dass der Kontext sehr wichtig ist. So können künstlerische Inhalte wie Musikvideos beispielsweise anstößige oder unangemessene Ausdrücke, Verweise auf den Konsum weicher Drogen oder nicht explizite sexuelle Themen enthalten und dennoch werbefreundlich sein.

Anstößige oder unangemessene Sprache

Inhalte mit durchgängig derber oder vulgärer Sprache können als für Werbung nicht geeignet betrachtet werden. Vereinzelte vulgäre Ausdrücke, beispielsweise in Musikvideos, führen nicht zwangsläufig dazu, dass keine Werbung eingeblendet wird.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung

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Leicht vulgäre Sprache (wie „Scheiße“ oder „verdammt“); zensierte Ausdrücke im Titel, im Thumbnail oder am Anfang des Videos (etwa in den ersten 30 Sekunden); vereinzelt ausgeprägt vulgäre Sprache im Verlauf des Videos oder ausgeprägt vulgäre Sprache in einem Musikvideo.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Thumbnails mit zensierter vulgärer Sprache

Definitionen:

  • „Zensierte vulgäre Sprache“ bezieht sich auf das Unkenntlichmachen von Gesprochenem oder Geschriebenem durch Dinge wie einen Piepton, Stummschaltung, einen schwarzen Balken, Symbole oder bei der Nachbearbeitung hinzugefügten Text.
  • Der „Anfang“ eines Videos bezieht sich etwa auf die ersten 30 Sekunden.
  • „Ausgeprägt vulgäre Sprache“ bezieht sich auf Ausdrücke wie „Schlampe“ oder das „F-Wort“.
Du kannst zwar Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich hier gegen eine Anzeigenschaltung.

Stark vulgäre Sprache im Titel, Thumbnail oder am Anfang des Videos (etwa in den ersten 30 Sekunden); stark vulgäre Ausdrücke im Titel oder Thumbnail eines Musikvideos.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Thumbnails mit stark vulgärer Sprache
  • Titel mit ausgeprägt vulgärer Sprache, auch wenn die Wörter falsch geschrieben werden (z. B. „Das ist Bullsh1t!“).
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden. Extrem vulgäre Sprache im Titel, im Thumbnail oder an anderen Stellen im Video, wie zum Beispiel „F*tze“, „N**er“, „Schw**htel“ oder andere hasserfüllte Beleidigungen.

Gewaltdarstellungen

Bei Inhalten, deren Schwerpunkt auf der Darstellung von Blut, Gewalt oder Verletzungen ohne eine weitere Kontexteinbindung liegt, wird keine Werbung eingeblendet. Wenn Gewalt im Kontext von Nachrichten, Lehrvideos, künstlerischen Projekten oder Dokumentationen gezeigt wird, kommt es auf diesen zusätzlichen Kontext an. So kann beispielsweise ein Video, in dem unter Verweis auf eine seriöse Quelle journalistisch über ein Gewaltereignis berichtet wird, durchaus für die Monetarisierung infrage kommen. Gewaltdarstellungen im Rahmen von Videospielen sind generell gestattet; Bildmontagen, die grundlose Gewalt in den Vordergrund stellen, werden allerdings von der Monetarisierung ausgeschlossen. Alle Spiele, ob realistisch oder unrealistisch, fallen unter diese Richtlinie.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung

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Inhalte mit Gewalt, die aus nicht bearbeiteten Gameplay-Videos stammen; leichte Gewalt mit etwas Blut; Leichen, die vollständig zensiert bzw. verschwommen dargestellt werden, die für eine Beerdigung vorbereitet werden oder im historischen Kontext als Teil von Kriegen oder Lehrvideos gezeigt werden.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine Gewalt 

  • Dramatisierte Inhalte mit unrealistischen, harmlosen oder flüchtigen Gewaltdarstellungen. 
    • In den Kontext einer größeren Erzählung eingebettete flüchtige Darstellungen körperlicher Gewalt im Rahmen einer Gewaltszene (z. B. Schuss in die Bauchgegend). 
    • Ausschnitte von Kampfszenen aus einem Actionfilm, größtenteils ohne erkennbare Verletzungen.
  • Darstellungen leichter Verletzungen wie aufgeschürfte Knie, bei denen kein oder nur wenig Blut zu sehen ist.
    • Darstellungen, bei denen jemand im Rahmen einer im Drehbuch vorgesehenen Szene oder bei sportlichen Aktivitäten aus Versehen oder mit Absicht einen Berg hinunterstürzt oder gegen eine Wand läuft.
  • Nachrichteninhalte zu Tragödien mit mehreren Opfern, bei denen keine grausamen Details zu sehen sind. 
    • Berichte über einen aktuellen Mordfall in der Stadt ohne Beschreibungen des körperlichen Zustands der Opfer. 

Gaming

  • Leichte Gewalt im Rahmen standardmäßiger Videospiele.
    • Darstellungen grausamer Szenen (z. B. blutiger Angriff mit deutlich sichtbaren Verletzungen) im normalen Spielablauf.

Tod und Tragödien 

  • Darstellung von Leichen in einem pädagogischen Kontext ohne grausame Bilder.
    • Öffentlich aufgebahrte Leichen ohne grausame Bilder.
    • Vollständig zensierte oder ohne grausame Bilder dargestellte Leichen in einem historischen Kontext.

Jagd

  • Jagdinhalte, in denen keine gravierenden Verletzungen bei Tieren oder langes Leiden gezeigt werden.
    • Jagdvideos, in denen der Moment des Tötens bzw. Verletzens nicht sichtbar ist und in denen das Zerlegen des getöteten Tieres als Jagdtrophäe oder zum Verzehr nicht gezeigt wird.

Gewalt zwischen Tieren

  • Harmlose Darstellungen von Gewalt zwischen Tieren in freier Wildbahn.
    • Raubtiere beim Jagen ihrer Beute ohne Darstellungen grausamer Details (z. B. Fokus auf Bisswunden oder ausgeprägte Darstellungen des Moments der Ergreifung der Beute); flüchtige Darstellungen von Blut, die nicht den inhaltlichen Fokus des Videos bilden.

Missbrauch von Tieren

  • Unbearbeitetes Material von durch Menschen herbeigeführte gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Tieren (z. B. Stierkampf) ohne Werbung für solche Aktivitäten.
  • Berichterstattung oder Gespräche über Tiermissbrauch ohne explizite Darstellungen.
    • Debatten über Missbrauch von Tieren ohne Details zur missbräuchlichen Handlung selbst.

Gewalt im Sport

  • Gewalt im Kampfsport mit Waffen (z. B. Fechten), unabhängig von der getragenen Schutzkleidung oder den getroffenen Sicherheitsvorkehrungen. 
  • Darstellungen nicht gravierender Sportverletzungen oder gravierender Verletzungen bei sportlicher Betätigung, bei denen Blut gezeigt wird.
    • Sport in einem professionellen Rahmen (z. B. im Fitnessstudio), bei dem Spieler Handschuhe und Zahnschutz tragen. 
    • Flüchtige Darstellungen von Verletzungen, die drastisch sein können (z. B. ein gebrochener Arm), aber im Rahmen des regulären Spielablaufs mitunter auftreten.
    • Kleinere harmlose Verletzungen wie Schürfwunden am Knie.

Straßenkämpfe

  • Darstellungen von Kämpfen in einem pädagogischen Kontext.
    • Selbstverteidigungstechniken im Rahmen eines Tutorials. 
    • Kämpfe ohne wiederholte Darstellungen harter körperlicher Interaktionen (z. B. Faustkampf), die flüchtig in einem allgemeineren Kontext gezeigt werden.

Maßnahmen zur Durchsetzung von Recht und Ordnung und körperliche Auseinandersetzungen 

  • Nicht kämpferische oder nicht aggressive Interaktionen mit Strafverfolgungsbehörden.
    • Flüchtige unbearbeitete Darstellungen von polizeilichen Interaktionen mit Zivilisten für pädagogische Zwecke ohne explizite Darstellung missbräuchlicher körperlicher Auseinandersetzungen in den Beschreibungen bzw. in Ton und Bild.
    • Normale Interaktionen mit der Polizei (z. B. nach Wegbeschreibungen fragen oder einen Strafzettel bekommen).

Definitionen:

  • „Leichte Gewalt“ bezieht sich auf Rangeleien im echten Leben oder flüchtige Gewalt wie ein Faustschlag.
  • „Dramatisiert“ bezieht sich auf Inhalte, die auf einem Drehbuch basieren, z. B. Filme oder fiktionale Szenen mit animierten Inhalten.
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Grafische Darstellung von Maßnahmen zur Durchsetzung von Recht und Ordnung im pädagogischen Kontext, Zeigen von Leichen mit offensichtlichen Verletzungen und/oder Verstümmelungen im Rahmen von Lehr- oder Dokumentarfilmen (z. B. Bildungskanal zum Thema Geschichte), Darstellung von Leichen ohne grausame Bilder ohne pädagogische Intention, bearbeitete Gameplay-Videos, bei denen der Schwerpunkt manchmal auf der Darstellung von Gewalt liegt, mäßige Gewalt mit Blut als Teil eines Videos ohne pädagogischen Zweck, unbearbeitete Aufnahmen bewaffneter Auseinandersetzungen ohne Verletzungen.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine Gewalt

  • Echte oder dramatisierte Gewalt, die zu schweren Verletzungen führt und deren Auswirkungen deutlich sichtbar sind, z. B. in Form von Blut oder offen sichtbaren Knochenbrüchen.
    • Dramatisierte lange Videoinhalte mit einer kurzen, sehr grausamen Szene (z. B. Massenmord) oder eine Videosammlung mit solchen grausamen Szenen. 
    • Extrem anschauliche Beschreibungen tragischer Ereignisse (in Bild oder Ton). 

Gaming

  • Bearbeitete Gameplay-Videos, bei denen der Schwerpunkt manchmal auf der Darstellung von Gewalt liegt.
    • Videos mit brutalen Morden (z. B. Enthauptungen) oder schlimmen Verletzungen, in denen an manchen Stellen Körperflüssigkeiten und Körperteile deutlich zu sehen sind. 

Tod und tragische Ereignisse

  • Leichen (außer im Rahmen einer Beerdigungsvorbereitung) in einem pädagogischen oder dokumentarischen Kontext, z. B. in Kriegsdokus.
    • Darstellungen von Leichen ohne sichtbare Verletzungen oder Körperflüssigkeiten im Rahmen von Nachrichten. 
    • Grausame Darstellungen von Leichen, einschließlich Verstümmelung oder Verletzungen, für pädagogische Zwecke. 

Straßenkämpfe

  • Straßenkämpfe, die zu pädagogischen oder dokumentarischen Zwecken gezeigt werden. 
    • Grausame Straßenkämpfe mit Szenen, in denen drastische Verletzungen, körperliche Angriffe und emotionaler Stress (z. B. Schreien) gezeigt werden. 
    • Der Schwerpunkt liegt auf Kämpfen zwischen Menschen (z. B. Aufnahmen von Kämpfen zwischen Häftlingen). 

Strafverfolgung und körperliche Auseinandersetzungen 

  • Gewalttätige, kämpferische oder aggressive Interaktionen mit Mitarbeitern von Strafverfolgungsbehörden in einem pädagogischen Kontext oder einer ausführlichen Berichterstattung. 
    • Schockierende Auseinandersetzungen mit der Polizei, die körperliche Interaktionen wie Schläge oder das gewaltsame Niederdrücken von Zivilisten umfassen. 

Gewalt im Sport 

  • Gravierende Sportverletzungen in einem längeren Video mit Kontext (z. B. Zusammenstellungen drastischer Darstellungen von Verletzungen, bei denen der Fokus aber nicht nur darauf liegt).

Gewalt zwischen Tieren

  • Gewalt zwischen Tieren in freier Wildbahn mit Darstellungen gravierender Verletzungen.
    • Deutlich sichtbare Verletzungen (z. B. Blut oder Knochen) sind das zentrale Thema des Videos.

Missbrauch von Tieren 

  • Pädagogische oder dokumentarische Berichterstattung über Missbrauch von Tieren mit entsprechenden Darstellungen.

Jagd

  • Jagdinhalte mit flüchtigen grausamen Bildern, beispielsweise von toten oder verletzten Tieren (z. B. blutende Körperteile). 

Krieg und Konflikte

  • Harmlose unbearbeitete Aufnahmen bewaffneter Auseinandersetzungen (z. B. Krieg) ohne pädagogischen Kontext, bei denen keine blutigen Szenen oder echten Verletzungen zu sehen sind.
    • Unbearbeitete Aufnahmen gewalttätiger Angriffe, die ohne klare Absicht geteilt werden.
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Unbearbeitete Aufnahmen mit Fokus auf gewalttätigen Polizisten, Darstellung von Leichen in Videos ohne pädagogischen Zweck, bearbeitetes Gameplay mit Hauptfokus auf grausamer und oder häuslicher Gewalt.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine Gewalt 

  • Fokus auf Blut, Eingeweide, Gewaltdarstellungen, menschliche oder tierische Körperflüssigkeiten sowie Bilder von Gewalttaten oder Unfällen ohne oder mit nur unzureichendem Kontext.
  • Darstellungen drastischer Gewalt gegen Kinder, auch wenn diese nur dramatisiert ist.

Gaming

  • Bearbeitetes Gameplay mit Hauptfokus auf grausamer Gewalt.
    • Fokus auf der Darstellung grausamer Gewalt in dramatisierten Szenen wie „Mordsammlungen“ oder drastischer Gewalt in Videospielen oder Filmen.

Tod und tragische Ereignisse

  • Leichen oder extrem grausame Verletzungen wie Enthauptungen oder Amputationen.

Gewalt zwischen Tieren

  • Gewalt bei Tieren, die nicht in freier Wildbahn stattfindet.

Missbrauch von Tieren

  • Tierquälerei oder Tiermissbrauch (z. B. Tritte) oder von Menschen kontrollierte Gewalt (z. B. Hahnenkämpfe). 

Strafverfolgung und körperliche Auseinandersetzungen 

  • Gewalt im Rahmen von körperlichen Auseinandersetzungen, öffentlichen Demos oder Polizeigewalt.

Gewalt im Sport 

  • Sportvideos, bei denen es hauptsächlich um die Darstellung schwerer Verletzungen geht.

Krieg und Konflikte

  • Szenen oder Bilder von Schießereien, Explosionen, Hinrichtungen oder Bombenangriffen.
  • Unbearbeitete explizite Darstellungen von Verletzten oder Toten durch kriegerische Auseinandersetzungen.

Inhalte nur für Erwachsene

Inhalte mit hochgradig sexuellen Themen sind nicht werbefreundlich. Allerdings gelten Ausnahmen für pädagogisch wertvolle Sexualkundevideos und Musikvideos. Dazu gehören sowohl echte als auch computergenerierte Bilder. Es reicht nicht aus, Inhalte einfach als Comedy zu kennzeichnen. In solchen Fällen kann es trotzdem sein, dass das Video nicht für Werbung geeignet ist. 

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Romantische Szenen oder Küsse, Thematisierung von Liebesbeziehungen oder Sexualität ohne Bezug auf Geschlechtsverkehr, mäßig sexuell anzügliche Inhalte wie knappe Kleidung, Sexualaufklärung ohne bildliche Darstellung oder Musikvideos mit pornografischen Inhalten ohne Nacktheit.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Inhalte mit dem Zweck der sexuellen Befriedigung

  • Romantische Szenen, die nicht der sexuellen Befriedigung dienen, z. B. animierte, echte oder dramatisierte Kussszenen.
    • Szenen mit sexueller Spannung zwischen den Darstellern, aber ohne ausdrückliche Darstellungen sexueller Handlungen.
    • Eine Kussszene, bei der der Fokus auf Romantik liegt und die nicht der sexuellen Erregung dient.
       
  • Gespräche über Sex, die nicht der sexuellen Befriedigung dienen oder als Comedy zu verstehen sind, z. B. Sexualkundeunterricht in der Schule.
    • Wissenschaftliche Darstellungen der Fortpflanzungsorgane anhand von Diagrammen oder Modellen. 
    • Diskussionen über die sexuelle Orientierung und/oder darüber, wie die sexuelle Orientierung in Beziehungen geformt wird.
    • Flüchtige oder zufällige sexuelle Witze und Andeutungen ohne vulgäre Begriffe.
       
  • Sexuelle Tanzbewegungen in einem professionellen Rahmen, die Teil künstlerischer Darbietungen sind.
    • Tanzbewegungen mit implizierten sexuellen Handlungen (z. B. Brust- oder Hüftbewegungen) im Rahmen von Choreografien.
    • Sinnliche Tänze wie Pole Dance in einem professionellen Rahmen, beispielsweise in Studios.

Nacktheit

  • Zensierte Nacktheit, bei der der Fokus nicht auf der Nacktheit liegt, z. B. Szenen, in denen Personen zwar nackt sind, aber Brustwarzen, Po oder Genitalien nicht zu sehen sind (z. B. verpixelt/unkenntlich gemacht).
    • Unkenntlich gemachte Nacktheit bei leicht bekleideten historischen Figuren in einem pädagogischen Kontext. 
    • Vollständig zensierte Genitalien, die nicht erkennbar sind und nicht sexuellen Zwecken dienen (z. B. medizinische Eingriffe).
    • Darstellungen stillender Mütter, ohne dass Brustwarzen zu sehen sind.
       
  • Abbildungen leicht bekleideter Menschen, die nicht der sexuellen Befriedigung dienen, z. B. Frauen im Bikini am Pool.
    • Moderezensionen mit Fokus auf der Passform und Funktionalität der Kleidung und nicht auf dem Körper (z. B. Brüste).
    • Künstlerische Ausdrucksformen wie Skulpturen, Sketche oder computergenerierte Grafiken mit Nacktheit, beispielsweise Figuren in der klassischen Kunst oder Fotografien indigener Personen mit Lendenschurz.
    • Durchsichtige oder knappe Bekleidung weiblicher Brüste/Dekolletés, Gesäße oder männlicher Oberkörper in angemessenen Umgebungen, beispielsweise auf dem Laufsteg bei Modenschauen, bei medizinischen Untersuchungen oder am Strand. 
    • Teilweise Nacktheit, beispielsweise bei Sportarten wie Boxen, wo eine solche Bekleidung angemessen ist.

Definitionen:

  • Der sexuellen Befriedigung dienend: Inhalte, die den Zuschauer erregen sollen.
  • Sexuelle Andeutungen: jegliche Formulierungen, die scherzhaft auf etwas Sexuelles verweisen.
  • Sexuell anzüglich: visuelle, verbale oder textuelle Darstellungen mit sexuellem Unterton, implizierten sexuellen Absichten oder Inhalte, die Zuschauer erregen sollen.
  • Eindeutig sexuelle Inhalte: Darstellungen von sexuellen Handlungen oder Nacktheit, um die Zuschauer zu erregen.
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Thematisierung von sexuellen Erfahrungen, Fokus auf sexuelle Körperteile (auch bedeckt), unkenntlich gemachte oder zensierte Nacktheit mit erkennbaren Körperteilen, auch wenn diese Inhalte in einem Bildungskontext oder in der Berichterstattung verwendet werden, implizierte sexuelle Handlungen, lasziver Tanz mit knapper Kleidung in einem professionellen Rahmen, Sexspielzeug ohne Körperkontakt oder Nacktheit oder realistische Darstellungen von Genitalien.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Inhalte mit dem Zweck der sexuellen Befriedigung 

  • Titel oder Thumbnails mit sexuellen Themen (darunter auch irreführende Signale). 
    • Beschreibungen sexueller Aktivitäten oder implizierte Hinweise auf sexuelle Aktivitäten (z. B. implizierte Hinweise auf Geschlechtsorgane mit Emojis oder Grafiken). 
    • Hervorhebung oder sonstige Betonung implizierter sexueller Handlungen in einem Thumbnail.
    • Irreführender Titel, in dem sexuelle Inhalte angekündigt werden, die im Video allerdings nicht enthalten sind. 
  • Darstellungen sexueller Aktivitäten in einem nicht anzüglichen pädagogischen, dokumentarischen oder dramatisierten Kontext.
    • Sexuelle Aktivitäten und deren Geschichte zu einem pädagogischen Zweck, beispielsweise im Kontext gesundheitsbezogener Themen.
    • Unbearbeitete Szenen mit Paarungsakten bei Tieren, auch im Comedy-Bereich. 
    • Inhalte mit wissenschaftlichen Gesprächen über Fetische, Sodomie und Zoophilie.
       
  • Implizierte sexuelle Handlungen oder Verhaltensweisen.
    • Bestimmte Hinweise auf sexuelle Aktivitäten in einem Video, z. B. durch wackelnde Objekte, Stöhngeräusche usw. 
       
  • Darstellungen von Sexspielzeug, sexuellen Hilfsmitteln oder sonstigen Produkten, die zur Steigerung der sexuellen Aktivität gedacht sind. 
    • Unbeabsichtigtes Einblenden von sexuellen Hilfsmitteln in einem Video, jedoch ohne Bezug zu sexuellen Handlungen (z. B. Darstellung im Hintergrund).
    • Darstellung eines medizinischen Objekts, das Genitalien ähnelt, im Rahmen einer Diskussion.
       
  • Szenen mit sexueller Spannung wie anregende sinnliche Tänze, Grapschen oder sexuell erregende Küsse.
    • Kurze Szenen mit sexuellen Aktivitäten im Rahmen einer Geschichte, darunter auch implizierte sexuelle Handlungen. 
    • Professionelle Tanzeinlagen mit häufigen erregenden Posen oder Bewegungen (z. B. Reiben) in spärlicher Bekleidung (z. B. knapp bekleidete Brüste).
       
  • Inhalte, in denen es um intime sexuelle Erfahrungen wie Masturbation, Geschlechtsverkehr, sonstige sexuelle Handlungen oder Sextipps geht Dazu gehören auch sexuelle Andeutungen oder sexuell eindeutige Text- oder Audioinhalte wie ausführliche Gespräche über Sex.
    • Zusammenstellung von Audioinhalten oder Sounds sexueller Handlungen ohne Bilder oder visuelle Szenen des Akts (z. B. Ohrenleck- und -knabbergeräusche).
    • Beschreibungen sexueller Aktivitäten mit dem Zweck, Zuschauer sexuell zu erregen.
    • Erwähnungen sexueller Fetische, auch ohne anschauliche Darstellungen. 
    • Titel mit Hinweisen auf Inhalte nur für Erwachsene, z. B. „18+“, „21+“, „nur für Erwachsene“, „Porno“ usw., sofern es sich dabei nicht um pädagogische oder dokumentarische Inhalte handelt.
    • Nutzung von Emoticons oder Emojis in Textinhalten, die auf sexuelle Körperteile oder Handlungen hindeuten sollen, um Zuschauer zu erregen.
    • Derbe Witze mit vulgären Begriffen. 
  • Sexuelle Inhalte wie Dokumentationen über die Sexbranche oder kostenpflichtige Abos auf Plattformen mit Inhalten nur für Erwachsene.

Nacktheit

  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte mit Nacktheit. 
    • Geschichtliche Formate oder Branchenportraits mit Bezug zu Sex oder Nacktheit, beispielsweise Darstellungen von Body-Paintings. 
  • Verpixelte oder zensierte Nacktheit mit erkennbaren Genitalien.
    • Szenen mit nackten Körpern, bei denen Genitalien mit Sternchen abgedeckt oder unkenntlich gemacht wurden, an der Silhouette aber weiterhin erkennbar sind.
  • Längere Darstellungen von Nacktheit (animiert, echt oder dramatisiert). 
    • Sexualisierte, knappe Kleidung (z. B. Bikini, Unterwäsche), die als zentrales Objekt wiederholt getragen und präsentiert wird. 
  • Darstellungen sexueller Körperteile wie wiederholte Einblendung oder Nahaufnahmen von Dekolletés oder körperlichen Rundungen mit dem Ziel, Zuschauer sexuell zu erregen. 
    • Zusammenstellungen von sich sichtbar abzeichnenden sexuellen Körperteilen. 
    • Minimal bedeckte (z. B. mit einem String) sexuelle Körperteile (z. B. Brüste, Dekolletés, Pobacken usw.), die häufig zu sehen sind.
    • Videos mit Stillanleitungen, in denen Brustwarzen zu sehen sind.
    • Sinnliche Tänze (z. B. Twerking) mit knapper Kleidung in einem professionellen Rahmen. 
  • Darstellungen nicht sexuell anzüglicher Objekte, die wie Genitalien aussehen, z. B. Verpackungsvorrichtungen oder die Verwendung von Alltagsgegenständen wie Auberginen, die an Genitalien erinnern und Zuschauer sexuell erregen sollen. 

Definitionen:

  • „Zensierte Nacktheit“ bezieht sich auf Darstellungen von Nacktheit, die unkenntlich gemacht, mit schwarzen Balken versehen oder verpixelt sind.
  • Implizierte sexuelle Handlung: Verhaltensweisen, bei denen Geschlechtsverkehr imitiert wird (z. B. Sex ohne Penetration).
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Sichtbare Brüste oder vollständige Nacktheit, sexuelle Handlungen, Paarung von Tieren, Thematisierung von Fetischen oder Video-Thumbnails mit pornografischen Inhalten

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Inhalte mit dem Zweck der sexuellen Befriedigung 

  • Sexuell eindeutige Audio- bzw. Textinhalte oder Dialoge: 
    • Sexuelle Unterhaltung wie Pornos oder andere sexuelle Dienstleistungen
    • Sexuelle Handlungen oder Simulationen, die der sexuellen Befriedigung dienen
    • Darstellungen von oder Gespräche über Fetische
    • Fokus auf Sexskandale oder die Veröffentlichung privater intimer Fotos oder Videos
    • Imitierte oder nachgestellte sexuelle Handlungen (z. B. pornografische Medien)
    • Werbung für sexuelle Handlungen gegen Bezahlung 
    • Sinnliche Tänze, die nicht in einer professionellen Umgebung stattfinden
      • Reibe- oder Stoßbewegungen, mit denen sexuelle Spannung aufgebaut werden soll 
    • Nutzung von Sexspielzeug oder sonstigen Produkten, die zur Steigerung der sexuellen Aktivität gedacht sind

Nacktheit

  • Nur für Erwachsene bestimmte Aktivitäten wie vollständige Darstellungen von Genitalien oder sexuellen Handlungen

Schockierende Inhalte

Bei Inhalten, die auf Zuschauer möglicherweise verstörend, abstoßend oder schockierend wirken, kann unter Umständen keine Werbung eingeblendet werden. Unzensierte schockierende Inhalte führen nicht zwangsläufig dazu, dass keine Werbung eingeblendet werden kann. Es kommt auf den Kontext an.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung

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Leicht oder mäßig schockierende Inhalte, die zensiert wurden oder in einem pädagogischen, dokumentarischen oder sonstigen Kontext gezeigt werden

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Körperteile, Körperflüssigkeiten, Ausscheidungen

  • Darstellungen von Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die speziell für Kinder erstellt oder pädagogisch, wissenschaftlich, dokumentarisch oder künstlerisch präsentiert werden und nicht schockieren sollen
  • Dramatisierte Darstellungen von Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die nicht schockieren sollen, hauptsächlich der Unterhaltung dienen (z. B. im Rahmen eines Zaubertricks) sowie in einem entsprechenden Kontext präsentiert werden

Medizinische und kosmetische Eingriffe

  • Medizinische oder kosmetische Behandlungen in einem pädagogischen Kontext, bei denen der Fokus auf der Behandlung selbst und nicht auf Körperteilen- und flüssigkeiten oder Ausscheidungen liegt
  • Körperteile und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die zensiert sind oder im Vergleich zur Behandlung selbst nur kurz gezeigt werden
  • Videos mit menschlichen oder tierischen Geburten, die einen pädagogischen Zweck haben und bei denen der Fokus nicht auf Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen liegt

Unfälle und Verletzungen

  • Unfälle, bei denen keine sichtbaren Verletzungen zu sehen sind (z. B. inneres Gewebe, blutende Wunden)
  • Unfälle, die keine Verstörung hervorrufen und bei denen nur schwache oder mäßige Auswirkungen zu sehen sind
  • Unfälle, bei denen kein dadurch verursachtes Leid zu sehen ist
  • Unfälle ohne offensichtliche Verletzungen oder langfristig notwendige medizinische Behandlungen
  • Unfälle und Verletzungen im Rahmen von Nachrichten, Dokumentationen oder künstlerischen Werken (z. B. Filme oder Musikvideos)

Verarbeitung und Verzehr von Tieren

  • Darstellungen von Fleisch oder Fisch im rohen oder zubereiteten Zustand, einschließlich Kochtechniken und -vorführungen für Rezepte (z. B. Anleitungen zum Filetieren von Fisch oder Grilltipps)
  • Darstellungen der Fleischverarbeitung durch Fachleute, bei denen der Fokus auf dem Handel oder auf der Vorbereitung der Tiere für den Verkauf liegt
  • Pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Darstellung religiöser Rituale, die den Verzehr von Tieren umfassen, aber keine extrem grausamen oder blutigen Bilder enthalten
  • Pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Darstellung kultureller Mahlzeiten und Traditionen, bei denen der Verzehr von Tieren/Insekten bzw. der unsachgemäße Umgang damit nicht reißerisch präsentiert wird
  • Teile von Tieren ohne erkennbare Merkmale eines Lebewesens (außer Fisch und Krustentiere)

Definitionen

  • „Schockierend“ bezieht sich auf den Zweck des Videos, der vom jeweiligen Kontext sowie vom Fokus auf bestimmte Elemente bestimmt wird.
  • „Dramatisiert“ bezieht sich auf drehbuchbasierte Inhalte wie Filme oder Musikvideos oder fiktionale Szenen mit animierten Inhalten.
  • „Unfälle“ bezieht sich auf unglückliche Ereignisse, die typischerweise zu Schäden oder Verletzungen führen. Das gilt auch für Inhalte, bei denen die Verletzung selbst nicht deutlich zu sehen ist (z. B. Autounfälle).
  • „Sichtbar“ bezieht sich auf Körperteile und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen (z. B. Gewebe oder Blut).
  • „Verstörend“ bezieht sich auf Beunruhigung oder Überraschung aufgrund von sichtbaren oder anzunehmenden negativen Auswirkungen oder Verletzungen.
  • „Leid“ bezieht sich auf die sichtbare, hörbare oder wahrgenommene Darstellung menschlichen Leidens aufgrund von Schmerzen. In diesem Fall geht es um Personen, die in einen Unfall verwickelt sind oder sich einer medizinischen oder kosmetischen Behandlung unterziehen (einschließlich Geburten).
  • „Kulturelle Mahlzeiten und Traditionen“ bezieht sich auf die Bräuche und das Sozialverhalten von Bevölkerungsgruppen im Zusammenhang mit dem Verzehr von Lebensmitteln.
  • „Reißerisch“ bezieht sich auf sichtbare Teile von Tieren oder den Verzehr von Tieren/Insekten, die auf eine Art und Weise präsentiert werden, die Neugier oder Interesse wecken sollen, insbesondere durch übertriebene, auffällige Details.
  • „Unsachgemäßer Umgang“ bezieht sich darauf, dass Tiere auf brutale oder barbarische Weise zubereitet oder verzehrt werden.
  • „Professioneller Kontext“ bezieht sich auf den Beruf des Metzgers oder Fischhändlers und darauf, dass tote Tiere sachgemäß zerlegt und verarbeitet werden.
  • „Erkennbare Merkmale eines Lebewesens“ bezieht sich darauf, dass klar zu sehen ist, dass es sich bei dem Tier um ein Lebewesen handelt bzw. gehandelt hat (z. B. Merkmale wie Nase, Ohren oder Maul).
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Schockierende Inhalte wie Bilder von menschlichen oder tierischen Körperteilen, die nicht zensiert wurden oder einen Schock hervorrufen sollen

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Körperteile, Körperflüssigkeiten, Ausscheidungen

  • Inhalte mit Fokus auf Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die schockieren sollen
  • Dramatisierte Darstellungen von Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, bei denen der Fokus auf grausamen und blutigen Details liegt

Medizinische und kosmetische Eingriffe

  • Pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Darstellungen medizinischer oder kosmetischer Behandlungen, bei denen nicht zensierte Körperteile und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen im Detail gezeigt werden, während oder nach der Prozedur
  • Geburten, bei denen der Fokus auf zusätzlichen Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen liegt oder bei denen offensichtlich stark gelitten wird

Unfälle und Verletzungen

  • Unfälle mit starken Auswirkungen, die wahrscheinlich Bestürzung hervorrufen
  • Unfälle mit offensichtlichen Verletzungen oder anzunehmenden langfristigen medizinischen Behandlungen
  • Unfälle, bei denen deutliches daraus resultierendes Leid erkennbar ist
  • Zusammenstellungen von Unfällen

Verarbeitung und Verzehr von Tieren

  • Verarbeitung oder Verzehr von Tieren mit der Absicht, Zuschauer zu schockieren
  • Darstellungen mit dem Fokus auf einer unsachgemäßen Verarbeitung nicht gehäuteter oder ganzer Tiere in einem pädagogischen, dokumentarischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Kontext
  • Darstellungen mit dem Fokus auf erkennbaren Merkmalen eines Lebewesens (z. B. beim Kochen ohne Kontext)
  • Darstellung der Nahrungsaufnahme in aufsehenerregender Weise (z. B. Mukbang-Videos oder ASMR-Videos mit dem Verzehr von Tieren)
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Extrem schockierende Inhalte, die deutlich sichtbar oder hörbar sind oder den einzigen Zweck haben, bei den Zuschauern einen Schock hervorzurufen

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Körperteile, Körperflüssigkeiten, Ausscheidungen

  • Ekelhafte, grausame oder blutige Darstellungen von Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die nur wenig oder keinen Kontext haben
  • Dramatisierte, schockierende Elemente mit wenig Kontext und dem einzigen Zweck, bei den Zuschauern einen Schock hervorzurufen

Medizinische und kosmetische Eingriffe

  • Unbearbeitete Aufnahmen medizinischer oder kosmetischer Behandlungen ohne Kontext oder mit Fokus auf sichtbaren Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen
  • Unbearbeitete Aufnahmen von Geburten, bei denen Körperteile und -flüssigkeiten, Ausscheidungen oder Leid zu sehen sind und die wenig oder keinen Kontext haben

Unfälle und Verletzungen

  • Verstörende Darstellungen von Unfällen und extremen Verletzungen, bei denen Körperteile zu sehen sind oder von gravierenden Verletzungen ausgegangen werden kann
  • Unbearbeitete Aufnahmen extremer Unfälle ohne Kontext
  • Aufnahmen von Kindern, die in Unfälle verwickelt sind
  • Zusammenstellung von Unfällen mit dem einzigen Zweck, Zuschauer wiederholt zu schockieren

Verarbeitung und Verzehr von Tieren

  • Grausame und blutige Darstellungen der Vorbereitung und des Verzehrs von echten Tieren mit dem einzigen Zweck, Zuschauer zu schockieren und ohne Kontext
  • Grausame Darstellungen der Häutung oder Schlachtung von Tieren
  • Nicht pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Darstellungen lebender Tiere, die aufgrund der Vorbereitung zum Verzehr leiden
  • Nicht pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Darstellungen, bei denen der Fokus auf erkennbaren Merkmalen eines Lebewesens liegt

Darstellungen schädlicher oder gefährlicher Handlungen

Inhalte, die schädliche oder gefährliche Handlungen darstellen, die zu ernsthaften körperlichen, emotionalen oder psychischen Schäden führen können, sind nicht für Werbung geeignet.

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Leicht gefährliche Stunts oder Handlungen, die in einer professionellen und kontrollierten Umgebung stattfinden, in der niemand ernsthaft verletzt wird.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine schädliche oder gefährliche Handlungen

  • Riskante Aktivitäten ohne sichtbare Verletzungen, zum Beispiel:
    • Professionelle Stunts oder Extremsport wie Wingsuit-Flüge.
    • Aufnahmen einer Person bei Wheelies oder bodennahem Parkour.
    • Rasende oder driftende Kraftfahrzeuge ohne gefährliche Tricks (z. B. Wheelie oder freihändiges Fahren) oder häufige Beeinträchtigung anderer (z. B. auf zwei Fahrspuren fahren).

Zusammenstellungen von Fail-Videos

  • Zusammenstellungen von Fail-Videos ohne Fokus auf grausame Verletzungen (wenn beispielsweise jemand gegen eine Glastür läuft). 

Streiche und Challenges

  • Streiche oder Challenges, bei denen andere in Verlegenheit gebracht, irritiert oder einer unangenehmen Situation ausgesetzt werden, aber kein Risiko für bleibende Schäden besteht, z. B. die Ice Bucket Challenge.

Medizinische Fehlinformationen

  • Informationen zum sicheren Umgang mit Medizinprodukten oder gesundheitsbezogene Themen wie Raucherentwöhnung oder Grippebekämpfung.

E-Zigaretten und Tabak 

  • Öffentliche Mitteilungen zu Präventivmaßnahmen.
  • Dramatisierte Inhalte, in denen die Nutzung im Detail gezeigt wird.
  • Zufällige Aufnahmen von E-Zigaretten oder Zigaretten (wenn beispielsweise ein Raucher durchs Bild läuft). 
  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte zu Branchen, die mit Tabak zu tun haben.

Definitionen:

  • „Ernsthafte Verletzungen“ beziehen sich auf Verletzungen, die ohne entsprechende medizinische Versorgung nicht heilen oder nicht zu Hause behandelt werden können, z. B. Knochenbrüche, ausgekugelte Gelenke oder erheblicher Blutverlust.
  • Zu „Körpermodifikationen“ zählen unter anderem Tattoos, Piercings und Schönheitsoperationen.
  • „Dramatisiert“ bezieht sich auf Inhalte, die auf einem Drehbuch basieren, z. B. Filme oder fiktionale Szenen.
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Darstellung schmerzhafter Verletzungen oder körperlicher Schäden, die nicht Hauptbestandteil des Videos sind, einschließlich nicht professioneller oder nicht kontrollierter Handlungen

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine schädliche oder gefährliche Handlungen

  • Riskante Aktivitäten wie Parkours auf Hochhausdächern oder Darstellungen ernsthafter Verletzungen, z. B. nach Skateboardunfällen.
  • Schädliche oder gefährliche Handlungen mit Darstellungen von Verletzungen in einem pädagogischen oder dokumentarischen Kontext.
    • Rasende oder driftende Kraftfahrzeuge mit gefährlichen Tricks (z. B. Wheelie oder freihändiges Fahren) oder häufigen Beeinträchtigungen anderer (z. B. auf zwei Fahrspuren fahren). 

Zusammenstellungen von Fail-Videos

  • Deutliche Darstellungen grausamer Verletzungen, die nicht tödlich oder lebensgefährlich sind (z. B. Videosammlung von Fahrradunfällen auf der Straße).

Streiche und Challenges

  • Streiche oder Challenges, die zu einer erheblichen emotionalen Belastung führen, z. B. körperliche Auseinandersetzungen und Beleidigungen. Dazu zählen auch körperliche Auseinandersetzungen und Beleidigungen oder Bedrohung von Existenzen wie durch eine fingierte Entlassung oder das Beenden einer Beziehung (z. B. Trennungs-Pranks, bei denen eine Person emotional instabil wird, oder Verhaftungs-Pranks mit Verwandten usw.).
  • Streiche mit erheblichen Mengen an Körperflüssigkeiten oder drastischer Gewalt.
  • Challenges, bei denen ungiftige, nicht zum Verzehr geeignete Substanzen konsumiert werden, z. B. Klebstoff oder Tiernahrung. Der Verzehr essbarer Substanzen, die in großen Mengen schädlich sind, z. B. bestimmte Chilisorten, die zu einer leichten körperlichen Reaktion führen können. 

E-Zigaretten und Tabak

  • Rezensionen oder Vergleiche zwischen Tabakprodukten, z. B. Vergleich von E-Liquids.
  • Das Erwähnen von Suchthilfe in einem pädagogischen oder dokumentarischen Kontext

Definitionen:

  • „Leichte körperliche Reaktionen“ bezieht sich unter anderem auf Würge- oder Brechreiz.
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Inhalte mit Fokus auf Unfällen, Streichen oder Stuntszenen, die ein Gesundheitsrisiko darstellen, z. B. das Verzehren ungenießbarer Getränke oder Speisen, oder die Thematisierung angesagter Videos, die diese Art von Inhalten zeigen

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine schädliche oder gefährliche Handlungen

  • Verherrlichung schädlicher oder gefährlicher Handlungen oder von Handlungen, die als gefährlich wahrgenommen werden.
    • Kraftfahrzeuge mit schockierenden Szenen und Verletzungen (z. B. Zeitpunkt des Aufpralls oder bewusstlose Personen auf der Straße nach einem LKW-Unfall).

Zusammenstellungen von Fail-Videos

  • Zusammenstellungen von Fail-Videos mit Aktivitäten, die zum Tod oder ernsthaften Verletzungen führen (z. B. irreversible Schäden, Koma, Anfälle, Lähmungen usw.). 

Streiche und Challenges

  • Streiche oder Challenges, die nicht nachgemacht werden sollten und eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen können, z. B. das Trinken von Chlor.
  • Streiche im Zusammenhang mit: 
    • Suizid, Tod, Terrorismus (zum Beispiel Streiche mit Bombenattrappen) oder Bedrohungen mit Schusswaffen und anderen tödlichen Waffen
    • Unerwünschte sexuelle Handlungen wie aufgezwungene Küsse, Grapschen, sexueller Missbrauch oder heimlich installierte Kameras in Umkleidekabinen
    • Körperliche Gewalt oder demütigende Situationen, die nicht Hauptbestandteil des Videos sind
    • Andauernder emotionaler Stress bei Minderjährigen, z. B. durch einen Streich über einen längeren Zeitraum, der das Kind verängstigt oder verstört (z. B. dadurch, dass dem Kind der Tod eines Elternteils vorgegaukelt wird)
    • Inhalte, in denen gedroht wird, sich selbst oder anderen körperlichen oder seelischen Schaden zuzufügen, oder in denen das befürwortet wird (z. B. sich zwischen Bahnschienen legen)
    • Inhalte zu COVID-19, die gefährliche Aktivitäten (z. B. sich absichtlich dem Virus auszusetzen) oder Aktivitäten fördern, die Panik hervorrufen (wie Anti-Quarantäne-Proteste oder Verkünden eines angeblich positiven Testergebnisses in der Öffentlichkeit)
  • Challenges, die bei Nachahmung zu ernsten Verletzungen führen können (z. B. die Fire- oder Bird-Box-Challenge)
  • Inhalte, die den Konsum von Substanzen in solchen Mengen zeigen, dass eine extreme körperliche Reaktion die Folge ist (z. B. Erbrechen nach dem Verzehr bestimmter Chilisorten)
  • Inhalte, durch die die Nutzung von Waffen gefördert wird, um anderen Schaden zuzufügen

Medizinische Fehlinformationen

  • Inhalte, die schädliche medizinische oder gesundheitsbezogene Praktiken oder Aussagen fördern oder befürworten: 
    • Videos, in denen nicht belegte medizinische Informationen (z. B. zur Selbstheilung von Krebs) oder falsche Behauptungen zur Ursache, Herkunft oder Ausbreitung von COVID-19 zu finden sind oder befürwortet werden
    • Inhalte, in denen Mythen zu allgemein akzeptierten und gängigen medizinischen Praktiken verbreitet werden, z. B. von Impfgegnern 
    • Leugnung bestimmter Krankheiten wie HIV oder COVID-19 

E-Zigaretten und Tabak 

  • Werbung für Tabak und tabakbezogene Produkte
  • Aufnahmen von Minderjährigen beim Konsum von Tabakprodukten

Hasserfüllte und abwertende Inhalte

Inhalte, die zum Hass gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufrufen, Diskriminierung fördern bzw. durch die andere ausgegrenzt oder erniedrigt werden, sind nicht werbefreundlich. Es können Ausnahmen für satirische Inhalte und Comedy gelten. Es reicht nicht aus, Inhalte einfach als Comedy zu kennzeichnen. In solchen Fällen kann es trotzdem sein, dass das Video nicht für Werbung geeignet ist.

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Inhalte, die sich auf geschützte Gruppen beziehen oder die Meinungen oder Handlungen eines Einzelnen in einer nicht verletzenden Art und Weise kritisieren.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Nachrichteninhalte, in denen eine geschützte Gruppe beschrieben wird oder in denen auf nicht hasserfüllte Weise über die Diskriminierung einer solchen Gruppe berichtet wird (z. B. Berichterstattung zu Homophobie).
  • Comedy-Inhalte, in denen geschützte Gruppen verurteilt, lächerlich gemacht, erniedrigt oder in Kommentaren verunglimpft werden.
  • Öffentliche Debatten über geschützte Gruppen, in denen kein Hass geschürt oder zu gewalttätiger Konfrontation aufgefordert wird.
  • Künstlerische Inhalte, in denen sensible Begriffe auf nicht hasserfüllte Weise verwendet werden (z. B. in beliebten Musikvideos).
  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte:
    • Zensierte rassistische Bemerkungen oder abwertende Begriffe in einem pädagogischen Kontext (z. B. N**er). 
    • Inhalte mit Bildern, in denen Hass im Fokus steht.
  • Kritik an Meinungen, Ansichten oder Handlungen einzelner Personen oder Gruppen ohne aufhetzende oder erniedrigende Absichten.

Definitionen:

„Geschützte Gruppen“ werden basierend auf den Merkmalen unten definiert. Es verstößt gegen die Richtlinien für werbefreundliche Inhalte, einzelne Personen oder Gruppen basierend auf den folgenden Merkmalen zu diskriminieren, zu verunglimpfen oder zu erniedrigen bzw. Hass zu schüren: 

  • Rasse
  • Ethnische Herkunft
  • Nationalität
  • Religion
  • Behinderung
  • Alter
  • Veteranenstatus
  • Sexuelle Orientierung
  • Geschlechtsidentität
  • Sonstige Eigenschaften, die in Zusammenhang mit systematischer Diskriminierung oder Ausgrenzung stehen
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Inhalte, die von Einzelnen oder Gruppen möglicherweise als anstößig empfunden werden, die aber zu Bildungszwecken, für Nachrichten oder für Dokumentationen verwendet werden.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Politische Reden oder Debatten, die eine anstößige Sprache enthalten können, aber einen pädagogischen Zweck haben (z. B. politische Debatten zu den Transgender-Rechten)
  • Lehrinhalte:
    • Unzensierte rassistische Bemerkungen oder abwertende Begriffe in einem pädagogischen Kontext (z. B. unzensiertes oder ausgeschriebenes N-Wort).
    • Unbearbeitetes Material mit Aufnahmen der folgenden Handlungen ohne explizite Werbung dafür oder Glorifizierung: 
      • Inhalte, die darauf abzielen, Einzelpersonen oder Gruppen zu erniedrigen oder zu beleidigen. 
      • Inhalte, in denen bestimmte Personen genannt werden, die beschimpft oder belästigt werden sollen.
      • Inhalte, in denen tragische Ereignisse verleugnet oder vertuscht werden. 
      • Böswillige persönliche Angriffe und Verleumdung. 
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Hassrede oder Belästigung eines Einzelnen oder einer Gruppe. 

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Aussagen, durch die eine geschützte Gruppe verunglimpft werden soll oder die deren Unterlegenheit vorgeben (z. B. „Alle Menschen aus diesem Land sind ekelhaft.“)
  • Inhalte, durch die Gewalt gegen andere gefördert, verherrlicht oder gebilligt wird
  • Inhalte, die Hassgruppen oder damit verbundene Produkte und Materialien fördern
  • Inhalte, in denen Einzelpersonen oder Gruppen erniedrigt oder beleidigt werden
  • Inhalte, in denen Einzelpersonen oder Gruppen genannt werden, die beschimpft oder belästigt werden sollen
  • Inhalte, in denen tragische Ereignisse verleugnet und Opfer/Überlebende bezichtigt werden, Schauspieler zu sein
  • Böswillige persönliche Angriffe, Verleumdung und Beleidigung

Inhalte mit Bezug auf Drogen

Bei Inhalten über den Verkauf, den Konsum oder den Missbrauch illegaler Drogen, regulierter Arzneimittel oder Substanzen sowie sonstiger gefährlicher Produkte kann keine Werbung eingeblendet werden. Videos, die Drogen oder gefährliche Substanzen zu pädagogischen, dokumentarischen oder künstlerischen Zwecken (wie Musikvideos) thematisieren, sind grundsätzlich für Werbung geeignet, sofern der Konsum von Drogen oder der Missbrauch von Substanzen nicht drastisch oder verherrlichend dargestellt wird.

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Bildungsinhalte, Musik, Berichte oder humoristische Bezüge zu Drogen oder Drogenutensilien, die diese nicht verherrlichen, Drogen in einem Musikvideo.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Gespräche über Drogen in einem pädagogischen oder dokumentarischen Kontext, z. B. wissenschaftliche Beiträge zum Thema Drogenkonsum
  • Gespräche über Drogen, bei denen es nicht darum geht, den Drogenkonsum zu fördern oder zu verherrlichen (z. B. eine persönliche Geschichte zur Opiumkrise)
  • Nachrichteninhalte zu Rauschgiftfunden oder Drogenhandel, in denen nicht der Konsum, die Herstellung oder das Dealen mit Drogen gezeigt wird
  • Musikvideos mit flüchtigen Darstellungen von Drogen
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Inhalte mit Fokus auf Darstellung oder Auswirkungen des Konsums von Drogen oder der Herstellung oder der Verbreitung von Drogen oder Drogenutensilien im Rahmen von Comedy, Dokumentationen, Nachrichten oder Bildungsinhalten

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Dramatisierte Inhalte, in denen der Konsum von Freizeitdrogen gezeigt wird
  • Fokus auf die Herstellung oder den Verkauf von Drogen in einem pädagogischen oder dokumentarischen Kontext, z. B. Dokus über selbst hergestellte Opioide oder Berichte über Cannabisplantagen
  • Musikvideos mit deutlichen Darstellungen von Drogen
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Bildhafte und detaillierte Darstellung oder Thematisierung von Missbrauch, Kauf, Herstellung, Verkauf oder Beschaffung von Drogen oder Drogenutensilien

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Werbung für Freizeitdrogen
  • Inhalte, in denen der Konsum von Freizeitdrogen verherrlicht wird
  • Fokus auf den Drogenkonsum sowie auf dessen Auswirkungen ohne pädagogischen oder dokumentarischen Kontext
  • Tipps oder Empfehlungen zum Drogenkonsum
  • Berichte über die Freizeitdrogenbranche wie Coffeeshops mit erlaubtem Cannabiskonsum, Geschäfte für Drogenzubehör oder Cannabisplantagen
  • Anleitungen zum Konsum, zur Beschaffung, zur Herstellung und/oder zur Verbreitung von Drogen (z. B. Tipps dazu, wie man einen Dealer findet oder wo man am besten Drogen konsumiert)

Inhalte mit Bezug auf Schusswaffen

Bei Inhalten, in denen es um den Verkauf, Zusammenbau oder Missbrauch von echten oder gefälschten Schusswaffen geht, wird keine Werbung eingeblendet.

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Inhalte mit Bezug auf die Jagd oder Darstellung von Schusswaffen in einer sicheren Umgebung wie einem Schießplatz.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Aufnahmen eines Jagdausflugs in einer unbewohnten Gegend, z. B. im Wald
  • Gespräche über Waffengesetze oder die Reglementierung von Waffenbesitz

Definitionen:

  • „Sichere Umgebung“ bezieht sich auf Orte wie Schießanlagen oder gesicherte Bereiche, die speziell diesem Zweck dienen.
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Verwendung von Waffen außerhalb einer kontrollierten Umgebung; Darstellung von selbst gebauten, 3D-gedruckten oder zuvor umgebauten Waffen; Verwendung von Softairwaffen gegen andere ohne Schutzausrüstung

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Inhalte, in denen Waffen in einer nicht gesicherten oder unkontrollierten Umgebung verwendet werden (z. B. auf einer öffentlichen Straße im Freien oder in einem Gebäude, das keine Schießanlage ist)
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Inhalte, die die Herstellung oder den Umbau von Waffen zeigen, Werbung für Hersteller oder Verkaufsstellen von Waffen machen, den Verkauf von Waffen ermöglichen oder Minderjährige zeigen, die Schusswaffen ohne Aufsicht eines Erwachsenen verwenden

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Anleitungen zur Montage von Schnellfeuerkolben bei Schusswaffen
  • Empfehlungen der besten Waffenhersteller oder Waffengeschäfte (z. B. „Die 15 Top-Waffengeschäfte“)
  • Direkte Weiterleitung von Nutzern auf eine Website, über die Waffen erworben werden können
  • Werbung für den Verkauf von Schusswaffen oder Zubehörteilen. Beispiele:
    • Verkauf von Zubehörteilen oder Komponenten, die für die Funktionalität von Schusswaffen entscheidend sind:
    • Zu 80 % fertiggestellte Schusswaffenteile
    • Munition
    • Ladestreifen
    • Schalldämpfer
    • Munitionsgürtel
    • Schäfte
    • Umbausätze
    • Schusswaffengriffe
    • Sucher
    • Visiere
  • Videos, in denen für Waffengeschäfte Inhalte beworben werden
  • Videos, in denen für Waffengeschäfte Waffenhersteller oder Rabattcodes beworben werden
  • Videos mit Anleitungen, Leitfäden, Software oder Ausrüstungsgegenständen für den 3D-Druck von Waffen oder Waffenteilen

Kontroverse Themen

„Kontroverse Themen“ bezieht sich auf Themen, die Nutzer verstören und beunruhigen können und oft im Zusammenhang mit menschlichen Tragödien stehen. Diese Richtlinie gilt auch für Inhalte, die reine Kommentare sind und keine grausamen Bilder enthalten. 
 

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Flüchtige oder dramatisierte Inhalte zu kontroversen Themen wie Selbstmord, sexueller Missbrauch, Kindesmissbrauch oder häusliche Gewalt. 

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Beiläufige Erwähnung der unten unter „Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.“ erwähnten Themen oder Ereignisse.
  • Objektive Berichterstattung einer vertrauenswürdigen Nachrichtenquelle. 

Definitionen: 

  • „Beiläufige Erwähnungen“ bilden nicht den Fokus der Inhalte und schließen beiläufige Erwähnungen von Themen, die als kontrovers oder sensibel gelten, mit ein. Wenn also beispielsweise ein kontroverses oder sensibles Thema nur kurz erwähnt wird (z. B. „Im nächsten Video sprechen wir über sinkende Suizidraten.“), wäre kein Fokus vorhanden. Es wäre eine beiläufige Erwähnung. 
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Inhalte, deren Schwerpunkt auf bildlichen oder detaillierten Darstellungen von kontroversen Themen wie Selbstmord, sexueller Missbrauch, Kindesmissbrauch oder häusliche Gewalt liegt. 

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Fokus auf kontroverse Themen wie:
    • Kindesmissbrauch
    • Pädophilie
    • Kinderehe
    • Sexueller Missbrauch 
    • Sexuelle Belästigung
    • Selbstverletzendes Verhalten
    • Suizid
    • Essstörungen
    • Häusliche Gewalt
    • Abtreibung 
    • Mobbing

Definitionen:

  • „Fokus“ oder „Schwerpunkt“ bedeutet, dass ein Teil des Videos oder der gesamte Upload von einem bestimmten Thema handelt. 
  • Außerdem bedeutet es, dass eine längere Behandlung des Themas stattfindet. Die beiläufige Erwähnung eines als kontrovers oder sensibel geltenden Themas ist kein Grund dafür, dass Anzeigen deaktiviert werden. Das gilt beispielsweise nicht für den Fall, dass ein kontroverses oder sensibles Thema nur kurz erwähnt wird (z. B. „Im nächsten Video sprechen wir über sinkende Suizidraten.“). Wenn es in einem Video aber explizit um so ein Thema geht, ist ein Fokus vorhanden. Ein Fokus muss nicht verbal sein. Auch Bilder oder Texte zu einem sensiblen Thema können im Fokus stehen.

Sensible Ereignisse

Bei einem sensiblen Ereignis handelt es sich meist um einen unvorhersehbaren Vorfall mit Todesopfern, typischerweise durch einen geplanten böswilligen Angriff. Sensible Ereignisse können Trauer oder teilweise auch extreme und impulsiv-emotionale Reaktionen bei der breiten Öffentlichkeit auslösen. Diese Kategorie bezieht sich auf relativ aktuelle Ereignisse. Der Kontext ist dabei sehr wichtig. Beispielsweise ist unter Umständen die Monetarisierung bei Inhalten möglich, die Nachrichten aus einer vertrauenswürdigen Quelle zur Berichterstattung über ein sensibles Thema zeigen oder bei denen es sich um Dokumentationen zu einem historischen Ereignis handelt.

Diese Richtlinie gilt auch für Inhalte, die reine Kommentare sind und keine grausamen Bilder enthalten.

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Beiläufige Erwähnung sensibler Ereignisse oder wissenschaftliche/dokumentarische Inhalte über historische Terrorakte vor 9/11. 
Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Beiläufige Erwähnungen von Terroranschlägen, bewaffneten Konflikten oder tragischen Ereignissen, die Todesopfer zur Folge haben.
  • Ausländische Terrororganisationen und Drogenhändlerringe wie Drogenkartelle: 
    • Dramatisierte Inhalte wie Filme, in denen ausländische Terrororganisationen, Drogenhändlerringe oder deren Mitglieder dargestellt werden. 

Definitionen: 

  • „Beiläufige Erwähnungen“ bilden nicht den Fokus der Inhalte und nehmen keine wichtige Rolle ein. Die beiläufige Erwähnung eines als kontrovers oder sensibel geltenden Themas fällt unter diese Definition. Wenn also beispielsweise ein kontroverses oder sensibles Thema nur kurz erwähnt wird (z. B. „Im nächsten Video sprechen wir über die abnehmende Zahl von Terroranschlägen.“), wäre kein Fokus vorhanden. Es wäre eine beiläufige Erwähnung. 
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Bildungsinhalte oder komödiantische Darstellungen von ausländischen Terrororganisationen oder Drogenkartellen, Inhalte mit flüchtigen Bildern, die mit diesen Gruppen in Verbindung stehen. 

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Ausländische Terrororganisationen und Drogenhändlerringe wie Drogenkartelle: 
    • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte zu diesen Gruppen mit Ausnahme von Terroranschlägen, auch wenn sie nicht das zentrale Thema des Videos sind. 
    • Zugehörige Bilder oder satirische/komödiantische Darstellungen, beispielsweise Witze über Terrorismus. 
    • Öffentliche Mitteilungen zu diesen Gruppen. 
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Diskussionen über Terroranschläge, Ereignisse, die den tragischen Verlust von Menschenleben zur Folge hatten, Diskussionen ohne pädagogischen Zweck über ausländische Terrororganisationen oder Drogenkartelle mit Schwerpunkt auf grafischen Darstellungen oder Erwähnung der Namen dieser Organisationen im Titel des Videos.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Fokus auf sensible Ereignisse wie:
    • Gewaltakte oder tragische Ereignisse, die Todesopfer zur Folge haben, wie etwa Amokläufe durch ausländische Terrorgruppen oder Drogenhändlerringe 
    • Bewaffnete Konflikte (unbearbeitetes Material)
    • Terroranschläge (z. B. 9/11) 
  • Aufnahmen oder Bilder während oder nach einem sensiblen Ereignis
  • Ausländische Terrororganisationen und Drogenhändlerringe
    Erwähnungen ausländischer Terrororganisationen oder Drogenhändlerringe, bei denen kein Kontext geliefert wird bzw. die nicht zentrales Thema in den Videos sind:
    • Namen (Gruppe/Anführer) oder Bilder in Titeln/Thumbnails.
    • Anwerben der Gruppenmitglieder.
    • Verherrlichung der oder Werbung für die Gruppe (z. B. durch künstlerische Darstellung wie Musik, durch die Gewalttaten gerechtfertigt werden).
    • Inhalte, die von terroristischen Vereinigungen erstellt wurden oder diese unterstützen.
    • Inhalte, in denen Terrorangriffe gefeiert werden.

Definitionen:

  • „Sensible Ereignisse“ müssen relativ aktuell sein. Ein Beispiel dafür ist der Angriff auf eine Moschee in Neuseeland. 
  • „Fokus“ oder „Schwerpunkt“ bedeutet, dass ein Teil des Videos oder der gesamte Upload von einem bestimmten Thema handelt.
  • Außerdem bedeutet es, dass eine längere Behandlung des Themas stattfindet. Die beiläufige Erwähnung eines als kontrovers oder sensibel geltenden Themas ist kein Grund dafür, dass Anzeigen deaktiviert werden. Das gilt beispielsweise nicht für den Fall, dass ein kontroverses oder sensibles Thema nur kurz erwähnt wird (z. B. „Im nächsten Video sprechen wir über sinkende Suizidraten.“). Wenn es in einem Video aber explizit um so ein Thema geht, ist ein Fokus vorhanden. Ein Fokus muss nicht verbal sein. Auch Bilder oder Texte zu einem sensiblen Thema können im Fokus stehen.

Aufhetzende und erniedrigende Inhalte

Aufhetzende, aufrührerische oder erniedrigende Inhalte sind möglicherweise nicht für Werbung geeignet. Diese Richtlinie ist im Fragebogen zur Selbstzertifizierung in YouTube Studio Teil der Kategorie zu hasserfüllten und abwertenden Inhalten. In dem entsprechenden Abschnitt findest du also noch weitere Hinweise.

Beispiele (keine vollständige Liste)

Kategorie Eingeschränkte oder keine Anzeigen  
Aufhetzende oder erniedrigende Inhalte
  • Inhalte, die darauf abzielen, Einzelpersonen oder Gruppen zu erniedrigen oder zu beleidigen
Inhalte, mit denen Einzelpersonen oder Gruppen belästigt, eingeschüchtert oder gemobbt werden
  • Inhalte, in denen bestimmte Personen genannt werden, die beschimpft oder belästigt werden sollen
  • Inhalte, die suggerieren, dass ein tragisches Ereignis nicht stattgefunden hat oder dass es sich bei Opfern oder deren Familien um Schauspieler handelt, sowie Inhalte, die zur Vertuschung eines solchen Ereignisses beitragen
  • Böswillige persönliche Angriffe, Verleumdung und Beleidigung

Inhalte mit Bezug auf Tabak

Inhalte rund um Tabak und tabakbezogene Produkte sind nicht werbefreundlich. Diese Richtlinie ist im Fragebogen zur Selbstzertifizierung in YouTube Studio Teil der Kategorie zu schädlichen oder gefährlichen Handlungen. In dem entsprechenden Abschnitt findest du also noch weitere Hinweise.

Beispiele (keine vollständige Liste)

Kategorie Eingeschränkte oder keine Anzeigen  
Inhalte, in denen Tabak beworben wird
  • Zigaretten, Zigarren, Kautabak
Inhalte, in denen tabakbezogene Produkte beworben werden
  • Tabakpfeifen, Zigarettenpapier, E-Zigaretten
Inhalte, in denen Produkte beworben werden, mit denen das Rauchen von Tabak simuliert werden kann
  • Kräuterzigaretten, E-Zigaretten, Vaporizer

Behandlung nicht jugendfreier Themen bei Familieninhalten

Inhalte, die nicht für alle Altersgruppen geeignet sind und nicht jugendfreie Themen umfassen, sind nicht werbefreundlich. Das gilt auch dann, wenn die Inhalte einen rein komödiantischen oder satirischen Zweck haben. Diese Richtlinie ist im Fragebogen zur Selbstzertifizierung in YouTube Studio Teil der Kategorie zu Inhalten nur für Erwachsene. In dem entsprechenden Abschnitt findest du also noch weitere Hinweise.

Beispiele (keine vollständige Liste)

Kategorie Eingeschränkte oder keine Anzeigen  
Nicht jugendfreie Themen bei Familieninhalten

Inhalte, die dem Anschein nach für alle Altersgruppen geeignet sind, aber nicht jugendfreie Themen enthalten:

  • Sex
  • Gewalt
  • Vulgäre Sprache
  • Sonstige Abbildungen von Kindern oder bei Kindern beliebten Figuren, die nicht für alle Altersgruppen geeignet sind
     

 

Alle auf YouTube hochgeladenen Videos müssen den Nutzungsbedingungen und den Community-Richtlinien von YouTube entsprechen. Wenn du mit deinen Inhalten Einnahmen erzielen möchtest, musst du dich an die Monetarisierungsrichtlinien von YouTube und an die Google AdSense-Programmrichtlinien halten.

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