Hast du eine Frage? Schreibe einfach @TeamYouTube auf Twitter auf Deutsch an. Wir helfen dir gern weiter.

Richtlinien für werbefreundliche Inhalte

Wenn du am YouTube-Partnerprogramm teilnimmst, kannst du mithilfe von Anzeigen eine Einnahmenbeteiligung erzielen. Mit diesem Artikel möchten wir dir dabei helfen zu verstehen, welche der Videos auf deinem Kanal für Anzeigen geeignet sind. Der Fragebogen zur Selbstzertifizierung wird genauer erklärt und du erfährst, bei welchen Inhalten Anzeigen, bei welchen Inhalten eingeschränkte Anzeigen und bei welchen Inhalten keine Anzeigen eingeblendet werden, sodass die Monetarisierung deaktiviert werden sollte. Unsere Richtlinien gelten für alle deine Inhalte – also für Videos, Livestreams, Thumbnails, Titel, Beschreibungen und Tags. Weitere Informationen zu unseren Best Practices 

Unsere Systeme sind nicht unfehlbar. Wenn du glaubst, dass eine Entscheidung unserer automatisierten Systeme falsch ist, kannst du eine manuelle Überprüfung beantragen

Hinweis: Alle auf YouTube hochgeladenen Inhalte müssen den Community-Richtlinien entsprechen. Wenn deine Inhalte gegen die Community-Richtlinien verstoßen, werden sie unter Umständen von YouTube entfernt. Du kannst Videos melden, die die Richtlinien verletzen.

Beachte bitte, dass der Kontext sehr wichtig ist. So können künstlerische Inhalte wie Musikvideos beispielsweise anstößige oder unangemessene Ausdrücke, Verweise auf den Konsum weicher Drogen oder nicht explizite sexuelle Themen enthalten und dennoch werbefreundlich sein.

Anstößige oder unangemessene Sprache

Inhalte mit durchgängig derber oder vulgärer Sprache können als für Werbung nicht geeignet betrachtet werden. Vereinzelte vulgäre Ausdrücke, beispielsweise in Musikvideos, führen nicht zwangsläufig dazu, dass keine Werbung eingeblendet wird.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung

Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details

Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Abgekürzte, zensierte oder leicht vulgäre Sprache (wie „Scheiße“ oder „verdammt“) im Titel, Thumbnail oder Video. Verwendung von mäßig vulgärer Sprache (wie „Scheiße“ oder „Schlampe“) im Video. Gelegentliche Verwendung von ausgeprägt vulgärer Sprache (wie das „F-Wort“) am Anfang des Videos oder bis zu zweimal in den ersten 30 Sekunden des Videos oder ausgeprägt vulgäre Sprache in einem Musikvideo.

Definitionen:

  • „Zensierte vulgäre Sprache“ bezieht sich auf das Unkenntlichmachen von Gesprochenem oder Geschriebenem durch Dinge wie einen Piepton, Stummschaltung, einen schwarzen Balken, Symbole oder bei der Nachbearbeitung hinzugefügten Text.
  • „Abgekürzte vulgäre Sprache“ bezieht sich auf Akronyme wie WTF („was zur Hölle“), bei denen der ursprüngliche Begriff abgekürzt wird.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Mäßig vulgäre Sprache im Titel oder Thumbnail; ausgeprägt vulgäre Sprache am Anfang eines Videos (etwa in den ersten 30 Sekunden); ausgeprägt vulgäre Sprache im Titel oder Thumbnail eines Musikvideos.

Titel und Thumbnails: 

  • Mäßig vulgäre Sprache, auch wenn die Wörter falsch geschrieben werden (z. B. „Das ist Bullsh1t!“).

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Häufiger Gebrauch ausgeprägt vulgärer Sprache im gesamten Video (z. B. in jedem Satz). 

Definitionen:

  • „Mäßig vulgäre Sprache“ bezieht sich auf Ausdrücke wie „Schlampe“, „Scheiße“ oder „Arschloch“.
  • „Ausgeprägt vulgäre Sprache“ bezieht sich auf Begriffe wie „N*tte“ oder das „F-Wort“.
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Extrem vulgäre Sprache im Titel, im Thumbnail oder an anderen Stellen im Video wie zum Beispiel „F*tze“, „N**er“, „Schw**htel“ oder andere hasserfüllte Beleidigungen.

Titel und Thumbnails:

  • Ausgeprägt oder extrem vulgäre Sprache, auch wenn die Wörter falsch geschrieben werden (z. B. „Fuk!“).

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Jeglicher Gebrauch extrem vulgärer Sprache im gesamten Video. 

Gewalt

Bei Inhalten, deren Schwerpunkt auf der Darstellung von Blut, Gewalt oder Verletzungen ohne eine weitere Kontexteinbindung liegt, wird keine Werbung eingeblendet. Wenn Gewalt im Kontext von Nachrichten, Lehrvideos, künstlerischen Projekten oder Dokumentationen gezeigt wird, kommt es auf diesen zusätzlichen Kontext an. So kann beispielsweise ein Video, in dem unter Verweis auf eine seriöse Quelle journalistisch über ein Gewaltereignis berichtet wird, durchaus für die Monetarisierung infrage kommen. Gewaltdarstellungen im Rahmen von Videospielen sind generell gestattet; Bildmontagen, die grundlose Gewalt in den Vordergrund stellen, werden allerdings von der Monetarisierung ausgeschlossen. Alle Spiele, ob realistisch oder unrealistisch, fallen unter diese Richtlinie.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung

Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Grausame Darstellung der Strafverfolgung im pädagogischen Kontext, Inhalte mit Gewalt, die aus nicht bearbeiteten Gameplay-Videos stammen; leichte Gewalt mit etwas Blut; Leichen, die vollständig zensiert bzw. verschwommen dargestellt werden, die für eine Beerdigung vorbereitet werden oder in Lehrvideos im Kontext von Kriegen und anderen historischen Ereignissen gezeigt werden.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine Gewalt 

  • Dramatisierte Inhalte mit unrealistischen, harmlosen oder flüchtigen Gewaltdarstellungen. 
    • In den Kontext einer größeren Erzählung eingebettete flüchtige Darstellungen körperlicher Gewalt im Rahmen einer Gewaltszene (z. B. Schuss in die Bauchgegend). 
    • Ausschnitte von Kampfszenen aus einem Actionfilm, größtenteils ohne erkennbare Verletzungen.
  • Darstellungen leichter Verletzungen wie aufgeschürfte Knie, bei denen kein oder nur wenig Blut zu sehen ist.
    • Darstellungen, bei denen jemand im Rahmen einer im Drehbuch vorgesehenen Szene oder bei sportlichen Aktivitäten aus Versehen oder mit Absicht einen Berg hinunterstürzt oder gegen eine Wand läuft.
  • Nachrichteninhalte zu Tragödien mit mehreren Opfern, bei denen keine grausamen Details zu sehen sind. 
    • Berichte über einen aktuellen Mordfall in der Stadt ohne Beschreibungen des körperlichen Zustands der Opfer. 

Gaming

  • Leichte Gewalt im Rahmen standardmäßiger Videospiele.
    • Darstellungen grausamer Szenen (z. B. blutiger Angriff mit deutlich sichtbaren Verletzungen) im normalen Spielablauf.

Tod und Tragödien 

  • Darstellung von Leichen in einem pädagogischen Kontext ohne grausame Bilder.
    • Öffentlich aufgebahrte Leichen ohne grausame Bilder.
    • Vollständig zensierte oder ohne grausame Bilder dargestellte Leichen in einem historischen Kontext.

Jagd

  • Jagdinhalte, in denen keine gravierenden Verletzungen bei Tieren oder langes Leiden gezeigt werden.
    • Jagdvideos, in denen der Moment des Tötens bzw. Verletzens nicht sichtbar ist und in denen das Zerlegen des getöteten Tieres als Jagdtrophäe oder zum Verzehr nicht gezeigt wird.

Gewalt zwischen Tieren

  • Harmlose Darstellungen von Gewalt zwischen Tieren in freier Wildbahn.
    • Raubtiere beim Jagen ihrer Beute ohne Darstellungen grausamer Details (z. B. Fokus auf Bisswunden oder ausgeprägte Darstellungen des Moments der Ergreifung der Beute); flüchtige Darstellungen von Blut, die nicht den inhaltlichen Schwerpunkt des Videos bilden.

Missbrauch von Tieren

  • Unbearbeitetes Material von durch Menschen herbeigeführte gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Tieren (z. B. Stierkampf) ohne Werbung für solche Aktivitäten.
  • Berichterstattung oder Gespräche über Tiermissbrauch ohne explizite Darstellungen.
    • Debatten über Missbrauch von Tieren ohne Details zur missbräuchlichen Handlung selbst.

Gewalt im Sport

  • Gewalt im Kampfsport mit Waffen (z. B. Fechten), unabhängig von der getragenen Schutzkleidung oder den getroffenen Sicherheitsvorkehrungen. 
  • Sportverletzungen ohne plakative Darstellungen oder gravierende Verletzungen im Rahmen von Sportaufnahmen, in denen Blut gezeigt wird.
    • Sport in einem professionellen Rahmen (z. B. im Fitnessstudio), bei dem Spieler Handschuhe und Zahnschutz tragen. 
    • Flüchtige Darstellungen von Verletzungen, die drastisch sein können (z. B. ein gebrochener Arm), aber im Rahmen des regulären Spielablaufs mitunter auftreten.
    • Kleinere harmlose Verletzungen wie Schürfwunden am Knie.

Straßenkämpfe

  • Darstellungen von Kämpfen in einem pädagogischen Kontext.
    • Selbstverteidigungstechniken im Rahmen eines Tutorials. 
    • Kämpfe ohne wiederholte Darstellungen harter körperlicher Interaktionen (z. B. Faustkampf), die flüchtig in einem allgemeineren Kontext gezeigt werden.

Strafverfolgung und körperliche Auseinandersetzungen 

  • Nicht kämpferische oder nicht aggressive Interaktionen mit Mitarbeitern von Strafverfolgungsbehörden.
    • Flüchtige unbearbeitete Darstellungen von polizeilichen Interaktionen mit Zivilisten für pädagogische Zwecke ohne explizite Darstellung missbräuchlicher körperlicher Auseinandersetzungen in den Beschreibungen bzw. in Ton und Bild.
    • Normale Interaktionen mit der Polizei (z. B. nach Wegbeschreibungen fragen oder Parktickets erhalten).
  • Gewalttätige, kämpferische oder aggressive Interaktionen mit Mitarbeitern von Strafverfolgungsbehörden in einem pädagogischen Kontext:
    • Kommentare mit Inhalten aus einem Nachrichtenbericht über einen aktuellen gewalttätigen zivilen Protest, in denen Schläge oder das gewaltsame Niederdrücken von Zivilisten zu sehen sind. 

Definitionen:

  • „Leichte Gewalt“ bezieht sich auf Rangeleien im echten Leben oder flüchtige Gewalt wie ein Faustschlag.
  • „Dramatisiert“ bezieht sich auf Inhalte, die auf einem Drehbuch basieren, z. B. Filme oder fiktionale Szenen mit animierten Inhalten.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Flüchtige grausame Darstellung der Strafverfolgung ohne pädagogischen Kontext, Zeigen von Leichen mit offensichtlichen Verletzungen und/oder Verstümmelung im Rahmen von Lehr- oder Dokumentarfilmen (z. B. Bildungskanal zum Thema Geschichte), Darstellung von Leichen ohne grausame Bilder ohne pädagogische Intention, bearbeitete Gameplay-Videos, bei denen der Schwerpunkt manchmal auf der drastischen Darstellung von Gewalt liegt, mäßige Gewalt mit Blut als Teil eines Videos ohne pädagogischen Zweck, unbearbeitete Aufnahmen bewaffneter Auseinandersetzungen ohne Verletzungen.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine Gewalt

  • Echte oder dramatisierte Gewalt, die zu schweren Verletzungen führt und deren Auswirkungen deutlich sichtbar sind, z. B. in Form von Blut oder offen sichtbaren Knochenbrüchen.
    • Dramatisierte lange Videoinhalte mit einer kurzen, sehr grausamen Szene (z. B. Massenmord) oder eine Videosammlung mit solchen grausamen Szenen. 
    • Extrem anschauliche Beschreibungen tragischer Ereignisse (in Bild oder Ton). 

Gaming

  • Bearbeitete Gameplay-Videos, bei denen der Schwerpunkt manchmal auf der Darstellung von Gewalt liegt.
    • Videos mit brutalen Morden (z. B. Enthauptungen) oder schweren Verletzungen, in denen an manchen Stellen Körperflüssigkeiten und Körperteile deutlich zu sehen sind. 

Tod und tragische Ereignisse

  • Leichen (außer im Rahmen einer Beerdigungsvorbereitung) in einem pädagogischen oder dokumentarischen Kontext, z. B. in Kriegsdokus.
    • Darstellungen von Leichen ohne sichtbare Verletzungen oder Körperflüssigkeiten im Rahmen von Nachrichten. 
    • Grausame Darstellungen von Leichen, einschließlich Verstümmelung oder Verletzungen, für pädagogische Zwecke. 

Straßenkämpfe

  • Straßenkämpfe, die zu pädagogischen oder dokumentarischen Zwecken gezeigt werden. 
    • Grausame Straßenkämpfe mit Szenen, in denen drastische Verletzungen, körperliche Angriffe und emotionaler Stress (z. B. Schreien) gezeigt werden. 
    • Der Schwerpunkt liegt auf Kämpfen zwischen Menschen (z. B. Aufnahmen von Kämpfen zwischen Häftlingen). 

Strafverfolgung und körperliche Auseinandersetzungen 

  • Flüchtige Darstellung von gewalttätigen, kämpferischen oder aggressiven Interaktionen mit Mitarbeitern von Strafverfolgungsbehörden ohne pädagogischen oder dokumentarischen Kontext.
    • Schockierende Auseinandersetzungen mit der Polizei, die körperliche Interaktionen wie Schläge oder das gewaltsame Niederdrücken von Zivilisten umfassen. 

Gewalt im Sport 

  • Gravierende Sportverletzungen in einem längeren Video mit Kontext (z. B. Zusammenstellungen drastischer Darstellungen von Verletzungen, bei denen der Fokus aber nicht nur darauf liegt).

Gewalt zwischen Tieren

  • Gewalt zwischen Tieren in freier Wildbahn mit Darstellungen gravierender Verletzungen.
    • Deutlich sichtbare Verletzungen (z. B. Blut oder Knochen) sind das zentrale Thema des Videos.

Missbrauch von Tieren 

  • Pädagogische oder dokumentarische Berichterstattung über Missbrauch von Tieren mit entsprechenden Darstellungen.

Jagd

  • Jagdinhalte mit flüchtigen grausamen Bildern, beispielsweise von toten oder verletzten Tieren (z. B. blutende Körperteile). 

Krieg und Konflikte

  • Harmlose unbearbeitete Aufnahmen bewaffneter Auseinandersetzungen (z. B. Krieg) ohne pädagogischen Kontext, bei denen keine blutigen Szenen oder echten Verletzungen zu sehen sind.
    • Unbearbeitete Aufnahmen gewalttätiger Angriffe, die ohne klare Absicht geteilt werden.

Definition:

  • „Beiläufige Erwähnungen“ bilden nicht den inhaltlichen Fokus und schließen beiläufige Erwähnungen von Gewalttaten oder Beschreibungen von Gewalt mit ein. Wenn also beispielsweise eine Gewaltszene nur kurz zu sehen ist (z. B. eine Kampfszene zwischen Erwachsenen in einem Film), wäre kein Fokus vorhanden. Es wäre eine beiläufige Erwähnung. 
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Unbearbeitete Aufnahmen mit Fokus auf gewalttätigen Polizisten, Darstellung von Leichen in Videos ohne pädagogischen Zweck, bearbeitetes Gameplay mit Hauptfokus auf grausamer und oder häuslicher Gewalt.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine Gewalt 

  • Fokus auf Blut, Eingeweide, Gewaltdarstellungen, menschliche oder tierische Körperflüssigkeiten sowie Bilder von Gewalttaten oder Unfällen ohne oder mit nur unzureichendem Kontext.
  • Darstellungen drastischer Gewalt gegen Kinder, auch wenn diese nur dramatisiert ist.

Gaming

  • Bearbeitetes Gameplay mit Hauptfokus auf grausamer Gewalt.
    • Fokus auf der Darstellung grausamer Gewalt in dramatisierten Szenen wie „Mordsammlungen“ oder drastischer Gewalt in Videospielen oder Filmen.

Tod und tragische Ereignisse

  • Leichen oder extrem grausame Verletzungen wie Enthauptungen oder Amputationen.

Gewalt zwischen Tieren

  • Gewalt bei Tieren, die nicht in freier Wildbahn stattfindet.

Missbrauch von Tieren

  • Tierquälerei oder Tiermissbrauch (z. B. Tritte) oder von Menschen kontrollierte Gewalt (z. B. Hahnenkämpfe). 

Strafverfolgung und körperliche Auseinandersetzungen 

  • Gewalt im Rahmen von körperlichen Auseinandersetzungen, öffentlichen Demos oder Polizeigewalt.

Gewalt im Sport 

  • Sportvideos, bei denen es hauptsächlich um die Darstellung schwerer Verletzungen geht.

Krieg und Konflikte

  • Szenen oder Bilder von Schießereien, Explosionen, Hinrichtungen oder Bombenangriffen.
  • Unbearbeitete explizite Darstellungen von Verletzten oder Toten durch kriegerische Auseinandersetzungen.

Inhalte nur für Erwachsene

Inhalte mit hochgradig sexuellen Themen sind nicht werbefreundlich. Allerdings gelten Ausnahmen für pädagogisch wertvolle Sexualkundevideos und Musikvideos. Dazu gehören sowohl echte als auch computergenerierte Bilder. Es reicht nicht aus, Inhalte einfach als Comedy zu kennzeichnen. In solchen Fällen kann es trotzdem sein, dass das Video nicht für Werbung geeignet ist. 

Leitfaden zur Selbstzertifizierung

Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Romantische Szenen oder Küsse, Thematisierung von romantischen Beziehungen oder Sexualität ohne Bezug auf Geschlechtsverkehr, vollständig zensierte Nacktheit, die nicht erkennbar ist und nicht beabsichtigt, das Publikum zu erregen, lasziver Tanz in einem professionellen Rahmen ohne vollständige oder teilweise Nacktheit, jugendfreie Sexualaufklärung oder ein Musikvideo mit sexuellen Inhalten ohne Nacktheit.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Inhalte mit dem Zweck der sexuellen Befriedigung

  • Romantische Szenen, die nicht der sexuellen Befriedigung dienen, z. B. animierte, echte oder dramatisierte Kuss- oder Kuschelszenen.
    • Szenen mit sexueller Spannung zwischen den Darstellern, aber ohne ausdrückliche Darstellungen sexueller Handlungen.
    • Eine Kussszene im Rahmen einer Geschichte, bei der der Fokus auf Romantik liegt und die nicht der sexuellen Erregung dient.
       
  • Gespräche über Sex, die nicht der sexuellen Befriedigung dienen oder als Comedy zu verstehen sind:
    • Sexualkunde.
    • Geschlechtskrankheiten und wie sie übertragen werden.
    • Berichte über sexuelle Erlebnisse (z. B. Umgang mit Schmerzen nach dem Geschlechtsverkehr), die sich ausschließlich darauf konzentrieren, wie der Sex abläuft, und nicht zum Inhalt haben, wie man die sexuelle Leistung verbessern kann. 
    • Samenspende.
    • Wissenschaftliche Darstellungen der Fortpflanzungsorgane anhand von Diagrammen oder Modellen. 
    • Thematisierung von sexueller Orientierung und/oder die Entwicklung der sexuellen Orientierung in Beziehungen.
    • Flüchtige oder zufällige sexuelle Witze und Andeutungen ohne vulgäre Begriffe.
    • Inhalte, die sich auf nicht-sexuelle Weise auf Fetische beziehen (z. B. „Was ist dein Lieblingsessen oder Fetisch in Bezug auf Essen?“). 
       
  • Sexuelle Tanzbewegungen in einem professionellen Rahmen, die Teil künstlerischer Darbietungen sind.
    • Tanzbewegungen mit implizierten sexuellen Handlungen (z. B. Brust- oder Hüftbewegungen) im Rahmen von Choreografien.
    • Sinnliche Tänze wie Pole Dance in einem professionellen Rahmen, beispielsweise in Studios oder bei Straßenauftritten.

Nacktheit

  • Zensierte Nacktheit, bei der der Fokus nicht auf der Nacktheit liegt, z. B. Szenen, in denen Personen zwar nackt sind, aber Brustwarzen, Po oder Genitalien nicht zu sehen sind (z. B. verpixelt/unkenntlich gemacht).
    • Unkenntlich gemachte Nacktheit bei leicht bekleideten historischen Figuren in einem pädagogischen Kontext. 
    • Vollständig zensierte Genitalien, die nicht erkennbar sind und nicht sexuellen Zwecken dienen (z. B. medizinische Eingriffe).
    • Darstellungen stillender Mütter, ohne dass Brustwarzen zu sehen sind.
       
  • Abbildungen leicht bekleideter Menschen, die nicht der sexuellen Befriedigung dienen, z. B. Frauen im Bikini am Pool.
    • Moderezensionen mit Fokus auf der Passform und Funktionalität der Kleidung und nicht auf dem Körper (z. B. Brüste).
    • Künstlerische Ausdrucksformen wie Skulpturen, Sketche oder computergenerierte Grafiken mit Nacktheit, beispielsweise Figuren in der klassischen Kunst oder Fotografien indigener Personen mit Lendenschurz.
    • Durchsichtige oder knappe Bekleidung weiblicher Brüste/Dekolletés, Gesäße oder männlicher Oberkörper in angemessenen Umgebungen, beispielsweise auf dem Laufsteg bei Modenschauen, bei medizinischen Untersuchungen oder am Strand. 
    • Teilweise Nacktheit, beispielsweise bei Sportarten wie Boxen, wo eine solche Bekleidung angemessen ist.

Definitionen:

  • Der sexuellen Befriedigung dienend: Inhalte, die den Zuschauer erregen sollen.
  • Sexuelle Andeutungen: jegliche Formulierungen, die scherzhaft auf etwas Sexuelles verweisen.
  • Sexuell anzüglich: visuelle, verbale oder textuelle Darstellungen mit sexuellem Unterton, implizierten sexuellen Absichten oder Inhalte, die Zuschauer erregen sollen.
  • Eindeutig sexuelle Inhalte: Darstellungen von sexuellen Handlungen oder Nacktheit, um die Zuschauer zu erregen.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Thematisierung von sexuellen Erfahrungen, Fokus auf sexuelle Körperteile (auch bedeckt), unkenntlich gema chte oder zensierte Nacktheit mit erkennbaren Körperteilen, auch wenn diese Inhalte in einem Bildungskontext oder in der Berichterstattung verwendet werden, implizierte sexuelle Handlungen, lasziver Tanz mit knapper Kleidung in einem professionellen Rahmen, Sexspielzeug ohne Körperkontakt oder Nacktheit oder realistische Darstellungen von Genitalien.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Inhalte mit dem Zweck der sexuellen Befriedigung 

  • Titel oder Thumbnails mit sexuellen Themen (darunter auch irreführende Signale). 
    • Beschreibungen sexueller Aktivitäten oder implizierte Hinweise auf sexuelle Aktivitäten (z. B. implizierte Hinweise auf Geschlechtsorgane mit Emojis oder Grafiken). 
    • Hervorhebung oder sonstige Betonung implizierter sexueller Handlungen in einem Thumbnail.
    • Irreführender Titel, in dem sexuelle Inhalte angekündigt werden, die im Video allerdings nicht enthalten sind (z. B. ein Kochvideo mit dem Titel „Porno ansehen“).
    • Computergenerierte Nacktheit in einem medizinischen Kontext ohne die Absicht, Zuschauer zu befriedigen. 
  • Darstellungen sexueller Aktivitäten in einem pädagogischen, dokumentarischen oder dramatisierten Kontext, die nicht der sexuellen Erregung dienen.
    • Sexuelle Aktivitäten und deren Geschichte zu einem pädagogischen Zweck, beispielsweise im Kontext gesundheitsbezogener Themen.
       
  • Implizierte sexuelle Handlungen oder Verhaltensweisen.
    • Bestimmte Hinweise auf sexuelle Aktivitäten in einem Video, z. B. durch wackelnde Objekte, Stöhngeräusche usw. 
       
  • Darstellungen von Sexspielzeug, sexuellen Hilfsmitteln oder sonstigen Produkten, die zur Steigerung der sexuellen Aktivität gedacht sind. 
    • Unbeabsichtigtes Einblenden von sexuellen Hilfsmitteln in einem Video, jedoch ohne Bezug zu sexuellen Handlungen (z. B. Darstellung im Hintergrund).
    • Darstellung eines medizinischen Objekts, das Genitalien ähnelt, im Rahmen einer Diskussion.
       
  • Szenen mit sexueller Spannung wie anregende sinnliche Tänze, Grapschen oder sexuell erregende Küsse.
    • Kurze Szenen mit sexuellen Aktivitäten im Rahmen einer Geschichte, darunter auch implizierte sexuelle Handlungen. 
    • Szenen, in denen die sexuelle Spannung im Vordergrund steht.
    • Professionelle Tanzeinlagen mit häufigen erregenden Posen oder Bewegungen (z. B. Reiben) in spärlicher Bekleidung (z. B. knapp bekleidete Brüste).
       
  • Inhalte, in denen es um intime sexuelle Erfahrungen wie Masturbation, Orgasmen, Geschlechtsverkehr, sonstige sexuelle Handlungen oder Sextipps geht. Dazu gehören auch sexuelle Andeutungen oder sexuell eindeutige Text- oder Audioinhalte wie ausführliche Gespräche über Sex.
    • Zusammenstellung von Audioinhalten oder Sounds sexueller Handlungen ohne Bilder oder visuelle Szenen des Akts (z. B. Ohrenleck- und -knabbergeräusche).
    • Beschreibungen sexueller Aktivitäten mit dem Zweck, Zuschauer sexuell zu erregen.
    • Erwähnungen sexueller Fetische, auch ohne anschauliche Beschreibungen. 
    • Titel mit Hinweisen auf Inhalte nur für Erwachsene, z. B. „18+“, „21+“, „nur für Erwachsene“, „Porno“ usw., sofern es sich dabei nicht um pädagogische oder dokumentarische Inhalte handelt.
    • Nutzung von Emoticons oder Emojis in Textinhalten, die auf sexuelle Körperteile oder Handlungen hindeuten sollen, um Zuschauer zu erregen.
    • Derbe Witze mit vulgären Begriffen wie beispielsweise „Titten“ oder „abspritzen“. 
  • Sexuelle Inhalte wie Dokumentationen über die Sexbranche oder kostenpflichtige Abos auf Plattformen mit Inhalten nur für Erwachsene.
  • Sexuelle Anspielungen mit nicht sexuell anzüglichen Objekten: 
    • Objekte, die wie Genitalien aussehen, z. B. Verpackungsvorrichtungen oder menschliche Modellfiguren mit realistischen Genitalien.
    • Die Verwendung von Alltagsgegenständen wie Auberginen oder Emojis, die an Genitalien erinnern und Zuschauer sexuell erregen sollen. 

Nacktheit

  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte mit Nacktheit. 
    • Geschichtliche Formate oder Branchenportraits mit Bezug zu Sex oder Nacktheit, beispielsweise Darstellungen von Body-Paintings. 
  • Verpixelte oder zensierte Nacktheit mit erkennbaren Genitalien.
    • Szenen mit nackten Körpern, bei denen Genitalien mit Sternchen abgedeckt oder unkenntlich gemacht wurden, an der Silhouette aber weiterhin erkennbar sind.
  • Längere Darstellungen von Nacktheit (animiert, echt oder dramatisiert). 
    • Sexualisierte, knappe Kleidung (z. B. Bikini, Unterwäsche), die als zentrales Objekt wiederholt getragen und präsentiert wird. 
  • Darstellungen sexueller Körperteile wie wiederholte Einblendung oder Nahaufnahmen von Dekolletés oder körperlichen Rundungen mit dem Ziel, Zuschauer sexuell zu erregen. 
    • Zusammenstellungen von sich sichtbar abzeichnenden sexuellen Körperteilen. 
    • Minimal bedeckte (z. B. mit einem String) sexuelle Körperteile (z. B. Brüste, Dekolletés, Pobacken usw.), die häufig zu sehen sind.
    • Videos mit Stillanleitungen, in denen Brustwarzen zu sehen sind.
    • Sinnliche Tänze (z. B. Twerking) mit knapper Kleidung in einem professionellen Rahmen. 

Definitionen:

  • „Zensierte Nacktheit“ bezieht sich auf Darstellungen von Nacktheit, die unkenntlich gemacht, mit schwarzen Balken versehen oder verpixelt sind.
  • Implizierte sexuelle Handlung: Verhaltensweisen, bei denen Geschlechtsverkehr imitiert wird (z. B. Sex ohne Penetration).
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Sichtbare Brüste oder vollständige Nacktheit, sexuelle Handlungen, Thematisierung von Fetischen oder Video-Thumbnails mit pornografischen Inhalten.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Inhalte mit dem Zweck der sexuellen Befriedigung 

  • Sexuell eindeutige Audio- bzw. Textinhalte oder Dialoge: 
    • Sexuelle Unterhaltung wie Pornos oder andere sexuelle Dienstleistungen.
    • Sexuelle Handlungen oder Simulationen, die der sexuellen Befriedigung dienen.
    • Darstellungen oder Diskussionen über Fetische (z. B. Anleitungen).
    • Fokus auf Sexskandale oder die Veröffentlichung privater intimer Fotos oder Videos.
    • Imitierte oder nachgestellte sexuelle Handlungen (z. B. pornografische Medien)
    • Werbung für sexuelle Handlungen gegen Bezahlung. 
    • Sinnliche Tänze, die in einer nicht professionellen Umgebung (z. B. zu Hause) stattfinden.
      • Reibe- oder Stoßbewegungen, mit denen sexuelle Spannung aufgebaut werden soll. 
    • Nutzung von Sexspielzeug oder sonstigen Produkten, die zur Steigerung der sexuellen Aktivität gedacht sind

Nacktheit

  • Nur für Erwachsene bestimmte Aktivitäten wie vollständige Darstellungen von Genitalien oder sexuellen Handlungen

Schockierende Inhalte

Bei Inhalten, die auf Zuschauer möglicherweise verstörend, abstoßend oder schockierend wirken, kann unter Umständen keine Werbung eingeblendet werden. Unzensierte schockierende Inhalte führen nicht zwangsläufig dazu, dass keine Werbung eingeblendet werden kann. Es kommt auf den Kontext an.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung

Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Leicht oder mäßig schockierende Inhalte, die zensiert wurden oder in einem pädagogischen, dokumentarischen oder sonstigen Kontext gezeigt werden

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Körperteile, Körperflüssigkeiten, Ausscheidungen

  • Darstellungen von Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die speziell für Kinder erstellt oder pädagogisch, wissenschaftlich, dokumentarisch oder künstlerisch präsentiert werden und nicht schockieren sollen
  • Dramatisierte Darstellungen von Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die nicht schockieren sollen, hauptsächlich der Unterhaltung dienen (z. B. im Rahmen eines Zaubertricks) sowie in einem entsprechenden Kontext präsentiert werden

Medizinische und kosmetische Eingriffe

  • Medizinische oder kosmetische Behandlungen in einem pädagogischen Kontext, bei denen der Fokus auf der Behandlung selbst und nicht auf Körperteilen- und flüssigkeiten oder Ausscheidungen liegt
  • Körperteile und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die zensiert sind oder im Vergleich zur Behandlung selbst nur kurz gezeigt werden
  • Videos mit menschlichen oder tierischen Geburten, die einen pädagogischen Zweck haben und bei denen der Fokus nicht auf Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen liegt

Unfälle und Verletzungen

  • Unfälle, bei denen keine sichtbaren Verletzungen zu sehen sind (z. B. inneres Gewebe, blutende Wunden)
  • Unfälle, die keine Verstörung hervorrufen und bei denen nur schwache oder mäßige Auswirkungen zu sehen sind
  • Unfälle, bei denen kein dadurch verursachtes Leid zu sehen ist
  • Unfälle ohne offensichtliche Verletzungen oder langfristig notwendige medizinische Behandlungen
  • Unfälle und Verletzungen im Rahmen von Nachrichten, Dokumentationen oder künstlerischen Werken (z. B. Filme oder Musikvideos)

Verarbeitung und Verzehr von Tieren

  • Darstellungen von Fleisch oder Fisch im rohen oder zubereiteten Zustand, einschließlich Kochtechniken und -vorführungen für Rezepte (z. B. Anleitungen zum Filetieren von Fisch oder Grilltipps)
  • Darstellungen der Fleischverarbeitung durch Fachleute, bei denen der Fokus auf dem Handel oder auf der Vorbereitung der Tiere für den Verkauf liegt
  • Pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Darstellung religiöser Rituale, die den Verzehr von Tieren umfassen, aber keine extrem grausamen oder blutigen Bilder enthalten
  • Pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Darstellung kultureller Mahlzeiten und Traditionen, bei denen der Verzehr von Tieren/Insekten bzw. der unsachgemäße Umgang damit nicht reißerisch präsentiert wird
  • Teile von Tieren ohne erkennbare Merkmale eines Lebewesens (außer Fisch und Krustentiere)

Definitionen

  • „Schockierend“ bezieht sich auf den Zweck des Videos, der vom jeweiligen Kontext sowie vom Fokus auf bestimmte Elemente bestimmt wird.
  • „Dramatisiert“ bezieht sich auf drehbuchbasierte Inhalte wie Filme oder Musikvideos oder fiktionale Szenen mit animierten Inhalten.
  • „Unfälle“ bezieht sich auf unglückliche Ereignisse, die typischerweise zu Schäden oder Verletzungen führen. Das gilt auch für Inhalte, bei denen die Verletzung selbst nicht deutlich zu sehen ist (z. B. Autounfälle).
  • „Sichtbar“ bezieht sich auf Körperteile und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen (z. B. Gewebe oder Blut).
  • „Verstörend“ bezieht sich auf Beunruhigung oder Überraschung aufgrund von sichtbaren oder anzunehmenden negativen Auswirkungen oder Verletzungen.
  • „Leid“ bezieht sich auf die sichtbare, hörbare oder wahrgenommene Darstellung menschlichen Leidens aufgrund von Schmerzen. In diesem Fall geht es um Personen, die in einen Unfall verwickelt sind oder sich einer medizinischen oder kosmetischen Behandlung unterziehen (einschließlich Geburten).
  • „Kulturelle Mahlzeiten und Traditionen“ bezieht sich auf die Bräuche und das Sozialverhalten von Bevölkerungsgruppen im Zusammenhang mit dem Verzehr von Lebensmitteln.
  • „Reißerisch“ bezieht sich auf sichtbare Teile von Tieren oder den Verzehr von Tieren/Insekten, die auf eine Art und Weise präsentiert werden, die Neugier oder Interesse wecken sollen, insbesondere durch übertriebene, auffällige Details.
  • „Unsachgemäßer Umgang“ bezieht sich darauf, dass Tiere auf brutale oder barbarische Weise zubereitet oder verzehrt werden.
  • „Professioneller Kontext“ bezieht sich auf den Beruf des Metzgers oder Fischhändlers und darauf, dass tote Tiere sachgemäß zerlegt und verarbeitet werden.
  • „Erkennbare Merkmale eines Lebewesens“ bezieht sich darauf, dass klar zu sehen ist, dass es sich bei dem Tier um ein Lebewesen handelt bzw. gehandelt hat (z. B. Merkmale wie Nase, Ohren oder Maul).
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Schockierende Inhalte wie Bilder von menschlichen oder tierischen Körperteilen, die nicht zensiert wurden oder einen Schock hervorrufen sollen

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Körperteile, Körperflüssigkeiten, Ausscheidungen

  • Inhalte mit Fokus auf Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die schockieren sollen
  • Dramatisierte Darstellungen von Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, bei denen der Fokus auf grausamen und blutigen Details liegt

Medizinische und kosmetische Eingriffe

  • Pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Darstellungen medizinischer oder kosmetischer Behandlungen, bei denen nicht zensierte Körperteile und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen im Detail gezeigt werden, während oder nach der Prozedur
  • Geburten, bei denen der Fokus auf zusätzlichen Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen liegt oder bei denen offensichtlich stark gelitten wird

Unfälle und Verletzungen

  • Unfälle mit starken Auswirkungen, die wahrscheinlich Bestürzung hervorrufen
  • Unfälle mit offensichtlichen Verletzungen oder anzunehmenden langfristigen medizinischen Behandlungen
  • Unfälle, bei denen deutliches daraus resultierendes Leid erkennbar ist
  • Zusammenstellungen von Unfällen

Verarbeitung und Verzehr von Tieren

  • Verarbeitung oder Verzehr von Tieren mit der Absicht, Zuschauer zu schockieren
  • Darstellungen mit dem Fokus auf einer unsachgemäßen Verarbeitung nicht gehäuteter oder ganzer Tiere in einem pädagogischen, dokumentarischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Kontext
  • Darstellungen mit dem Fokus auf erkennbaren Merkmalen eines Lebewesens (z. B. beim Kochen ohne Kontext)
  • Darstellung der Nahrungsaufnahme in aufsehenerregender Weise (z. B. Mukbang-Videos oder ASMR-Videos mit dem Verzehr von Tieren)
Anzeigen für diese Inhalte deaktivieren

Extrem schockierende Inhalte, die deutlich sichtbar oder hörbar sind oder den einzigen Zweck haben, bei den Zuschauern einen Schock hervorzurufen

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Körperteile, Körperflüssigkeiten, Ausscheidungen

  • Ekelhafte, grausame oder blutige Darstellungen von Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die nur wenig oder keinen Kontext haben
  • Dramatisierte, schockierende Elemente mit wenig Kontext und dem einzigen Zweck, bei den Zuschauern einen Schock hervorzurufen

Medizinische und kosmetische Eingriffe

  • Unbearbeitete Aufnahmen medizinischer oder kosmetischer Behandlungen ohne Kontext oder mit Fokus auf sichtbaren Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen
  • Unbearbeitete Aufnahmen von Geburten, bei denen Körperteile und -flüssigkeiten, Ausscheidungen oder Leid zu sehen sind und die wenig oder keinen Kontext haben

Unfälle und Verletzungen

  • Verstörende Darstellungen von Unfällen und extremen Verletzungen, bei denen Körperteile zu sehen sind oder von gravierenden Verletzungen ausgegangen werden kann
  • Unbearbeitete Aufnahmen extremer Unfälle ohne Kontext
  • Aufnahmen von Kindern, die in Unfälle verwickelt sind
  • Zusammenstellung von Unfällen mit dem einzigen Zweck, Zuschauer wiederholt zu schockieren

Verarbeitung und Verzehr von Tieren

  • Grausame und blutige Darstellungen der Vorbereitung und des Verzehrs von echten Tieren mit dem einzigen Zweck, Zuschauer zu schockieren und ohne Kontext
  • Grausame Darstellungen der Häutung oder Schlachtung von Tieren
  • Nicht pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Darstellungen lebender Tiere, die aufgrund der Vorbereitung zum Verzehr leiden
  • Nicht pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Darstellungen, bei denen der Fokus auf erkennbaren Merkmalen eines Lebewesens liegt

Darstellungen schädlicher oder gefährlicher Handlungen

Inhalte, die schädliche oder gefährliche Handlungen darstellen, die zu ernsthaften körperlichen, emotionalen oder psychischen Schäden führen können, sind nicht für Werbung geeignet.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung

Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Leicht gefährliche Stunts oder Handlungen, die in einer professionellen und kontrollierten Umgebung stattfinden, in der niemand ernsthaft verletzt wird.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine schädliche oder gefährliche Handlungen

  • Riskante Aktivitäten ohne sichtbare Verletzungen, zum Beispiel:
    • Professionelle Stunts oder Extremsport wie Wingsuit-Flüge.
    • Aufnahmen einer Person bei Wheelies oder bodennahem Parkour.
    • Rasende oder driftende Kraftfahrzeuge ohne gefährliche Tricks (z. B. Wheelie oder freihändiges Fahren) oder häufige Beeinträchtigung anderer (z. B. auf zwei Fahrspuren fahren).

Zusammenstellungen von Fail-Videos

  • Zusammenstellungen von Fail-Videos ohne Fokus auf grausame Verletzungen (wenn beispielsweise jemand gegen eine Glastür läuft). 

Streiche und Challenges

  • Streiche oder Challenges, bei denen andere in Verlegenheit gebracht, irritiert oder einer unangenehmen Situation ausgesetzt werden, aber kein Risiko für bleibende Schäden besteht, z. B. die Ice Bucket Challenge.
  • Berichterstattung über schädliche Pranks oder Challenges ohne Bild- oder Tonaufnahmen des Moments der Schädigung (z. B. Berichte über eine Feuer-Challenge ohne genaue Details zum Ereignis).
  • Pädagogische, dokumentarische oder Nachrichteninhalte mit Darstellung von Pranks oder Challenges, die zu einer erheblichen emotionalen Belastung führen (z. B. Pranks mit körperlichen Auseinandersetzungen oder beleidigender Sprache, wie beispielsweise „du bist gefeuert“).

Medizinische Fehlinformationen

  • Neutrale Inhalte über Viren, Infektionskrankheiten und COVID-19 ohne die Absicht, Angst zu schüren (z. B. ein Video für Kinder über den Unterschied zwischen Viren und Bakterien).

Schädliche Fehlinformationen

  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte, die zu erklären versuchen, wie Organisationen, die gefährliche Fehlinformationen verbreiten, Zulauf erhalten, an Einfluss gewinnen und/oder Fehlinformationen verbreiten.
  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte mit Fokus auf der Widerlegung schädlicher Fehlinformationen zu Themen wie Pizzagate, QAnon, StopTheSteal usw.

E-Zigaretten und Tabak 

  • Öffentliche Mitteilungen zu Präventivmaßnahmen.
  • Dramatisierte Inhalte, in denen die Nutzung im Detail gezeigt wird.
  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte zu Branchen, die mit E-Zigaretten oder Tabak zu tun haben.

Alkohol

  • Darstellung von Alkohol oder Erwachsenen, die Alkohol trinken, ohne verantwortungslosen Alkoholkonsum zu unterstützen oder zu verherrlichen.

Definitionen:

  • „Ernsthafte Verletzungen“ beziehen sich auf Verletzungen, die ohne entsprechende medizinische Versorgung nicht heilen oder nicht zu Hause behandelt werden können, z. B. Knochenbrüche, ausgekugelte Gelenke oder erheblicher Blutverlust.
  • Zu „Körpermodifikationen“ zählen unter anderem Tattoos, Piercings und Schönheitsoperationen.
  • „Dramatisiert“ bezieht sich auf Inhalte, die auf einem Drehbuch basieren, z. B. Filme oder fiktionale Szenen.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Darstellung schmerzhafter Verletzungen oder körperlicher Schäden, die nicht Hauptbestandteil des Videos sind, einschließlich nicht professioneller oder nicht kontrollierter Handlungen

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine schädliche oder gefährliche Handlungen

  • Riskante Aktivitäten wie Parkours auf Hochhausdächern oder Darstellungen ernsthafter Verletzungen, z. B. nach Skateboardunfällen.
  • Pädagogische, dokumentarische oder Nachrichtenvideos mit folgenden Inhalten: 
    • Schädliche oder gefährliche Handlungen mit grausamen Darstellungen von Verletzungen.
    • Kinder, die an Glücksspielen teilnehmen oder Kraftfahrzeuge fahren, die für die Nutzung durch Erwachsene vorgesehen sind. 
  • Rasende oder driftende Kraftfahrzeuge mit gefährlichen Tricks (z. B. Wheelie oder freihändiges Fahren) oder häufigen Beeinträchtigungen anderer (z. B. auf zwei Fahrspuren fahren). 

Zusammenstellungen von Fail-Videos

  • Deutliche Darstellungen grausamer Verletzungen, die nicht tödlich oder lebensgefährlich sind (z. B. Videosammlung von Fahrradunfällen auf der Straße).

Streiche und Challenges

  • Pädagogische, dokumentarische oder Nachrichtenvideos über Pranks oder Challenges mit folgenden Inhalten:
    • Drohungen, sich selbst oder anderen körperlichen oder seelischen Schaden zuzufügen, oder Inhalte, in denen das befürwortet wird (z. B. sich zwischen Bahnschienen legen). 
    • Handlungen, die nicht nachgeahmt werden sollten und eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen können, z. B. das Trinken von Bleichmittel.
  • Streiche oder Challenges, die zu einer erheblichen emotionalen Belastung führen, z. B. körperliche Auseinandersetzungen und Beleidigungen. Dazu zählen auch körperliche Auseinandersetzungen und Beleidigungen oder Bedrohung von Existenzen wie durch eine fingierte Entlassung oder das Beenden einer Beziehung (z. B. Trennungs-Pranks, bei denen eine Person emotional instabil wird, oder Verhaftungs-Pranks mit Verwandten usw.).
  • Streiche mit erheblichen Mengen an Körperflüssigkeiten oder drastischer Gewalt.
  • Challenges, bei denen ungiftige, nicht zum Verzehr geeignete Substanzen konsumiert werden, z. B. Klebstoff oder Tiernahrung. Der Verzehr essbarer Substanzen, die in großen Mengen schädlich sind, z. B. bestimmte Chilisorten, die zu einer leichten körperlichen Reaktion führen können. 

E-Zigaretten und Tabak

  • Rezensionen oder Vergleiche zwischen Tabakprodukten, z. B. Vergleich von E-Liquids.
  • Das Erwähnen von Suchthilfe in einem pädagogischen oder dokumentarischen Kontext.

Alkohol

  • Pädagogische, dokumentarische oder künstlerische Inhalte mit Minderjährigen, die Alkohol trinken oder stark alkoholhaltige Produkte konsumieren. 

Definitionen:

  • „Leichte körperliche Reaktion“ bezieht sich unter anderem auf einen Würge- oder Brechreiz.
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Inhalte mit Fokus auf Unfällen, Streichen oder Stuntszenen, die ein Gesundheitsrisiko darstellen, z. B. das Verzehren ungenießbarer Getränke oder Speisen, oder die Thematisierung angesagter Videos, die diese Art von Inhalten zeigen

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine schädliche oder gefährliche Handlungen

  • Verherrlichung schädlicher oder gefährlicher Handlungen oder von Handlungen, die als gefährlich wahrgenommen werden.
    • Schockierende Szenen und Verletzungen im Zusammenhang mit Kraftfahrzeugen (z. B. Moment des Aufpralls oder bewusstlose Personen auf der Straße nach einem LKW-Unfall).
  • Kinder, die an Glücksspielen teilnehmen oder Kraftfahrzeuge fahren, die für die Nutzung durch Erwachsene vorgesehen sind.

Zusammenstellungen von Fail-Videos

  • Zusammenstellungen von Fail-Videos mit Aktivitäten, die zum Tod oder ernsthaften Verletzungen führen (z. B. irreversible Schäden, Koma, Anfälle, Lähmungen usw.). 

Streiche und Challenges

  • Streiche oder Challenges, die nicht nachgemacht werden sollten und eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen können, z. B. das Trinken von Chlor.
  • Pranks oder Challenges mit Bezug zu folgenden Themen: 
    • Suizid, Tod, Terrorismus (zum Beispiel Streiche mit Bombenattrappen) oder Bedrohungen mit Schusswaffen und anderen tödlichen Waffen.
    • Unerwünschte sexuelle Handlungen wie aufgezwungene Küsse, Grapschen, sexueller Missbrauch oder heimlich installierte Kameras in Umkleidekabinen
    • Körperliche Gewalt oder demütigende Situationen, die nicht Hauptbestandteil des Videos sind
    • Andauernder emotionaler Stress bei Minderjährigen, z. B. durch einen Streich über einen längeren Zeitraum, der das Kind verängstigt oder verstört (z. B. dadurch, dass dem Kind der Tod eines Elternteils vorgegaukelt wird)
    • Inhalte, in denen gedroht wird, sich selbst oder anderen körperlichen oder seelischen Schaden zuzufügen, oder in denen das befürwortet wird (z. B. sich zwischen Bahnschienen legen)
    • Inhalte zu COVID-19, die gefährliche Aktivitäten umfassen, z. B. Personen, die sich absichtlich dem Virus aussetzen oder Aktivitäten, die Panik hervorrufen (wie Anti-Quarantäne-Demos oder Verkünden eines vermeintlich positiven Testergebnisses in der Öffentlichkeit)
    • Inhalte, durch die die Nutzung von Waffen gefördert wird, um anderen Schaden zuzufügen
    • Inhalte, die den Konsum von Substanzen in solchen Mengen zeigen, dass eine extreme körperliche Reaktion die Folge ist (z. B. Erbrechen nach dem Verzehr bestimmter Chilisorten)
    • Challenges, die bei Nachahmung zu ernsten Verletzungen führen können (z. B. die Fire- oder Bird-Box-Challenge)
    • Anstiftung zu betrügerischen oder illegalen Aktivitäten (z. B. Einbruch)

Medizinische Fehlinformationen

  • Inhalte, die schädliche medizinische oder gesundheitsbezogene Praktiken oder Aussagen fördern oder befürworten: 
    • Videos, in denen nicht belegte medizinische Informationen (z. B. zur Selbstheilung von Krebs) zu finden sind oder befürwortet werden.
    • Falsche Behauptungen zur Ursache, Herkunft oder Ausbreitung von COVID-19.
    • Inhalte, in denen Mythen zu allgemein akzeptierten und gängigen medizinischen Praktiken verbreitet werden, z. B. von Impfgegnern. 
    • Leugnung bestimmter Krankheiten wie HIV oder COVID-19.
    • Inhalte, in denen davon abgeraten wird, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen, und in denen falsche und irreführende Informationen über die Auswirkungen von Impfstoffen verbreiten werden.
      • Beispiele: Inhalte, in denen behauptet wird, dass die Impfung zu Unfruchtbarkeit führt, einen Mikrochip enthält oder dazu verwendet werden soll, bestimmte Bevölkerungsgruppen zu töten. 
    • Inhalte, in denen Werbung für Programme oder Anbieter für Konversionstherapie gemacht wird oder diese Programme befürwortet werden.

Schädliche Fehlinformationen

  • Verbreitung von schädlichen Fehlinformationen (z. B. Pizzagate, QAnon, StopTheSteal).
  • Unterstützung von Gruppierungen, die schädliche Fehlinformationen verbreiten.

E-Zigaretten und Tabak 

  • Werbung für Tabak und tabakbezogene Produkte und deren Konsum.
  • Aufnahmen von Minderjährigen beim Konsum von Tabakprodukten oder der Verwendung von E-Zigaretten.
  • Ermöglichung des Verkaufs von E-Zigaretten oder Tabakprodukten.
  • Verwendung von E-Zigaretten oder Tabakprodukten in einer Art und Weise, die vom Hersteller nicht vorgesehen ist (z. B. Trinken der Flüssigkeit einer E-Zigarette). 

Alkohol

  • Darstellung von Minderjährigen, die Alkohol konsumieren, auch wenn es nicht das zentrale Thema des Videos ist. 
  • Werbung für Alkoholkonsum von Minderjährigen.

Hasserfüllte und abwertende Inhalte

Inhalte, die zum Hass gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufrufen, Diskriminierung fördern bzw. durch die andere ausgegrenzt oder erniedrigt werden, sind nicht werbefreundlich. Es können Ausnahmen für satirische Inhalte und Comedy gelten. Es reicht nicht aus, Inhalte einfach als Comedy zu kennzeichnen. In solchen Fällen kann es trotzdem sein, dass das Video nicht für Werbung geeignet ist.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung

Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Inhalte, die sich auf geschützte Gruppen beziehen oder die Meinungen oder Handlungen eines Einzelnen in einer nicht verletzenden Art und Weise kritisieren.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Nachrichteninhalte, in denen eine geschützte Gruppe beschrieben wird oder in denen auf nicht hasserfüllte Weise über die Diskriminierung einer solchen Gruppe berichtet wird (z. B. Berichterstattung zu Homophobie).
  • Comedy-Inhalte, in denen geschützte Gruppen verurteilt, lächerlich gemacht, erniedrigt oder in Kommentaren verunglimpft werden.
  • Öffentliche Debatten über geschützte Gruppen, in denen kein Hass geschürt oder zu gewalttätiger Konfrontation aufgefordert wird.
  • Künstlerische Inhalte, in denen sensible Begriffe auf nicht hasserfüllte Weise verwendet werden (z. B. in beliebten Musikvideos)
  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte:
    • Zensierte rassistische Bemerkungen oder abwertende Begriffe in einem pädagogischen Kontext (z. B. N**er). 
    • Inhalte mit Bildern, in denen Hass im Fokus steht.
  • Kritik an Meinungen, Ansichten oder Handlungen einzelner Personen oder Gruppen ohne aufhetzende oder erniedrigende Absichten.

Definitionen:

„Geschützte Gruppen“ werden basierend auf den Merkmalen unten definiert. Es verstößt gegen die Richtlinien für werbefreundliche Inhalte, einzelne Personen oder Gruppen basierend auf den folgenden Merkmalen zu diskriminieren, zu verunglimpfen oder zu erniedrigen bzw. Hass zu schüren: 

  • Rasse
  • Ethnische Herkunft
  • Nationalität
  • Religion
  • Behinderung
  • Alter
  • Veteranenstatus
  • Sexuelle Orientierung
  • Geschlechtsidentität
  • Sonstige Eigenschaften, die mit systematischer Diskriminierung oder Ausgrenzung zu tun haben.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Inhalte, die von Einzelnen oder Gruppen möglicherweise als anstößig empfunden werden, die aber zu Bildungszwecken, für Nachrichten oder für Dokumentationen verwendet werden.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Politische Reden oder Debatten, die eine anstößige Sprache enthalten können, aber einen pädagogischen Zweck haben (z. B. politische Debatten zu den Transgender-Rechten)
  • Inhalte zu Informations- und Bildungszwecken:
    • Unzensierte rassistische Bemerkungen oder abwertende Begriffe in einem pädagogischen Kontext (z. B. unzensiertes oder ausgeschriebenes N-Wort).
    • Unbearbeitetes Material mit Aufnahmen der folgenden Handlungen ohne explizite Werbung dafür oder Glorifizierung: 
      • Inhalte, die darauf abzielen, Einzelpersonen oder Gruppen zu erniedrigen oder zu beleidigen. 
      • Inhalte, in denen bestimmte Personen genannt werden, die beschimpft oder belästigt werden sollen.
      • Inhalte, in denen tragische Ereignisse verleugnet oder vertuscht werden. 
      • Böswillige persönliche Angriffe und Verleumdung. 
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Hassrede oder Belästigung eines Einzelnen oder einer Gruppe. 

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Aussagen, durch die eine geschützte Gruppe verunglimpft werden soll oder die deren Unterlegenheit vorgeben (z. B. „Alle Menschen aus diesem Land sind ekelhaft.“)
  • Inhalte, durch die Gewalt gegen andere gefördert, verherrlicht oder gebilligt wird
  • Inhalte, die Hassgruppen oder damit verbundene Produkte und Materialien fördern
  • Inhalte, in denen Einzelpersonen oder Gruppen erniedrigt oder beleidigt werden
  • Inhalte, in denen Einzelpersonen oder Gruppen genannt werden, die beschimpft oder belästigt werden sollen
  • Inhalte, in denen tragische Ereignisse verleugnet und Opfer/Überlebende bezichtigt werden, Schauspieler zu sein
  • Böswillige persönliche Angriffe, Verleumdung und Beleidigung

Inhalte mit Bezug auf Drogen

Bei Inhalten über den Verkauf, den Konsum oder den Missbrauch illegaler Drogen, regulierter Arzneimittel oder Substanzen sowie sonstiger gefährlicher Produkte kann keine Werbung eingeblendet werden.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung

Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Bildungsinhalte, Musik, Berichte oder humoristische Bezüge zu Drogen oder Drogenutensilien, die diese nicht verherrlichen, Drogen in einem Musikvideo.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Gespräche über Drogen oder Drogenutensilien in einem wissenschaftlichen Kontext, z. B. wissenschaftliche Beiträge zum Thema Drogenkonsum.
  • Gespräche über Drogen, bei denen es nicht darum geht, den Drogenkonsum zu fördern oder zu verherrlichen (z. B. eine persönliche Geschichte zur Opioidkrise).
  • Nachrichteninhalte zu Rauschgiftfunden oder Drogenhandel, in denen nicht der Konsum oder das Dealen mit Drogen gezeigt wird.
  • Musikvideos mit flüchtigen Darstellungen von Drogen.
  • Inhalte mit Fokus auf den Kauf, die Herstellung oder den Verkauf von Drogen wie beispielsweise Dokus über selbst hergestellte Opioide oder Nachrichtenberichte über Cannabisplantagen.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Inhalte mit Fokus auf Darstellung oder Auswirkungen des Konsums von Drogen oder der Herstellung oder der Verbreitung von Drogen oder Drogenutensilien im Rahmen von Comedy und ohne pädagogischen oder dokumentarischen Kontext.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Dramatisierte Inhalte, in denen der Konsum von Freizeitdrogen gezeigt wird.
  • Musikvideos mit deutlichen Darstellungen von Drogen.
  • Der Konsum von Drogen im Rahmen einer Berichterstattung, ohne sie zu verherrlichen oder dafür zu werben.
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Bildhafte und detaillierte Darstellung oder Thematisierung von Missbrauch, Kauf, Herstellung, Verkauf oder Beschaffung von Drogen oder Drogenutensilien

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Werbung für oder Verherrlichung von Freizeitdrogen.
  • Tipps oder Empfehlungen zum Drogenkonsum.
  • Berichte über die Freizeitdrogenbranche wie Coffeeshops mit erlaubtem Cannabiskonsum, Geschäfte für Drogenzubehör oder Cannabisplantagen.
  • Anleitungen zum Konsum (einschließlich Informationen zu Auswirkungen), zur Beschaffung, zur Herstellung und/oder zur Verbreitung von Drogen (z. B. Tipps dazu, wie man einen Dealer findet oder wo man am besten Drogen konsumiert).

Inhalte mit Bezug auf Schusswaffen

Bei Inhalten, in denen es um den Verkauf, Zusammenbau oder Missbrauch von echten oder gefälschten Schusswaffen geht, wird keine Werbung eingeblendet.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung

Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Inhalte mit Bezug auf die Jagd oder Darstellung von Schusswaffen in einer sicheren Umgebung wie einem Schießplatz.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Aufnahmen eines Jagdausflugs in einer unbewohnten Gegend, z. B. im Wald
  • Gespräche über Waffengesetze oder die Reglementierung von Waffenbesitz

Definitionen:

  • „Sichere Umgebung“ bezieht sich auf Orte wie Schießanlagen oder gesicherte Bereiche, die speziell diesem Zweck dienen.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Verwendung von Waffen außerhalb einer kontrollierten Umgebung; Darstellung von selbst gebauten, 3D-gedruckten oder zuvor umgebauten Waffen; Verwendung von Softairwaffen gegen andere ohne Schutzausrüstung

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Inhalte, in denen Waffen in einer nicht gesicherten oder unkontrollierten Umgebung verwendet werden (z. B. auf einer öffentlichen Straße im Freien oder in einem Gebäude, das keine Schießanlage ist)
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Inhalte, die die Herstellung oder den Umbau (inklusive Zusammenbau oder Auseinandernehmen) von Waffen zeigen, Werbung für Hersteller oder Verkaufsstellen von Waffen machen, den Verkauf von Waffen ermöglichen oder Minderjährige zeigen, die Schusswaffen ohne Aufsicht eines Erwachsenen benutzen.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Anleitungen zur Montage von Schnellfeuerkolben bei Schusswaffen
  • Empfehlungen der besten Waffenhersteller oder Waffengeschäfte (z. B. „Die 15 Top-Waffengeschäfte“)
  • Direkte Weiterleitung von Nutzern auf eine Website, über die Waffen erworben werden können
  • Werbung für den Verkauf von Schusswaffen oder Zubehörteilen. Beispiele:
    • Verkauf von Zubehörteilen oder Komponenten, die für die Funktionalität von Schusswaffen entscheidend sind:
    • Zu 80 % fertiggestellte Schusswaffenteile
    • Munition
    • Ladestreifen
    • Schalldämpfer
    • Munitionsgürtel
    • Schäfte
    • Umbausätze
    • Schusswaffengriffe
    • Sucher
    • Visiere
  • Videos, in denen für Waffengeschäfte Inhalte beworben werden
  • Videos, in denen Waffenhersteller oder Rabattcodes für Waffengeschäfte beworben werden.
  • Videos mit Anleitungen (z. B. zum Zusammenbauen/Auseinandernehmen von Waffen oder zu Waffenmodifikationen), Leitfäden, Software oder Ausrüstungsgegenständen für den 3D-Druck von Waffen oder Waffenteilen.

Kontroverse Themen

„Kontroverse Themen“ bezieht sich auf Themen, die Nutzer verstören und beunruhigen können und oft im Zusammenhang mit menschlichen Tragödien stehen. Diese Richtlinie gilt auch für Inhalte, die reine Kommentare sind und keine grausamen Bilder enthalten. 
 

Leitfaden zur Selbstzertifizierung

Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Inhalte, in denen es darum geht, kontroverse Ereignisse zu verhindern. Inhalte, bei denen kontroverse Themen nur flüchtig in einem Video erwähnt werden und weder drastisch dargestellt noch beschrieben werden.

Titel und Thumbnail: 

  • Jugendfreie und nicht grausame Anspielungen auf kontroverse Themen (z. B. Beschreibung oder Bild eines Rasiermessers). 

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie: 

  • Objektive Berichterstattung von einer Nachrichtenquelle (kann das Hauptthema sein und Beschreibungen umfassen, darf aber keine bildlichen Darstellungen enthalten). 
  • Inhalte, die historische oder gesetzliche Fakten zum Thema Abtreibung behandeln.
  • Inhalte für Minderjährige, die das Bewusstsein für Essstörungen schärfen. 
  • Inhalte, bei denen Themen wie häusliche Gewalt, selbstverletzendes Verhalten oder sexuelle Belästigung im Fokus stehen, aber nicht detailliert beschrieben oder bildlich dargestellt werden (z. B. wissenschaftliche Untersuchungen von Opfern von sexuellem Missbrauch und deren Leben, solange keine Details über brutale Taten enthalten sind). 

Definitionen: 

  • „Beiläufige Erwähnungen“ bilden nicht den Fokus der Inhalte und schließen beiläufige Erwähnungen von Themen, die als kontrovers oder sensibel gelten, mit ein. Wenn also beispielsweise ein kontroverses oder sensibles Thema nur kurz erwähnt wird (z. B. „Im nächsten Video sprechen wir über sinkende Suizidraten.“), wäre kein Fokus vorhanden. Es wäre eine beiläufige Erwähnung. 
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Inhalte zu kontroversen Themen, die keine verstörenden Darstellungen enthalten, aber möglicherweise anschauliche Beschreibungen. Inhalte im künstlerischen, pädagogischen oder dokumentarischen Kontext oder mit wissenschaftlichen Darstellungen zu diesen Themen.

Titel und Thumbnail: 

  • Drastische Darstellung von kontroversen Themen im Thumbnail (einschließlich realer und künstlerischer Darstellungen). 

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie: 

  • Inhalte, die Themen wie Kindesmissbrauch oder sexuellen Missbrauch als Hauptthema behandeln, bei denen aber keine detaillierten Beschreibungen oder bildlichen Darstellungen verwendet werden.
  • Inhalte, bei denen persönliche Erzählungen oder Meinungen zum Thema Abtreibung ohne drastische Darstellungen im Vordergrund stehen. 
  • Dramatisierte oder künstlerische Darstellungen von kontroversen Themen, bei denen auf drastische Darstellungen verzichtet wird (z. B. wenn jemand in einem Film von der Brücke springt, die Leiche aber nicht gezeigt wird).
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Inhalte mit Schwerpunkt auf drastischen Darstellungen oder detaillierten Beschreibungen von kontroversen Themen. Inhalte mit entweder drastischen Darstellungen oder detaillierten Beschreibungen von kontroversen Themen, die auch Hauptthema sind.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Persönlicher Bericht mit schockierenden Details (z. B. eine Biografie oder ein ausführliches Interview mit Überlebenden über ihre Geschichten) zu folgenden Themen: 
    • Kindesmissbrauch
    • Pädophilie
    • Sexueller Missbrauch 
    • Sexuelle Belästigung
    • Selbstverletzendes Verhalten
    • Suizid
    • Essstörungen
    • Häusliche Gewalt
  • Werbung für kontroverse Themen oder Verherrlichung dieser im Inhalt, Titel oder Thumbnail (z. B. „Wie man sich selbst tötet und ehrenhaft stirbt“). 
  • Drastische Darstellungen von selbstverletzendem Verhalten, bei denen Wunden, Blut oder Verletzungen sichtbar sind. 
  • Explizite Tonaufnahmen eines solchen Ereignisses.

Definitionen:

  • „Fokus“ oder „Schwerpunkt“ bedeutet, dass ein Teil des Videos oder der gesamte Upload von einem bestimmten Thema handelt. 
  • Außerdem bedeutet es, dass eine längere Behandlung des Themas stattfindet. Die beiläufige Erwähnung eines als kontrovers oder sensibel geltenden Themas ist kein Grund dafür, dass Anzeigen deaktiviert werden. Das gilt beispielsweise nicht für den Fall, dass ein kontroverses oder sensibles Thema nur kurz erwähnt wird (z. B. „Im nächsten Video sprechen wir über sinkende Suizidraten.“). Wenn es in einem Video aber explizit um so ein Thema geht, ist ein Fokus vorhanden. Ein Fokus muss nicht verbal sein. Auch Bilder oder Texte zu einem sensiblen Thema können im Fokus stehen.

Sensible Ereignisse

Bei einem sensiblen Ereignis handelt es sich meist um einen unvorhersehbaren Vorfall mit Todesopfern, typischerweise durch einen geplanten böswilligen Angriff durch ausländische Terrororganisationen oder Drogenhändlerringe. Sensible Ereignisse können Trauer oder teilweise auch extreme und impulsiv-emotionale Reaktionen bei der breiten Öffentlichkeit auslösen. Diese Kategorie bezieht sich auf relativ aktuelle Ereignisse. Der Kontext ist wichtig: So können beispielsweise Videos, in denen unter Verweis auf eine seriöse Quelle journalistisch über ein historisches Ereignis berichtet wird, oder Dokumentationen darüber durchaus für die Monetarisierung infrage kommen. 

Diese Richtlinie gilt auch für Inhalte, die reine Kommentare sind und keine grausamen Bilder enthalten. 

Leitfaden zur Selbstzertifizierung

Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Beiläufige Erwähnung sensibler Ereignisse oder wissenschaftliche/dokumentarische Inhalte über historische Terrorakte vor 9/11, pädagogische Inhalte über Terrorismus oder Terrororganisationen ohne grausame Bilder oder Filmmaterial von echten Terroranschlägen.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Beiläufige Erwähnungen von Terroranschlägen, bewaffneten Konflikten oder tragischen Ereignissen, die Todesopfer zur Folge haben.
  • Ausländische Terrororganisationen: 
    • Pädagogische, dokumentarische oder künstlerische Inhalte über diese Organisationen ohne Filmmaterial von Terroranschlägen.
    • Comedyvideos mit beiläufigen Erwähnungen von ausländischen Terrororganisationen oder Terrorismus.
  • Drogenhändlerringe wie Drogenkartelle: 
    • Pädagogische oder dokumentarische Videos, die sich auf den internationalen Drogenhandel als Ganzes (und nicht auf einen bestimmten Drogenhändlerring) konzentrieren.
    • Dramatisierte Inhalte wie Filme, in denen ausländische Terrororganisationen, Drogenhändlerringe oder deren Mitglieder dargestellt werden. 
    • Comedyinhalte, die Drogenhändlerringe oder den internationalen Drogenhandel thematisieren.

Definitionen: 

  • „Beiläufige Erwähnungen“ bilden nicht den Fokus der Inhalte und nehmen keine wichtige Rolle ein. Die beiläufige Erwähnung eines als kontrovers oder sensibel geltenden Themas fällt unter diese Definition. Wenn also beispielsweise ein kontroverses oder sensibles Thema nur kurz erwähnt wird (z. B. „Im nächsten Video sprechen wir über die abnehmende Zahl von Terroranschlägen.“), wäre kein Fokus vorhanden. Es wäre eine beiläufige Erwähnung. 
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Pädagogische oder dokumentarische Inhalte oder öffentliche Mitteilungen zu Drogenhändlerringen.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Drogenhändlerringe wie Drogenkartelle: 
    • Bildungsinhalte oder Dokumentationen, die sich primär mit bestimmten Drogenhändlerringen oder Mitgliedern an der Spitze von Drogenhändlerringen befassen. 
      • Kann die nicht grausame Darstellung von Angriffssituationen und/oder deren Folgen (z. B. Geiselnahmen) beinhalten.
    • Öffentliche Mitteilungen zu diesen Gruppen.
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Diskussionen über Terroranschläge, Ereignisse, die den tragischen Verlust von Menschenleben zur Folge hatten, Diskussionen ohne pädagogischen Zweck über ausländische Terrororganisationen oder Drogenkartelle, Inhalte über diese Organisationen mit grausamen Darstellungen in jeglichem Kontext oder Erwähnung der Namen dieser Organisationen im Titel des Videos.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Fokus auf sensiblen Ereignissen wie:
    • Gewaltakte oder tragische Ereignisse, die Todesopfer zur Folge haben, wie etwa Amokläufe durch ausländische Terrorgruppen oder Drogenhändlerringe. 
    • Bewaffnete Konflikte (unbearbeitetes Material).
    • Terroranschläge (z. B. 9/11) 
  • Aufnahmen oder Bilder während oder nach einem sensiblen Ereignis.
  • Ausländische Terrororganisationen: 
    • Inhalte mit Fokus auf ausländischen Terrororganisationen oder Terrorismus, ohne pädagogischen oder dokumentarischen Kontext. Darunter fallen: 
      • Thematisierung eines aktuellen Terroranschlags. 
      • Bildmaterial oder Namen der Organisation/des Anführers an irgendeiner Stelle (z. B. im Thumbnail) im Video. 
    • Inhalte mit schockierendem und/oder gewalttätigem Bildmaterial oder Szenen, die zu Gewalt anstiften oder diese verherrlichen. 
    • Inhalte, die von terroristischen Vereinigungen erstellt wurden oder diese unterstützen.
    • Inhalte, die Terroranschläge feiern oder leugnen. 
  • Drogenhändlerringe wie Drogenkartelle:
    • Inhalte mit Fokus auf Drogenhändlerringen oder dem internationalen Drogenhandel, ohne pädagogischen oder dokumentarischen Kontext. 
    • Darstellung von Bildern mit Bezug zu Drogenhändlerringen wie beispielsweise Flaggen, Slogans oder Banner ohne pädagogischen oder dokumentarischen Kontext. 
    • Rekrutierung von Mitgliedern.
    • Verherrlichung der oder Werbung für die Organisation (z. B. durch künstlerische Darstellung wie Musik, durch die Gewalttaten gerechtfertigt werden).

Definitionen:

  • „Sensible Ereignisse“ müssen relativ aktuell sein. Ein Beispiel dafür ist der Angriff auf eine Moschee in Neuseeland. 
  • „Fokus“ oder „Schwerpunkt“ bedeutet, dass ein Teil des Videos oder der gesamte Upload von einem bestimmten Thema handelt.
  • Außerdem bedeutet es, dass eine längere Behandlung des Themas stattfindet. Die beiläufige Erwähnung eines als kontrovers oder sensibel geltenden Themas ist kein Grund dafür, dass Anzeigen deaktiviert werden. Das gilt beispielsweise nicht für den Fall, dass ein kontroverses oder sensibles Thema nur kurz erwähnt wird (z. B. „Im nächsten Video sprechen wir über sinkende Suizidraten.“). Wenn es in einem Video aber explizit um so ein Thema geht, ist ein Fokus vorhanden. Ein Fokus muss nicht verbal sein. Auch Bilder oder Texte zu einem sensiblen Thema können im Fokus stehen.

Aufhetzende und erniedrigende Inhalte

Aufhetzende, aufrührerische oder erniedrigende Inhalte sind möglicherweise nicht für Werbung geeignet. Diese Richtlinie ist im Fragebogen zur Selbstzertifizierung in YouTube Studio Teil der Kategorie zu hasserfüllten und abwertenden Inhalten. In dem entsprechenden Abschnitt findest du also noch weitere Hinweise.

Beispiele (keine vollständige Liste)

Kategorie Eingeschränkte oder keine Anzeigen  
Aufhetzende oder erniedrigende Inhalte
  • Inhalte, die darauf abzielen, Einzelpersonen oder Gruppen zu erniedrigen oder zu beleidigen
Inhalte, mit denen Einzelpersonen oder Gruppen belästigt, eingeschüchtert oder gemobbt werden
  • Inhalte, in denen bestimmte Personen genannt werden, die beschimpft oder belästigt werden sollen
  • Inhalte, die suggerieren, dass ein tragisches Ereignis nicht stattgefunden hat oder dass es sich bei Opfern oder deren Familien um Schauspieler handelt, sowie Inhalte, die zur Vertuschung eines solchen Ereignisses beitragen
  • Böswillige persönliche Angriffe, Verleumdung und Beleidigung

Inhalte mit Bezug auf Tabak

Inhalte rund um Tabak und tabakbezogene Produkte sind nicht werbefreundlich. Diese Richtlinie ist im Fragebogen zur Selbstzertifizierung in YouTube Studio Teil der Kategorie zu schädlichen oder gefährlichen Handlungen. In dem entsprechenden Abschnitt findest du also noch weitere Hinweise.

Beispiele (keine vollständige Liste)

Kategorie Eingeschränkte oder keine Anzeigen  
Inhalte, in denen Tabak beworben wird
  • Zigaretten, Zigarren, Kautabak
Inhalte, in denen tabakbezogene Produkte beworben werden
  • Tabakpfeifen, Zigarettenpapier, E-Zigaretten
Inhalte, in denen Produkte beworben werden, mit denen das Rauchen von Tabak simuliert werden kann
  • Kräuterzigaretten, E-Zigaretten, Vaporizer

Behandlung nicht jugendfreier Themen bei Familieninhalten

Inhalte, die nicht für alle Altersgruppen geeignet sind und nicht jugendfreie Themen umfassen, sind nicht werbefreundlich. Das gilt auch dann, wenn die Inhalte einen rein komödiantischen oder satirischen Zweck haben. Diese Richtlinie ist im Fragebogen zur Selbstzertifizierung in YouTube Studio Teil der Kategorie zu Inhalten nur für Erwachsene. In dem entsprechenden Abschnitt findest du also noch weitere Hinweise.

Beispiele (keine vollständige Liste)

Kategorie Eingeschränkte oder keine Anzeigen  
Nicht jugendfreie Themen bei Familieninhalten

Inhalte, die dem Anschein nach für alle Altersgruppen geeignet sind, aber nicht jugendfreie Themen enthalten:

  • Sex
  • Gewalt
  • Vulgäre Sprache
  • Sonstige Abbildungen von Kindern oder bei Kindern beliebten Figuren, die nicht für alle Altersgruppen geeignet sind.
     

 

Alle auf YouTube hochgeladenen Videos müssen den Nutzungsbedingungen und den Community-Richtlinien von YouTube entsprechen. Wenn du mit deinen Inhalten Einnahmen erzielen möchtest, musst du dich an die Monetarisierungsrichtlinien von YouTube und an die Google AdSense-Programmrichtlinien halten.

Wir behalten uns das Recht vor, Anzeigen auf deinem gesamten Kanal zu deaktivieren, wenn der Großteil deiner Inhalte für Werbetreibende ungeeignet ist oder wenn es wiederholte, schwerwiegende Verstöße gibt (z. B. aufgrund der Veröffentlichung von aufhetzenden, erniedrigenden oder hasserfüllten Inhalten).

War das hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?
Suche
Suche löschen
Suche schließen
Google-Apps
Hauptmenü
Suchen in der Hilfe
true
59
false