Hast du eine Frage? Schreibe einfach @TeamYouTube auf Twitter auf Deutsch an. Wir helfen dir gern weiter.

Richtlinien für werbefreundliche Inhalte

Wenn du am YouTube-Partnerprogramm teilnimmst, kannst du mithilfe von Anzeigen eine Einnahmenbeteiligung erzielen. Mit diesem Artikel möchten wir dir dabei helfen zu verstehen, welche der Videos auf deinem Kanal für Anzeigen geeignet sind. Der Fragebogen zur Selbstzertifizierung wird genauer erklärt und du erfährst, bei welchen Inhalten Anzeigen, bei welchen Inhalten eingeschränkte Anzeigen und bei welchen Inhalten keine Anzeigen eingeblendet werden, sodass die Monetarisierung deaktiviert werden sollte. Unsere Richtlinien gelten für alle deine Inhalte – also für Videos, Livestreams, Thumbnails, Titel, Beschreibungen und Tags. Weitere Informationen zu unseren Best Practices

Unsere Systeme sind nicht unfehlbar. Wenn du glaubst, dass eine Entscheidung unserer automatisierten Systeme falsch ist, kannst du eine manuelle Überprüfung beantragen.

Hinweis: Alle auf YouTube hochgeladenen Inhalte müssen den Community-Richtlinien und den AdSense Google-Richtlinien für Publisher entsprechen. Wenn deine Inhalte gegen die Community-Richtlinien verstoßen, werden sie unter Umständen von YouTube entfernt. Du kannst Videos melden, die die Richtlinien verletzen.

Themen in diesem Artikel

In diesem Artikel findest du Beispiele für Inhalte, die für Werbetreibende nicht geeignet sind und deshalb den Status Eingeschränkte oder keine Anzeigen erhalten.

Als nicht werbefreundlich gelten Inhalte, die Folgendes beinhalten:

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Beachte bitte, dass der Kontext sehr wichtig ist. So können künstlerische Inhalte wie Musikvideos beispielsweise anstößige oder unangemessene Ausdrücke, Verweise auf den Konsum von Freizeitdrogen oder nicht explizite sexuelle Themen enthalten und dennoch werbefreundlich sein.

Es kann hilfreich sein, alle Leitfäden zur Selbstzertifizierung gleichzeitig zu öffnen, wenn du auf dieser Seite nach bestimmten Begriffen suchen möchtest. Klicke hier, um alle Leitfäden zu öffnen.

Anstößige oder unangemessene Sprache

Inhalte mit durchgängig derber oder vulgärer Sprache können als für Werbung nicht geeignet betrachtet werden. Vereinzelte vulgäre Ausdrücke, beispielsweise in Musikvideos, führen nicht zwangsläufig dazu, dass keine Werbung eingeblendet wird.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung
Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details

Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Abgekürzte, zensierte oder leicht vulgäre Sprache (wie „Scheiße“ oder „verdammt“) im Titel, Thumbnail oder Video. Verwendung von mäßig vulgärer Sprache (wie „Scheiße“ oder „Schlampe“) im Video. Gelegentliche Verwendung von ausgeprägt vulgärer Sprache (wie das „F-Wort“) am Anfang des Videos oder bis zu zweimal in den ersten 30 Sekunden des Videos oder ausgeprägt vulgäre Sprache in einem Musikvideo.

Definition
  • „Zensierte vulgäre Sprache“ bezieht sich auf das Unkenntlichmachen von Gesprochenem oder Geschriebenem durch Dinge wie einen Piepton, Stummschaltung, einen schwarzen Balken, Symbole oder bei der Nachbearbeitung hinzugefügten Text.
  • „Abgekürzte vulgäre Sprache“ bezieht sich auf Akronyme wie WTF („was zur Hölle“), bei denen der ursprüngliche Begriff abgekürzt wird.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Mäßig vulgäre Sprache im Titel oder Thumbnail; ausgeprägt vulgäre Sprache am Anfang eines Videos (etwa in den ersten 30 Sekunden); ausgeprägt vulgäre Sprache im Titel oder Thumbnail eines Musikvideos.

Titel und Thumbnails:
  • Mäßig vulgäre Sprache, auch wenn die Wörter falsch geschrieben werden (z. B. „Das ist Bullsh1t!“).
Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:
  • Häufiger Gebrauch ausgeprägter vulgärer Sprache im gesamten Video (z. B. in jedem Satz).
Definitionen:
  • „Mäßig vulgäre Sprache“ bezieht sich auf Ausdrücke wie „Schlampe“, „Scheiße“ oder „Arschloch“.
  • „Ausgeprägt vulgäre Sprache“ bezieht sich auf Begriffe wie „N*tte“ oder das „F-Wort“.
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Extrem vulgäre Sprache im Titel, im Thumbnail oder an anderen Stellen im Video wie zum Beispiel „F*tze“, „N**er“, „Schw**htel“ oder andere hasserfüllte Beleidigungen.

Titel und Thumbnails:
  • Ausgeprägt oder extrem vulgäre Sprache, auch wenn die Wörter falsch geschrieben werden (z. B. „Fuk!“).
Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:
  • Jeglicher Gebrauch extrem vulgärer Sprache im gesamten Video.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Gewalt

Bei Inhalten, deren Schwerpunkt auf der Darstellung von Blut, Gewalt oder Verletzungen ohne eine weitere Kontexteinbindung liegt, wird keine Werbung eingeblendet. Wenn Gewalt im Kontext von Nachrichten, Lehrvideos, künstlerischen Projekten oder Dokumentationen gezeigt wird, kommt es auf diesen zusätzlichen Kontext an. So kann beispielsweise ein Video, in dem unter Verweis auf eine seriöse Quelle journalistisch über ein Gewaltereignis berichtet wird, durchaus für die Monetarisierung infrage kommen. Gewaltdarstellungen im Rahmen von unbearbeiteten Videospielen sind generell gestattet; Bildmontagen, die grundlose Gewalt in den Vordergrund stellen, werden allerdings von der Monetarisierung ausgeschlossen. Alle Spiele, ob realistisch oder unrealistisch, fallen unter diese Richtlinie.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung
Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Grausame Darstellung der Strafverfolgung im pädagogischen Kontext; Inhalte mit Gewalt, die aus nicht bearbeiteten Gameplay-Videos stammen; leichte Gewalt mit etwas Blut; Leichen, die vollständig zensiert bzw. verschwommen dargestellt werden, die für eine Beerdigung vorbereitet werden oder in Lehrvideos im Kontext von Kriegen und anderen historischen Ereignissen gezeigt werden.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine Gewalt

  • Dramatisierte Inhalte, in denen harmlose oder flüchtige Gewaltdarstellungen gezeigt werden.
    • Flüchtige Szenen mit körperlicher Gewalt (z. B. Schusswunden), die im Rahmen einer gewalttätigen Actionszene und im Rahmen einer größeren Handlung gezeigt werden.
    • Ausschnitte von Kampfszenen aus einem Actionfilm (z. B. drehbuchbasierte Inhalte), größtenteils ohne erkennbare Verletzungen.
    • Trauernde Menschen nach einem Todesfall im Rahmen drehbuchbasierter Inhalte.
  • Darstellungen harmloser Verletzungen.
    • Darsteller mit aufgeschürften Knien in einer Szene, in der kein oder nur wenig Blut zu sehen ist.
    • Darstellungen, bei denen jemand im Rahmen einer im Drehbuch vorgesehenen Szene oder bei sportlichen Aktivitäten aus Versehen oder mit Absicht einen Berg hinunterstürzt oder gegen eine Wand läuft.
  • Flüchtige, harmlose Folgen von Gewalt in pädagogischen oder musikalischen Inhalten.
    • Ruinen oder zerstörte Häuser nach einem gewalttätigen Ereignis.
    • Geringfügige oder leichte Verletzungen, die nicht lebensbedrohlich sind (z. B. leichte Schnittwunden).
    • Menschen, die wegen leichter Schmerzen zusammenzucken.
Gaming
  • Gewalt im Rahmen standardmäßiger Videospiele.
    • Darstellungen grausamer Szenen (z. B. blutiger Angriff auf eine Person mit deutlich sichtbaren Verletzungen) im Spielablauf.
    •  Unrealistische, spielerische und allgemein für alle Altersgruppen akzeptable Gewalt (z. B. familienfreundliche Videospiele, in denen Figuren vor Monstern flüchten).
    • Im Mittelpunkt des normalen Spielverlaufs stehende Gewaltdarstellungen.
    • Zensierte, unkenntlich gemachte oder auf sonstige Weise verschleierte Gewalt (z. B. eine unkenntlich gemachte Enthauptung).
Tod und tragische Ereignisse
  • Pädagogische oder historische Inhalte mit den folgenden Eigenschaften:
    • Nicht explizite Darstellungen von Leichen.
      • Öffentlich aufgebahrte Leichen ohne grausame Bilder.
    • Vollständig zensierte (z. B. unkenntlich gemachte) grausame Bilder von Leichen.
  • Berichterstattung zu Tragödien mit einem oder mehreren Todesfällen (Ausnahme: sensible Ereignisse wie Amokläufe oder Terrorangriffe), bei der gewalttätige Handlungen und die Folgen nur eingeschränkt oder gar nicht gezeigt werden.
    • Berichte über Morde in der Nähe ohne explizite Beschreibungen der Opfer.
Jagd
  • Jagdinhalte, in denen keine gravierenden Verletzungen bei Tieren oder langes Leiden gezeigt werden.
    • Jagdvideos, in denen der Moment des Tötens bzw. Verletzens nicht sichtbar ist und in denen das Zerlegen des getöteten Tieres als Jagdtrophäe oder zum Verzehr nicht als zentrales Thema gezeigt wird.
Gewalt zwischen Tieren
  • Nicht explizite Darstellungen von Gewalt zwischen Tieren in freier Wildbahn.
    • Raubtiere beim Jagen ihrer Beute ohne Darstellungen grausamer Details (z. B. Fokus auf Bisswunden oder ausgeprägte Darstellungen des Moments der Ergreifung der Beute); flüchtige Darstellungen von Blut, die nicht den inhaltlichen Schwerpunkt des Videos bilden.
Missbrauch von Tieren
  • Tiere, die während artgerechter Trainingsmaßnahmen, medizinischer Behandlung oder Umsiedlung in Stress geraten.
  • Berichterstattung oder Gespräche über Tiermissbrauch ohne explizite Darstellungen.
Gewalt im Sport
  • Gewalt im Kampfsport mit Waffen (z. B. Fechten), unabhängig von der getragenen Schutzkleidung oder den getroffenen Sicherheitsvorkehrungen.
  • Sportverletzungen ohne plakative Darstellungen oder gravierende Verletzungen im Rahmen von Sportaufnahmen, in denen Blut gezeigt wird.
    • Kampfsport wie Boxen in einem professionellen Rahmen (z. B. in einem Fitnessstudio oder einer Arena).
  • Harmlose Verletzungen (z. B. verstauchter Knöchel) beim Sport.
Kämpfe (außer Kampfsport)
  • Darstellungen von Kämpfen in einem pädagogischen Kontext ohne sichtbare Verletzungen oder Knock-out.
    • Selbstverteidigungstechniken im Rahmen eines Tutorials.
  • Flüchtige Darstellungen von kämpfenden Menschen ohne sichtbare Verletzungen.
Strafverfolgung und körperliche Auseinandersetzungen
  • Nicht kämpferische oder aggressive Interaktionen mit Strafverfolgungsbehörden.
    • Normale Interaktionen mit der Polizei (z. B. nach dem Weg fragen, einen Strafzettel für Falschparken erhalten usw.).
  • Gewalttätige, kämpferische oder aggressive Interaktionen mit Mitarbeitern von Strafverfolgungsbehörden in einem pädagogischen Kontext.
    • Kommentare mit Inhalten aus einem Nachrichtenbericht über einen gewalttätigen zivilen Protest, in denen Schläge oder das gewaltsame Niederdrücken von Zivilisten zu sehen sind.
Krieg und Konflikte
  • Nicht explizite Berichterstattung zu pädagogischen Zwecken oder im Rahmen von Gesprächen über Krieg und/oder Konflikte.
    • Schüsse auf nicht sichtbare Ziele ohne Darstellungen von Leiden oder Schmerzen.
Gewalt gegenüber Minderjährigen
  • Videos mit spielerischen Kämpfen oder Rangeleien zwischen Minderjährigen ohne Verletzungen oder Leiden.
  • Musikinhalte zu Gewalt zwischen Minderjährigen ohne bzw. mit nur flüchtigen Darstellungen solcher Fälle.
Definitionen:
  • „Leichte Gewalt“ bezieht sich auf Rangeleien im echten Leben oder flüchtige Gewalt wie ein Faustschlag.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Flüchtige grausame Darstellung der Strafverfolgung ohne pädagogischen Kontext; Zeigen von Leichen mit offensichtlichen Verletzungen oder Verstümmelungen im Rahmen von Lehr- oder Dokumentarfilmen (z. B. Bildungskanal zum Thema Geschichte); Darstellung von Leichen ohne grausame Bilder ohne pädagogische Intention; Darstellung von Leichen ohne grausame Bilder ohne pädagogische Intention (auch unkenntlich gemacht oder in Leichensäcken); bearbeitete Gameplay-Videos, bei denen der Schwerpunkt mitunter auf der drastischen Darstellung von Gewalt liegt; Gewalt mit Blut und drastischen Gewaltdarstellungen; unbearbeitete Aufnahmen bewaffneter Auseinandersetzungen ohne Verletzungen.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine Gewalt

  • Echte oder dramatisierte Gewalt, die zu schweren Verletzungen führt und deren Auswirkungen deutlich sichtbar sind.
    • Blutige oder grausame Szenen mit offen sichtbaren Knochenbrüchen.
    • Dramatisierte lange Videoinhalte mit einer kurzen, sehr grausamen Szene (z. B. Massenmord) oder eine Videosammlung mit solchen grausamen Szenen.
    • Extrem anschauliche Beschreibungen tragischer Ereignisse (in Bild oder Ton).
    • Menschen, die am Ersticken sind oder enormen Qualen oder Schmerzen ausgesetzt sind, z. B. bei anhaltenden Hustenanfällen.
    • Aufnahmen von Katastrophen, bei denen sichtbare Verletzungen oder Leiden wie extremer emotionaler Stress zu sehen sind.

Gaming

  • Bearbeitete Gameplay-Videos mit flüchtigen Darstellungen von Gewalt.
    • Flüchtige Szenen von brutalen Morden (z. B. Enthauptungen) oder schweren Verletzungen, in denen an manchen Stellen Körperflüssigkeiten und Körperteile zu sehen sind.

Tod und tragische Ereignisse

  • Flüchtige, explizite Darstellungen von Leichen, die nicht unkenntlich gemacht oder zensiert sind, in einem pädagogischen oder musikalischen Kontext, beispielsweise in Kriegsdokumentationen.
  • Nicht explizite Bilder von Leichen, die nicht in einem pädagogischen Kontext gezeigt werden.
    • Präsentation von Leichen in Leichensäcken.
  • Nicht explizite Bilder von Leichen in Video-Thumbnails (Mumien und Skelette sind davon ausgenommen).
  • Informationen über Tragödien mit mehreren Opfern, die explizite oder grausame Details umfassen.
    • Dokumentation über einen kürzlichen Mordfall, in der die Todesursache bildlich beschrieben wird.

Kämpfe (außer Kampfsport)

  • Straßenkämpfe mit sichtbaren Verletzungen oder Knock-outs in einem pädagogischen Kontext.
    • Gravierende Straßenkämpfe mit Szenen, in denen Verletzungen und emotionaler Stress (z. B. Schreie) zu sehen sind.

Strafverfolgung und körperliche Auseinandersetzungen

  • Flüchtige Darstellung von gewalttätigen, kämpferischen oder aggressiven Interaktionen mit Mitarbeitern von Strafverfolgungsbehörden ohne pädagogischen oder dokumentarischen Kontext.
    • Darstellungen von schockierenden Auseinandersetzungen mit der Polizei, die grobe körperliche Interaktionen wie Schläge oder das gewaltsame Niederdrücken von Zivilisten umfassen.

Gewalt im Sport

  • Gravierende Sportverletzungen in einem längeren Video mit Kontext.
    • Zusammenstellungen drastischer Darstellungen von Verletzungen, bei denen der Fokus aber nicht nur darauf liegt.

Gewalt zwischen Tieren

  • Gewalt zwischen Tieren in der Natur, die nicht durch Menschen oder von Menschen trainierten Tieren verursacht wurde (z. B. wilde Löwen, die Rehe jagen, nicht aber ausgebildete Hunde, die Hasen fangen).
    • Deutlich sichtbare Verletzungen bei Tieren (z. B. Blut oder Knochen) als zentrales Thema des Videos.

Jagd

  • Jagdinhalte mit flüchtigen grausamen Bildern, beispielsweise von verletzten oder leidenden Tieren (z. B. blutende Körperteile).

Krieg und Konflikte

  • Nicht explizite unbearbeitete Aufnahmen bewaffneter Auseinandersetzungen (z. B. Krieg) ohne pädagogischen Kontext, bei denen keine blutigen Szenen oder echten Verletzungen zu sehen sind.
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Unbearbeitete Aufnahmen mit Fokus auf gewalttätigen Polizisten; Darstellung von Leichen in Videos ohne pädagogischen Zweck; bearbeitete Gameplay-Videos mit Hauptfokus auf grausamer und/oder häuslicher Gewalt.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine Gewalt

  • Fokus auf Blut, Eingeweide, Gewaltdarstellungen, menschliche oder tierische Körperflüssigkeiten sowie Bilder von Gewalttaten oder Unfällen ohne oder mit nur unzureichendem Kontext.
  • Darstellungen grundloser Gewalt (z. B. aggressives Verhalten einer anderen Person gegenüber), auch wenn diese nur dramatisiert ist.
  • Flüchtige, harmlose Folgen von Gewalt.
    • Ruinen oder zerstörte Häuser nach einem gewalttätigen Ereignis.
    • Geringfügige oder leichte Verletzungen, die nicht lebensbedrohlich sind (z. B. leichte Schnittwunden).
    • Menschen, die wegen leichter Schmerzen zusammenzucken.

Gaming

  • Bearbeitetes Gameplay mit Hauptfokus auf drastischer Gewalt.
    • Fokus auf der Darstellung grausamer Gewalt in dramatisierten Szenen wie „Mordsammlungen“ oder drastischer Gewalt in Videospielen oder Filmen.

Tod und tragische Ereignisse

  • Explizite Darstellung von nicht präparierten oder schwer verletzten Leichen.
  • Darstellungen von nicht präparierten Leichen, die nicht in einem pädagogischen Kontext gezeigt werden.
  • Darstellungen, bei denen der Todeszeitpunkt einer oder mehrerer Personen gezeigt wird, unabhängig vom Kontext.
    • Tod durch Ersticken.
    • Fahrzeug, das von einer Brücke stürzt und bei dem die Insassen zu sehen sind.
  • Zensierte (z. B. unkenntlich gemachte) grausame Bilder von Leichen, die nicht in einem pädagogischen Kontext gezeigt werden.

Kämpfe (außer Kampfsport)

  • Deutliche oder ausführliche Darstellung von Straßenkämpfen, auch ohne Verletzungen ohne pädagogischen Kontext.

Jagd

  • Jagdinhalte mit deutlichen grausamen Bildern, unter anderem verletzte oder leidende Tiere (z. B. blutende Körperteile).

Missbrauch von Tieren

  • Darstellungen eines Missbrauchs von Tieren (körperlich und emotional) oder grausames Verhalten gegenüber Tieren (z. B. Tritte).
  • Werbung für menschliche Gewalt gegen Tiere oder deren Verherrlichung (z. B. Hahnen- oder Hundekämpfe) mit oder ohne grausamen Bildern.
  • Aufnahmen von Tieren in von Menschen herbeigeführten Notsituationen, bei denen Tiere beispielsweise absichtlich in Gefahr gebracht werden oder sich in belastenden Körperhaltungen oder anderen gefährlichen Szenarien befinden, die stressreich oder unnatürlich sind.

Strafverfolgung und körperliche Auseinandersetzungen

  • Deutliche Darstellung von kämpferischen Auseinandersetzungen, öffentlichen Demonstrationen mit der Beteiligung von Strafverfolgungsorganen oder Polizeigewalt ohne pädagogischen Kontext.

Gewalt im Sport

  • Sportvideos, bei denen es hauptsächlich um die Darstellung schwerer Verletzungen geht.

Krieg und Konflikte

  • Grausame Bilder oder Szenen von Schießereien, Explosionen, Hinrichtungen oder Bombenangriffen.
  • Aufnahmen von Kriegsszenen mit grausamen Darstellungen von Verletzungen, Todesfällen oder Leiden, unabhängig vom Kontext.

Gewalt gegenüber Minderjährigen

  • Deutliche Darstellungen von Gewalt gegenüber Minderjährigen in einem beliebigen Kontext oder mit Verletzten oder unter Stresseinwirkung stehenden Personen.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Inhalte nur für Erwachsene

Inhalte mit hochgradig sexuellen Themen sind nicht werbefreundlich. Allerdings gelten Ausnahmen für pädagogisch wertvolle Sexualkundevideos und Musikvideos. Dazu gehören sowohl echte als auch computergenerierte Bilder. Es reicht nicht aus, Inhalte einfach als Comedy zu kennzeichnen. In solchen Fällen kann es trotzdem sein, dass das Video nicht für Werbung geeignet ist.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung
Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Romantische Szenen oder Küsse; Thematisierung von romantischen Beziehungen oder Sexualität ohne Bezug auf Geschlechtsverkehr; vollständig zensierte Nacktheit, die nicht erkennbar ist und nicht beabsichtigt, das Publikum zu erregen; lasziver Tanz in einem professionellen Rahmen ohne vollständige oder teilweise Nacktheit; jugendfreie Sexualaufklärung oder ein Musikvideo mit sexuellen Inhalten ohne Nacktheit.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Inhalte mit dem Zweck der sexuellen Befriedigung

  • Romantische Szenen, die nicht der sexuellen Befriedigung dienen, z. B. animierte, echte oder dramatisierte Kuss- oder Kuschelszenen.
    • Szenen mit sexueller Spannung zwischen den Darstellern, aber ohne ausdrückliche Darstellungen sexueller Handlungen.
    • Eine Kussszene im Rahmen einer Geschichte, bei der der Fokus auf Romantik liegt und die nicht der sexuellen Erregung dient.
    • Flüchtige angedeutete sexuelle Handlungen ohne sichtbare Genitalien, beispielsweise wackelnde Betten, Stöhngeräusche oder Sex ohne Penetration.
  • Gespräche über Sex, die nicht der sexuellen Befriedigung dienen oder als Comedy zu verstehen sind:
    • Songtexte oder Dialoge rund um Leidenschaft, Verlangen oder Lust.
    • Sexualkunde.
    • Geschlechtskrankheiten und wie sie übertragen werden.
    • Berichte über sexuelle Erlebnisse (z. B. Umgang mit Schmerzen nach dem Geschlechtsverkehr), die sich ausschließlich darauf konzentrieren, wie der Sex abläuft, und nicht zum Inhalt haben, wie man die sexuelle Leistung verbessern kann.
    • Samenspende.
    • Wissenschaftliche Darstellungen der Fortpflanzungsorgane anhand von Diagrammen oder Modellen.
    • Thematisierung von sexueller Orientierung und/oder die Entwicklung der sexuellen Orientierung in Beziehungen.
    • Flüchtige oder zufällige sexuelle Witze und Andeutungen ohne vulgäre Begriffe (z. B. Songtexte, in denen sexuelle Spannung thematisiert wird).
    • Inhalte, die sich auf nicht-sexuelle Weise auf Fetische beziehen (z. B. „Was ist dein Lieblingsessen oder Fetisch in Bezug auf Essen?“).
  • Sexuelle Tanzbewegungen in einem professionellen Rahmen, die Teil künstlerischer Darbietungen sind.
    • Tanzbewegungen mit implizierten sexuellen Handlungen (z. B. Brust- oder Hüftbewegungen) im Rahmen von Choreografien.
    • Sinnliche Tänze wie Pole Dance in einem professionellen Rahmen, beispielsweise in Studios oder bei Straßenauftritten.

Nacktheit

  • Zensierte Nacktheit, bei der der Fokus nicht auf der Nacktheit liegt, z. B. Szenen, in denen Personen zwar nackt sind, aber Brustwarzen, Po oder Genitalien nicht zu sehen sind (z. B. vollständig verpixelt/unkenntlich gemacht).
    • Unkenntlich gemachte Nacktheit bei leicht bekleideten historischen Figuren in einem pädagogischen Kontext.
    • Vollständig zensierte Genitalien, die nicht erkennbar sind und nicht sexuellen Zwecken dienen (z. B. medizinische Eingriffe).
    • Darstellungen stillender Mütter, ohne dass Brustwarzen zu sehen sind.
  • Abbildungen leicht bekleideter Menschen, die nicht der sexuellen Befriedigung dienen, z. B. Frauen im Bikini am Pool.
    • Moderezensionen mit Fokus auf der Passform und Funktionalität der Kleidung und nicht auf dem Körper (z. B. Brüste).
    • Künstlerische Ausdrucksformen wie Skulpturen, Sketche oder computergenerierte Grafiken mit Nacktheit, beispielsweise Figuren in der klassischen Kunst oder Fotografien indigener Personen mit Lendenschurz.
    • Durchsichtige oder knappe Bekleidung weiblicher Brüste/Dekolletés, Gesäße oder männlicher Oberkörper in angemessenen Umgebungen, beispielsweise auf dem Laufsteg bei Modenschauen, bei medizinischen Untersuchungen oder am Strand.
    • Teilweise Nacktheit, beispielsweise bei Sportarten wie Boxen, wo eine solche Bekleidung angemessen ist.
    • Nackte oder nur minimal bedeckte Brüste oder Pobacken (z. B. in Bademode), die weder sexuell anregend sind noch im Fokus stehen.
  • Objekte, die zur Simulation des Gewichts oder der Darstellung von Genitalien am Körper verwendet werden, ausgenommen davon sind Objekte, die zur sexuellen Befriedigung verwendet werden.
    • Künstliche Brüste, die nach einer Mastektomie oder von Mitgliedern der Trans- und/oder nicht binären Community verwendet werden.
    • Geräte, die von der Trans- und/oder nicht binären Community verwendet werden, z. B. um im stehen zu urinieren oder die Prothese eines schlaffen Penis. 
       

Definitionen:

  • „Sexuell anregend“ bezieht sich auf die Absicht, die Zuschauer sexuell zu erregen.
  • „Sexuelle Andeutungen“ bezieht sich auf jegliche Formulierungen, die ernst- oder scherzhaft auf etwas Sexuelles verweisen.
  • „Sexuell anzüglich“ bezieht sich auf sichtbare, hörbare oder schriftliche Hinweise, die darauf abzielen, die Zuschauer sexuell zu erregen.
  • „Eindeutig sexuelle Inhalte“ sind Darstellungen von sexuellen Handlungen oder Nacktheit, um die Zuschauer zu erregen.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Thematisierung von sexuellen Erfahrungen; Fokus auf sexuelle Körperteile (auch bedeckt); unkenntlich gemachte oder zensierte Nacktheit mit erkennbaren Körperteilen, auch wenn diese Inhalte in einem Bildungskontext oder in der Berichterstattung verwendet werden; implizierte sexuelle Handlungen; lasziver Tanz mit knapper Kleidung in einem professionellen Rahmen; Sexspielzeug ohne Körperkontakt oder Nacktheit oder realistische Darstellungen von Genitalien.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Inhalte mit dem Zweck der sexuellen Befriedigung

  • Titel oder Thumbnails mit sexuellen Themen (darunter auch irreführende Signale).
    • Beschreibungen sexueller Aktivitäten oder implizierte Hinweise auf sexuelle Aktivitäten (z. B. implizierte Hinweise auf Geschlechtsorgane mit Emojis oder Grafiken).
    • Hervorhebung oder sonstige Betonung implizierter sexueller Handlungen in einem Thumbnail.
    • Irreführender Titel, in dem sexuelle Inhalte angekündigt werden, die im Video allerdings nicht enthalten sind (z. B. ein Kochvideo mit dem Titel „Porno ansehen“).
    • Computergenerierte Nacktheit in einem medizinischen Kontext ohne die Absicht, Zuschauer zu befriedigen.
  • Darstellungen sexueller Aktivitäten in einem pädagogischen, dokumentarischen oder dramatisierten Kontext, die nicht der sexuellen Erregung dienen.
    • Sexuelle Aktivitäten und deren Geschichte zu einem pädagogischen Zweck, beispielsweise im Kontext gesundheitsbezogener Themen.
  • Offensichtliche oder implizierte sexuelle Handlungen oder Verhaltensweisen.
    • Das Hauptthema des Videos lässt erahnen, dass sexuelle Handlungen stattfinden, z. B. aufgrund von wackelnden Objekten, Stöhngeräuschen usw.
  • Darstellungen von Sexspielzeug, sexuellen Hilfsmitteln oder sonstigen Produkten, die zur Steigerung der sexuellen Aktivität gedacht sind.
    • Unbeabsichtigtes Einblenden von sexuellen Hilfsmitteln in einem Video, jedoch ohne Bezug zu sexuellen Handlungen (z. B. Darstellung im Hintergrund).
    • Darstellung eines medizinischen Objekts, das Genitalien ähnelt, im Rahmen einer Diskussion.
  • Szenen mit sexueller Spannung wie anregende sinnliche Tänze, Grapschen oder sexuell erregende Küsse.
    • Kurze Szenen mit sexuellen Aktivitäten im Rahmen einer Geschichte, darunter auch implizierte sexuelle Handlungen.
    • Szenen, in denen die sexuelle Spannung im Vordergrund steht.
  • Professionelle Tanzeinlagen mit häufigen erregenden Posen oder Bewegungen (z. B. Reiben) in spärlicher Bekleidung (z. B. nackte oder nur knapp bekleidete Brüste).
  • Inhalte, in denen es um intime sexuelle Erfahrungen wie Masturbation, Orgasmen, Geschlechtsverkehr, sonstige sexuelle Handlungen oder Sextipps geht. Dazu gehören auch sexuelle Andeutungen oder sexuell eindeutige Text- oder Audioinhalte wie ausführliche Gespräche über Sex.
    • Ausführliche Gespräche zu Sextipps oder Anleitungen zum Sex.
    • Zusammenstellung von Audioinhalten oder Sounds sexueller Handlungen ohne Bilder oder visuelle Szenen des Akts (z. B. Ohrenleck- und ‑knabbergeräusche).
    • Beschreibungen sexueller Aktivitäten mit dem Zweck, Zuschauer sexuell zu erregen.
    • Erwähnungen sexueller Fetische, auch ohne anschauliche Darstellungen.
    • Titel oder Thumbnails, die auf Inhalte nur für Erwachsene schließen lassen, z. B. „18+“, „21+“, „nur für Erwachsene“, „Porno“ usw., sofern kein pädagogischer oder dokumentarischer Kontext vorliegt.
    • Nutzung von Emoticons oder Emojis in Textinhalten, die auf sexuelle Körperteile oder Handlungen hindeuten sollen, um Zuschauer zu erregen.
    • Derbe Witze mit vulgären Begriffen wie beispielsweise „Titten“ oder „abspritzen“. 
  • Sexuelle Inhalte wie Dokumentationen über die Sexbranche.
  • Sexuelle Anspielungen mit nicht sexuell anzüglichen Objekten:
    • Objekte, die wie Genitalien aussehen, z. B. menschliche Modellfiguren mit realistischen Genitalien.
    • Die Verwendung von Alltagsgegenständen wie Auberginen oder Emojis, die an Genitalien erinnern und Zuschauer sexuell erregen sollen.

Nacktheit

  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte mit Nacktheit.
    • Geschichtliche Formate oder Branchenportraits mit Bezug zu Sex oder Nacktheit, beispielsweise Darstellungen von Body-Paintings.
  • Verpixelte oder zensierte Nacktheit mit erkennbaren Genitalien.
    • Szenen mit nackten Körpern, bei denen Genitalien mit Sternchen abgedeckt oder unkenntlich gemacht wurden, an der Silhouette aber weiterhin erkennbar sind.
  • Längere Darstellungen von Nacktheit (animiert, echt oder dramatisiert).
    • Sexualisierte, knappe Kleidung (z. B. Bikini, Unterwäsche), die als zentrales Objekt wiederholt getragen und präsentiert wird.
  • Darstellungen sexueller Körperteile wie wiederholte Einblendung oder Nahaufnahmen von Dekolletés oder körperlichen Rundungen mit dem Ziel, Zuschauer sexuell zu erregen.
    • Zusammenstellungen von sich sichtbar abzeichnenden sexuellen Körperteilen.
    • Minimal bedeckte (z. B. mit einem String) sexuelle Körperteile (z. B. Brüste, Dekolletés, Pobacken usw.), die häufig zu sehen sind.
    • Sinnliche Tänze (z. B. Twerking) mit knapper Kleidung in einem professionellen Rahmen.

Definitionen:

  • „Zensierte Nacktheit“ bezieht sich auf Darstellungen von Nacktheit, die unkenntlich gemacht, mit schwarzen Balken versehen oder verpixelt sind.
  • Implizierte sexuelle Handlung: Verhaltensweisen, bei denen Geschlechtsverkehr imitiert wird (z. B. Sex ohne Penetration).
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Sichtbare Brüste oder vollständige Nacktheit, sexuelle Handlungen, Thematisierung von Fetischen oder Video-Thumbnails mit pornografischen Inhalten.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Inhalte mit dem Zweck der sexuellen Befriedigung

  • Sexuell eindeutige Audio- bzw. Textinhalte oder Dialoge:
    • Sexuelle Unterhaltung wie Pornos oder andere sexuelle Dienstleistungen, darunter auch Links zu kostenpflichtigen Abos auf Plattformen mit Inhalten nur für Erwachsene.
    • Sexuelle Handlungen oder Simulationen, die der sexuellen Befriedigung dienen.
    • Darstellungen von Fetischen, z. B. (detaillierte) Anleitungen.
    • Fokus auf Sexskandale oder die Veröffentlichung privater intimer Fotos oder Videos.
    • Imitierte oder nachgestellte sexuelle Handlungen (z. B. pornografische Medien).
    • Werbung für sexuelle Handlungen gegen Bezahlung.
    • Sinnliche Tänze, die in einer nicht professionellen Umgebung (z. B. zu Hause) stattfinden.
      • Reibe- oder Stoßbewegungen, mit denen sexuelle Spannung aufgebaut werden soll.
    • Nutzung von Sexspielzeug oder sonstigen Produkten, die zur Steigerung der sexuellen Aktivität gedacht sind.
    • Irreführende Inhalte zu sexuellen Neigungen oder mit Nacktheit.
      • Thumbnails, mit denen Zuschauer aufgrund von sexualisierten Alltagsgegenständen oder -szenen in die Irre geführt werden sollen, oft ohne Bezug zum eigentlichen Thema des Videos.
    • Szenen, die so bearbeitet wurden, dass sie sexuell erregen sollen.
      • Zusammenstellungen von sexuell erregenden Handlungen wie Szenen von sexuellen Handlungen oder Bewegungen.
      • Sexuell anregende Titel (z. B. „heiße Küsse und Berührungen“).
    • Sexualität im Tierreich in den folgenden Fällen:
      • Paarungsvideos, bei denen der Fokus auf den Genitalien liegt.
      • Genitalien von Tieren, die auf sexuell anregende Weise gezeigt werden.
  • Videospiele mit sexuellen Inhalten, die auf ein erwachsenes Publikum abzielen oder Spielfiguren zum Zweck der sexuellen Befriedigung des Zuschauers erotisieren.

Nacktheit

  • Echte oder animierte Nacktheit wie vollständige Darstellungen von Genitalien oder sexuellen Handlungen. 
  • Nacktheit bei Kindern
    • Inhalte mit sichtbaren Genitalien, beispielsweise beim Windelwechseln oder beim Babyschwimmen.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Schockierende Inhalte

Bei Inhalten, die auf Zuschauer möglicherweise verstörend, abstoßend oder schockierend wirken, kann unter Umständen keine Werbung eingeblendet werden. Unzensierte schockierende Inhalte führen nicht zwangsläufig dazu, dass keine Werbung eingeblendet werden kann. Es kommt auf den Kontext an.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung
Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Leicht oder mäßig schockierende Inhalte, die zensiert wurden oder in einem pädagogischen, dokumentarischen oder sonstigen Kontext gezeigt werden.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Körperteile, Körperflüssigkeiten, Ausscheidungen

  • Darstellungen von Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die speziell für Kinder erstellt oder pädagogisch, wissenschaftlich, dokumentarisch oder künstlerisch präsentiert werden und nicht schockieren sollen.
  • Dramatisierte Darstellungen von Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die nicht schockieren sollen, hauptsächlich zur Unterhaltung dienen (z. B. im Rahmen eines Zaubertricks) sowie in einem entsprechenden Kontext präsentiert werden.

Medizinische und kosmetische Eingriffe

  • Medizinische oder kosmetische Behandlungen in einem pädagogischen Kontext, bei denen der Fokus auf der Behandlung selbst und nicht auf Körperteilen- und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen liegt.
    • Das Stechen von Tattoos oder Piercings oder Botoxbehandlungen mit nur wenig sichtbarem Blut.
  • Zensierte oder flüchtige Darstellungen von Körperteilen, Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen im Rahmen von medizinischen oder kosmetischen Eingriffen.
  • Videos mit menschlichen oder tierischen Geburten, die einen pädagogischen Zweck haben und bei denen der Fokus nicht auf Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen liegt.

Unfälle und Verletzungen

  • Unfälle, bei denen keine sichtbaren Verletzungen zu sehen sind (z. B. inneres Gewebe, blutende Wunden).
  • Unfälle, die keine Verstörung hervorrufen und bei denen nur mäßige Auswirkungen zu sehen sind (z. B. Sturz vom Motorrad).
  • Unfälle, durch die das Opfer sich in keiner Notlage befindet oder keinem Leid ausgesetzt ist (z. B. keine weinenden oder schreienden Personen, die gezeigt werden).
  • Unfälle, die keine langfristige medizinische Betreuung erfordern.
  • Unfälle und Verletzungen im Rahmen von Nachrichten, Dokumentationen oder künstlerischen Werken (z. B. Filme oder Musikvideos).

Verarbeitung und Verzehr von Tieren

  • Nicht aufsehenerregende Verarbeitung von Teilen von Tieren.
    • Darstellungen von Fleisch oder Fisch im rohen oder zubereiteten Zustand, beispielsweise bei Anleitungen zum Kochen oder zur Verarbeitung.
  • Aufsehenerregender Verzehr oder sensationslüsterne Verarbeitung tierischer Produkte, die nicht als Teile von Tieren zu erkennen sind.
    • Verzehr von Meeresfrüchten in einem Restaurant, die noch lebendig sind oder sich sichtbar bewegen.
    • Verzehr zubereiteter Speisen wie Shrimps im Rahmen von Mukbang- oder ASMR-Videos.
  • Flüchtige Darstellungen von Teilen von Tieren mit sichtbaren Gesichtsmerkmalen (ausgenommen Fische, Weichtiere oder Krustentiere, bei denen eine fokussierte Darstellung erlaubt ist).

Definitionen

  • „Schockierend“ bezieht sich auf den Zweck des Videos, der vom jeweiligen Kontext sowie vom Fokus auf bestimmte Elemente bestimmt wird.
  • „Unfälle“ bezieht sich auf unglückliche Ereignisse, die typischerweise zu Schäden oder Verletzungen führen. Das gilt auch für Inhalte, bei denen die Verletzung selbst nicht deutlich zu sehen ist (z. B. Autounfälle).
  • „Sichtbar“ bezieht sich auf die Sichtbarkeit von Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen (z. B. Gewebe oder Blut).
  • „Verstörend“ bezieht sich auf Beunruhigung oder Überraschung aufgrund von sichtbaren oder anzunehmenden negativen Auswirkungen oder Verletzungen.
  • „Leid“ bezieht sich auf die sichtbare, hörbare oder wahrgenommene Darstellung menschlichen Leidens aufgrund von Schmerzen oder sogar Bewusstlosigkeit. In diesem Fall geht es um Personen, die in einen Unfall verwickelt sind oder sich einer medizinischen oder kosmetischen Behandlung unterziehen (einschließlich Geburten).
  • „Aufsehenerregend“ bezieht sich auf sichtbare Teile von Tieren oder den Verzehr von Tieren/Insekten, die auf eine Art und Weise präsentiert werden, die Neugier oder Interesse wecken sollen, insbesondere durch übertriebene, auffällige Details.
  • „Nicht aufsehenerregend“ bezieht sich auf sichtbare Teile von Tieren oder den Verzehr von Tieren/Insekten, die auf eine Art und Weise präsentiert werden, bei der die Verwendung des Produkts im Vordergrund steht, ohne die Neugier auf das Tier zu wecken. Das Tier oder dessen Verzehr soll nicht schockieren und es werden auch keine übertriebenen, auffälligen Details gezeigt.
  • „Unsachgemäßer Umgang“ bezieht sich darauf, dass Tiere auf brutale oder barbarische Weise zubereitet oder verzehrt werden. Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Tiere geworfen, fallen gelassen, aufgespießt oder geköpft werden oder wenn mit ihnen gespielt wird. Das Tier muss nicht zwangsläufig lebendig sein, damit ein Fall von unsachgemäßem Umgang vorliegt. Ein unsachgemäßer Umgang ist mit Werkzeug, Besteck oder bloßen Händen möglich.
  • „Professioneller Kontext“ bezieht sich auf den Beruf des Metzgers oder Fischhändlers und darauf, dass tote Tiere sachgemäß zerlegt und verarbeitet werden.
  • „Sichtbare Gesichtsmerkmale“ bezieht sich darauf, dass anhand des Gesichts noch deutlich zu sehen ist, dass es sich um ein Lebewesen handelt (lebendig oder tot). Die Merkmale umfassen unter anderem Nasen, Ohren, Mäuler und Augen.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Schockierende Inhalte wie grausame Bilder von menschlichen oder tierischen Körperteilen, die nicht zensiert wurden oder die Anstoß erregen sollen, aber trotzdem einen allgemeinen Kontext bieten.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Körperteile, Körperflüssigkeiten, Ausscheidungen

  • Inhalte mit Fokus auf Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die schockieren sollen.
  • Dramatisierte Darstellungen von Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, bei denen der Fokus auf grausamen und blutigen Details liegt.
    • OP-Szenen in drehbuchbasierten Inhalten, bei denen viel Blut zu sehen ist.

Medizinische und kosmetische Eingriffe

  • Pädagogische oder künstlerische Darstellungen medizinischer oder kosmetischer Behandlungen, bei denen nicht zensierte Körperteile und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen im Detail gezeigt werden, die nicht zensierten Elemente aber nicht im Fokus stehen.
    • Nicht zensierte Operation mit fokussierten Bildern und sichtbaren Organen, die allerdings nicht das einzige Thema des Videos ist.
    • Eine medizinische Fachkraft, die die Entfernung von Ohrenschmalz oder Pickeln fachkundig erläutert.

Unfälle und Verletzungen

  • Unfälle mit deutlichen Folgen, die wahrscheinlich verstörend sind.
  • Unfälle, bei denen eine bedeckte Verletzung gezeigt wird (z. B. Blut, das aus der Kleidung oder einem Auto tropft), aber bei denen das Leid des Opfers nicht wahrnehmbar ist.
  • Gravierender Autounfall, bei denen keine leidenden Opfer gezeigt werden.

Verarbeitung und Verzehr von Tieren

  • Aufsehenerregender Verzehr von Tieren in Mukbang- oder ASMR-Videos, in denen Teile von Tieren roh oder auf barbarische oder übertriebene Weise gegessen werden.
  • Detaillierte Darstellungen mit dem Fokus auf erkennbaren Merkmalen eines Lebewesens (z. B. Fokus auf die Augen des Tieres beim Kochen).
  • Darstellungen von gehäuteten Teilen von Tieren mit grausamen und blutigen Elementen, aber ohne erkennbaren unsachgemäßen Umgang (z. B. Fokus auf blutendes Fleisch und Sehnen bei der Verarbeitung von Teilen von Tieren).
Anzeigen für diese Inhalte deaktivieren

Enorm schockierende Inhalte, die den einzigen Zweck haben, bei den Zuschauern einen Schock hervorzurufen. Es werden klar erkennbar und offensichtlich grausame und blutige Inhalte, Leid oder menschliches Fehlverhalten gezeigt, dies jedoch ohne ausreichend Kontext.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Körperteile, Körperflüssigkeiten, Ausscheidungen

  • Ekelhafte, grausame oder blutige Darstellungen von Körperteilen und -flüssigkeiten oder Ausscheidungen, die nur wenig oder keinen Kontext haben.
    • Entfernen von Ohrenschmalz oder Pickeln ohne ausdrückliche Erklärung des Prozesses und wenn sich der Großteil des Videos um Körperteile, Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen dreht; gilt auch im Falle eines pädagogischen Kontexts.
  • Dramatisierte, schockierende Elemente mit wenig Kontext und dem einzigen Zweck, bei den Zuschauern einen Schock hervorzurufen.

Medizinische und kosmetische Eingriffe

  • Nicht zensierte Körperteile, Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen, die den Großteil eines Videos ausmachen und grausam und blutig sind; gilt auch dann, wenn Kontext hinzugefügt wird.
    • Medizinische Fachkräfte erklären, wie eine bestimmte Operation durchgeführt wird.
  • Grausame und blutige Eingriffe, die ohne oder mit irreführendem Kontext gezeigt werden und bei denen im Großteil des Videos Körperteile, Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen gezeigt werden.

Unfälle und Verletzungen

  • Verstörende Darstellungen von Unfällen und extremen Verletzungen, bei denen Körperteile zu sehen sind oder von gravierenden Verletzungen ausgegangen werden kann.
    •  Darstellungen von Blutungen und freiliegendem Gewebe.
  • Unfälle mit drastischen Folgen ohne Kontext.

Verarbeitung und Verzehr von Tieren

  • Präsentation, Verarbeitung oder Verzehr von lebendigen Tieren, oft auf grausame und blutige Weise, wenn der einzige Zweck darin besteht, die Zuschauer zu schockieren.
  • Starker Fokus auf eindeutige Gesichtsmerkmale von Tieren oder klarer unsachgemäßer Umgang ohne Kontext.
  • Brutale oder grausame Darstellungen der Verarbeitung (Häutung) oder Tötung sichtlich leidender Tiere.
  • Darstellungen ohne pädagogischen Hintergrund der Verarbeitung sichtlich leidender lebender Tiere zum Verzehr.
  • Darstellungen des Verzehrs von Tieren, bei denen der Fokus auf eindeutigen Gesichtsmerkmalen liegt und die keinen pädagogischen Hintergrund haben.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Schädliche oder gefährliche Handlungen

Inhalte, die schädliche oder gefährliche Handlungen darstellen, die zu ernsthaften körperlichen, emotionalen oder psychischen Schäden führen können, sind nicht für Werbung geeignet.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung
Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Leicht gefährliche Stunts oder Handlungen, die in einer professionellen und kontrollierten Umgebung stattfinden, in der niemand ernsthaft verletzt wird.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine schädliche oder gefährliche Handlungen

  • Riskante Aktivitäten ohne sichtbare Verletzungen, zum Beispiel:
    • Professionelle Stunts oder Extremsport wie Wingsuit-Flüge.
    • Aufnahmen einer Person bei Wheelies oder bodennahem Parkour.
    • Rasende oder driftende Kraftfahrzeuge ohne gefährliche Tricks (z. B. Wheelie oder freihändiges Fahren) oder häufige Beeinträchtigung anderer (z. B. auf zwei Fahrspuren fahren).

Zusammenstellungen von Fail-Videos

  • Zusammenstellungen von Fail-Videos ohne Fokus auf grausame Verletzungen (wenn beispielsweise jemand gegen eine Glastür läuft). 

Streiche und Challenges

  • Streiche oder Challenges, bei denen andere in Verlegenheit gebracht, irritiert oder einer unangenehmen Situation ausgesetzt werden, aber kein Risiko für bleibende Schäden besteht, z. B. die Ice Bucket Challenge.
  • Berichterstattung über schädliche Pranks oder Challenges ohne Bild- oder Tonaufnahmen des Moments der Schädigung (z. B. Berichte über eine Feuer-Challenge ohne genaue Details zum Ereignis).
  • Pädagogische, dokumentarische oder Nachrichteninhalte mit Darstellung von Pranks oder Challenges, die zu einer erheblichen emotionalen Belastung führen (z. B. Pranks mit körperlichen Auseinandersetzungen oder beleidigender Sprache, wie beispielsweise „du bist gefeuert“).

Medizinische und wissenschaftliche Fehlinformationen

  • Neutrale Inhalte über Viren, Infektionskrankheiten und COVID-19 ohne die Absicht, Angst zu schüren (z. B. ein Video für Kinder über den Unterschied zwischen Viren und Bakterien).
  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte, die dazu dienen, Fehlinformationen zum Klimawandel zu widerlegen.

Schädliche Fehlinformationen

  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte, die zu erklären versuchen, wie Organisationen, die gefährliche Fehlinformationen verbreiten, Zulauf erhalten, an Einfluss gewinnen und/oder Fehlinformationen verbreiten.
  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte mit Fokus auf der Widerlegung schädlicher Fehlinformationen zu Themen wie Pizzagate, QAnon, StopTheSteal usw.
  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte, die dazu dienen, Fehlinformationen zum Klimawandel zu widerlegen.

E-Zigaretten und Tabak 

  • Öffentliche Mitteilungen zu Präventivmaßnahmen.
  • Dramatisierte Inhalte, in denen die Nutzung im Detail gezeigt wird.
  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte zu Branchen, die mit E-Zigaretten oder Tabak zu tun haben.

Alkohol

  • Darstellung von Alkohol oder Erwachsenen, die Alkohol trinken, ohne verantwortungslosen Alkoholkonsum zu unterstützen oder zu verherrlichen.

Definitionen:

  • „Ernsthafte Verletzungen“ beziehen sich auf Verletzungen, die ohne entsprechende medizinische Versorgung nicht heilen oder nicht zu Hause behandelt werden können, z. B. Knochenbrüche, ausgekugelte Gelenke oder erheblicher Blutverlust.
  • Zu „Körpermodifikationen“ zählen unter anderem Tattoos, Piercings und Schönheitsoperationen.
  • „Dramatisiert“ bezieht sich auf Inhalte, die auf einem Drehbuch basieren, z. B. Filme oder fiktionale Szenen.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Darstellung schmerzhafter Verletzungen oder körperlicher Schäden, die nicht Hauptbestandteil des Videos sind, einschließlich nicht professioneller oder nicht kontrollierter Handlungen.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine schädliche oder gefährliche Handlungen

  • Riskante Aktivitäten wie Parkours auf Hochhausdächern oder Darstellungen ernsthafter Verletzungen, z. B. nach Skateboardunfällen.
  • Pädagogische, dokumentarische oder Nachrichtenvideos mit folgenden Inhalten: 
    • Schädliche oder gefährliche Handlungen mit grausamen Darstellungen von Verletzungen.
    • Kinder, die an Glücksspielen teilnehmen oder Kraftfahrzeuge fahren, die für die Nutzung durch Erwachsene vorgesehen sind. 
  • Rasende oder driftende Kraftfahrzeuge mit gefährlichen Tricks (z. B. Wheelie oder freihändiges Fahren) oder häufigen Beeinträchtigungen anderer (z. B. auf zwei Fahrspuren fahren). 

Zusammenstellungen von Fail-Videos

  • Deutliche Darstellungen grausamer Verletzungen, die nicht tödlich oder lebensgefährlich sind (z. B. Videosammlung von Fahrradunfällen auf der Straße).

Streiche und Challenges

  • Pädagogische, dokumentarische oder Nachrichtenvideos über Pranks oder Challenges mit folgenden Inhalten:
    • Drohungen, sich selbst oder anderen körperlichen oder seelischen Schaden zuzufügen, oder Inhalte, in denen das befürwortet wird (z. B. sich zwischen Bahnschienen legen). 
    • Handlungen, die nicht nachgeahmt werden sollten und eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen können, z. B. das Trinken von Bleichmittel.
  • Streiche oder Challenges, die zu einer erheblichen emotionalen Belastung führen, z. B. körperliche Auseinandersetzungen und Beleidigungen. Dazu zählen auch körperliche Auseinandersetzungen und Beleidigungen oder Bedrohung von Existenzen wie durch eine fingierte Entlassung oder das Beenden einer Beziehung (z. B. Trennungs-Pranks, bei denen eine Person emotional instabil wird, oder Verhaftungs-Pranks mit Verwandten usw.).
  • Streiche mit erheblichen Mengen an Körperflüssigkeiten oder drastischer Gewalt.
  • Challenges, bei denen ungiftige, nicht zum Verzehr geeignete Substanzen konsumiert werden, z. B. Klebstoff oder Tiernahrung. Der Verzehr essbarer Substanzen, die in großen Mengen schädlich sind, z. B. bestimmte Chilisorten, die zu einer leichten körperlichen Reaktion führen können. 

E-Zigaretten und Tabak

  • Rezensionen oder Vergleiche zwischen Tabakprodukten, z. B. Vergleich von E-Liquids.
  • Das Erwähnen von Suchthilfe in einem pädagogischen oder dokumentarischen Kontext.

Alkohol

  • Pädagogische, dokumentarische oder künstlerische Inhalte mit Minderjährigen, die Alkohol trinken oder stark alkoholhaltige Produkte konsumieren. 

Definitionen:

  • „Leichte körperliche Reaktion“ bezieht sich unter anderem auf einen Würge- oder Brechreiz.
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Inhalte mit Fokus auf Unfällen, Streichen oder Stuntszenen, die ein Gesundheitsrisiko darstellen, z. B. das Verzehren ungenießbarer Getränke oder Speisen, oder die Thematisierung angesagter Videos, die diese Art von Inhalten zeigen.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Allgemeine schädliche oder gefährliche Handlungen

  • Verherrlichung schädlicher oder gefährlicher Handlungen oder von Handlungen, die als gefährlich wahrgenommen werden.
    • Schockierende Szenen und Verletzungen im Zusammenhang mit Kraftfahrzeugen (z. B. Moment des Aufpralls oder bewusstlose Personen auf der Straße nach einem LKW-Unfall).
  • Kinder, die an Glücksspielen teilnehmen oder Kraftfahrzeuge fahren, die für die Nutzung durch Erwachsene vorgesehen sind.

Zusammenstellungen von Fail-Videos

  • Zusammenstellungen von Fail-Videos mit Aktivitäten, die zum Tod oder ernsthaften Verletzungen führen (z. B. irreversible Schäden, Koma, Anfälle, Lähmungen usw.). 

Streiche und Challenges

  • Streiche oder Challenges, die nicht nachgemacht werden sollten und die eine unmittelbare und ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen können, z. B. das Trinken von Chlor.
  • Pranks oder Challenges mit Bezug zu folgenden Themen: 
    • Suizid, Tod, Terrorismus (z. B. Streiche mit Bombenattrappen) oder Bedrohungen mit Schusswaffen und anderen tödlichen Waffen.
    • Unerwünschte sexuelle Handlungen wie aufgezwungene Küsse, Grapschen, sexueller Missbrauch oder heimlich installierte Kameras in Umkleidekabinen
    • Körperliche Gewalt oder demütigende Situationen, die nicht Hauptbestandteil des Videos sind
    • Andauernder emotionaler Stress bei Minderjährigen, z. B. durch einen Streich über einen längeren Zeitraum, der das Kind verängstigt oder verstört (z. B. dadurch, dass dem Kind der Tod eines Elternteils vorgegaukelt wird)
    • Inhalte, in denen gedroht wird, sich selbst oder anderen körperlichen oder seelischen Schaden zuzufügen, oder in denen das befürwortet wird (z. B. sich zwischen Bahnschienen legen)
    • Inhalte zu COVID-19, die gefährliche Aktivitäten umfassen, z. B. Personen, die sich absichtlich dem Virus aussetzen oder Aktivitäten, die Panik hervorrufen (wie Anti-Quarantäne-Demos oder Verkünden eines vermeintlich positiven Testergebnisses in der Öffentlichkeit)
    • Inhalte, durch die die Nutzung von Waffen gefördert wird, um anderen Schaden zuzufügen
    • Inhalte, die den Konsum von Substanzen in solchen Mengen zeigen, dass eine extreme körperliche Reaktion die Folge ist (z. B. Erbrechen nach dem Verzehr bestimmter Chilisorten)
    • Challenges, die bei Nachahmung zu ernsten Verletzungen führen können (z. B. die Fire- oder Bird-Box-Challenge)
    • Anstiftung zu betrügerischen oder illegalen Aktivitäten (z. B. Einbruch)

Medizinische und wissenschaftliche Fehlinformationen

  • Inhalte, die schädliche medizinische oder gesundheitsbezogene Praktiken oder Behauptungen fördern:
    • Leugnung bestimmter Krankheiten wie HIV.
    • Videos, in denen wissenschaftlich unbewiesene Heilmethoden für Krankheiten empfohlen oder verbreitet werden, z. B. Heilung von Krebs durch die Ernährung.
    • Verbreitung von Fehlinformationen, die gesicherte medizinische und wissenschaftliche Tatsachen leugnen, z. B. von Impfgegnern.
    • Inhalte, in denen Werbung für Programme oder Anbieter für Konversionstherapie gemacht wird oder die diese Programme billigen.
  • Inhalte, die schädliche COVID-19-Fehlinformationen fördern oder befürworten:
    • Inhalte, in denen davon abgeraten wird, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen.
    • Falsche oder irreführende Behauptungen über die Auswirkungen von Impfstoffen. Dazu kann Folgendes gehören:
      • Behauptungen, dass die Impfung zu Unfruchtbarkeit führt. 
      • Behauptungen, dass der Impfstoff einen Mikrochip enthält. 
      • Behauptungen, dass Impfstoffe dazu verwendet werden sollen, bestimmte Bevölkerungsgruppen zu töten.
    • Behauptungen, dass Masken oder Abstand halten das Ansteckungsrisiko für oder die Ausbreitung von COVID-19 nicht minimieren.
    • Behauptungen zur Ausbreitung von COVID-19, die nicht auf gesicherten medizinischen und wissenschaftlichen Tatsachen beruhen (z. B., dass es über drahtlose 5G-Signale übertragen wird).
    • Videos, in denen wissenschaftlich unbewiesene Heilmethoden für COVID-19 (z. B. Injektion von Hydroxychloroquin) empfohlen oder verbreitet werden.
  • Bestreiten verlässlicher wissenschaftlicher Erkenntnisse dazu, ob der Klimawandel existiert und welche Ursachen er hat (z. B. „Der Klimawandel ist ein Schwindel“, „Es gibt keine Erderwärmung“, „Der Mensch trägt nicht zum Klimawandel bei“). 

Schädliche Fehlinformationen

  • Verbreitung von schädlichen Fehlinformationen (z. B. Pizzagate, QAnon, StopTheSteal).
  • Unterstützung von Gruppierungen, die schädliche Fehlinformationen verbreiten.
  • Bestreiten verlässlicher wissenschaftlicher Erkenntnisse dazu, ob der Klimawandel existiert und welche Ursachen er hat.

E-Zigaretten und Tabak 

  • Werbung für Tabak und tabakbezogene Produkte und deren Konsum.
  • Aufnahmen von Minderjährigen beim Konsum von Tabakprodukten oder der Verwendung von E-Zigaretten.
  • Ermöglichung des Verkaufs von E-Zigaretten oder Tabakprodukten.
  • Verwendung von E-Zigaretten oder Tabakprodukten in einer Art und Weise, die vom Hersteller nicht vorgesehen ist (z. B. Trinken der Flüssigkeit einer E-Zigarette). 

Alkohol

  • Darstellung von Minderjährigen, die Alkohol konsumieren, auch wenn es nicht das zentrale Thema des Videos ist. 
  • Werbung für Alkoholkonsum von Minderjährigen.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Hasserfüllte und abwertende Inhalte

Inhalte, die zum Hass gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufrufen, Diskriminierung fördern bzw. durch die andere ausgegrenzt oder erniedrigt werden, sind nicht werbefreundlich. Es können Ausnahmen für satirische Inhalte und Comedy gelten. Es reicht nicht aus, Inhalte einfach als Comedy zu kennzeichnen. In solchen Fällen kann es trotzdem sein, dass das Video nicht für Werbung geeignet ist.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung
Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Inhalte, die sich auf geschützte Gruppen beziehen oder die Meinungen oder Handlungen eines Einzelnen in einer nicht verletzenden Art und Weise kritisieren.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Nachrichteninhalte, in denen eine geschützte Gruppe beschrieben wird oder in denen auf nicht hasserfüllte Weise über die Diskriminierung einer solchen Gruppe berichtet wird (z. B. Berichterstattung zu Homophobie).
  • Comedy-Inhalte, in denen geschützte Gruppen verurteilt, lächerlich gemacht, erniedrigt oder in Kommentaren verunglimpft werden.
  • Öffentliche Debatten über geschützte Gruppen, in denen kein Hass geschürt oder zu gewalttätiger Konfrontation aufgefordert wird.
  • Künstlerische Inhalte, in denen sensible Begriffe oder Symbole auf nicht hasserfüllte Weise verwendet werden (z. B. in beliebten Musikvideos).
  • Pädagogische oder dokumentarische Inhalte:
    • Zensierte rassistische Bemerkungen oder abwertende Begriffe in einem pädagogischen Kontext (z. B. N**er).
    • Inhalte mit Bildern, in denen Hass im Fokus steht.
  • Kritik an Meinungen, Ansichten oder Handlungen einzelner Personen oder Gruppen ohne aufhetzende oder erniedrigende Absichten.
    • Debatten zwischen Einzelpersonen oder Gruppen mit harmlosen Angriffen aufgrund von Meinungen, Ansichten, Handlungen oder Überzeugungen.

Definitionen:

„Geschützte Gruppe“ bezieht sich auf Gruppen mit den unten beschrieben Merkmalen. Es verstößt gegen die Richtlinien für werbefreundliche Inhalte, einzelne Personen oder Gruppen basierend auf den folgenden Merkmalen zu diskriminieren, zu verunglimpfen oder zu erniedrigen bzw. Hass zu schüren.

  • Rasse
  • Ethnische Herkunft
  • Nationalität
  • Religion
  • Behinderung
  • Alter
  • Veteranenstatus
  • Sexuelle Orientierung
  • Geschlechtsidentität
  • Sonstige Eigenschaften, die mit systematischer Diskriminierung oder Ausgrenzung zu tun haben.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Inhalte, die von Einzelnen oder Gruppen möglicherweise als anstößig empfunden werden, aber zu Bildungszwecken, zur Berichterstattung oder in Dokumentationen verwendet werden.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Politische Reden oder Debatten, die anstößige Formulierungen enthalten können, aber auf Erkenntnisgewinn abzielen (z. B. politische Debatten zu den Transgender-Rechten)
  • Inhalte zu Informations- und Bildungszwecken:
    • Unzensierte rassistische Bemerkungen oder abwertende Begriffe in einem pädagogischen Kontext (z. B. unzensiertes oder ausgeschriebenes N-Wort).
    • Unbearbeitetes Material mit Aufnahmen der folgenden Handlungen ohne explizite Werbung oder Verherrlichung dieser Handlungen:
      • Inhalte, die darauf abzielen, Einzelpersonen oder Gruppen zu erniedrigen oder zu beleidigen.
      • Inhalte, in denen bestimmte Personen genannt werden, die beschimpft oder belästigt werden sollen.
      • Inhalte, in denen tragische Ereignisse verleugnet oder vertuscht werden.
      • Böswillige persönliche Angriffe und Verleumdung.
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Hassrede oder Belästigung eines Einzelnen oder einer Gruppe.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Aussagen, durch die eine geschützte Gruppe verunglimpft werden soll oder die deren Unterlegenheit vorgeben (z. B. „Alle Menschen aus diesem Land sind ekelhaft.“).
  • Inhalte ohne pädagogischen Zweck mit rassistischen Beleidigungen oder abwertenden Begriffen.
  • Inhalte, durch die Gewalt gegen andere gefördert, verherrlicht oder gebilligt wird.
    • Aufruf zur Diskriminierung geschützter Gruppen, beispielsweise durch Aussagen wie „Ihr solltet alle Behinderten in diesem Land hassen!“.
  • Inhalte, die Hasssymbole, Hassgruppen oder damit verbundene Produkte und Materialien fördern.
  • Böswillige Erniedrigung oder Beleidigung von Einzelpersonen oder Gruppen.
  • Inhalte, in denen Einzelpersonen oder Gruppen genannt werden, die beschimpft oder belästigt werden sollen.
  • Inhalte, in denen tragische Ereignisse geleugnet oder glorifiziert und Opfer oder Überlebende bezichtigt werden, Schauspieler zu sein.
  • Böswillige persönliche Angriffe, Verleumdung und Beleidigung
  • Darstellung von Ideologien oder Überzeugungen auf böswillige Weise durch Verallgemeinerungen oder Verunglimpfung.
    • Negative Charakterisierung von Einzelpersonen, Gruppen, Ideologien oder Überzeugungen, zum Beispiel durch Aussagen wie „Feminismus ist krank“.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Inhalte mit Bezug auf Drogen

Bei Inhalten über den Verkauf, den Konsum oder den Missbrauch illegaler Drogen, regulierter Arzneimittel oder Substanzen sowie sonstiger gefährlicher Produkte kann keine Werbung eingeblendet werden.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung
Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Pädagogische, humoristische oder musikbezogene Verweise auf Freizeitdrogen oder damit verbundene Produkte und Materialien, bei denen nicht die Absicht besteht, den Konsum illegaler Arzneimittel und Drogen zu fördern oder zu verherrlichen.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Pädagogische Inhalte zu Drogen oder damit verbundenen Produkten und Materialien, beispielsweise zu den wissenschaftlich erwiesenen Auswirkungen des Drogenkonsums oder zur Geschichte des Drogenhandels.
  • Persönliche Berichte von der Überwindung einer Drogensucht.
  • Musikvideos mit flüchtigen Darstellungen von Drogen.
  • Berichte über die Beschaffung, Herstellung oder Verbreitung von Drogen, beispielsweise ein Bericht über einen Rauschgiftfund.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Inhalte mit Fokus auf Konsum oder Herstellung illegaler Arzneimittel und Drogen, die keinen pädagogischen oder informativen Zweck haben, bei denen aber nicht die Absicht besteht, den Konsum illegaler Arzneimittel und Drogen zu fördern oder zu verherrlichen.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Dramatisierte Inhalte, in denen der Konsum von Freizeitdrogen gezeigt werden.
    • Szenen, in denen die Injektion von Drogen in einem drehbuchbasierten Kontext gezeigt wird.
  • Musik- oder Gamingvideos mit deutlichen Darstellungen von Drogen.
    • Inhalte, bei denen der Erwerb, die Herstellung, der Verkauf oder die Verbreitung von Drogen zentrale Themen sind.
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Inhalte, die Drogenkonsum fördern oder verherrlichen, beispielsweise durch Anleitungen zum Erwerb, zur Herstellung, zum Verkauf oder zur Beschaffung illegaler Arzneimittel und Drogen oder damit verbundener Produkte oder Materialien, um den Freizeitkonsum zu fördern.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Erfahrungsberichte und Statistiken zu Drogen.
    • Tipps oder Empfehlungen zum Konsum oder zur Herstellung von Freizeitdrogen, beispielsweise zum Anbau von Cannabis.
    • Bewertungen von Coffee-Shops für den Cannabis-Konsum, Drogenzubehör-Händlern, Dealern, Touren zum Drogenerwerb usw.
    • Kauf oder Verkauf von Drogen online oder offline.
      • Teilen von Links zu Websites, auf denen Drogen erworben werden können, oder von Adressen von Dealern.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Inhalte mit Bezug auf Schusswaffen

Bei Inhalten, in denen es um den Verkauf, Zusammenbau oder Missbrauch von echten oder gefälschten Schusswaffen geht, wird keine Werbung eingeblendet.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung
Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Nicht- oder halbautomatische sowie nicht umgebaute Waffen, die in einer sicheren Umgebung wie auf einem Schießstand oder einer freien Fläche gezeigt werden, um Unbeteiligte oder fremdes Eigentum nicht zu gefährden. Zusammenbau oder Auseinandernehmen von Schusswaffen und Paintballmarkierern zu Reparatur- oder Wartungszwecken. Verantwortungsvolle Nutzung von Softairwaffen.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Gespräche über Waffengesetze oder die Reglementierung von Waffenbesitz
  • Rezensionen und Vorführungen von Schusswaffen
  • Inhalte zu optischen Suchern und Schalldämpfern
  • Requisiten-Schusswaffen, wenn sie nicht gegen Personen oder Eigentum eingesetzt werden

Definitionen:

  • „Sichere Umgebung“ bezieht sich auf Orte wie Schießanlagen oder gesicherte Bereiche, die speziell diesem Zweck dienen.
  • „Modifikationen“ bezieht sich auf alles, was die Funktionsweise des Produkts beeinträchtigt, verbessert oder verändert, sowie auf Stecher, Schnellfeuerkolben, explosive oder Brandmunition und sonstige Zubehörteile wie Wärmebild-/Infrarotvisiere oder große Magazine.
  • Eine „Requisiten-Schusswaffe“ ist eine Schusswaffe, die bauartbedingt nicht funktionstüchtig ist. Diese Definition schließt auch Schusswaffen mit ein, die darauf ausgelegt sind, ausschließlich Platzpatronen abzufeuern (Schreckschusswaffen). 
     
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Verwendung von Waffen außerhalb einer kontrollierten Umgebung; Verwendung von Softairwaffen gegen andere ohne Schutzausrüstung.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Inhalte, in denen Waffen in einer nicht gesicherten oder unkontrollierten Umgebung verwendet werden (z. B. auf einer öffentlichen Straße im Freien oder überall, wo Passanten oder fremdes Eigentum gefährdet werden).
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Inhalte, die die Herstellung oder den Umbau (inklusive Zusammenbau oder Auseinandernehmen) von Waffen zeigen, Werbung für Hersteller oder Verkaufsstellen von Waffen machen, den Verkauf von Waffen ermöglichen oder Minderjährige zeigen, die Schusswaffen ohne Aufsicht eines Erwachsenen benutzen. Inhalte, die Waffen zeigen, die mit Schnellfeuerkolben, Stechern, Wärme-Nachtsichtgeräten oder Infrarotaufhellern umgebaut wurden oder Spreng- oder Brandmunition verwenden. Inhalte mit an einer Waffe angebrachten oder von ihr getrennten Magazinen mit großer Kapazität (ab 30 Kugeln). Inhalte mit vollautomatischen Waffen oder Schusswaffen, bei denen durch einmalige Betätigung des Abzugs mehr als ein Schuss abgefeuert wird.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Anleitungen zur Montage von Schnellfeuerkolben bei Schusswaffen
  • Empfehlungen der besten Waffenhersteller oder Waffengeschäfte (z. B. „Die 15 Top-Waffengeschäfte“)
  • Direkte Weiterleitung von Nutzern auf eine Website, über die Waffen erworben werden können.
  • Werbung für den Verkauf von Schusswaffen oder Zubehörteilen. Beispiele:
    • Verkauf von Zubehörteilen oder Komponenten, die für die Funktionalität von Schusswaffen entscheidend sind:
    • Zu 80 % fertiggestellte Schusswaffenteile
    • Munition
    • Ladestreifen
    • Schalldämpfer
    • Munitionsgürtel
    • Schäfte
    • Umbausätze
    • Schusswaffengriffe
    • Sucher
    • Visiere
  • Videos, in denen für Waffengeschäfte Inhalte beworben werden
  • Videos, in denen Waffenhersteller oder Rabattcodes für Waffengeschäfte beworben werden.
  • Videos mit Anleitungen (z. B. zum Zusammenbauen/Auseinandernehmen von Waffen oder zu Waffenmodifikationen), Leitfäden, Software oder Ausrüstungsgegenständen für den 3D-Druck von Waffen oder Waffenteilen.
  • Zusammenbauen/Auseinandernehmen einer Schusswaffe zur Modifikation

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Kontroverse Themen

„Kontroverse Themen“ bezieht sich auf Themen, die Nutzer verstören und beunruhigen können und oft im Zusammenhang mit menschlichen Tragödien stehen. Diese Richtlinie gilt auch für Inhalte, die reine Kommentare sind und keine grausamen Bilder enthalten. 
 

Leitfaden zur Selbstzertifizierung
Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Inhalte, in denen es darum geht, kontroverse Ereignisse zu verhindern. Inhalte, bei denen kontroverse Themen nur flüchtig in einem Video erwähnt werden und weder drastisch dargestellt noch beschrieben werden.

Titel und Thumbnail: 

  • Jugendfreie und nicht grausame Anspielungen auf kontroverse Themen (z. B. Beschreibung oder Bild eines Rasiermessers). 

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie: 

  • Objektive Berichterstattung von einer Nachrichtenquelle (kann das Hauptthema sein und Beschreibungen umfassen, darf aber keine bildlichen Darstellungen enthalten). 
  • Inhalte, die historische oder gesetzliche Fakten zum Thema Abtreibung behandeln.
  • Inhalte für Minderjährige, die das Bewusstsein für Essstörungen schärfen. 
  • Inhalte, bei denen Themen wie häusliche Gewalt, selbstverletzendes Verhalten oder sexuelle Belästigung im Fokus stehen, aber nicht detailliert beschrieben oder bildlich dargestellt werden (z. B. wissenschaftliche Untersuchungen von Opfern von sexuellem Missbrauch und deren Leben, solange keine Details über brutale Taten enthalten sind). 

Definitionen: 

  • „Beiläufige Erwähnungen“ bilden nicht den Fokus der Inhalte und schließen beiläufige Erwähnungen von Themen, die als kontrovers oder sensibel gelten, mit ein. Wenn also beispielsweise ein kontroverses oder sensibles Thema nur kurz erwähnt wird (z. B. „Im nächsten Video sprechen wir über sinkende Suizidraten.“), wäre kein Fokus vorhanden. Es wäre eine beiläufige Erwähnung.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Inhalte zu kontroversen Themen, die keine verstörenden Darstellungen enthalten, aber möglicherweise anschauliche Beschreibungen. Inhalte im künstlerischen, pädagogischen oder dokumentarischen Kontext oder mit wissenschaftlichen Darstellungen zu diesen Themen.

Titel und Thumbnail: 

  • Drastische Darstellung von kontroversen Themen im Thumbnail (einschließlich realer und künstlerischer Darstellungen). 

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie: 

  • Inhalte, die Themen wie Kindesmissbrauch oder sexuellen Missbrauch als Hauptthema behandeln, bei denen aber keine detaillierten Beschreibungen oder bildlichen Darstellungen verwendet werden.
  • Inhalte, bei denen persönliche Erzählungen oder Meinungen zum Thema Abtreibung ohne drastische Darstellungen im Vordergrund stehen. 
  • Dramatisierte oder künstlerische Darstellungen von kontroversen Themen, bei denen auf eine drastische Visualisierung verzichtet wird (z. B. wenn jemand in einem Film von der Brücke springt, die Leiche aber nicht gezeigt wird).
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Inhalte mit Schwerpunkt auf drastischen Darstellungen oder detaillierten Beschreibungen von kontroversen Themen. Inhalte mit entweder drastischen Darstellungen oder detaillierten Beschreibungen von kontroversen Themen, die auch Hauptthema sind.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Persönlicher Bericht mit schockierenden Details (z. B. eine Biografie oder ein ausführliches Interview mit Überlebenden über ihre Geschichten) zu folgenden Themen: 
    • Kindesmissbrauch
    • Pädophilie
    • Sexueller Missbrauch 
    • Sexuelle Belästigung
    • Selbstverletzendes Verhalten
    • Suizid
    • Essstörungen
    • Häusliche Gewalt
  • Werbung für kontroverse Themen oder Verherrlichung dieser im Inhalt, Titel oder Thumbnail (z. B. „Wie man sich selbst tötet und ehrenhaft stirbt“). 
  • Drastische Darstellungen von selbstverletzendem Verhalten, bei denen Wunden, Blut oder Verletzungen sichtbar sind. 
  • Explizite Tonaufnahmen eines solchen Ereignisses.

Definitionen:

  • „Fokus“ oder „Schwerpunkt“ bedeutet, dass ein Teil des Videos oder der gesamte Upload von einem bestimmten Thema handelt. 
  • Außerdem bedeutet es, dass eine längere Behandlung des Themas stattfindet. Die beiläufige Erwähnung eines als kontrovers oder sensibel geltenden Themas ist kein Grund dafür, dass Anzeigen deaktiviert werden. Das gilt beispielsweise nicht für den Fall, dass ein kontroverses oder sensibles Thema nur kurz erwähnt wird (z. B. „Im nächsten Video sprechen wir über sinkende Suizidraten.“). Wenn es in einem Video aber explizit um so ein Thema geht, ist ein Fokus vorhanden. Ein Fokus muss nicht verbal sein. Auch Bilder oder Texte zu einem sensiblen Thema können im Fokus stehen.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Sensible Ereignisse

Bei einem sensiblen Ereignis handelt es sich meist um einen unvorhersehbaren Vorfall mit Todesopfern, typischerweise durch einen geplanten böswilligen Angriff durch ausländische Terrororganisationen oder Drogenhändlerringe. Sensible Ereignisse können Trauer oder teilweise auch extreme und impulsiv-emotionale Reaktionen bei der breiten Öffentlichkeit auslösen. Der Kontext ist wichtig: So können beispielsweise Videos, in denen unter Verweis auf eine seriöse Quelle journalistisch über ein historisches Ereignis berichtet wird, oder Dokumentationen darüber durchaus für die Monetarisierung infrage kommen.

Diese Richtlinie gilt auch für Inhalte, die reine Kommentare sind und keine grausamen Bilder enthalten. Sie bezieht sich nur auf sensible Ereignisse, die nach dem 11. September stattgefunden haben.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung
Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Beiläufige Erwähnung sensibler Ereignisse; Inhalte zu Informations- und Bildungszwecken über historische Terrorakte vor 9/11, Inhalte zu Informations- und Bildungszwecken über Terrorismus oder Terrororganisationen ohne grausame Bilder oder Filmmaterial von echten Terroranschlägen.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Beiläufige Erwähnungen von Terroranschlägen, bewaffneten Konflikten oder tragischen Ereignissen, die Todesopfer zur Folge haben.
  • Ausländische Terrororganisationen:
    • Pädagogische oder dramatisierte Inhalte über diese Organisationen ohne Filmmaterial von Terroranschlägen.
    • Comedyvideos mit beiläufigen Erwähnungen von ausländischen Terrororganisationen oder Terrorismus.
  • Drogenhändlerringe wie Drogenkartelle:
    • Pädagogische Videos zum internationalen Drogenhandel als Ganzes.
    • Musikvideos mit Fokus auf bestimmte Drogenhändlerringe, deren Anführer oder den internationalen Drogenhandel.
    • Dramatisierte Inhalte (z. B. drehbuchbasiert), in denen Drogenhändlerringe und damit verbundene Bilder/Slogans portraitiert werden.
    • Comedyinhalte, die Drogenhändlerringe oder den internationalen Drogenhandel thematisieren.
Du kannst Anzeigen aktivieren, doch viele Marken entscheiden sich gegen die Anzeigenschaltung.

Pädagogische oder dokumentarische Inhalte oder öffentliche Mitteilungen zu Drogenhändlerringen.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Drogenhändlerringe wie Drogenkartelle:
    • Pädagogische Inhalte, die sich primär mit bestimmten Drogenhändlerringen oder Mitgliedern an der Spitze von Drogenhändlerringen befassen.
      • Kann die nicht grausame Darstellung von Angriffssituationen und/oder deren Folgen (z. B. Geiselnahmen) beinhalten.
    • Öffentliche Mitteilungen zu diesen Gruppen.
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Thematisierung von Terroranschlägen und anderen Ereignissen, die den tragischen Verlust von Menschenleben zur Folge hatten; Thematisierung von ausländischen Terrororganisationen oder Drogenkartellen ohne pädagogischen Zweck; Inhalte über diese Organisationen mit grausamen Darstellungen in jeglichem Kontext oder Erwähnung der Namen dieser Organisationen im Titel des Videos.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

  • Fokus auf sensible Ereignisse wie:
    • Gewaltakte oder tragische Ereignisse, die Todesopfer zur Folge haben, wie etwa Amokläufe durch ausländische Terrorgruppen oder Drogenhändlerringe.
    • Bewaffnete Konflikte (unbearbeitetes Material).
    • Terroranschläge (z. B. 9/11).
  • Aufnahmen oder Bilder während oder nach einem sensiblen Ereignis
  • Ausländische Terrororganisationen:
    • Inhalte ohne pädagogischen Zweck mit Fokus auf ausländischen Terrororganisationen oder Terrorismus. Beispiele: 
      • Thematisierung eines aktuellen Terroranschlags.
      • Bildmaterial oder Namen der Organisation / des Anführers an irgendeiner Stelle (z. B. im Thumbnail) im Video.
    • Inhalte mit schockierendem und/oder gewalttätigem Bildmaterial oder Szenen, die zu Gewalt anstiften oder diese verherrlichen.
    • Inhalte, die von terroristischen Vereinigungen erstellt wurden oder diese unterstützen.
    • Inhalte, die Terroranschläge feiern oder leugnen.
  • Drogenhändlerringe wie Drogenkartelle:
    • Videos mit Fokus auf bestimmte Drogenhändlerringe, deren Anführer oder den internationalen Drogenhandel ohne pädagogischen Kontext.
      • Eine zufällige, unbeabsichtigte Unterhaltung über dieses Thema in einem Video bedeutet, dass der Zweck nicht pädagogisch ist. Es gibt also keinen ausdrücklichen Hinweis darauf, dass das Thema im Video erklärt wird.
    • Darstellung von Bildern mit Bezug zu Drogenhändlerringen wie beispielsweise Flaggen, Slogans oder Banner ohne pädagogischen Kontext.
    • Rekrutierung von Mitgliedern.
    • Musik, in der Drogenhändlerringe glorifiziert oder beworben werden.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Inhalte, die unlauteres Verhalten ermöglichen

Inhalte, die unlauteres Verhalten wie z. B. das unbefugte Betreten eines Geländes, Betrug oder Computer-Hacking aus persönlichen Motiven oder gegen Bezahlung verherrlichen oder dafür werben.

Leitfaden zur Selbstzertifizierung
Informationen zu Anzeigen Fragebogenoptionen und Details
Du kannst Anzeigen für diese Inhalte aktivieren.

Pädagogische, humoristische oder musikbezogene Verweise oder Aussagen zu unlauterem Verhalten. Inhalte, in denen nicht für unlauteres Verhalten geworben wird.

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Unbefugtes Eindringen

  • Erkundungstouren durch verlassene Gebäude oder stillgelegte Orte, um die Zuschauer zu informieren. Es muss beschrieben werden, dass eine entsprechende Genehmigung vorliegt.
    • Rundgänge durch begrenzte Bereiche von Tschernobyl mit den notwendigen Berechtigungen und Genehmigungen.

Hacking

  • Penetrationstests (ein Dienst, den ethische Hacker Unternehmen verkaufen, um mögliche Schwachstellen beim Schutz der physischen Sicherheit und der Informationssicherheit zu erkennen).
  • Bug-Bounty-Programme (Prämien für die erfolgreiche Suche nach Fehlern in Systemen oder Programmen).
  • Digitale Hacks, Lifehacks, Tipps und Tricks (z. B. Nutzung von Jailbreaking-Programmen bei Smartphones, Tricks und Mods für Videospiele, VPN-Dienste).

Kriminalität

  • Dokumentationen über Kriminalität.
  • Persönliche Berichte von Menschen, die Opfer von Kriminalität wurden.
Für diese Inhalte sollten Anzeigen deaktiviert werden.

Inhalte, in denen Zuschauer lernen, wie sie sich böswillig unerlaubten Zugriff auf Systeme, Geräte oder Objekte verschaffen oder nicht autorisierte Änderungen daran vornehmen. Inhalte, in denen Produkte oder Dienstleistungen präsentiert werden, die Täuschungen oder Betrug ermöglichen (z. B. Anbieter für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten).

Beispiele für Inhalte in dieser Kategorie:

Unbefugtes Eindringen

  • Inhalte, in denen das unbefugte Eindringen beworben oder glorifiziert wird, beispielsweise nächtliche Stunts in einem gesicherten Gebäude.
  • Darstellung eines Einbruchs ohne zusätzlichen Kontext, beispielsweise Aufnahmen einer Überwachungskamera.

Hacking

  • Inhalte, durch die Zuschauer dazu ermutigt oder befähigt werden, eine andere Person oder deren Aktivitäten ohne Erlaubnis digital zu überwachen.
  • Tipps dazu, wie Smartphones ohne die Einwilligung der entsprechenden Person abgehört werden können.

Unethische Produkte oder Dienstleistungen

  • Anbieter für das Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten.
  • Umgehung von Drogentests.
  • Fälschungen oder Erstellung gefälschter Pässe bzw. anderer Ausweisdokumente.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Inhalte mit Bezug auf Tabak

Inhalte rund um Tabak und tabakbezogene Produkte sind nicht werbefreundlich. Diese Richtlinie ist im Fragebogen zur Selbstzertifizierung in YouTube Studio Teil der Kategorie zu schädlichen oder gefährlichen Handlungen. In dem entsprechenden Abschnitt findest du also noch weitere Hinweise.

Beispiele (keine vollständige Liste)
Kategorie Eingeschränkte oder keine Anzeigen  
Inhalte, in denen Tabak beworben wird
  • Zigaretten, Zigarren, Kautabak
Inhalte, in denen tabakbezogene Produkte beworben werden
  • Tabakpfeifen, Zigarettenpapier, E-Zigaretten
Inhalte, in denen Produkte beworben werden, mit denen das Rauchen von Tabak simuliert werden kann
  • Kräuterzigaretten, E-Zigaretten, Vaporizer

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Aufhetzende und erniedrigende Inhalte

Aufhetzende, aufrührerische oder erniedrigende Inhalte sind möglicherweise nicht für Werbung geeignet. Diese Richtlinie ist im Fragebogen zur Selbstzertifizierung in YouTube Studio unter der Kategorie zu hasserfüllten und abwertenden Inhalten zu finden. In dem entsprechenden Abschnitt findest du also noch weitere Hinweise.

Beispiele (keine vollständige Liste)
Kategorie Eingeschränkte oder keine Anzeigen  
Aufhetzende oder erniedrigende Inhalte
  • Inhalte, die darauf abzielen, Einzelpersonen oder Gruppen zu erniedrigen oder zu beleidigen
Inhalte, mit denen Einzelpersonen oder Gruppen belästigt, eingeschüchtert oder gemobbt werden
  • Inhalte, in denen bestimmte Personen genannt werden, die beschimpft oder belästigt werden sollen
  • Inhalte, die suggerieren, dass ein tragisches Ereignis nicht stattgefunden hat oder dass es sich bei Opfern oder deren Familien um Schauspieler handelt, sowie Inhalte, die zur Vertuschung eines solchen Ereignisses beitragen
  • Böswillige persönliche Angriffe, Verleumdung und Beleidigung

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Nicht jugendfreie Themen bei Familieninhalten

Inhalte, die nicht für alle Altersgruppen geeignet sind und nicht jugendfreie Themen umfassen, sind nicht werbefreundlich. Das gilt auch dann, wenn die Inhalte einen rein komödiantischen oder satirischen Zweck haben. Diese Richtlinie ist im Fragebogen zur Selbstzertifizierung in YouTube Studio Teil der Kategorie zu Inhalten nur für Erwachsene. In dem entsprechenden Abschnitt findest du also noch weitere Hinweise.

Beispiele (keine vollständige Liste)
Kategorie Eingeschränkte oder keine Anzeigen  
Nicht jugendfreie Themen bei Familieninhalten

Inhalte, die dem Anschein nach für alle Altersgruppen geeignet sind, aber nicht jugendfreie Themen enthalten:

  • Sex
  • Gewalt
  • Vulgäre Sprache
  • Sonstige Abbildungen von Kindern oder bei Kindern beliebten Figuren, die nicht für alle Altersgruppen geeignet sind

Weitere Informationen zu den wichtigsten Begriffen, die in diesen Richtlinien verwendet werden, findest du in dieser Übersicht.

Definitionen

Wir haben eine Tabelle mit Definitionen zusammengestellt, anhand der du die Begriffe, die in unseren Richtlinien für werbefreundliche Inhalte häufig verwendet werden, besser nachvollziehen kannst.

Definitionen
Begriff Definitionen
Pädagogisch

„Pädagogisch“ bezieht sich auf Inhalte, in denen Zuschauer über ein bestimmtes Thema informiert werden, ohne dass es absichtliche Fehlinformationen gibt. Bei pädagogischen Inhalten wird eine Meinung sachlich ausgedrückt, beispielsweise in einer Unterhaltung zu sicheren Sexpraktiken. Die folgenden Begriffe haben einen ähnlichen Kontext:

  1. „Dokumentarisch“ bezieht sich darauf, historische Ereignisse oder Epochen anhand von Originaldokumenten oder faktenbasierten Beschreibungen in Erinnerung zu behalten oder ins Bewusstsein zu rufen. Beispiel: eine Geschichte über das alte Ägypten.
  2. „Wissenschaftlich“ bezieht sich auf fortschreitende Erkenntnisse aufgrund von Forschung und Theorieentwicklung. Beispiel: die Präsentation einer Studie zur menschlichen Psychologie.
Künstlerisch „Künstlerisch“ bezieht sich auf den Ausdruck der menschlichen Kreativität, beispielsweise durch Malerei, Zeichnungen, Architektur, Skulpturen, Literatur, Poesie, Musik, Darstellungskunst und drehbuchbasierte Inhalte. Beispiel: ein Video, in dem ein Gedicht vorgetragen wird.
Dramatisiert

„Dramatisiert“ bezieht sich auf Inhalte, die auf einem Drehbuch basieren, z. B. Filme oder fiktionale Szenen mit animierten Inhalten.

Grausam / grausame Inhalte

„Grausam“ oder „grausame Inhalte“ bezieht sich auf eindeutige und realistische Darstellungen. Hier einige Beispiele:

  • Wunden, die durch eine gewalttätige Handlung entstanden sind (z. B. durch einen Straßenkampf).
  • Gewalttätige Handlungen gegenüber Tieren (z. B. Tritte).
  • Darstellungen von sexuellen Handlungen, Körperteilen und Körperflüssigkeiten.
Realismus

Bei „Realismus“ gibt es drei Abstufungen:

  1. „Geringer Realismus“: starke Abweichung von der Realität, beispielsweise eine sprechende Katze.
  2. „Moderater Realismus“: geringe Abweichung von der Realität, beispielsweise übertriebene Grafiken, die Figuren aus dem echten Leben darstellen (z. B. Menschen oder animierte Charaktere in Videospielen).
  3. „Hoher Realismus“: Situationen aus dem echten Leben mit Menschen in der Hauptrolle, beispielsweise ein Straßenkampf.
Eindeutig

„Eindeutig“ bezieht sich darauf, wie präsent oder sichtbar das nicht richtlinienkonforme Thema im Kontext ist. Beispiele:

  • Video, in dem eine Abtreibung gezeigt oder dargestellt wird.
  • Audioaufnahme oder Geräusche von einer Person, die missbraucht wird.
Impliziert

„Impliziert“ bezieht sich auf eine angenommene, indirekte Präsenz oder Sichtbarkeit des nicht richtlinienkonformen Themas. Beispiele:

  • Videos mit wackelnden Betten und Stöhngeräuschen, die auf sexuelle Handlungen hindeuten.
  • Videos, in denen Fahrzeuge in Flammen aufgehen, um einen Todesfall zu inszenieren.
Fokus/Schwerpunkt

„Fokus“ oder „Schwerpunkt“ bedeutet, dass ein Teil des Videos oder der gesamte Upload von einem bestimmten Thema handelt – das Thema also wiederholt referenziert wird bzw. im Mittelpunkt steht. Die beiläufige Erwähnung eines als kontrovers oder sensibel geltenden Themas ist kein Grund dafür, dass Anzeigen deaktiviert werden. Das gilt beispielsweise nicht für den Fall, dass ein kontroverses oder sensibles Thema nur kurz erwähnt wird (z. B. „Im nächsten Video sprechen wir über sinkende Suizidraten.“). Wenn es in einem Video aber explizit um so ein Thema geht, ist ein Fokus vorhanden. Ein Fokus muss nicht verbal sein. Auch Bilder oder Texte zu einem sensiblen Thema können im Fokus stehen. Beispiele:

  • Ein Video, bei dem die Anleitung zur Selbstverletzung im Fokus steht.
  • Inhalte, bei denen ausgeprägt vulgäre Sprache grundlos oder ohne ersichtlichen Kontext im Mittelpunkt steht.
Flüchtig

„Flüchtig“ bezieht sich auf Passagen, die nicht den inhaltlichen Fokus bilden und in denen kontroverse oder sensible Themen beiläufig erwähnt werden. Wenn also beispielsweise ein kontroverses oder sensibles Thema nur kurz erwähnt wird (z. B. „Im nächsten Video sprechen wir über sinkende Suizidraten.“), wäre kein Fokus vorhanden. Es wäre eine beiläufige Erwähnung.

Alle auf YouTube hochgeladenen Videos müssen den Nutzungsbedingungen und den Community-Richtlinien von YouTube entsprechen. Wenn du mit deinen Inhalten Einnahmen erzielen möchtest, musst du dich an die Monetarisierungsrichtlinien von YouTube und an die Google AdSense-Programmrichtlinien halten.

Wir behalten uns das Recht vor, Anzeigen auf deinem gesamten Kanal zu deaktivieren, wenn der Großteil deiner Inhalte für Werbetreibende ungeeignet ist oder wenn es wiederholte, schwerwiegende Verstöße gibt (z. B. aufgrund der Veröffentlichung von aufhetzenden, erniedrigenden oder hasserfüllten Inhalten).

War das hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?
Suche
Suche löschen
Suche schließen
Google-Apps
Hauptmenü
Suchen in der Hilfe
true
59
false