Hier findest du grundlegende Tipps, wie du dich und deinen Kanal auf YouTube schützen kannst.
Kontodiebstahl vermeiden und deinen YouTube-Kanal schützen
Nicht auf verdächtige Anfragen reagieren
Bei verdächtigen Anfragen kommen häufig Malware oder Phishing zum Einsatz. Malware ist Software, mit der Hacker Zugriff auf dein Konto erlangen, deine Aktivitäten ausspionieren, deine Dateien löschen und deine Anmeldedaten ändern können.
Phishing ist eine Praktik, bei der Hacker vorgeben, jemand anderes zu sein, um Nutzer zur Preisgabe von personenbezogenen Daten wie Passwörtern zu bewegen. Die Hacker können sich dabei über E‑Mails, SMS-Nachrichten oder Webseiten als Vertreter von Institutionen, Familienmitglieder, Kunden oder Kollegen ausgeben.
Das solltest du tun:
Auf Malware prüfen: Aktiviere erweitertes Safe Browsing, um Downloads auf Malware scannen zu lassen. Das ist vor allem bei verschlüsselten Dateien wichtig, da diese den Scans von Antivirenprogrammen entgehen können.
Vor Phishing schützen: Aktiviere die 2‑Faktor-Authentifizierung und erstelle einen Passkey als zweite Bestätigungsmethode, um dich bestmöglich vor Phishing zu schützen.
Nicht auf verdächtige Nachrichten antworten: Dazu gehören verdächtige E‑Mails, SMS- und Chatnachrichten, Websites oder Telefonanrufe, bei denen zum Beispiel Folgendes angeboten wird:
- Kostenlose Krypto-Coins
- Unterstützung im Marketing, die Zugriff auf deinen Kanal erfordert
- Passwörter zum Öffnen verschlüsselter Dateien
Keine Links oder Dateien aus nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen: Das können Links oder Dateien aus nicht vertrauenswürdigen Quellen in E‑Mails, SMS- oder Chatnachrichten, auf Websites, in Pop‑ups oder auf YouTube sein, über die beispielsweise Folgendes angeboten wird:
- Kostenlose Vorlagen für Thumbnails
- Premium-Bearbeitungsprogramme
- Unbekannte Software
Spam oder Phishing melden
Das solltest du tun:
Maßnahmen zum Schutz deines Kanals
Das solltest du tun:
Deinen YouTube-Kanal und dein Google-Konto schützen: Führe die empfohlenen Schritte zum Schutz deines YouTube-Kanals aus und gehe die Checkliste für Google-Konten durch, um das mit deinem YouTube-Kanal verknüpfte Google-Konto zu schützen.
Kanalberechtigungen prüfen und aktualisieren: Als YouTube-Creator kannst du anderen Nutzern mithilfe von Kanalberechtigungen Zugriff auf deinen YouTube-Kanal gewähren, ohne ihnen Zugriff auf dein Google-Konto zu geben. Es gibt verschiedene Arten von Rollen, die du anderen zuweisen kannst:
- Administrator: Darf Personen hinzufügen und entfernen und die Kanalinformationen bearbeiten
- Bearbeiter: Darf alle Kanalinformationen bearbeiten
- Bearbeiter (eingeschränkt): Hat dieselben Berechtigungen wie ein Bearbeiter, kann aber keine Umsatzdaten aufrufen
- Betrachter: Darf alle Kanaldaten aufrufen, aber nicht bearbeiten
- Betrachter (eingeschränkt): Darf mit Ausnahme von Umsatzdaten alle Kanaldaten aufrufen, aber nicht bearbeiten
Wenn du ein Brand-Konto hast, kannst du die Verwaltung deines Google-Kontos und deines YouTube-Kanals anderen Nutzern übertragen. Inhaber und Administratoren können Videos hochladen und Änderungen vornehmen. Überlege dir daher gut, welchen Personen du diesen Zugriff gewähren möchtest. Du kannst prüfen, ob du ein Brand-Konto hast, und Berechtigungen für ein Brand-Konto verwalten.
Nicht benötigte verbundene Apps entfernen: Zum Schutz deines Google-Kontos und deines YouTube-Kanals solltest du keine unbekannten Apps oder Apps aus unbekannten Quellen installieren. Entferne Apps, die du nicht brauchst, in den Kontoeinstellungen.
Anmeldedaten nicht weitergeben: Gib niemals Passwörter an andere weiter. Stattdessen kannst du Kanalberechtigungen oder, falls du ein Brand-Konto hast, Berechtigungen für Brand-Konten verwenden, um anderen Personen Zugriff auf deinen Kanal zu gewähren. Zum Schutz vor Phishing solltest du dein Passwort nur auf der Seite myaccount.google.com eingeben.
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