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Best Practices bei Inhalten speziell für Kinder und Familien

Best Practices for Kids & Family Content (High & Low Quality Principles)

Wir sind überzeugt, dass Kinder mithilfe von Videos, die Creator aus aller Welt auf YouTube stellen, neue Interessen entdecken, etwas über die Welt lernen und von einem Gefühl der Zusammengehörigkeit profitieren können. Deshalb ist es uns wichtig, Creator dabei zu unterstützen, ansprechende und inspirierende Videos mit Mehrwert für eine der wichtigsten Zielgruppen zu erstellen: Familien und Kinder. 

Dazu haben wir unten einige Qualitätskriterien zusammengestellt, die Creatorn bei der Erstellung von Inhalten für Kinder und Familien als Leitfaden dienen sollen. Diese Kriterien wurden in Zusammenarbeit mit Experten für Kindesentwicklung erstellt und basieren auf umfassenden Studien zu Kindermedien, digitalem Lernen und Internetnutzung. 

Hinweis: Anhand der Liste unten (nicht vollständig) soll besser nachvollziehbar sein, welche Inhalte als von niedriger oder hoher Qualität erachtet werden. Außerdem ergänzen diese Kriterien unsere Community-Richtlinien, die dazu beitragen, dass alle Nutzer die Plattform sicher verwenden können. Du bist bei allen Inhalten, die du erstellst, weiterhin für die Einhaltung unserer Community-Richtlinien verantwortlich. Die Kriterien auf dieser Seite werden regelmäßig geprüft und aktualisiert.

Kriterien für hochwertige Inhalte

Altersgerechte, unterhaltsame, ansprechende und inspirierende Inhalte können verschiedene Formate und unterschiedliche Themen haben. Sie sollten allerdings die folgenden Dinge fördern:

  • Ein guter Mensch sein: Dazu gehören Inhalte, die respektvolles Verhalten, gutes Benehmen und gesunde Gewohnheiten zeigen oder fördern. Beispiele umfassen Inhalte dazu, zu teilen, ein guter Freund zu sein, die Zähne zu putzen, Gemüse zu essen und Ziele für digitales Wohlbefinden festzulegen. 
  • Lernen und Neugier wecken: Dazu gehören Inhalte, die kritisches Denken, Gespräche über ähnliche Ideen und das Entdecken und Erleben der Welt fördern. Die Inhalte sollten altersgerecht und für ein junges Publikum geeignet sein. Sie können traditionelle und neue Lernmethoden umfassen, beispielsweise wissenschaftliche Inhalte, informelles Lernen, interessenbasierte Erkundung oder Tutorials.
  • Kreativität, Spiele und Fantasie: Dazu gehören Inhalte, die zum Denken anregen oder die Vorstellungskraft fördern. Auch schöpferische Fähigkeiten und eine neue und sinnvolle Herangehensweise bzw. ein anderer Umgang mit Dingen können dadurch gefördert werden. Beispiele dafür sind das Erschaffen imaginärer Welten, Geschichtenerzählen, Fußballtricks, Mitsingvideos und kreative Aktivitäten wie Kunst und Basteln.
  • Interaktionen mit echten Problemen: Dazu gehören Inhalte, die Lebenslektionen und starke Charaktere zeigen oder die Entwicklung von sozio-emotionalen Fähigkeiten, Problemlösungsstrategien und eigenständigem Denken fördern. Sie umfassen oft einen vollständigen Erzählstrang (z. B. Entwicklung der Figuren, Handlung, Auflösung) und eine klar erkennbare Botschaft oder Lektion.
  • Vielfalt, Gleichheit und Inklusion: In diesen Inhalten werden unterschiedliche Perspektiven und Personengruppen gezeigt. Dazu gehören Inhalte, die verschiedene Altersgruppen, Geschlechter, Ethnien, Religionen und sexuelle Orientierungen repräsentieren. Außerdem geht es hier um die Gleichbehandlung aller, ungeachtet der Unterschiede. Beispiele dafür sind unter anderem Inhalte, in denen die Vorteile von Vielfalt und Inklusion behandelt oder mit diesen Themen verbundene Geschichten/Charaktere portraitiert werden.

Kriterien für Inhalte mit niedriger Qualität

Inhalte mit niedriger Qualität sollten vermieden werden. Dazu gehören folgende Inhalte:

  • Stark kommerzielle oder Werbeinhalte: Dazu gehören Inhalte, in denen es vorwiegend um den Kauf von Produkten oder um Werbung für Marken und Logos geht (z. B. Spielsachen oder Lebensmittel). Diese Kategorie umfasst auch Inhalte, in denen ein exzessives Konsumverhalten zu sehen ist.
  • Inhalte, die negative Verhaltensweisen oder Einstellungen fördern: Das sind Inhalte, die gefährliche Aktivitäten, Verschwendung, Mobbing, Unehrlichkeit oder mangelnden Respekt anderen gegenüber fördern. Beispiele dafür sind gefährliche/unsichere Streiche oder ungesundes Essverhalten. 
  • Vermeintlich lehrreiche Inhalte: Inhalte, bei denen im Titel oder Thumbnail ein pädagogischer Wert vorgegeben wird, die aber keine Anleitungen oder Erklärungen haben oder für Kinder nicht relevant sind (z. B. Titel oder Thumbnails, die versprechen, jungen Zuschauern beim Lernen von Farben und Zahlen zu helfen, hinter denen sich in Wahrheit aber sinnlose Wiederholungen und fehlerhafte Informationen verbergen).
  • Schwer verständliche Inhalte: Dazu gehören Inhalte, die undurchdacht oder unverständlich sind oder bei denen eine sinnvolle Struktur fehlt (z. B. verwackelte Bilder/unverständliche Audioinhalte); solche Videos werden häufig in großen Mengen produziert oder automatisch erstellt. 
  • Sensationslüsterne oder irreführende Inhalte: In diese Kategorie fallen Inhalte, die unwahr, übertrieben, bizarr oder nicht faktenbasiert sind oder ein junges Publikum verwirren könnten. Außerdem könnten überflüssige oder bei Kindern beliebte Keywords wiederholt, verändert, übertrieben oder unnötigerweise verwendet werden. 
  • Unangemessene Verwendung von bei Kindern beliebten Figuren: Das sind Inhalte, bei denen bei Kindern beliebte Figuren als Animation oder live auf anstößige Weise verwendet werden.

Auswirkungen auf die Kanalleistung

Im nachfolgenden Abschnitt wird eine Richtlinienaktualisierung erläutert, die im November 2021 in Kraft tritt.

Die Nichteinhaltung der Qualitätskriterienfür Inhalte speziell für Kinder und Familien kann sich auf die Leistung deines Kanals auswirken. Hochwertige Inhalte speziell für Kinder werden häufiger in den Empfehlungen angezeigt. Außerdem wird anhand dieser Kriterien entschieden, welche Inhalte in YouTube Kids verfügbar sind, und sie beeinflussen Entscheidungen zur Monetarisierung von Kanälen und Videos. Kanäle, auf denen vor allem Inhalte mit niedriger Qualität speziell für Kinder veröffentlicht werden, werden möglicherweise vom YouTube-Partnerprogramm ausgeschlossen. Wenn ein einzelnes Video gegen die Qualitätskriterien verstößt, werden darin Anzeigen nur eingeschränkt oder gar nicht eingeblendet.

Jeder Einzelne kann einen Beitrag dazu leisten, dass YouTube auch in Zukunft bereichernde und inspirierende Inhalte für Kinder und Familien bietet. Eine ausführlichere Übersicht findest du in unserem umfassenden Leitfaden zu Best Practices bei Inhalten speziell für Kinder und Familien.

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