So funktioniert die automatische Vervollständigung von Google

Die automatische Vervollständigung ist eine Funktion in der Google Suche. Wenn Nutzer eine Suchanfrage eintippen, generieren unsere automatisierten Systeme Vervollständigungen, damit die gewünschte Suchanfrage schneller ausgeführt und Nutzer so Zeit sparen können.

Woher stammen die Begriffe der Vervollständigungen?

Die automatisch vervollständigten Suchanfragen spiegeln tatsächliche Suchanfragen bei Google wider. Unsere Systeme orientieren sich an häufigen Suchanfragen, die mit der Eingabe von Nutzern in das Suchfeld übereinstimmen. Außerdem wird noch Folgendes berücksichtigt:

  • Die Sprache der Suchanfrage
  • Der Ort, von dem eine Suchanfrage stammt
  • Der Trend (Popularität) einer Suchanfrage
  • Bisherige Suchanfragen

Dank dieser Faktoren zeigt die automatische Vervollständigung die hilfreichsten Vorschläge an, die für einen bestimmten Standort oder eine bestimmte Zeit relevant sind, wie etwa Eilmeldungen.

Neben Vervollständigungen ganzer Suchanfragen können auch Vervollständigungen für einzelne Wörter und Wortgruppen angezeigt werden, die auf echten Suchanfragen und Wortmustern aus dem Web basieren.

Informationen zum Verwalten von Trends und früheren Suchanfragen

Umgang mit Problemen bei Vervollständigungen

Die automatische Vervollständigung ist nicht perfekt. Es besteht die Möglichkeit, dass unerwartete oder gar schockierende Vorschläge angezeigt werden. Vervollständigungen sind keine Annahmen von Fakten oder Meinungen. In einigen Fällen können sie jedoch als solche interpretiert werden. Es kann vorkommen, dass Vervollständigungen zu weniger verlässlichen Inhalten führen. So gehen wir mit solchen Problemen um:

Erstens verfügt die automatische Vervollständigung über Systeme, die verhindern sollen, dass potenziell nicht hilfreiche und gegen Richtlinien verstoßende Vorschläge angezeigt werden. Diese Systeme versuchen, Vervollständigungen zu erkennen, die gewalttätig, sexuell explizit, hasserfüllt, abwertend oder gefährlich sind oder zu solchen Inhalten führen. Dazu gehören auch Vervollständigungen, die wahrscheinlich keine zuverlässigen Inhalte liefern werden, wie z. B. unbestätigte Gerüchte zu einem Nachrichtenereignis.

Wenn unsere automatischen Systeme die problematischen Vervollständigungen nicht erfassen, werden sie von unseren für die Durchsetzung der Richtlinien zuständigen Teams entfernt. Neben den Vorschlägen entfernen wir in diesen Fällen auch ähnliche Varianten.

Diese Systeme helfen dabei zu verhindern, dass die automatischen Vervollständigungen Nutzer versehentlich schockieren oder überraschen. Dadurch werden zwar einige Vorschläge nicht angezeigt. Die automatische Vervollständigung hindert Nutzer jedoch nicht daran, eine Suchanfrage vollständig einzugeben und so Ergebnisse zu erhalten.

Richtlinien für die automatische Vervollständigung

Wir möchten dafür sorgen, dass die automatische Vervollständigung für alle Nutzer hilfreich ist. Deshalb setzen wir Systeme ein, die verhindern sollen, dass Vorschläge gezeigt werden, die gegen die Richtlinien der Google Suche oder diese Richtlinien für Suchfunktionen verstoßen. Dazu gehören folgende Inhalte:

  • Gefährliche Inhalte
  • Belästigende Inhalte
  • Hasserfüllte Inhalte
  • Sexuell explizite Inhalte
  • Terroristische Inhalte
  • Gewaltdarstellungen
  • Vulgäre und derbe Sprache

Weitere Informationen zu diesen Inhaltsrichtlinien für die Google Suche

Für die automatische Vervollständigung gelten außerdem diese funktionsspezifischen Richtlinien:

  • Auf Wahlen bezogene Vervollständigungen: Es sind keine Vervollständigungen zulässig, die folgendermaßen interpretiert werden können:
    • Eine Position für oder gegen eine politische Figur oder Partei
    • Eine Behauptung über die Beteiligung am Wahlprozess oder die Integrität des Wahlprozesses
  • Auf die Gesundheit bezogene Vervollständigungen: Es sind keine Vervollständigungen zu potenziell gefährlichen gesundheitsbezogenen Aussagen zulässig
  • Vertrauliche und abwertende Begriffe im Zusammenhang mit namentlich genannten Personen: Es sind keine Vervollständigungen zulässig, die potenziell abwertende oder sensible Begriffe mit namentlich genannten Personen verknüpfen Dazu gehören unter anderem Vervollständigungen, die:
    • in Zusammenhang mit Belästigung, Mobbing, Drohungen, unangemessener Sexualisierung stehen könnten, oder
    • private oder vertrauliche Informationen in einer Art und Weise preisgeben, die zu Belästigung, Identitätsdiebstahl oder finanziellem Betrug führen kann.

In Einzelfällen können Ausnahmen von diesen Richtlinien gemacht werden, wenn die Vervollständigung im Kontext künstlerischer, pädagogischer, historischer, dokumentarischer oder wissenschaftlicher Inhalte steht oder sich auf Inhalte bezieht, die dabei helfen, aktuelle Ereignisse und Probleme in Bezug auf Gesellschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft besser zu verstehen.

Unterschied zwischen automatischer Vervollständigung und Google Trends

Die automatische Vervollständigung ist eine zeitsparende, aber komplexe Funktion. Sie zeigt nicht einfach nur die häufigsten Suchanfragen zu einem bestimmten Thema an. Deshalb unterscheidet sie sich von Google Trends und sollte nicht damit verglichen werden.

Google Trends ist ein Tool für Journalisten und alle Personen, die mehr über die Beliebtheit von Suchanfragen und Suchthemen im Verlauf der Zeit herausfinden möchten.

Bestimmte Vervollständigungen deaktivieren, entfernen oder melden

Informationen zum Deaktivieren, Entfernen und Melden von Vervollständigungen

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