Spezielle Tags, die Google versteht

 

Google unterstützt sowohl Meta-Tags auf Seitenebene als auch Inline-Anweisungen, mit denen Sie steuern können, wie die Seiten Ihrer Website in der Google-Suche erscheinen.

Mit Meta-Tags auf Seitenebene können Webmaster problemlos Informationen über ihre Websites für Suchmaschinen bereitstellen. Sie können verwendet werden, um die verschiedensten Clients mit Informationen zu versorgen. Jedes System verarbeitet nur die jeweils bekannten Meta-Tags und ignoriert die unbekannten Tags. Meta-Tags werden zum Abschnitt <head> Ihrer HTML-Seite hinzugefügt und sehen normalerweise so aus:

<!DOCTYPE html>
<html>
  <head>
    <meta charset="utf-8">
    <meta name="Description" CONTENT="Autor: A. N. Verfasser, Illustrator: P. Bilder, Kategorie: Bücher, Preis: 9,24 €, Seiten: 784 Seiten">
    <meta name="google-site-verification" content="+nxGUDJ4QpAZ5l9Bsjdi102tLVC21AIh5d1Nl23908vVuFHs34="/>
    <title>Beispielbücher – Gute gebrauchte Bücher für Kinder</title>
    <meta name="robots" content="noindex,nofollow">

 

Google versteht die folgenden Meta-Tags. Diese Liste ist allerdings nicht abschließend:

<meta name="description" content="Beschreibung der Seite" /> Mit diesem Tag können Sie die Seite kurz beschreiben. In bestimmten Fällen wird diese Beschreibung auch als Teil des Snippets in den Suchergebnissen angezeigt. Weitere Informationen
<meta name="robots" content="..., ..." />
<meta name="googlebot" content="..., ..." />

Diese Meta-Tags steuern die Funktionsweise von Suchmaschinen beim Crawlen und Indexieren.

Das Tag <meta name="robots"> kann für alle Suchmaschinen verwendet werden, das Tag <meta name="googlebot"> hingegen nur für Google.

Die Standardwerte lauten "index, follow" und müssen nicht angegeben werden. Google versteht die folgenden Werte (wobei mehrere Werte durch Kommas zu trennen sind):

  • index: erlaubt das Indexieren der Seite.
  • follow: bewirkt, dass im Rahmen des Crawlings allen Links auf der Seite gefolgt wird.
  • noindex: verhindert, dass die Seite indexiert wird.
  • nofollow: verhindert, dass beim Crawlen den Links auf dieser Seite gefolgt wird.
  • nosnippet: bewirkt, dass in den Suchergebnissen kein Text-Snippet und auch keine Videovorschau angezeigt wird. Anstelle des Videos wird, falls möglich, ein statisches Bild eingeblendet. Beispiel: <meta name="robots" content="nosnippet">
  • max-snippet:[Zahl]: begrenzt die Länge von Text-Snippets für diese Seite auf [Zahl] Zeichen. Geben Sie "0" ein, wenn kein Snippet erscheinen soll, oder geben Sie "-1" ein, wenn es beliebig lang sein darf.
  • max-image-preview:[Typ]: begrenzt die Größe aller Bilder, die mit dieser Seite verknüpft sind. Der [Typ] kann "none", "standard" oder "large" sein.
  • max-video-preview:[Zahl]: begrenzt die Dauer aller Videovorschauen für diese Seite auf [Zahl] Sekunden. Geben Sie "0" ein, um nur ein Standbild zuzulassen, oder "-1", wenn die Videovorschau beliebig lang sein darf.
  • noarchive: bewirkt, dass in den Suchergebnissen kein im Cache gespeicherter Link für eine Seite angezeigt wird.
  • unavailable_after:[Datum]: ermöglicht die Angabe eines Zeitpunkts (Datum und Uhrzeit), zu dem das Crawlen und Indexieren dieser Seite beendet werden soll.
  • noimageindex: bewirkt, dass die Seite in den Ergebnissen der Google Bildersuche nicht als verweisende Seite für ein Bild angezeigt wird. Dadurch wird verhindert, dass die Bilder auf dieser Seite indexiert werden. Wenn das Bild auf einer anderen Seite erscheint, wird es möglicherweise entsprechend den Berechtigungen auf dieser Seite gecrawlt und indexiert. Beachten Sie, dass dies noch kein Internetstandard ist. Die Standardmethode zum Blockieren von Bildern besteht darin, eine robots.txt-Regel zu verwenden.
  • none: entspricht noindex, nofollow.
  • all: [Standard] entspricht "index, follow".

Sie können mit der HTTP-Header-Regel "X-Robots-Tag" diese Informationen auch im Header Ihrer Seiten angeben. Dies ist insbesondere hilfreich, wenn Sie erreichen wollen, dass Nicht-HTML-Dateien wie Grafiken oder anderen Dokumenttypen nur beschränkt indexiert werden. Weitere Informationen zu Robots-Meta-Tags

<meta name="google" content="nositelinkssearchbox" /> Wenn Nutzer nach Ihrer Website suchen, wird in den Suchergebnissen von Google manchmal neben weiteren direkten Links zu Ihrer Website ein Suchfeld speziell für Ihre Website angezeigt. Dieses Tag weist Google an, kein Suchfeld für Sitelinks anzuzeigen. Weitere Informationen zum Suchfeld für Sitelinks
<meta name="google" content="notranslate" /> Wenn Google erkennt, dass der Inhalt einer Seite nicht in der Sprache vorliegt, die der Nutzer wahrscheinlich lesen möchte, stellt Google in den Suchergebnissen häufig einen Link zu einer Übersetzung zur Verfügung. Im Allgemeinen bietet dies den Vorteil, dass Sie Ihre individuellen Inhalte einer weitaus größeren Nutzergruppe präsentieren können. In manchen Fällen ist dies jedoch gar nicht erwünscht. Mit dem folgenden Meta-Tag weisen Sie Google an, keine Übersetzung dieser Seite anzubieten.
<meta name="google-site-verification" content="..." /> Sie können dieses Tag auf der Startseite Ihrer Website verwenden, um Ihre Inhaberschaft für die Search Console zu bestätigen. Die Werte der Attribute "name" und "content" müssen einschließlich der Groß-/Kleinschreibung exakt mit dem Inhalt übereinstimmen, der Ihnen übermittelt wurde. Es macht jedoch keinen Unterschied, ob Sie das Tag von XHTML zu HTML ändern. Auch das Format des Tags muss nicht unbedingt dem Format Ihrer Seite entsprechen. Weitere Informationen
<meta http-equiv="Content-Type" content="...; charset=..." />
<meta charset="..." >
Mit diesem Meta-Tag werden Inhaltstyp und Zeichensatz der Seite definiert. Achten Sie darauf, dass der Wert des Inhaltsattributs in Anführungszeichen eingeschlossen ist, damit das Zeichensatzattribut richtig interpretiert wird. Wir empfehlen, als Zeichensatz möglichst Unicode/UTF-8 zu verwenden. Weitere Informationen
<meta http-equiv="refresh" content="...;url=..." /> Mit diesem Tag wird der Nutzer nach einer gewissen Zeitspanne zu einer neuen URL weitergeleitet. Es wird manchmal als einfache Form der Weiterleitung genutzt. Allerdings wird dieses Tag nicht von allen Browsern unterstützt und kann für den Nutzer verwirrend sein. Das W3C rät von der Verwendung dieses Tags ab. Wir empfehlen stattdessen die Verwendung einer serverseitigen 301-Weiterleitung.
<meta name="viewport" content="..."> Dieses Tag teilt dem Browser mit, wie eine Seite auf einem Mobilgerät gerendert werden soll. Mit diesem Tag weisen Sie Google darauf hin, dass die Seite für Mobilgeräte optimiert ist. Weitere Informationen zum Konfigurieren des Darstellungsbereich-Meta-Tags

<meta name="rating" content="adult" />

<meta name="rating" content="RTA-5042-1996-1400-1577-RTA" />

Fügt einer Seite mit Inhalten nur für Erwachsene ein Label hinzu, um zu signalisieren, dass sie durch SafeSearch-Ergebnisse gefiltert werden soll. Weitere Informationen zum Kennzeichnen von SafeSearch-Seiten

Weitere wichtige Punkte

  • Google kann Meta-Tags vom Typ HTML und XHTML unabhängig davon lesen, welcher Code auf der Seite verwendet wurde.
  • Mit Ausnahme von google-site-verification ist die Groß-/Kleinschreibung bei Meta-Tags meist nicht wichtig.
  • Nicht alle existierenden Meta-Tags sind in dieser Liste enthalten. Verwenden Sie nach Belieben auch andere Meta-Tags, wenn sie für Ihre Website wichtig sind. Beachten Sie aber, dass Google unbekannte Meta-Tags ignoriert.

Inline-Anweisungen

Unabhängig von Meta-Tags auf Seitenebene können Sie die Teile von HTML-Seiten kennzeichnen, die nicht in Snippets verwendet werden sollen. Dies kann mit dem HTML-Attribut data-nosnippet in den HTML-Elementen span, div oder section erreicht werden. Beispiel:

<p>Dieser Text kann in einem Snippet erscheinen <span data-nosnippet>und dieser Teil nicht</span>.</p>

Der Abschnitt muss aus gültigem HTML-Code bestehen und alle Tags müssen entsprechend geschlossen sein, um die Maschinenlesbarkeit zu gewährleisten. Weitere Informationen

War das hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?