Benachrichtigung

Das Tag „Google Analytics: GA4-Konfiguration“ ist jetzt das Google-Tag. GA4-Konfigurations-Tags in Webcontainern werden ab September automatisch umgestellt. An bestehenden Messungen ändert sich nichts und es sind keine Maßnahmen Ihrerseits erforderlich. Weitere Informationen

Erkennung von Malware

Der Begriff Malware ist von der englischsprachigen Bezeichnung „malicious software“ (schädliche Software) abgeleitet. Er bezeichnet jegliche Software, die speziell darauf abzielt, den Computer oder die darauf installierte Software zu schädigen. Mit Malware lassen sich vertrauliche Informationen wie Kreditkartennummern oder Passwörter stehlen. Außerdem können betrügerische E-Mails über das E-Mail-Konto eines Nutzers gesendet werden – oftmals ohne dessen Wissen. Malware umfasst unter anderem Viren, Würmer, Spyware, Adware und Trojaner.

Container werden automatisch auf Malware untersucht. Ein Container, der Malware enthält, wird entsprechend gekennzeichnet. Google Tag Manager löst keine Tags aus, die auf Websites verweisen, auf denen Malware gefunden wurde.

Wie werden Websites und Netzwerke infiziert?

In den meisten Fällen wissen die betreffenden Nutzer nicht, dass ihre Container Tags enthalten, über die Malware verbreitet wird. Ein Netzwerk wird – meist ohne Ihr Verschulden – mit Malware infiziert, wenn auf den zugehörigen Websites Bibliotheken oder Vorlagen von Drittanbietern installiert werden. Später wird diese Malware über das benutzerdefinierte HTML-Tag, das Sie mithilfe von Tag Manager auf Ihrer Website veröffentlicht haben, auf Ihre Website übertragen.

Häufige Symptome von Malware auf der Website sind beispielsweise unerwünschte URL-Weiterleitungen, Pop-up-Anzeigen, geänderte Suchergebnisse, zusätzliche unerwünschte Browser-Toolbars oder seitliche Suchleisten sowie eine Verlangsamung der Computergeschwindigkeit.

Was kann ich bei einer Kennzeichnung des Containers aufgrund von Malware unternehmen?

Wenn der Container aufgrund von Malware gekennzeichnet wurde, erhält der Inhaber des Containers per E-Mail eine entsprechende Benachrichtigung. In Tag Manager wird angezeigt, dass das Tag als Malware gekennzeichnet wird, wenn es in der veröffentlichten Version online ist. Im Versionsverlauf wird das Gleiche angegeben.

Um dieses Problem zu lösen, entfernen Sie in dem betreffenden Container alle Trigger aus den mit Malware infizierten Tags. Entfernen Sie diese Tags auch aus der Tag-Reihenfolge, sodass sie vollständig deaktiviert sind.

Bei Veröffentlichung der korrigierten Containerkonfiguration wird diese automatisch wieder auf Malware untersucht.

Damit Probleme in Zusammenhang mit Malware vermieden werden, verwenden Sie am besten die Tag-Vorlagen in Google Tag Manager. In Tag Manager werden zahlreiche Tag-Vorlagen von Drittanbietern unterstützt. In der Community-Galerie für Vorlagen finden Sie viele weitere Vorlagen.

Was sollte ich als Betreiber eines Werbenetzwerks unternehmen, wenn Google bei mir Malware gefunden hat?

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Computer auf Malware zu überprüfen, sämtlichen schädlichen Code von der Website zu entfernen und die Website sowie die Anzeigen zur Überprüfung einzureichen.

  1. Prüfen Sie in der Search Console von Google den Status Ihrer Website:
    1. Melden Sie sich auf google.com/webmasters an.
    2. Wenn Sie die Search Console zum ersten Mal verwenden, geben Sie Ihre Website in das Feld ein und klicken Sie auf Website hinzufügen. Eventuell müssen Sie nachweisen, dass Sie der Inhaber der Website sind.
    3. Anhand des Status, der für die Website angezeigt wird, können Sie erkennen, welche Probleme gefunden wurden.
  2. Wählen Sie unten das passende Szenario aus, damit detaillierte weitere Schritte angezeigt werden.
Mit der Search Console wird Malware auf der Website gefunden...

Hier ein Überblick über die Schritte, die Sie ausführen müssen:

  1. Website in die Quarantäne verschieben
  2. Schaden beurteilen
  3. Website bereinigen
  4. Website von Google überprüfen lassen

Gehen Sie entsprechend dieser Anleitung vor. Jeder Schritt wird im Einzelnen erläutert. Stellen Sie sicher, dass Ihre primäre Domain, alle Subdomains und alle bestätigten Websiteweiterleitungen frei von Malware sind.

Wenn Sie einige der technischen Schritte nicht selbst ausführen können, wenden Sie sich an Ihren Webhostinganbieter.

Mit der Search Console wird keine Malware auf der Website gefunden...

Auch wenn mit der Search Console keine Probleme gefunden werden, ist es möglich, dass wir mit unseren Systemen Sicherheitsprobleme auf Ihrer Website feststellen. Wenden Sie sich an Ihren Webmaster oder Webhostinganbieter, um die Ursache zu ermitteln.

Was geschieht mit Containern, die weiterhin auf Websites mit Malware verweisen?

Tags, die Malware enthalten, werden deaktiviert und daher nicht ausgeführt. Wenn ein problematisches Tag reaktiviert wird, ist es möglich, dass Ihr Google Tag Manager-Konto gesperrt wird. Die Sperrung wird dem Kontoinhaber per E-Mail mitgeteilt.

Bietet Google Programme zum Erkennen und Entfernen von Malware an?

Zwar stellen wir keine Programme zum Erkennen und Entfernen von Malware zur Verfügung, doch bieten wir Safe Browsing an. Safe Browsing ist ein Google-Dienst, über den Anwendungen URLs mit den ständig aktualisierten Google-Listen zu verdächtigen Phishing- und Malwareseiten abgleichen können. Lösungen von Drittanbietern, die hilfreich sein können, sind unten aufgeführt:

Wenn Sie das Problem nicht mithilfe dieser Programme lösen können, empfehlen wir die Verwendung eines Programms zur Fehlerbehebung, das sich an fortgeschrittene Nutzer richtet (z. B. HijackThis).

Wie kann ich bei einer Behörde eine Beschwerde bezüglich Malware einreichen?

In den USA bearbeitet die FTC (Federal Trade Commission) Beschwerden über betrügerische oder unfaire Geschäftspraktiken. Dazu gehören beispielsweise in den USA gehostete Websites, über die Malware verbreitet wird. Beschwerden können unter www.ftccomplaintassistant.gov eingereicht werden.

Informationen zum Einreichen einer Beschwerde außerhalb der USA erhalten Sie unter www.econsumer.gov. Diese Website ist ein gemeinsames Projekt von Verbraucherschutzbehörden in 21 Ländern.

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