Webabfragen verwenden

Mit Search Ads 360-Webabfragen wird das Herunterladen der neuesten Search Ads 360-Daten direkt aus einer Microsoft Excel-Tabelle ganz einfach. Sie müssen Dateien jetzt nicht mehr manuell herunterladen und in Excel importieren. Wie bei einem Bericht, den Sie sich in Search Ads 360 ansehen, können Sie Umfang, Typ und Datenbereich anpassen. Statt jedoch eine Datei herunterladen zu müssen, stellt Search Ads 360 eine URL zur Verfügung, über die Excel die Berichtsdaten automatisch herunterladen und aktualisieren kann. Mit Search Ads 360-Webabfragen können Sie

  • Berichte in Search Ads 360 schneller erzeugen und
  • allgemeine Berichtsvorlagen in Excel erstellen und die aktuellen Search Ads 360-Daten darin darstellen.

Wenn Sie beispielsweise einen benutzerdefinierten Bericht zur Kampagnenleistung erstellt haben, den Sie wöchentlich an Werbetreibende oder Kunden senden, können Sie für jeden Werbetreibenden und Kunden eine Search Ads 360-Webabfrage erstellen. Für jede Webabfrage richten Sie eine Excel-Tabelle ein, die automatisch wöchentlich aktualisiert wird. Wenn Sie die einzelnen Berichte nach der wöchentlichen Aktualisierung öffnen, sind sie bereit für die Zustellung.

Webabfrage einrichten

  1. Erstellen Sie in Search Ads 360 einen Bericht und generieren Sie eine Webabfrage-URL.
  2. Geben Sie in Excel die Webabfrage-URL ein.
  3. Aktualisieren Sie die Einstellungen und Formatspalten in Excel.

Bericht erstellen und Webabfrage-URL generieren

  1. Gehen Sie in der Search Ads 360-Benutzeroberfläche zu einer Berichtstabelle.
    Rufen Sie beispielsweise eine Kampagne auf und klicken Sie auf den Tab Keywords.

  2. Überprüfen Sie, ob die Tabelle den Zeitraum, die Spalten, die Segmente, Filter etc. enthält, die in Ihrem Bericht enthalten sein sollen.
    Hier finden Sie weitere Informationen darüber, wie Sie Daten in Ihren Tabellen und Berichten anpassen.

    Wenn Sie Excel 2010 oder eine neuere Version für die Verbindung zur Webanfrage verwenden, ist der Bericht auf maximal eine Million Zeilen begrenzt. Nutzer von Excel 2007 beschränken ihre Berichte am besten auf 25.000 Zeilen, um Leistungsprobleme in Excel zu vermeiden.

  3. Klicken Sie auf den Downloadpfeil Download icon, der oberhalb der Berichtstabelle angezeigt wird.
    Die Einstellungen für den Download erscheinen.

  4. Klicken Sie auf den Tab Webabfrage erstellen.

  5. Geben Sie die gewünschten Einstellungen ein und klicken Sie auf Webanfrage erstellen.
    Eine Meldung über der Tabelle zeigt an, dass die Webabfrage erstellt wurde.

  6. Klicken Sie neben der Nachricht auf Webabfrage-URL abrufen und kopieren Sie die angezeigte URL.

Webabfrage-URL in Excel eingeben

Nachdem Sie den Bericht und die Webabfrage-URL in Search Ads 360 erstellt haben, können Sie eine Verbindung zur Webabfrage in Excel herstellen, Ihre Spalten nach Bedarf formatieren und auswählen, wie Sie die Daten auf dem neuesten Stand halten möchten.

Sie können Search Ads 360-Webabfragen in Microsoft Office Excel 2007 für Windows (bis zu 25.000 Zeilen) oder Excel 2010 für Windows (bis zu einer Million Zeilen) verwenden.
  1. Klicken Sie in Excel auf das Menü Daten und wählen Sie Aus dem Web aus.

    Das Pop-up-Fenster "Neue Webabfrage" wird geöffnet.

    Spezielle Anweisungen für Microsoft Office 365

    Wenn Sie Microsoft Office 365 verwenden, wählen Sie Aus dem Web (Vorversion) anstelle von "Aus dem Web".

    Spezielle Anweisungen für Microsoft Windows 10 Pro

    1. Klicken Sie in Excel mit der rechten Maustaste auf das Menüband und klicken Sie dann auf Menüband anpassen.
    2. Wählen Sie im linken Menü die Option Alle Registerkarten aus.
    3. Klicken Sie auf Daten > Externe Daten abrufen und ziehen Sie die Menügruppe in das Menü im Menüband.
      Damit wird ein neues Menü für den Datenabruf hinzugefügt, das ein Browserfenster öffnet.
    4. Klicken Sie auf das neue Menüelement, um das Browserfenster zu öffnen.
  2. Fügen Sie in das Feld Adresse die Webabfrage-URL aus Search Ads 360 ein und klicken Sie auf "Los".

  3. Wenn Sie eine Webabfrage-URL zum ersten Mal eingeben, erscheint eventuell eine Sicherheitswarnung, in der Sie darauf aufmerksam gemacht werden, dass Sie gerade Seiten über eine sichere Verbindung aufrufen.
    Klicken Sie auf das Kästchen und dann auf OK.

  4. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, melden Sie sich bei Search Ads 360 an.

  5. Wählen Sie die XML-Tabelle aus. Klicken Sie hierzu auf das gelbe Pfeilsymbol in der oberen rechten Ecke des Codefelds.

  6. Klicken Sie auf Importieren.

  7. Wenn Sie zum ersten Mal eine Webabfrage-URL eingeben, erhalten Sie eventuell eine Microsoft Office Excel-Meldung, dass sich die angegebene XML-Quelle nicht auf ein Schema bezieht.
    Klicken Sie auf das Kästchen und dann auf OK.

  8. Im Pop-up-Fenster "Daten importieren" wählen Sie bei Wo sollen die Daten eingefügt werden? die Option XML-Tabelle in vorhandenem Arbeitsblatt und klicken Sie auf OK.
    Die Search Ads 360-Daten werden im Arbeitsblatt angezeigt.

  9. Verwenden Sie die Daten in Excel ganz nach Wunsch: Sie können Pivot-Tabellen erstellen, Berichte generieren und vieles mehr.

  10. Halten Sie die Daten auf dem neuesten Stand:
    • Zelle: Wählen Sie eine Zelle aus und klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche "Aktualisieren".
    • Bericht: Klicken Sie auf das Menü Daten und wählen Sie Verbindungen aus. Wählen Sie die Verbindung aus und klicken Sie auf die Schaltfläche Aktualisieren. Sie können auch auf Eigenschaften klicken und die gewünschten Optionen für die automatische Aktualisierung auswählen.
Wenn Sie eine vorhandene Webabfrage in Excel aktualisieren und diese nicht genehmigt wird, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Sie müssen dann zu den Konfigurationseinstellungen für die Excel-Webabfrage zurückkehren und sich noch einmal bei Search Ads 360 anmelden.

Vorhandene Webabfragen verwalten

Sie können eine Liste der vorhandenen Webabfragen ansehen, die Webabfrage-URL kopieren oder eine Webabfrage entfernen.

  1. Rufen Sie einen Werbetreibenden auf.

    So gehen Sie zu einem Werbetreibenden:
    1. Klicken Sie auf die Navigationsleiste, um Navigationsoptionen aufzurufen.

    2. Klicken Sie in der Liste Agentur auf die Agentur, die den Werbetreibenden enthält. Sie können die Suchfunktion verwenden, um anhand des Agenturnamens zu suchen, oder einfach durch die Liste scrollen.

    3. Klicken Sie in der Liste Werbetreibender auf den Werbetreibenden.

    4. Klicken Sie auf Übernehmen oder drücken Sie die Eingabetaste.

    Search Ads 360 zeigt die Werbetreibendenseite an, die Daten für alle Engine-Konten des Werbetreibenden enthält.

  2. Klicken Sie im linken Navigationsbereich auf Downloads.

  3. Klicken Sie über der Tabelle auf den Tab Webabfragen.
    Die Liste der vorhandenen Webabfragen erscheint. Hier können Sie nun eine der folgenden Aktionen durchführen:

    • Webabfrage-URL kopieren: Klicken Sie in der Spalte Webabfrage-URL auf den Link URL abrufen.

    • Webabfrage löschen: Klicken Sie auf das Kästchen neben dem Namen einer Webabfrage und dann über der Tabelle auf Entfernen.

Bekannte Probleme

  • Sie können keine Berichte mehrerer Agenturen als Webabfragen verwenden.

  • Sie können weder einen bearbeitbaren Webabfragebericht herunterladen noch Webabfragen noch einmal in Search Ads 360 hochladen.

  • Es kann sein, dass nach der Aktualisierung der Webabfrage in Excel eine XML-Import-Fehlermeldung erscheint, wenn der Cache für temporäre Internetdateien voll ist. Um dieses Problem zu beheben, löschen Sie die Dateien im Ordner "Temporäre Internetdateien", laden Sie die Webabfrage neu und melden Sie sich bei Bedarf in Search Ads 360 an. Gehen Sie hierzu vor wie unter Webabfrage-URL in Excel eingeben beschrieben. Sie können auch die Größe des Cache erhöhen. Hierzu passen Sie die Einstellungen in Internet Explorer an.

Probleme melden

Wenn Sie sich an den Support wenden und Probleme mit Webabfragen melden müssen, sind die folgenden Angaben erforderlich:

  • Betriebssystem, z. B. Windows XP, Windows 7

  • Internet Explorer-Version

  • Excel-Version

  • Sofern zutreffend, die Webabfrage-URL, mit der Sie Probleme haben

Dies erleichtert es dem Support, die Probleme nachzuvollziehen.

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