Online-Crowdfunding ist mittlerweile eine wichtige Möglichkeit für Nonprofit-Organisationen, Unterstützer zu gewinnen und Spenden zu sammeln. Auf Crowdfunding-Websites werden jedoch Tausende von Kampagnen präsentiert, die alle um Aufmerksamkeit kämpfen. Sie sollten also eine Strategie haben, um sich abzugrenzen.
Es ist wichtig, Follower möglichst effizient und direkt anzusprechen. Sie sollten das Interesse Ihrer Follower für eine bestimmte Kampagne gleich bei ihrer Einführung gewinnen.
Eine Studie von Indiegogo zeigt, dass E‑Mail-Marketing bei Crowdfunding-Kampagnen 34 % effektiver ist als andere Formen der Kontaktaufnahme. Viele Menschen betrachten E‑Mails als eine Form der Kommunikation, die seriöser ist als etwa ein Beitrag in sozialen Medien. Mit den folgenden drei Tipps können Sie direkt loslegen.
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Die richtige E‑Mail-Liste erstellenEs ist verlockend, möglichst viele Personen über Ihre Crowdfunding-Kampagne zu informieren. Eine effektive E‑Mail-Liste besteht jedoch aus Empfängern, zu denen Sie im Laufe der Zeit eine Beziehung aufgebaut haben. Diese Kontakte können Sie zusätzlich in Gruppen unterteilen und den E‑Mail-Inhalt für jede Gruppe anpassen. Eine Gruppe kann beispielsweise aus Ihren Hauptspendern bestehen, eine andere aus Einzelpersonen, die Spenden leisten, und eine dritte aus Unternehmen, die für Ihren Zweck spenden. Sie können Ihre E‑Mail-Liste mithilfe von sozialen Medien erweitern. Erstellen Sie in sozialen Netzwerken einen Call-to-Action, über den Ihre Follower sich für Ihre E‑Mails anmelden können. |
Einen aussagekräftigen E‑Mail-Betreff verfassenSelbstverständlich ist der Inhalt Ihrer E‑Mail wichtig. Die größte Herausforderung beim E-Mail-Marketing besteht jedoch darin, Nutzer dazu zu bringen, Ihre E‑Mails überhaupt zu öffnen. Hier kommt die Betreffzeile ins Spiel. Ein allgemeiner oder unpersönlicher Betreff („Helfen Sie unserer Nonprofit-Organisation“) gibt den Empfängern keinen Grund, Ihre E‑Mail zu öffnen. Möglicherweise denken sie sogar, dass es sich um Spam handelt. Die Verwendung von VERSALIEN und mehrfachen Satzzeichen (z. B. „!!“) kann dazu führen, dass Spamfilter von Nutzern die E‑Mail direkt in den Spamordner verschieben. Der Betreff sollte kurz und prägnant sein. Verwenden Sie maximal 50 Zeichen. Selbst ein kurzer Betreff kann abgeschnitten werden, wenn der Posteingang beispielsweise auf dem Smartphone aufgerufen wird. Der wichtigste und aussagekräftigste Teil Ihrer Botschaft sollte daher am Anfang des Betreffs stehen. Auch ein kurzer Betreff kann einen Hinweis auf die Geschichte hinter Ihrer Crowdfunding-Kampagne liefern und ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugen. „Pflanzen Sie 10 Bäume bis zum Ende der Woche“ ist effektiver als „Spenden Sie für einen guten Zweck“. In der Bibliothek mit Gemini-Prompts für Nonprofit-Organisationen erfahren Sie, wie Sie mithilfe von Gemini schnell E‑Mail-Vorlagen und mehr erstellen. |
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Regelmäßige E‑Mail-Updates planenDie E‑Mail, mit der Sie den Start Ihrer Crowdfunding-Kampagne ankündigen, ist nur der Anfang. Sie können Empfänger per E‑Mail benachrichtigen, wenn etwas Wichtiges passiert, z. B. wenn eine bestimmte Spendensumme erreicht wurde. Sie können ihnen auch eine E‑Mail schreiben, um sie mithilfe von interessanten Geschichten zum Spenden zu motivieren. Senden Sie solche E‑Mails regelmäßig, eventuell sogar mehrmals pro Woche. Wenn Sie manche Informationen nur per E‑Mail und andere nur in Ihren sozialen Medien verbreiten, verhindern Sie, dass sich Ihre Follower über überflüssige Informationen ärgern. Am Ende der Crowdfunding-Kampagne sollten Sie allen Spendern eine personalisierte Danksagung senden, die einen Bericht dazu enthält, was mit der Kampagne bewirkt werden konnte. |
Weitere Informationen zu den Funktionen, die für Nonprofit-Organisationen über Google Workspace for Nonprofits verfügbar sind, und zu speziellen Rabatten für die Google Workspace Business- und Google Workspace Enterprise-Versionen finden Sie hier.