Tipps zum Aufnehmen von 360°-Videos für Street View

Wenn Sie beim Aufnehmen von 360°-Videos für Street View die folgenden Tipps beachten, können Sie uns helfen, die Darstellung Ihrer Bilder in Google Maps zu optimieren. Es kann einige Zeit dauern, bis blaue Linien nach der Veröffentlichung von Bildern zu sehen sind. Unter Umständen werden Bilder von Google neu positioniert. Diese Prozesse sind in der Regel innerhalb von 48 Stunden abgeschlossen.

Hinweis: Videos, die in Gebäuden aufgenommen wurden, können derzeit nicht für Street View verwendet werden.

Kamera einrichten und positionieren

  • Deaktivieren Sie die gyroskopische Stabilisierung.
  • Befestigen Sie die Kamera am Halterungssystem. Sie muss aufrecht stehen und sollte so weit oben wie möglich platziert werden.
  • Die Kamera muss starr und weitgehend waagerecht montiert werden. Es darf keine Kamerahalterung mit kardanischer Aufhängung verwendet werden.
  • Aufnahmen sollten oben vom Autodach gemacht werden. Machen Sie keine Aufnahmen aus dem Fahrzeuginneren oder von der Seite.
  • Positionieren Sie das Kamerahalterungssystem so, dass es weniger als 25 % des 360°-Bildes einnimmt. Wenn Ihre Kamera eine Echtzeitvorschau hat, können Sie mit der Vorschau die Kameraposition prüfen.
  • Die oberen 75 % des Bildes dürfen nur die Umgebung zeigen, ohne die Sicht zu verdecken. 
  • Nur auf den unteren 25 % des Bildes darf Folgendes zu sehen sein:
    • Das Fahrzeug oder daran befestigte Elemente jedweder Art.
      • Als Fahrzeuge zählen Boote, Fahrräder und andere Verkehrsmittel.
    • Die Person mit der Hand- oder Helmkamera.
    • Füllelemente zum Verdecken des Fahrzeugs oder der Personen. 
      • Die oberen 75 % dürfen keine Füllelemente enthalten.
    • Überlagernde Grafiken wie Nadirretusche.
  • Achten Sie auf die Lichtverhältnisse:
    • Vermeiden Sie Sonnenauf- und -untergänge.
    • Passen Sie die Belichtung bei starker Helligkeit an.
    • Wenn Ihre Kamera eine Echtzeitvorschau hat, können Sie anhand von Schildern und Schaufenstern die Belichtung überprüfen.
    • Verschwommene, dunkle und verwaschene Bilder können möglicherweise nicht richtig auf der Karte positioniert werden.
  • Nutzen Sie zur Steuerung der Kamera eventuell auch Tools des Herstellers, wie z. B. eine mobile App.

Weitere Tipps

  • Damit die GPS-Daten ordnungsgemäß erfasst werden, sollten Aufnahmen unter freiem Himmel beginnen und enden.
    • Vermeiden Bäume oder Gebäude.
    • In Innenräumen oder Tunneln aufgenommene Sequenzen enthalten häufig keine genauen GPS-Daten und können unter Umständen nicht veröffentlicht werden.
  • GPS-Proben:
    • Achten Sie darauf, dass zwischen den Proben keine Zeitlücken von mehr als 5 Sekunden bestehen.
    • Während sich die Kamera bewegt, dürfen aufeinanderfolgende Proben außerdem nicht dieselbe GPS-Position haben.
    • Achten Sie darauf, dass Ihre GPS-Proben realistisch sind. Wenn Sprünge zwischen den Koordinaten darauf schließen lassen, dass die Kamera nicht an einem Auto befestigt war bzw. von einem Menschen getragen wurde, wird das Video unter Umständen abgelehnt.
  • Damit wir 360°-Bilder automatisch in Relation zueinander positionieren können, sollten sie sich mit Gebieten überschneiden, die Sie bereits aufgenommen haben, wie etwa Abzweigungen oder Häuserblocks.
  • Wenn Ihre Kamera diese Funktion hat, können Sie die Framerate zurücksetzen:
    • Fahrgeschwindigkeit des Autos oder Fahrrads: 5 Bilder pro Sekunde (fps)
    • Geschwindigkeit zu Fuß: 1 fps
  • Sie sollten sich möglichst an die empfohlene Geschwindigkeit halten:
    • Unter 8 km/h für 1 fps.
    • Unter 45 km/h bei 5 fps.
    • Unter 70 km/h bei 7 fps.
  • Damit Bilder veröffentlicht werden können, muss die Framerate so hoch sein, dass aufeinanderfolgende Bilder weitgehend denselben Inhalt enthalten.
    • Bei engen Durchgängen sind möglicherweise niedrigere Geschwindigkeiten und eine höhere Framerate erforderlich.
    • Videosequenzen mit sporadischen Unterbrechungen funktionieren nicht richtig. Machen Sie kein Video von entfernten Standbildern.
  • Zeitstempel müssen wahr sein.
    • Erstellen Sie keinen GPS-Track und keine Videosequenz mit Zeitstempeln, die nicht der Wahrheit entsprechen,
      • z. B. eine Videosequenz mit künstlichen 1-Sekunden-Schritten.
    • GPS- und Bilddaten (sowie IMU-Daten bei Profikameras) müssen aufeinander abgestimmt sein. Verzögerungen sind nicht zulässig. Das Datum darf nicht in der Zukunft oder weit in der Vergangenheit liegen.
  • Wenn die Verarbeitung nach der Aufnahme eines Videos erforderlich ist, müssen Sie dieselbe fps-Einstellung verwenden.
  • Das Format für zusammengefügte Bilder muss ein äquirektanguläres Panorama mit einem Seitenverhältnis von 2 : 1 sein.
  • Sofern dies vom Kamerahersteller nicht anders angegeben ist, sollten Sie 360°-Videos für mindestens 2 Minuten und maximal 60 Minuten aufzeichnen.
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