Mit Conversion-Tracking kompatiblen Anteil ermitteln

Anhand des mit Conversion-Tracking kompatiblen Anteils können Sie feststellen, ob das Tagging für Ihre Landingpages ordnungsgemäß eingerichtet ist. Dieser Messwert wird in der Spalte „Mit Conversion-Tracking kompatibler Anteil (%)“ im Bericht „Landingpages“ angezeigt.

In der Spalte sehen Sie den geschätzten Prozentsatz der Klicks auf Suchanzeigen, für die mithilfe eines eigenen Cookies auf der Landingpage Conversions erfasst werden können. Das Conversion-Tracking mit einem eigenen Cookie ist die genaueste Methode, Conversions zu erfassen.

Ein Anteil von unter 100 % bedeutet, dass für einige Anzeigenklicks in manchen Browsern möglicherweise keine Conversions erfasst werden können. Das kann sich auf Ihre Conversion-Berichte und auf Optimierungsfunktionen auswirken, die auf Conversion-Daten basieren (z. B. Smart Bidding).

Wichtige Informationen zum Messen von Online-Conversions

Sie müssen ein websiteweites Tag auf allen Seiten implementieren, um besonders genaue Messergebnisse zu erhalten. Weitere Informationen zum websiteweiten Tagging finden Sie in der Google Ads-Hilfe im Artikel Website-Conversion-Tracking in Google Ads. Bevor Sie das websiteweite Tagging implementieren, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das automatische Tagging ist in all Ihren Google Ads-Konten aktiviert.
  • Wenn Sie Klick-Tracker in Ihren Tracking-URLs oder serverseitige Weiterleitungen auf Ihrer Website verwenden, muss die GCLID an Ihre Landingpages übergeben werden.
  • Die Tags werden nicht in einem iFrame ausgelöst, etwa innerhalb eines anderen Tracking-Tags wie Floodlight.

Ein Teil des Conversion-Trackings funktioniert möglicherweise je nach Browser und Einstellung anders. Anhand der Spalte „Mit Conversion-Tracking kompatibler Anteil (%)“ können Sie ermitteln, ob das Tracking auf Ihren Landingpages ordnungsgemäß eingerichtet ist, damit Sie über Ihr Tagging so viele Conversions wie möglich erfassen können.

Hinweis: Derzeit funktioniert „Mit Conversion-Tracking kompatibler Anteil (%)“ nur für Landingpages von Suchanzeigen. Für andere Landingpages wird in der entsprechenden Spalte lediglich „--“ angezeigt.

Spalte „Mit Conversion-Tracking kompatibler Anteil (%)“

Der mit Conversion-Tracking kompatible Anteil wird als geschätzter Prozentsatz der Klicks auf Ihre Landingpage gemessen, bei denen Conversions mithilfe eines eigenen Cookies erfasst werden können. Das ist die genaueste Methode zur Messung von Conversions.

Wenn der Anteil niedriger als 100 % ist, sehen Sie eine Karte mit bestimmten Fehlermeldungen, wenn Sie den Mauszeiger auf den Messwert bewegen. Aus diesen Meldungen geht hervor, warum bei einigen Klicks, die zu der Landingpage führen, möglicherweise keine Conversions erfasst werden. Es werden folgende Details angezeigt:

  • Erklärung, warum möglicherweise nicht alle Klicks als Conversions erfasst werden, mit einem Link zu weiteren Informationen
  • Der geschätzte Prozentsatz der Klicks, bei denen die GCLID auf der Landingpage empfangen wurde
  • Der geschätzte Prozentsatz der Klicks zu Ihrer Landingpage, auf der das websiteweite Tagging implementiert wurde

Beispiel:

  • Sie haben möglicherweise einen mit Conversion-Tracking kompatiblen Anteil von 80 %. Das bedeutet, dass für 80 % der Klicks auf Suchanzeigen, die zu dieser Landingpage führen, mit einem eigenen Cookie Conversions in allen Browsern erfasst werden können.
  • Wenn Sie den Mauszeiger auf diese Zahl bewegen und die Fehlermeldung „Fehlende GCLID (20 %)“ angezeigt wird, bedeutet das, dass die GCLID in 20 % aller Fälle nicht mehr in der URL enthalten ist, wenn der Nutzer auf die Landingpage zugreift.
  • Unten auf der Karte wird „Websiteweites Tag: 100 %“ angezeigt. Das bedeutet, dass das websiteweite Tagging für 100 % der Klicks auf Suchanzeigen richtig implementiert wurde.

Fehlermeldungen im Zusammenhang mit „Mit Conversion-Tracking kompatibler Anteil (%)“

Wenn Ihre Landingpage eine AMP-Landingpage ist, finden Sie im Abschnitt AMP-Landingpages weitere Informationen.

Allgemeines Website-Tag fehlt

Damit Conversions in allen Browsern möglichst genau erfasst werden können, sollten Sie für jede Ihrer Google Ads-Landingpages ein allgemeines Website-Tag oder Google Tag Manager verwenden.

Wenn Sie Google Ads-Tags für das Conversion-Tracking verwenden möchten, können Sie in diesen Ressourcen nachlesen, wie Sie zur Einrichtung vorgehen: Implementierung mithilfe eines allgemeinen Website-Tags bzw. Implementierung mithilfe von Google Tag Manager.

Sie können in Ihrem Google Ads-Konto eine Verknüpfung mit Ihrem Analytics-Konto erstellen, um Conversions zu erfassen. Wenn Sie dies tun, sollten Sie ein allgemeines Website-Tag mit Google Analytics einrichten oder die Universal Analytics-Vorlage in Google Tag Manager verwenden, damit die Conversions möglichst genau gemessen werden können. Wenn Sie versuchen, Conversions ohne allgemeines Website-Tag oder Google Tag Manager zu erfassen, wird im Bericht möglicherweise der Hinweis „Altes Tag“ angezeigt.

Wenn dieser Fehler im Bericht „Landingpages“ zu sehen ist, bedeutet das, dass das allgemeine Website-Tag oder der Google Tag Manager-Container nicht korrekt auf der Landingpage eingebunden ist. Falls Sie Probleme mit Ihrem Tag haben, lesen Sie den Hilfeartikel Websiteweites Tagging – Fehlerbehebung. Wenn Sie Google Tag Manager verwenden, muss das Tag „Conversion-Verknüpfung“ richtig eingesetzt werden.

Falls Ihre Seite eine AMP-Landingpage ist, muss die Einrichtung gemäß den Anweisungen in diesen beiden Artikeln geprüft werden: AMP für Google Ads-Landingpages verwenden und Google Ads-Conversion-Messung für AMP-Landingpages einrichten.

Fehlende GCLID

Die GCLID wird automatisch an Ihre finale URL angehängt, wenn das automatische Tagging für Ihr Google Ads-Konto aktiviert ist. Damit Conversions in allen Browsern erfasst werden können, muss der URL-Parameter „GCLID“ noch in der URL vorhanden sein, wenn der Nutzer nach einem Klick auf eine Anzeige zur Landingpage gelangt. Diese Meldung in der Spalte „Mit Conversion-Tracking kompatibler Anteil (%)“ gibt an, dass die GCLID in der URL dieser Landingpage fehlt. Wenn Sie Klick-Tracker in Ihren Tracking-URLs oder serverseitige Weiterleitungen auf Ihrer Website verwenden, muss die GCLID an Ihre Landingpages übergeben werden. Außerdem dürfen beim Laden der Landingpage keine Websitefehler (z. B. der Fehler 404) auftreten.

Um zu ermitteln, ob die GCLID bis zum Erreichen der Landingpage vorhanden ist, können Sie die Landingpage-URL aus Ihrem Google Ads-Bericht „Landingpage“ in Ihren Browser einfügen und manuell einen GCLID-Testparameter hinzufügen. Gehen Sie zu der Seite, indem Sie die Eingabetaste drücken. Kontrollieren Sie dann, ob der eingegebene GCLID-Parameter weiterhin im Feld für die URL vorhanden ist. Weitere Informationen zum Prüfen des automatischen Taggings von Google Ads

Beispiel

Angenommen, Ihre Landingpage lautet ihrunternehmen.de/foo.

Fügen Sie diese URL in das entsprechende Feld ein und hängen Sie einen GCLID-Testparameter an: ihrunternehmen.de/foo?gclid=Tester123.

Rufen Sie diese URL auf und stellen Sie fest, ob „gclid=Tester123“ im Feld für die URL angezeigt wird. Bei der GCLID wird die Groß- und Kleinschreibung berücksichtigt, sodass sie auf allen Seiten einheitlich sein sollte.

Hinweis: Wenn Sie weitere URL-Parameter verwenden, sollte die GCLID hinter diesen Parametern stehen, jedoch vor allen Fragmenten (auch als „benannte Ankerpunkte“ bezeichnet und durch ein # gekennzeichnet). Hier ein Beispiel für die richtige Reihenfolge: ihrunternehmen.de/foo?a=b&gclid=Tester123#xyz.

Falls Ihre Seite eine AMP-Landingpage ist, muss die Einrichtung gemäß den Anweisungen in diesem Artikel geprüft werden: AMP für Google Ads-Landingpages verwenden.

Automatisches Tagging auf Kontoebene deaktiviert

Damit Conversions in allen Browsern erfasst werden können, müssen Sie die Einstellung für das automatische Tagging für Ihr Konto aktivieren. Dann wird die GCLID automatisch an die finale URL angehängt.

Weitere Informationen zum automatischen Tagging

Alte Tags (einschließlich Analytics.js-Tags)

Damit Conversions in allen Browsern möglichst genau erfasst werden können, sollten Sie für jede Ihrer Google Ads-Landingpages ein allgemeines Website-Tag oder Google Tag Manager verwenden. Wenn Sie alte Tags verwenden (Tag-Versionen, die gemäß Best Practices nicht mehr empfohlen werden), sollten Sie die Tags auf ein allgemeines Website-Tag aktualisieren oder Google Tag Manager verwenden. Wenn Sie ein allgemeines Website-Tag oder Google Tag Manager nutzen, stehen Ihnen außerdem neue Funktionen zur Verfügung, die für Konfigurationen mit alten Tags möglicherweise nicht verfügbar sind.

Hinweis: Wenn Sie mithilfe von Google Analytics Conversions in Ihrem Google Ads-Konto erfassen, sollten Sie ein allgemeines Website-Tag mit Google Analytics einrichten oder die Universal Analytics-Vorlage in Google Tag Manager verwenden. Derzeit werden Conversions, die mithilfe korrekt verknüpfter Analytics.js-Tags erfasst werden, im Bericht weiterhin als „kompatibel“ berücksichtigt. In diesem Fall sehen Sie möglicherweise hohe Werte, wir empfehlen Ihnen jedoch, Ihre Tags auf ein allgemeines Website-Tag oder GTM umzustellen.

Falls Ihre Seite eine AMP-Landingpage ist, muss die Einrichtung gemäß den Anweisungen in diesem Artikel geprüft werden: AMP für Google Ads-Landingpages verwenden.

Der mit Conversion-Tracking kompatible Anteil kann nicht berechnet werden („--“)

Wenn für eine bestimmte Landingpage keine Daten vorhanden sind, werden in der Spalte „Mit Conversion-Tracking kompatibler Anteil (%)“ statt eines Werts die Zeichen „--“ angezeigt. Dieser Messwert ist nur für Klicks auf Anzeigen einer Suchkampagne verfügbar, sodass für andere Kampagnentypen keine mit Conversion-Tracking kompatiblen Anteile angezeigt werden.

Wenn keine Anzeigenklicks auf Ihre Landingpage stattgefunden haben, gibt es für diese Landingpage keinen mit Conversion-Tracking kompatiblen Anteil.

Hinweis: Daten zu dem mit Conversion-Tracking kompatiblen Anteil sind erst seit dem 1. Juli 2020 verfügbar. Wenn Sie Daten in Ihren Bericht aufnehmen, die aus der Zeit davor stammen, wird der mit Conversion-Tracking kompatible Anteil nicht berechnet und stattdessen „--“ angezeigt.

Für den mit Conversion-Tracking kompatiblen Anteil ist „Nicht verfügbar“ angegeben

Auch wenn es Anzeigenklicks gibt, kann es vorkommen, dass nicht immer für jede Landingpage ein mit Conversion-Tracking kompatibler Anteil berechnet werden kann. In diesen Fällen wird „Nicht verfügbar“ in der Spalte angezeigt.

Das kann hauptsächlich aus folgenden Gründen passieren:

  • Tag-Management-Systeme von Drittanbietern und nicht standardmäßige Implementierungen: Wenn Tags mithilfe von Tag-Management-Systemen von Drittanbietern oder anderen nicht standardmäßigen Konfigurationen implementiert werden (z. B. Verwendung von iFrames oder Bedingungslogik), ist die Validierung des mit Conversion-Tracking kompatiblen Anteils nicht immer möglich.
  • Meldungen zur Einwilligung für Cookies: Wenn Meldungen zur Einwilligung für Cookies implementiert werden, lässt sich möglicherweise nicht genau bestimmen, wie oft Conversions für Klicks mit einem eigenen Cookie erfasst werden können.
  • Häufige Änderungen an Konfigurationen für das Tagging: Wenn Einstellungen für das automatische Tagging oder die Art der Tag-Implementierung mehrmals geändert wurden (z. B. Implementieren von websiteweitem Tagging, Entfernen oder Ändern vorhandener Tags oder Ändern einer Websiteweiterleitung), ist der mit dem Conversion-Tracking kompatible Anteil möglicherweise für einen bestimmten Zeitraum nicht verfügbar. Im Laufe der Zeit kann sich das ändern, wenn die Tagging-Konfiguration stabil ist. Dann wird der Messwert im Bericht angezeigt.

„Nicht verfügbar“ bedeutet, dass kein mit Conversion-Tracking kompatibler Anteil ermittelt werden kann. Das heißt jedoch nicht, dass auf einer Landingpage keine Conversions für Klicks erfasst werden. Sie müssen nichts weiter unternehmen, wenn dieser Wert angezeigt wird.

Bei der AMP-Einstellung fehlt die Client-ID (und andere Probleme mit AMP-Landingpages)
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