Mit dem Reichweiten-Planer lassen sich Google Ads-Kampagnen planen und Berichte erstellen. Wenn Sie mit Ihren Videokampagnen auf YouTube sowie auf Websites und in Apps von Videopartnern eine größere Reichweite, mehr Aufrufe und mehr Conversions erzielen möchten, ist dieses Google Ads-Tool sehr hilfreich. Mit dem Tool können Nutzer Mediapläne mit einem Schwerpunkt auf Unique Reach, Aufrufen und Conversions erstellen.
Die Daten des Reichweiten-Planers basieren auf den Unique Reach-Methodiken von Google. Sie wurden mit den Daten ähnlicher Drittanbietertools sowie tatsächlich erfassten Werten für Reichweite und Gebote verglichen. Der Reichweiten-Planer wird jede Woche mit den neuesten Daten aktualisiert. In unseren Modulen zum Reichweiten-Planer für das Selbststudium im Skillshop erhalten Sie weitere Informationen zu diesem Tool und können Ihre Kenntnisse erweitern.
Hinweise:
- Im Reichweiten-Planer werden geografische Modellierung und Co-Viewing in die Prognosen einbezogen.
- Im Reichweiten-Planer werden Prognosen zu Reichweite, Häufigkeit, Aufrufen und Conversions für Ihren Mediaplan erstellt. Die Leistung oder die Ergebnisse werden aber nicht garantiert. Die tatsächliche Kampagnenleistung hängt von anderen Faktoren ab, z. B. der Anzeigenqualität, der Anzeigenrelevanz und den Kampagneneinstellungen. Alle oben genannten Werte sind Schätzungen und keine garantierten künftigen Leistungsdaten. Das vorgeschlagene Inventar kann sich aufgrund der Marktbedingungen ändern.
Themen in diesem Hilfeartikel
- Vorteile
- Funktionsweise
- Unterstützte Anzeigenformate und Geräte
- Unterstützte Zielgruppentypen
- Best Practices
- Prognosen im Reichweiten-Planer
Vorteile
Mit dem Reichweiten-Planer können Sie
- die Leistung und die Ausgaben Ihrer neuen Werbekampagnen auf YouTube und bei Google-Videopartnern planen. Sie können festlegen, dass mit dem Reichweiten-Planer Anzeigenformate und Budgetzuweisungen automatisch ausgewählt werden, oder einen benutzerdefinierten Mediaplan erstellen.
- verschiedene Kampagnentypen miteinander kombinieren und dann ihre Effektivität analysieren und
- detaillierte Informationen zu Reichweite, demografischen Gruppen und Geräten für den ausgewählten Mediaplan aufrufen. Im Reichweiten-Planer sind für jedes Anzeigenformat in Ihrem Mediaplan detaillierte Werbebuchungen aufgeführt. Sie können je Anzeigenformat die Einstellungen (z. B. Budget, Standort, Ausrichtung) schnell anpassen und eine neue Prognose für Ihren Mediaplan generieren.
- Prognosen für Messwerte zu Reichweite, Häufigkeit, Aufrufen, Conversions und Impressionen nutzen.
Funktionsweise
Der Reichweiten-Planer wurde für Mediaplaner entwickelt, die Marken- oder Videokampagnen planen. Er richtet sich auch an Strategen, die digitale Videos in ihre Mediapläne aufnehmen möchten.
Im Reichweiten-Planer lassen sich Prognosen für die Leistung Ihres Mediaplans erstellen. Dabei können die gewünschte Zielgruppe, das Budget und andere Einstellungen wie Ort und Anzeigenformate („Kombination“) berücksichtigt werden. Prognosen beruhen auf Trends auf dem Anzeigenmarkt und auf der bisherigen Leistung ähnlicher Kampagnen. Außerdem basieren sie auf Google Ads-Richtlinien, die in den Einstellungen des Reichweiten-Planers enthalten sind.
Sie können auf YouTube Untertitel in Ihrer Sprache aktivieren. Klicken Sie unten im Videoplayer auf das Einstellungssymbol und dann auf „Untertitel“ und wählen Sie Ihre Sprache aus.
Hinweis:
- 2024 haben wir die Funktionsweise der Reichweite mit selbst erhobenen Daten bei der geografischen Modellierung angepasst, um Nutzerbewegungen und Zuschauerzahlen zwischen Unterregionen sowohl über physische Standorte als auch VPNs zu berücksichtigen. Weitere Informationen zum Berechnen der Reichweite
- Seit Ende 2023 sind im Reichweiten-Planer für die meisten Kampagnentypen Conversion-Messwerte verfügbar. Im Reichweiten-Planer wird die von Nutzern bereitgestellte Conversion-Rate (CVR) für aktionsbasierte Kampagnen verwendet, um die CVR für Kampagnen zur Steigerung der Bekanntheit und Kaufbereitschaft zu ermitteln. Dazu gehören Videokampagnen vom Typ „Reichweite“ und Videoaufruf-Kampagnen. Für Pläne ohne aktionsbasierte Kampagnen stellt Google eine standardmäßige CVR bereit, die auf dem Medianwert des gesamten Inventars für jeden Kampagnentyp basiert.
- Ab Mai 2022 sind Co-Viewing-Messwerte im Reichweiten-Planer verfügbar. Prognosen enthalten Daten zu zusätzlichen Impressionen und zur Reichweite durch die Wiedergabe von Anzeigen, die sich mehrere Personen gemeinsam auf internetfähigen Geräten ansehen. Weitere Informationen zu Prognosen im Reichweiten-Planer
- In der Prognose können saisonale Änderungen berücksichtigt werden, wenn Ihr Mediaplan Auktionsformate wie YouTube-In-Stream-Anzeigen umfasst. Die Gesamtkosten für den Zuschlag in der Anzeigenauktion hängen von der Jahreszeit ab, in der die Anzeigen ausgeliefert werden sollen (z. B. in der Weihnachtssaison).
Damit aktuelle Trends erfasst werden, basieren Prognosen auf den aktuellsten Daten, die in einem Zeitraum verfügbar sind, der den geplanten Daten Ihrer Kampagne entspricht (bis zu 92 Tage). Sollen die Anzeigen in Ihrer Kampagne beispielsweise über einen Zeitraum von 5 Tagen einschließlich eines Wochenendes ausgeliefert werden, wird die Prognose anhand der Daten der letzten 5 Tage, einschließlich Wochenende, erstellt.
Mithilfe der unten genannten Messwerte können Sie Ihre ideale Zielgruppe anpassen und die Leistung und Ausgaben für Ihre Anzeigen genau planen. Beachten Sie, dass die Messwerte „Reichweite bei der Zielgruppe“, „Reichweite bei der Zielgruppe in Prozent“, „Durchschnittliche Häufigkeit“, „Target Rating Point (TRP)“ und „Impression bei der Zielgruppe“ auch mit Werten berechnet werden, die von der Co-Viewing-Funktion betroffen sind. Co-Viewing bedeutet, dass mehrere Nutzer Anzeigen gemeinsam auf internetfähigen Fernsehern ansehen.
- Reichweite bei der Zielgruppe: Die Anzahl der Nutzer in der Zielgruppe Ihrer Kampagne, die Sie unter Berücksichtigung der effektiven Häufigkeit erreichen könnten. Dies ist ein geschätzter Prozentsatz der Nutzer in Ihrer Zielgruppe, die Sie mit Ihrem Plan und ohne die zusätzliche Reichweite von Co-Viewern auf internetfähigen Fernsehern voraussichtlich erreichen. Der Prozentsatz umfasst alle Nutzer, die sich an einem Ort befinden oder sich dort kürzlich aufgehalten haben, Besucher eingeschlossen.
- Hinweis: Die Reichweite bei der Zielgruppe kann höher sein als die offizielle Bevölkerungszahl, weil sie alle Nutzer an einem Ort umfasst, Besucher eingeschlossen.
- Zusätzliche Reichweite: Ein geschätzter Wert für die zusätzliche Reichweite, die Sie über in den Gruppeneinstellungen festgelegte Co-Viewer auf internetfähigen Fernsehern erreichen könnten. Co-Viewer sind Personen, die gemeinsam fernsehen.
- Reichweite bei der Zielgruppe in Prozent: Ein geschätzter Prozentsatz von Nutzern in Ihrer Zielgruppe, die Sie mit Ihrem Plan und ohne die zusätzliche Reichweite von Co-Viewern oder internetfähigen Fernsehern voraussichtlich erreichen. Der Prozentsatz umfasst alle Nutzer, die sich an einem Ort befinden oder sich dort kürzlich aufgehalten haben, Besucher eingeschlossen.
- Durchschnittliche Häufigkeit: Die durchschnittliche Häufigkeit, mit der die Anzeige einem Nutzer während des Prognosezeitraums voraussichtlich präsentiert wird. Sie wird berechnet als Impressionen bei der Zielgruppe geteilt durch die Reichweite bei der Zielgruppe, einschließlich Besucher.
- Häufigkeit bei der Zielgruppe: Die durchschnittliche Häufigkeit, mit der die Anzeige einem Nutzer während des Prognosezeitraums voraussichtlich präsentiert wird. Sie wird berechnet als Impressionen bei der Zielgruppe geteilt durch die Reichweite bei der Zielgruppe, einschließlich Besucher.
- Aufrufe: Gibt an, wie oft Ihre Zielgruppe einen größeren Teil oder die gesamte Anzeige sieht.
- Gesamter CPM (Cost-per-1000-Impressions): Der CPM für die Gesamtreichweite Ihres Plans, nicht nur innerhalb der demografischen Ausrichtung (Reichweite bei der Zielgruppe).
- CPM bei der Zielgruppe: Der CPM innerhalb Ihrer Zielgruppe (Reichweite bei der Zielgruppe).
- Conversion-Rate (CVR): Die Conversion-Rate ist die Anzahl der Conversions geteilt durch die Gesamtzahl der Anzeigeninteraktionen wie Aufrufe, Klicks oder eine Mindestaufrufzeit von 10 Sekunden (oder die gesamte Dauer, falls das Video kürzer ist) im selben Zeitraum.
- Conversions: Gibt an, wie häufig Ihre Zielgruppe nach der Interaktion mit der Anzeige eine Aktion ausführt. Conversions entsprechen der Anzahl der Anzeigeninteraktionen wie Aufrufe, Klicks oder eine Mindestaufrufzeit von 10 Sekunden (oder die gesamte Dauer, falls das Video kürzer ist) multipliziert mit der Conversion-Rate.
Hinweis: Im Reichweiten-Planer wird die Anzahl der Interaktionen anhand der Einstellungen für den Gesamtplan prognostiziert. Zur Berechnung der Gesamtzahl der Conversions wird jedoch die von Ihnen angegebene Conversion-Rate verwendet.
- Durchschnittlicher CPA: Der durchschnittliche Cost-per-Action (CPA) ist der durchschnittliche Betrag, den Sie für eine Conversion bezahlen (z. B. Umsatz, Lead oder Klicks auf Ihrer Website).
- Durchschn. CPA = Kosten für die Formate, die zu Conversions beitragen ÷ alle Conversions im Plan
- Durchschnittlicher CPV: Der durchschnittliche Cost-per-View ist der durchschnittliche Betrag, den Sie zahlen, wenn sich ein Nutzer das Video 30 Sekunden lang bzw. vollständig ansieht, falls das Video kürzer als 30 Sekunden ist, oder mit dem Video interagiert (je nachdem, was zuerst eintritt).
- Durchschn. CPV = Kosten für die Formate, die zu Aufrufen beitragen ÷ alle Aufrufe im Plan
- Target Rating Point (TRP): Auch als Gross Rating Points (GRP) in der Zielgruppe bezeichnet. So wird der TRP berechnet: Prozent der Reichweite bei der Zielgruppe × durchschnittliche Häufigkeit. Wenn mit Ihrem Mediaplan beispielsweise 10 % der Zielgruppe mit einer Häufigkeit von 1 erreicht werden, entspricht das einem TRP von 1. Die Berechnung unterscheidet sich von GRPs, weil sie auf den Nutzern in Ihrer Zielgruppe basiert und nicht auf allen an diesem Standort.
- Kosten für die Reichweite: Die prognostizierten Gesamtkosten für die Reichweite bei der demografischen Zielgruppe Ihres Plans. Sie werden so berechnet: prognostizierte Mediakosten geteilt durch die Reichweite bei der Zielgruppe (einschließlich Besucher). Im Wert für die Reichweite bei der Zielgruppe wird bereits die Auswirkung der in den Gruppeneinstellungen festgelegten Co-Viewer auf internetfähigen Fernsehern berücksichtigt.
- Kosten pro Target Rating Point (CCP): Der ausgegebene Betrag zum Erreichen eines einzelnen TRP in einer Kampagne. Der CPP wird so berechnet: Gesamtkosten geteilt durch den TRP.
- Impressionen bei der Zielgruppe: Die Gesamtzahl der Präsentationen Ihrer Anzeige für Nutzer innerhalb Ihrer nach Alter, Geschlecht und Standort definierten Zielgruppe Ihrer Kampagne, die Ihr Plan voraussichtlich erreichen wird.
- Zusätzliche Impressionen: Häufig sehen mehrere Personen gemeinsam fern. „Zusätzliche Impressionen“ gibt einen geschätzten Wert für die zusätzlichen Impressionen an, die Sie über in den Gruppeneinstellungen festgelegte Co-Viewer auf internetfähigen Fernsehern erreichen könnten.
- Abrechnungsfähige Einheiten insgesamt: Die prognostizierte Anzahl von Einheiten, die Ihnen basierend auf der ausgewählten Kampagnendauer und Ausrichtung auf Zielgruppen in Rechnung gestellt werden. Eine Einheit kann je nach ausgewähltem Produkt eine Impression oder ein Aufruf sein.
- Offizielle Bevölkerungszahl: Die Gesamtzahl von Nutzern bei der Ausrichtung auf demografische Merkmale und Standort gemäß Bevölkerungsstatistiken.
- Internetnutzer: Die Gesamtzahl von Nutzern bei der Ausrichtung auf demografische Merkmale und Standort, die angegeben haben, in den letzten 30 Tagen das Internet verwendet zu haben.
- Fernsehzuschauer: Die Gesamtzahl von Nutzern bei der Ausrichtung auf demografische Merkmale und Standort, die angegeben haben, innerhalb von 30 Tagen ferngesehen zu haben.
- YouTube-Nutzer: Die Gesamtzahl von Nutzern in Ihrer demografischen Zielgruppe, die über Anzeigen auf YouTube in einem durchschnittlichen Zeitraum von 30 Tagen erreicht werden können. Für Unterregionen oder Zielgruppen wird dieser Wert nicht angezeigt.
Hinweis: Diese Gruppen werden nur verwendet, um Messwerte wie den Prozentsatz für die Reichweite und Target Rating Points zu berechnen. Die Gesamtreichweite Ihres Plans kann auch größer ausfallen.
Verfügbarkeit
Der Reichweiten-Planer ist in diesen Ländern verfügbar:
- Nord- und Südamerika: Argentinien, Brasilien, Kanada, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Dominikanische Republik, Ecuador, Guatemala, Honduras, Mexiko, Nicaragua, Panama, Peru, Puerto Rico, USA, Venezuela
- Europa, Naher Osten und Afrika: Deutschland, Österreich, Schweiz, Bahrain, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Dänemark, Ägypten, Griechenland, Finnland, Frankreich, Ungarn, Israel, Irland, Italien, Kenia, Kuwait, Lettland, Libanon, Litauen, Marokko, Niederlande, Nigeria, Norwegen, Oman, Polen, Portugal, Katar, Rumänien, Saudi-Arabien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Südafrika, Schweden, Türkei, Ukraine, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich
- Asien-Pazifik: Australien, Bangladesch, Hongkong, Indien, Indonesien, Japan, Malaysia, Neuseeland, Pakistan, Philippinen, Singapur, Sri Lanka, Südkorea, Taiwan, Thailand, Vietnam
Kaufmethoden für YouTube-Kampagnen
Wenn Sie eine YouTube-Kampagne einrichten, wählen Sie als Kaufmethode entweder Auktions- oder Reservierungsprodukte wie Mastheads aus und weisen Sie jedem Produkt ein Budget zu. Bei Auktionsformaten werden Gebote für kostengünstige Anzeigen in der Google Ads-Auktion abgegeben. Bei Reservierungsformaten wird eine festgelegte Anzahl von Impressionen zu einem festen CPM gekauft. Reservierungen können als Teil von Premium-Reichweite- und YouTube Select-Paketen oder als Standardreichweite gekauft werden. Bei der Standardreichweite werden nur Bumper-, überspringbare In-Stream- und nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen unterstützt.
- Auktionsformate: „Pro 1.000 Impressionen (CPM)“, „Pro Aufruf (CPV)“, „Pro Aktion (CPA)“, „Pro Klick (CPC)“, „Angestrebte Häufigkeit (CPM)“, „Kampagne mit Videosequenzen (VAS)“
- Reservierungsformate: „Premium-Reichweite (CPM)“, „Standardreichweite (CPM)“, „Masthead“
Unterstützte Anzeigenformate und Geräte
Bei reinen YouTube-Kampagnen können Sie eine individuelle Kombination von Anzeigenformaten und Budgets für die einzelnen Anzeigenformate auswählen oder sich im Reichweiten-Planer Anzeigenformate auf der Grundlage Ihrer Zielvorhaben und Creatives empfehlen lassen. Bei Standardplänen werden Anzeigenformate basierend auf den Zielvorhaben der Kampagne wie Reichweite, Abschlüsse, Aufrufe und Conversions vorgeschlagen. Bei erweiterten Plänen werden Anzeigenformate basierend auf einer Kombination aus Zielvorhaben der Kampagne sowie CPA- und Nicht-CPA-Formaten vorgeschlagen. Im Bereich „Erweiterte Pläne“ können Sie unter „Eigene Anzeigenkombination erstellen“ die Ansicht der Planseite und die Anzeigenformatkombination von Grund auf anpassen. Weitere Informationen zu Prognosen für den gesamten Trichter und Videoanzeigenformaten
Bei YouTube- und TV-Kampagnen hängt die Verfügbarkeit der Anzeigenformate von der ausgewählten Preisoption ab. Sie können später im Mediaplan weitere Anzeigenformate bearbeiten und hinzufügen. Co-Viewing-Prognosen werden u. U. nicht in allen Anzeigenformaten unterstützt. „Zusätzliche Reichweite“ und „Zusätzliche Impressionen“ werden dann nicht berücksichtigt.
|
Gebotsstrategie |
Anzeigenformate |
In TV im Reichweiten-Planer unterstützt |
|---|---|---|
| Pro 1.000 Impressionen (CPM) |
|
Ja |
| Pro Aufruf (CPV) |
|
Ja |
| Pro Aktion (CPA) |
|
Ja |
|
|
|
Ja |
| Angestrebte Häufigkeit (CPM) |
|
Ja |
| Kampagnen mit Videosequenzen (VAS) |
|
Ja |
| Reservierungen (YouTube Select) |
|
Nur Bumper-Anzeigen und nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen |
| Reservierungen (Sonstiges) |
|
Ja |
Bei Videokampagnen vom Typ „Reichweite“ und Videoaufruf-Kampagnen wird Inventar für überspringbare und nicht überspringbare In-Stream- und In-Feed-Anzeigen sowie für YouTube Shorts im Hinblick auf eine größere Reichweite und mehr Aufrufe optimiert. Die meisten Formatkombinationen, z. B. „Nur Shorts“, werden beim Einrichten Ihrer YouTube-Kampagne unterstützt oder können auf der Prognoseseite bearbeitet werden. Demand Gen-Kampagnen werden für Conversions in Inventar für überspringbare In‑Stream- und In‑Feed-Videoanzeigen, Shorts, Discover-Feed und Gmail optimiert. Kombinationen von Oberflächen für Demand Gen-Kampagnen werden derzeit nicht unterstützt.
Für das Zielvorhaben „Angestrebte Häufigkeit“ sind wöchentliche und monatliche Kampagnenoptionen verfügbar. Nach Auswahl des Anzeigenformats wählen Sie im Drop-down-Menü „Durchschnitt/Woche“ einen durchschnittlichen wöchentlichen Zielwert von 2 bis 4 oder einen durchschnittlichen monatlichen Zielwert von 4 bis 8 aus. Auf der Planseite können Sie auch neben Werbebuchungen der Kampagne auf „Bearbeiten“ klicken, um die Einstellungen für die „Angestrebte Häufigkeit“ anzupassen.
Mit der Funktion „TV im Reichweiten-Planer“ wird die Nutzung von Smartphones, Computern, Tablets und internetfähigen Fernsehern in allen Ländern gemessen, in denen YouTube verfügbar ist.
Hinweis: YouTube Select-Anzeigenformate müssen reserviert werden. Wenn Sie mehr über die Verwendung von YouTube Select-Anzeigenformaten erfahren möchten, wenden Sie sich einfach an Ihren Google-Kundenbetreuer.
Für Kampagnen mit Videosequenzen wird derzeit nur eine Sequenz mit einem einzigen Anzeigenformat unterstützt. Anzeigenformate können also nicht kombiniert werden. In Sequenzschritten sind jeweils 2 bis 5 Anzeigen möglich, um noch mehr Präsenz aufzubauen.
Formate
Seit September 2024 unterstützt der Reichweiten-Planer Prognosen auf Formateebene, mit Ausnahme von Demand Gen-Kampagnen. Wird eine Kombination der folgenden Formate nicht unterstützt, können Sie diese in der Benutzeroberfläche nicht auswählen und keine Prognosen dafür erstellen.
- In-Stream-Anzeigen (Bumper)
- Überspringbare In-Stream-Anzeigen
- In-Feed-Anzeigen
- YouTube Shorts-Anzeigen
Klicken Sie auf der Seite zur Einrichtung des Plans neben „Formate“ unter dem Anzeigenformat auf das Stiftsymbol, um zu ändern, wofür Kampagnenprognosen erstellt werden. Wählen Sie auf der Planseite neben der Kampagnenwerbebuchung „Bearbeiten“ aus, um die Formate für die Prognose anzupassen.
Pakete
Im Reichweiten-Planer können Sie YouTube Select-Pakete als Targeting-Option für Kampagnen hinzufügen, die mit der Kaufmethode „Reservierung“ eingerichtet wurden. Nachdem Sie „Reservierung“ als „Kaufmethode“ und „Premium-Reichweite (CPM)“ als „Anzeigenformat“ ausgewählt haben, klicken Sie auf „Pakete hinzufügen“, um einer Kampagne Premium-Placement-Targeting hinzuzufügen.
Premium-Reichweite ist ein Reservierungskampagnenprodukt, mit dem Sie die Bekanntheit steigern können, indem Sie Anzeigen in Premiuminhalten präsentieren. Diese Premiuminhalte bestehen aus YouTube Select-Paketen, mit denen berechtigte Kunden ihre Anzeigen auf die obersten 1 % der beliebtesten Kanäle mit den am stärksten interessierten Zielgruppen in einem bestimmten Markt ausrichten können. Diese exklusiven Pakete können nur mit einer Kampagne vom Typ „Premium-Reichweite“ mit Anzeigenformaten wie überspringbaren In-Stream-, nicht überspringbaren In-Stream-, Bumper- oder YouTube Shorts-Anzeigen ausgerichtet werden.
Hier finden Sie eine Beispielliste mit Paketen für Bumper-, überspringbare In-Stream- und nicht überspringbare Anzeigen:
- Alle verfügbaren YouTube-Pakete (Inhalte aus vielen beliebten Kategorien)
- YouTube TV (Inhalte von bekannten Pay-TV-Kanälen)
- Beauty & Fashion (beliebte Beauty-Inhalte auf YouTube)
- Lebensmittel und Rezepte (Top-Lebensmittel-Inhalte auf YouTube)
Es wird auch eine Beispielliste mit Paketen für YouTube Select-Shorts unterstützt, z. B.:
- Alle verfügbaren YouTube Shorts-Pakete (Kurzvideos aus einer Vielzahl beliebter Kategorien)
- Unterhaltung auf YouTube Shorts (die besten Unterhaltungsvideos im Kurzformat auf YouTube)
- Sport auf YouTube Shorts (die besten Sport-Kurzvideos auf YouTube)
Das Targeting auf Pakete kann je nach Land variieren. Wenden Sie sich an Ihren Google-Ansprechpartner, um die neuesten Informationen zu erhalten. Weitere Informationen zum Einrichten von Reservierungskampagnen und zu YouTube TV-Anzeigenformaten
Preise
Im Reichweiten-Planer können Sie beim Erstellen des Mediaplans eine Preisoption auswählen. Je nach Zielvorhaben und Creatives ist eine der folgenden Optionen verfügbar:
- Auktion: Sie geben Gebote für Anzeigen mit einem Ziel-CPM, Ziel-CPA oder Ziel-CPV ab.
- Reservierung: Sie erwerben eine festgelegte Anzahl von Impressionen zu einem festen CPM. Direktreservierung ist nur für YouTube-Kampagnen verfügbar, in denen Bumper- oder überspringbare oder nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen auf CPM-Basis verwendet werden.
- Preisliste: Sie erhalten vorab festgelegte Preise für bestimmte Anzeigenformate (z. B. Masthead) oder YouTube Select-Placements.
Unterstützte Zielgruppentypen
Sie können den Kampagnenprognosen demografische Merkmale wie Alter und Geschlecht sowie Zielgruppensegmente hinzufügen, um Nutzer basierend auf ihren Eigenschaften, Interessen und Gewohnheiten, dem Suchverhalten oder der Art und Weise, wie sie mit Ihrem Unternehmen interagiert haben, zu erreichen. Suchen oder browsen Sie im Reichweiten-Planer im Bereich „Zielgruppen“. Die Vorgehensweise ähnelt der Implementierung von Zielgruppen beim Erstellen von Google Ads-Kampagnen. Weitere Informationen zu Zielgruppensegmenten
| Zielgruppentyp | Segment |
| Demografische Merkmale |
|
| Interessen und Gewohnheiten der Nutzer | |
| Aktives Suchverhalten bzw. Absichten der Nutzer |
|
| Wie Nutzer mit Ihrem Unternehmen interagieren |
|
| Benutzerdefinierte Segmente |
|
| Sonstiges |
|
Benutzerdefinierte Zielgruppen basieren auf Keywords (Interessen oder Verhaltensweisen), URLs (Nutzer, die ähnliche Websites besuchen) und Apps (Nutzer, die ähnliche Apps verwenden).
- Die Liste muss mindestens 10 Tage alt sein.
- Die Gültigkeitsdauer sollte mindestens 30 Tage betragen. Das ist die Mindestdauer, für die ein Cookie nach dem Hinzufügen in der Liste verbleibt.
- Die Liste sollte jeweils zwischen 10.000 und 700.000 Nutzer für Display- oder Videoanzeigen enthalten.
Best Practices
Budget mehreren Kampagnen und Anzeigengruppen zuweisen
Beim Erstellen einer Prognose im Reichweiten-Planer wird davon ausgegangen, dass jede Kampagne eine Anzeigengruppe und ein Anzeigenformat umfasst. Wenn Sie den Plan umsetzen, müssen Sie grundsätzlich eine separate Kampagne für jedes Format erstellen. Wählen Sie in Google Ads die Option „Kampagne ohne Zielvorhaben erstellen“ aus, wenn Sie eine neue Kampagne erstellen. Falls Sie eine Kampagne einrichten, die sich nicht nach dem Plan des Reichweiten-Planers richtet, können sich die Messwerte in Berichten von der Prognose unterscheiden.
Zielalter
Die Ausrichtung auf Minderjährige und Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren wird im Reichweiten-Planer nicht unterstützt. Das Mindestalter für das Targeting nach Alter ist 18 Jahre. Wenn Sie kein Targeting nach Alter verwenden und sich über die Gesamtreichweite Ihrer Kampagne informieren möchten, können Sie in den Einstellungen Ihres Mediaplans die Option „Alle Personen“ auswählen.
Kurvendiagramm mit Messwerten zur Reichweite
Der Reichweiten-Planer modelliert die erwartete Reichweite Ihres Mediaplans anhand eines Kurvendiagramms. Die Länge des Kurvendiagramms wird mithilfe von verschiedenen Faktoren festgelegt. So wird z. B. berücksichtigt, wie viel Inventar mit hoher Wahrscheinlichkeit für den Mediaplan verfügbar ist. Das Kurvendiagramm spiegelt nicht die Gesamtzahl der YouTube-Nutzer oder die für Ihre Kampagne verfügbaren Ausgaben wider. Der letzte Punkt auf der Kurve stellt die geschätzte Reichweite der Kampagne dar, nicht die Gesamtreichweite.
Die maximale Reichweite der Kurve darf nicht mit der redaktionellen Reichweite verwechselt werden. Diese entspricht der Gesamtzahl der Nutzer, die sich Ihre YouTube-Inhalte ansehen, und wird oft in anderen Branchenlösungen verwendet. Die redaktionelle Reichweite ist noch größer als die kommerzielle Reichweite oder die monetarisierbare Gesamtreichweite und kann daher die maximale Reichweite einer einzelnen Kampagne deutlich überschreiten.
Kurve der Aufrufe
Der Reichweiten-Planer modelliert die erwartete Anzahl der Aufrufe Ihres Mediaplans anhand eines Kurvendiagramms. Im Allgemeinen ist das Verhältnis zwischen Aufrufen und Budget linearer (d. h. die Kurve verläuft als Gerade) als bei Reichweitenkurven, die mit steigendem Budget abflachen. Der Grund dafür ist, dass bei höherem Budget zunehmend die Häufigkeit steigt, statt zusätzliche Reichweite aufzubauen (der Zusammenhang zwischen Budget und Reichweite ist also nicht linear). Solange Sie Ihr Budget ausgeben können, wird weiter ein linearer Anstieg der Aufrufe prognostiziert.
Conversion-Kurve
Das Verhältnis zwischen Conversion-Prognosen und Budget kann anders aussehen als bei einer typischen Reichweitenkurve. Die Conversion-Rate (CVR) wird nicht automatisch anhand Ihres Budgets oder Ihrer Einstellungen angepasst. Der von Ihnen angegebene CVR-Wert wird auf die gesamte Kurve angewendet. Sie können die Conversion-Rate jederzeit manuell in den Einstellungen anpassen.
Es werden zwei feste Conversion-Raten für „Hoch“ und „Niedrig“ vorgeschlagen. Ähnlich wie bei der Planung im Reichweiten-Planer liegen die Conversion-Raten bei aktionsbasierten Kampagnen zwischen diesen Grenzen. Wenn Ihr Plan auf einer Kundennummer mit genügend Conversion-Daten basiert, wird zusätzlich ein Vorschlag zur Conversion-Rate angezeigt, der auf Verlaufsdaten basiert.
Pakete
Pakete bieten die ideale Kombination aus Inhalten für Ihre Zielgruppe und Markentrends. Wenn Sie einer Kampagne ein Paket und eine Zielgruppe hinzufügen, wird eine Prognose erstellt, die auf der Überschneidung dieser zwei Elemente basiert. Um das Inventar nicht zu begrenzen, sollten Sie innerhalb eines Plans zwei separate Kampagnen erstellen.
Kampagnen mit Paketen, die sowohl auf YouTube-Pakete als auch auf Google-Videopartner ausgerichtet sind, können in den jeweiligen YouTube-Paketen und bei allen Google-Videopartnern aktiv sein. Wenn Sie die Kampagnen nur auf die ausgewählten Pakete ausrichten möchten, entfernen Sie auf der Seite „Plan“ einfach die Google-Videopartner aus den Kampagnen.
Mit der Paketauswahl können Sie Pakete nach ID hinzufügen. Ihr Google-Ansprechpartner kann Sie bei der Suche nach bestimmten Paket-IDs unterstützen.
Planungstools von Drittanbietern
Google unterstützt die Anbieter unabhängiger Branchenlösungen dabei, die Genauigkeit ihrer Daten zu verbessern, und arbeitet eng mit ihnen zusammen, um ganzheitliche und präzisere Planungen auf YouTube zu ermöglichen. Wenn Sie andere Planungstools nutzen, fallen Ihnen eventuell Abweichungen zwischen deren Daten und den Daten aus dem Reichweiten-Planer auf. Beim Reichweiten-Planer wird eine andere Methode verwendet, was zu Diskrepanzen führen kann. Viele Branchenlösungen planen die redaktionelle Reichweite und berücksichtigen dabei häufig auch Inventar, das sich nicht monetarisieren lässt. Der Reichweiten-Planer plant die kommerzielle Reichweite. Direktional sollten die Ergebnisse ähnlich ausfallen.
Durchschnittliche Häufigkeit und Frequency Capping
Nutzer bemerken unter Umständen, dass die durchschnittliche Häufigkeit ihrer Kampagne über dem von ihnen festgelegten Frequency Capping liegt. YouTube unterstützt derzeit das Frequency Capping mit Cookies. Beispielsweise kann jedes Cookie auf drei Impressionen begrenzt werden, um Nutzer einzubeziehen, die YouTube auf mehreren Geräten verwenden. Bei dem Modell wird das berücksichtigt, und in einigen Fällen werden eventuell mehr als drei Impressionen pro Nutzer erfasst. Der Reichweiten-Planer wendet außerdem ein Frequency Capping pro Plan-Werbebuchung an, sodass die Reichweite der Kampagne insgesamt größer sein kann als das Frequency Capping.
Effektive Häufigkeit
Einige Werbetreibende ziehen eine Mindestanzahl für die Häufigkeit in Erwägung, mit der ihre Anzeigen für die Zielgruppe ausgeliefert werden, um die Effektivität ihrer Kampagne zu optimieren. Die Mindestanzahl von Auslieferungen oder Impressionen wird als „effektive Mindesthäufigkeit“ bezeichnet. Sie können sehen, wie viele Nutzer mit der „effektiven Mindesthäufigkeit“ erreicht werden, wenn Sie im Reichweiten-Planer das Drop-down-Menü „Reichweite bei der Zielgruppe: Mind. 1“ anpassen. Die von Ihnen ausgewählte Zahl (von „1+“ bis „10+“) gibt die Anzahl von Nutzern an, für die die Anzeige genauso oft ausgeliefert wurde.
Fehlender Prozentsatz für die Reichweite oder fehlende Zielgruppe insgesamt für einen Plan
Wenn Sie keine demografischen Ausrichtungsmethoden einbeziehen (etwa Elternstatus, Interessen oder Segmente mit kaufbereiten Zielgruppen), werden die Zielgruppe insgesamt und der Prozentsatz für die Reichweite entfernt.
Der Prozentsatz für die Reichweite ist der prozentuale Anteil des Ziels an einer demografischen Population. Wenn Sie zusätzliche Ausrichtungsmethoden hinzufügen, kann die Reichweite in Google Ads nicht mehr mit der Reichweite eines weithin anerkannten Nenners abgeglichen werden. Da kein Konsens über die Anzahl der Nutzer besteht, die als „Käufer von Luxusartikeln“ gelten, und sich die Anzahl der Nutzer, die nach Haushaltsgeräten suchen, ständig ändert, wird in Google Ads die absolute Reichweite anstatt des Prozentsatzes für die Reichweite dieser Population angegeben.
Nach dem Start keine Änderungen an der Kampagne vornehmen
Wenn Sie nach dem Start Ihrer Kampagne Änderungen an den im Reichweiten-Planer festgelegten Einstellungen vornehmen, kann dies zu stärkeren Abweichungen zwischen den Prognosen und den erfassten Daten führen.
Prognosen im Reichweiten-Planer
Im Reichweiten-Planer lassen sich Prognosen für die Leistung Ihres Mediaplans erstellen. Dabei können die gewünschte Zielgruppe, das Budget und andere Einstellungen wie Ort und Anzeigenformate („Kombination“) berücksichtigt werden. Prognosen beruhen auf Trends auf dem Anzeigenmarkt und auf der bisherigen Leistung ähnlicher Kampagnen. Außerdem basieren sie auf Google Ads-Richtlinien, die in den Einstellungen des Reichweiten-Planers enthalten sind.
How forecasting works in Reach Planner
Sie können auf YouTube Untertitel in Ihrer Sprache aktivieren. Klicken Sie unten im Videoplayer auf das Einstellungssymbol und dann auf „Untertitel“ und wählen Sie Ihre Sprache aus.
- 2024 wurde die Funktionsweise der Reichweite auf Basis selbst erhobener Daten für die geografische Modellierung angepasst, um Nutzerbewegungen und die Zuschauerzahlen zwischen Unterregionen zu berücksichtigen – sowohl durch physische Ortswechsel als auch durch virtuelle Standortänderungen (z. B. über VPNs). Weitere Informationen
- Seit Ende 2023 sind im Reichweiten-Planer für die meisten Kampagnentypen Conversion-Messwerte verfügbar. Im Reichweiten-Planer wird die von Nutzern bereitgestellte Conversion-Rate (CVR) für aktionsbasierte Kampagnen verwendet, um die CVR für Kampagnen zur Steigerung der Bekanntheit sowie der Kaufbereitschaft zu ermitteln. Dazu gehören Videokampagnen vom Typ „Reichweite“ und Videoaufruf-Kampagnen. Für Pläne ohne aktionsbasierte Kampagnen stellt Google eine standardmäßige CVR bereit, die auf dem Medianwert des gesamten Inventars für jeden Kampagnentyp basiert.
- Ab Mai 2022 sind Co-Viewing-Messwerte im Reichweiten-Planer verfügbar. Prognosen enthalten Daten zu zusätzlichen Impressionen und zur Reichweite durch die Wiedergabe von Anzeigen, die sich mehrere Personen gemeinsam auf internetfähigen Geräten ansehen. Weitere Informationen zu Prognosen im Reichweiten-Planer
Damit aktuelle Trends erfasst werden, basieren Prognosen auf den aktuellsten Daten, die in einem Zeitraum verfügbar sind, der den geplanten Daten Ihrer Kampagne entspricht (bis zu 92 Tage). Sollen die Anzeigen in Ihrer Kampagne beispielsweise über einen Zeitraum von 5 Tagen einschließlich eines Wochenendes ausgeliefert werden, wird die Prognose anhand der Daten der letzten 5 Tage, einschließlich Wochenende, erstellt.
In der Prognose können saisonale Änderungen berücksichtigt werden, wenn Ihr Mediaplan Auktionsformate wie YouTube-In-Stream-Anzeigen umfasst. Die Gesamtkosten für den Zuschlag in der Anzeigenauktion hängen von der Jahreszeit ab, in der die Anzeigen ausgeliefert werden sollen (z. B. in der Weihnachtssaison).
Aktualisierungen der Unique Reach-Modelle
Google verwendet Stichproben aus bisherigen Werbedaten, um Prognosen zu generieren. Dazu werden Prognosetools wie der Reichweiten-Planer verwendet. Die Schätzungen werden regelmäßig anhand der aktuell verfügbaren Daten angepasst.
Seit Juli 2022 nutzen wir für unser Modell für Reichweite und demografische Merkmale aktualisierte Datenquellen für Gesamt- (Zensus), Internet- und YouTube-Nutzer.
Wir werden diese verschiedenen Nutzergruppen auch in Zukunft beobachten und weiterhin Aktualisierungen im Halbjahresrhythmus vornehmen.
Die aktualisierten Datenbestände verbessern die Gesamtgenauigkeit und Konsistenz unserer Prognosetools und werden in Planungstools wie dem Reichweiten-Planer berücksichtigt. Das aktualisierte Modell repräsentiert die Nutzer-Community von YouTube insgesamt besser und hilft Ihnen, Ihre Kampagnen noch genauer zu planen.
Nach dieser Aktualisierung bemerken Sie unter Umständen Änderungen bei der Anzahl von Gesamt- (Zensus), Internet- und YouTube-Nutzern sowie bei der demografischen Verteilung in einigen Ländern. Mithilfe dieser Zahlen werden bestimmte Messwerte wie Reichweite bei der Zielgruppe (%), Target Rating Points (TRPs) und Kosten pro Target Rating Point (CPP) berechnet. Je nachdem, ob eine Prognose vor oder nach der Aktualisierung generiert wurde, kann es zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.
Im Mai 2022 haben wir unsere Unique Reach-Modelle optimiert, damit Co-Viewing berücksichtigt wird. Das ist der Fall, wenn sich mehrere Nutzer gemeinsam Anzeigen auf internetfähigen Geräten ansehen. Unique Reach-Modelle bieten jetzt Daten zu zusätzlichen Impressionen und zur zusätzlichen Reichweite durch Co-Viewing. Wenn Sie einen Mediaplan erstellen, werden im Reichweiten-Planer die Ergebnisse dieses Unique Reach-Modells verwendet, um zusätzliche Co-Viewing-Impressionen basierend auf dem länderspezifischen Co-Viewing und den demografischen Merkmalen dieser Zuschauer zu prognostizieren. Mit dieser Einführung erhalten Planer einen genaueren Überblick über ihre Kampagnen und können sich besser mit Co-Viewing vertraut machen. Wir prüfen regelmäßig die Qualität dieser Prognosen, indem wir sie mit Kampagnenberichten vergleichen und unsere Modelle anpassen.
Mit dem Reichweiten-Planer lassen sich Impressionen, Reichweite und Messwerte auf Conversion-Basis in Ihren neuen Video-Aktionskampagnen prognostizieren. Der Leistungsplaner eignet sich hingegen für die Prognose der Leistung bestehender Video-Aktionskampagnen auf Grundlage der Verlaufsdaten. Verwenden Sie für neue Video-Aktionskampagnen den Reichweiten-Planer. Er kann auch ohne Signale zu Ihren konkreten Creatives, der Landingpage, dem Conversion-Typ oder deren Relevanz für Ihre Zielgruppen und Inhalte aussagekräftige Ergebnisse liefern. Mit dem Reichweiten-Planer lassen sich auch Messwerte prognostizieren, die nicht auf Conversions basieren, z. B. die Reichweite und Häufigkeit.
Conversion-basierte Prognosen
Bei aktionsbasierten Kampagnen werden im Reichweiten-Planer die Unique Reach-Methodiken von Google und Conversion-Raten verwendet, um Conversion-basierte Prognosen zu erstellen. Die Conversions ergeben sich aus der Conversion-Rate multipliziert mit den Anzeigeninteraktionen (Conversion-Rate × Interaktionen = Conversions).
Bei Kampagnen mit CPA (Cost-per-Action) wird die vom Nutzer eingegebene Conversion-Rate eingesetzt. Bei Kampagnen ohne CPA, z. B. Videokampagnen mit Ziel-CPM (Cost-per-1000-Impressions) oder Ziel-CPV (Cost-per-View) wird die Conversion-Rate nach Anzeigenformattyp berechnet. Wenn im Mediaplan die Conversion-Rate einer Kampagne mit CPA enthalten ist, wird diese für eine höhere Genauigkeit bei der Conversion-Rate von Kampagnen ohne CPA berücksichtigt. Andernfalls basiert die Conversion-Rate auf dem bisherigen YouTube-Inventar pro Anzeigenformat.
Die eingegebenen Conversion-Raten sollten zum jeweiligen Kampagnenbudget passen. Sie können in den Einstellungen für die einzelnen Kampagnen oder Werbebuchungen angepasst werden, die unten auf der Prognoseseite des Reichweiten-Planers aufgeführt sind.
Der Reichweiten-Planer unterstützt ein dynamisches Modell für die Conversion-Rate, bei dem die angegebene Conversion-Rate an das festgelegte Kampagnenbudget gekoppelt ist. Die Conversion-Rate ändert sich mit dem Budget entlang der Conversion-Kurve. Dadurch wirken Conversion-Kurven „glatter“ und es werden sinkende Renditen bei steigenden Investitionen berücksichtigt. Da sich die Conversion-Rate mit dem Budget ändert, sollten Nutzer sie für das gewünschte Budget angeben.
Aktualisierung der Prognosen für den gesamten Trichter
Wenn ein Plan zwei oder mehr Videokampagnen zur Steigerung der Bekanntheit (auf Grundlage von Reichweite und Häufigkeit, CPM), zur Steigerung der Markenkaufbereitschaft (auf Grundlage von Aufrufen, CPV) und zur Steigerung von Aktionen (auf Grundlage von Klicks und Conversions, CPA) enthält, werden in der Prognose des Reichweiten-Planers sowohl Unique Reach als auch die Conversion-basierte Modellierung berücksichtigt. Weitere Informationen sind unter Gesamter Trichter im Reichweiten-Planer verfügbar.
Weitere Informationen
- YouTube-Mediaplan im Reichweiten-Planer erstellen
- Empfohlene Pläne im Reichweiten-Planer
- Kenntnisse in Videoanzeigen erweitern (Onlineschulung im Skillshop – in englischer Sprache)
