Kampagnen mit Videosequenzen

Bei Kampagnen mit Videosequenzen können Sie Nutzern Ihr Produkt oder Ihre Marke in mehreren Videos präsentieren, deren Reihenfolge Sie selbst festlegen. So lässt sich Interesse wecken, an eine frühere Botschaft erinnern oder ein verbindendes Thema aufgreifen. In diesem Artikel wird erläutert, wie diese Kampagnen funktionieren, welche Gebotsstrategien und Anzeigenformate Ihnen dabei zur Verfügung stehen und wie Sie die Ergebnisse Ihrer Kampagne aufrufen können. Weitere Informationen zum Erstellen von Kampagnen mit Videosequenzen und zur Fehlerbehebung bei entsprechenden Kampagnen

Funktionsweise

Kampagnen mit Videosequenzen umfassen eine Reihe von Videoanzeigen, die Sie Nutzern präsentieren möchten. Jede Kampagne besteht aus mehreren sogenannten Sequenzschritten, die jeweils eine Anzeigengruppe und eine Videoanzeige enthalten. Sie legen die meisten Einstellungen der Sequenz auf Kampagnenebene fest, darunter die Gebotsstrategie und die Ausrichtung. Die Sequenzregeln, das Anzeigenformat und das Gebot müssen jedoch in jedem Sequenzschritt angegeben werden. Nutzer sehen Ihre Kampagne mit Videosequenzen, sobald sie aktiv ist. Die Anzeigen werden in der von Ihnen festgelegten Reihenfolge ausgeliefert. 

Je nachdem, welche Einstellungen Sie bei den Sequenzschritten auswählen, durchlaufen Zuschauer die Sequenz basierend auf Impressionen, Aufrufen oder übersprungenen Anzeigen. Damit beispielsweise ein Nutzer zum zweiten Schritt in der Sequenz wechseln kann, muss eine Impression für das Video im ersten Schritt erfasst werden, wenn Sie Impressionen als Bedingung für den nächsten Schritt auswählen. 

Folgende Gebotsstrategien sind verfügbar: 

  • Ziel-CPM (empfohlen)
    • Bei der Gebotsstrategie "Ziel-CPM" werden die Gebote so optimiert, dass Nutzer die komplette Kampagne mit Videosequenzen sehen. So können Sie eine bessere Abschlussquote für die Sequenzen erzielen. 
  • Maximaler CPV

Folgende Anzeigenformate sind verfügbar: 

  • Überspringbare In-Stream-Anzeigen
  • Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen
  • Bumper-Anzeigen
  • Eine Kombination aus den oben genannten Formaten

Mit der Gebotsstrategie legen Sie fest, welche Anzeigenformate verwendet werden können. In der folgenden Tabelle sehen Sie, welche Formate für die jeweiligen Gebotstypen zur Verfügung stehen.

Gebotstyp Verfügbare Formate
Ziel-CPM

Überspringbare In-Stream-Anzeigen
Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen Bumper-Anzeigen Eine Kombination aus den oben genannten Formaten

Maximaler CPV Überspringbare In-Stream-Anzeigen

Kampagnen mit Videosequenzen werden nur auf YouTube ausgeliefert. Damit Sie die richtige Zielgruppe dafür leichter finden, können Sie sowohl eine Ausrichtung auf Zielgruppen als auch eine demografische Ausrichtung festlegen. Eine Keyword-, Placement- oder themenbezogene Ausrichtung ist nicht möglich. Die Ausrichtung auf Zielgruppen, die demografische Ausrichtung und Ausschlüsse können außerdem nur auf Kampagnenebene vorgenommen werden.

Zugriffsschätzungen sind bei Kampagnen mit Videosequenzen nicht verfügbar.

Berichte für Kampagnen mit Videosequenzen

Wie bei anderen Videokampagnen können Sie auch für Ihre Kampagne mit Videosequenzen bestimmte Messwerte abrufen, darunter Impressionen, Aufrufe sowie Klicks auf Kampagnen- und Anzeigengruppenebene. Entsprechende Messwerte für die einzelnen Sequenzschritte sind in den Berichten auf Anzeigengruppenebene verfügbar.

In der Spalte "Sequenzpfad" sehen Sie außerdem jeden Schritt der Sequenz, die für den Wechsel zum nächsten Schritt erforderliche Interaktion und die jeweils eingeblendete Anzeige. Zu den Interaktionstypen zählen Impressionen, Aufrufe und übersprungene Anzeigen. 

Ablauf der Sequenz

Normalerweise werden Nutzern die Sequenzschritte der Kampagne der Reihe nach präsentiert. Sie sehen also zu Beginn die erste Videoanzeige, darauf folgt die Videoanzeige des nächsten Schritts basierend auf der vorherigen Impression oder Interaktion usw. – bis die Sequenz abgeschlossen ist. 

Manchmal sehen Nutzer in einem Sequenzschritt schon die nächste Videoanzeige, falls sie auch in einer anderen Kampagne vorkommt. Wenn die Reihenfolge der Videoanzeigen unabhängig von der Kampagne, in der sie ausgeliefert werden, eingehalten wird, schließen mehr Nutzer die Sequenz ab – und zwar zu geringeren Kosten für Sie. Die Ausrichtungseinstellungen der Videoanzeigen müssen allerdings in beiden Kampagnen übereinstimmen, damit sie in der Sequenz ausgeliefert werden können. 

Falls Sie beschränken möchten, wie oft Nutzer Ihre Sequenzen sehen, können Sie für die Kampagnen mit Videosequenzen Frequency Capping festlegen. Wenn Sie eine Kampagne mit Videosequenzen erstellen, wird das Frequency Capping standardmäßig so festgelegt, dass einem Nutzer in einem Zeitraum von 30 Tagen maximal eine Sequenz präsentiert wird. Sie können diesen Zeitraum jedoch auf 7 Tage verkürzen. 

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