Maßnahmen gegen geringere Zugriffszahlen und niedrigere Conversion-Rate nach Ziel-CPA-Geboten

Die Verwendung von Ziel-CPA-Geboten kann zu geringeren Zugriffszahlen und einer niedrigeren Conversion-Rate führen.

In diesem Artikel wird erläutert, was Sie dagegen unternehmen können.

Bevor Sie beginnen

Wenn Sie noch keine Ziel-CPA-Gebotsstrategie eingerichtet haben, informieren Sie sich zunächst über Ziel-CPA-Gebote.

Auswirkungen auf Zugriffszahlen

Falls Sie nach der Einrichtung einer Ziel-CPA-Gebotsstrategie einen Rückgang der Zugriffe (Klicks und Conversions) feststellen, kann dies unterschiedliche Ursachen haben:

  • Ihr Ziel-CPA ist möglicherweise zu niedrig. Vergleichen Sie den Ziel-CPA mit dem bisherigen durchschnittlichen CPA Ihrer Kampagne. Sollte Ihr Ziel-CPA erheblich unter Ihrem bisherigen durchschnittlichen CPA liegen, wird Ihr Ziel-CPA möglicherweise nicht erreicht, wenn ausreichende Zugriffszahlen aufrechterhalten werden sollen. In diesem Fall sollten Sie eine Erhöhung des Ziel-CPAs in Betracht ziehen.
  • Möglicherweise betrachten Sie nicht Conversions, sondern Klicks bzw. Impressionen. Wenn Sie Ziel-CPA-Gebote verwenden, sollten Sie mehr Conversions erhalten. Da versucht wird, Zugriffe zu verhindern, die nicht zu Conversions führen, verzeichnen Sie möglicherweise weniger Impressionen oder Klicks, während sich die Anzahl an Conversions erhöht.
  • Möglicherweise ist das Conversion-Tracking deaktiviert. Wenn Sie erfasste Conversions entfernen, werden die Anzeigen innerhalb der Kampagnen, für die Ziel-CPA-Gebote verwendet werden, nicht mehr ausgeliefert. Damit Ihre Anzeigen wieder ausgeliefert werden, muss Conversion-Tracking aktiviert oder die manuelle Gebotseinstellung verwendet werden.

Auswirkungen auf Conversion-Rate

Möglicherweise verzeichnen Sie zunächst einen Rückgang der Conversion-Rate, wenn Sie eine Ziel-CPA-Gebotsstrategie verwenden. Das kann daran liegen, dass für die Conversion-Rate ein Durchschnittswert in Bezug auf alle Klicks verwendet wird. Ein Beispiel: Die Verwendung der Ziel-CPA-Gebotsstrategie führt in Ihrer Kampagne zu einer Zunahme von sehr günstigen Klicks mit etwas niedrigeren Conversion-Raten. Wenn keine anderen Änderungen in Ihrer Kampagne vorgenommen wurden, wird diese Änderung der Conversion-Rate als Rückgang angezeigt. Diese Kostenänderung könnte jedoch einen äußerst positiven Effekt auf den ROI Ihrer Kampagne haben.

Beispiel

Sie erzielten bisher mit jedem zehnten Klick eine Conversion von einer bestimmten Website und jeder Klick kostet 1 €. Folglich beträgt Ihre Conversion-Rate 10 %. Die Gesamtkosten liegen bei 10 € pro Conversion. Nehmen wir nun an, dass Ihre Gebote mithilfe von Ziel-CPA-Geboten geändert wurden. Dadurch haben Sie auf einer Website geworben, auf der Sie pro Klick 0,10 € bezahlt haben. Allerdings hat nur einer von 50 Nutzern auf Basis dieser Klicks eine Conversion ausgeführt. Die Conversion-Rate würde in diesem Fall zwar auf 2 % sinken, doch der Cost-per-Conversion läge nur noch bei 5 €.

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