Anzeigenrang

Der Anzeigenrang basiert auf einer Gruppe von Werten, mit denen bestimmt wird, ob Ihre Anzeigen für die Auslieferung infrage kommen und – falls ja – an welcher Position auf der Seite sie im Vergleich zu den Anzeigen anderer Werbetreibender erscheinen. Bei jeder Auktion wird der Anzeigenrang zuerst berechnet, um zu ermitteln, ob Ihre Anzeige ausgeliefert werden kann. Mit einer zweiten Berechnung wird dann bestimmt, wo Ihre Anzeige in Relation zu den berechtigten Anzeigen anderer Werbetreibender eingeordnet wird. Die Werte für den Anzeigenrang werden auf Grundlage verschiedener Faktoren berechnet. Dazu gehören die Mitbewerber, der Kontext der jeweiligen Suchanfrage und die derzeitige Anzeigenqualität. Wenn Sie beobachten möchten, wo Ihre Anzeigen auf der Suchergebnisseite eingeblendet werden, können Sie sich die Messwerte für Impressionen an oberer und oberster Position ansehen.

Tipp

Die Position Ihrer Anzeigen auf den Suchmaschinenergebnisseiten im Suchnetzwerk ist den Messwerten für den Anteil an Impressionen an oberster Position zu entnehmen: „Impr. (oberste Pos.) %“ und „Impr. (obere Pos.) %“. Bei Geboten für die Seitenposition können Sie auf diese Messwerte zurückgreifen: „Ant. an mögl. Impr. an oberster Pos. im SN“ und „Anteil mögl. Impr. obere Pos. im SN“. Hierfür steht Ihnen die Gebotsstrategie „Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen“ zur Verfügung. Dabei haben Sie die Option, auf eine obere oder die oberste Position zu bieten.

Ermittlung des Anzeigenrangs

Elements of Ad Rank

Bei der Anzeigenauktion wird zuerst entschieden, welche Anzeigen für die Auslieferung infrage kommen, und danach, welchen Rang sie unter den infrage kommenden Anzeigen erhalten.

In beiden Phasen werden Punktwerte für den Anzeigenrang berechnet. Generell erscheint der Werbetreibende mit dem höchsten Anzeigenrang an erster Position. Die anderen folgen entsprechend, sofern sie die jeweiligen Grenzwerte für die Auslieferung erreichen.

Im Wesentlichen basiert der Punktwert für den Anzeigenrang auf sechs Faktoren:

Beispiel

Hier sehen Sie ein vereinfachtes Beispiel für die Funktionsweise von Anzeigenrängen. Dabei werden nicht alle oben genannten Faktoren berücksichtigt, es soll Ihnen aber einen allgemeinen Überblick über unsere Algorithmen verschaffen:

Nehmen wir an, dass der jeweilige Anzeigenrang der einzelnen Werbetreibenden 80, 50, 30, 10, –10, –30 und –35 beträgt.

Der Mindestanzeigenrang für eine Auslieferung auf Suchergebnisseiten soll 0 sein. Die Anzeigen der letzten drei Werbetreibenden, die eine Punktzahl von –10, –30 und –35 haben, können also an keiner Position auf der Seite ausgeliefert werden.

Wenn außerdem ein Mindestanzeigenrang von 40 erforderlich ist, damit eine Anzeige an oberster Position (normalerweise über den Suchergebnissen) erscheint, überschreiten nur die ersten beiden Werbetreibenden, deren Anzeigen einen Anzeigenrang von 80 bzw. 50 haben, diesen Mindestwert und können über den Suchergebnissen erscheinen.

Die Werbetreibenden, deren Anzeigen einen Anzeigenrang von 30 bzw. 10 haben, können jedoch weiter unten auf der Seite eingeblendet werden.

Bei den Messwerten für Impressionen an oberer und oberster Position erzielt der Werbetreibende mit dem Anzeigenrang 80 (erste Position innerhalb der oberen Suchergebnisse) eine Impression, die sowohl für eine obere und als auch für die oberste Position zählt. Der Werbetreibende mit dem Anzeigenrang 50 (zweite Position innerhalb der oberen Suchergebnisse) erzielt eine Impression an oberer Position. Die Werbetreibenden mit den Anzeigenrängen 30 (erste Position unter den Suchergebnissen) und 10 (zweite Position unter den Suchergebnissen) erzielen beide null Impressionen an oberer oder oberster Position.

  Anzeigenrang Impr. an oberster Position Impr. an oberen Positionen Impr. (oberste Pos.) % Impr. (obere Pos.) %
Werbetreibender A 80 1 1 100 % 100 %
Werbetreibender B 50 0 1 0 % 100 %
Werbetreibender C 30 0 0 0 % 0 %
Werbetreibender D 10 0 0 0 % 0 %

Sie haben folgende Möglichkeiten, den Anteil der Impressionen an oberer und oberster Position auf der Suchergebnisseite zu erhöhen:

  • Qualität der Anzeigen und Nutzererfahrung mit der Landingpage verbessern
  • Gebot erhöhen

Bessere Anzeigen führen zu höherem Anzeigenrang

Bei der Berechnung des Anzeigenrangs werden Ihr Gebot und die Anzeigenqualität zum Zeitpunkt der Auktion berücksichtigt. Dazu gehören unter anderem Messungen zum Auktionszeitpunkt wie die erwartete CTR, die Anzeigenrelevanz und die Nutzererfahrung mit der Landingpage. Der Anzeigenrang wird bei jeder Suche eines Nutzers ermittelt und für verschiedene Positionen auf der Suchergebnisseite neu berechnet.

Die Anzeigenqualität wird über den Qualitätsfaktor ausgedrückt. Sie können diesen Wert in Ihrem Google Ads-Konto beobachten.

Warum die Anzeigenqualität wichtig ist

Die Qualitätskomponenten des Anzeigenrangs werden auf verschiedene Art und Weise verwendet und können Folgendes beeinflussen:
  • Qualifizierung für die Anzeigenauktion: Wir bewerten die Qualität von Anzeigen, um herauszufinden, ob sie die Grenzwerte für den Anzeigenrang erfüllen und für die Auslieferung infrage kommen.
  • Tatsächlicher Cost-per-Click (CPC): Hochwertigere Anzeigen führen häufig zu niedrigeren CPCs. Sie bezahlen also weniger, wenn Ihre Anzeigen einen höheren Qualitätsfaktor haben.
  • Verwendung von Anzeigen-Assets und anderen Formaten: Über den Anzeigenrang wird bestimmt, ob die Anzeige mit Assets und anderen Anzeigenformaten wie Sitelinks ausgeliefert werden kann.
Insgesamt führen Anzeigen mit höherer Qualität normalerweise zu niedrigeren Kosten und einem höheren Werbeerfolg. Das Google Ads-System funktioniert für alle am besten, wenn relevante Anzeigen ausgeliefert werden, die den Suchanfragen der Nutzer möglichst genau entsprechen.

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