Fehlerbehebung für den Bericht zur Kanalleistung von Performance Max-Kampagnen

Für die effektive Analyse der Leistung von Kanälen für Performance Max-Kampagnen berücksichtigen Sie sowohl die Gesamtergebnisse als auch die Statistiken für einzelne Kanäle. Dieser Ansatz ist entscheidend, da Performance Max-Kampagnen kanalübergreifend dynamisch optimiert werden, um in Echtzeit den maximalen Kampagnen-ROI zu erzielen. Gleichzeitig erfolgt die Ausrichtung auf Ihre wichtigsten Conversion-Zielvorhaben.

In diesem Artikel werden mögliche Muster in Ihren Kanalberichten erläutert, wobei die Leistung auf Kampagnenebene im Blick bleibt. Damit Sie Ihre Ergebnisse optimieren können, sollten Sie regelmäßig den Bericht zu Kombinationen aufrufen, um leistungsstarke Assets zu finden. Wenn verfügbar, können Sie auch den Bericht zu Suchbegriffen verwenden, um Keywords zu optimieren. Außerdem finden Sie Vorschläge für konkrete Maßnahmen, mit denen sich die Kanalleistung besser an Ihre Geschäftsziele anpassen lässt.

Themen in diesem Hilfeartikel


Mögliche Szenarien und entsprechende Maßnahmen

Keine oder sehr geringe Auslieferung in bestimmten Kanälen

In der Spalte „Status“ des Berichts zur Kanalleistung erkennen Sie Probleme, die sich möglicherweise auf die Eignung eines bestimmten Kanals für die Auslieferung von Anzeigen auswirken. Stellen Sie außerdem aussagekräftige Zielgruppensignale wie Listen zum Kundenabgleich oder Remarketing-Daten bereit, um die Logik für weitgehend passende Keywords der Kampagne zu optimieren.

Liegen keine Probleme vor, werden Ihre Anzeigen in diesem Kanal wahrscheinlich nicht ausgeliefert, weil andere Kanäle einen höheren ROI bieten. Bei Performance Max-Kampagnen wird nur Smart Bidding auf Conversion-Basis verwendet. Nach wesentlichen Änderungen ist eine Lernphase von zwei bis drei Wochen erforderlich. Vermeiden Sie in dieser Zeit häufige Budget- oder Gebotsanpassungen. Die KI verbessert die Ergebnisse, indem in Echtzeit auf Inventar geboten wird, mit dem sich voraussichtlich der höchste ROI erzielen lässt. Bei Performance Max-Kampagnen wird die kanalübergreifende Leistung maximiert, indem in Echtzeit auf das Inventar geboten wird, mit dem sich voraussichtlich der höchste ROI erzielen lässt. Das bedeutet, dass Sie Ihre Mittel für die Kanäle ausgeben, die voraussichtlich die besten Ergebnisse liefern, und dabei im Rahmen Ihres Budgets bleiben.

Falls Sie trotzdem daran interessiert sind, Ihren Share-of-Wallet auf einem bestimmten Kanal zu erhöhen, empfehlen wir Ihnen, unsere Optimierungstipps für die Kanalleistung zu befolgen. Diese Empfehlungen sind zwar keine Garantie, dass das Budget Ihrer Kampagne stärker in einen bestimmten Kanal investiert wird, aber sie haben bessere Chancen, dieses Ziel zu erreichen.

Geringer Anteil von Anzeigen mit Produktdaten in der Performance Max-Shopping-Kampagne

Wenn Sie kein Budget für einen bestimmten Inventartyp ausgeben, bedeutet dies im Allgemeinen, dass sich mit der Performance Max-Kampagne in diesem Moment über andere Inventarquellen ein höherer Wert erzielen lässt. Es kann jedoch sein, dass Probleme oder nicht umgesetzte Best Practices zu einem geringeren Share-of-Wallet für Shopping-Inventar führen:

  • Probleme mit Produktfeeds: In der Spalte „Status“ des Berichts zur Kanalleistung erkennen Sie Probleme, die sich möglicherweise auf die Auslieferung von Shopping-Anzeigen auswirken.
  • Standard-Shopping-Kampagnen mit denselben Produktangeboten: Wenn Sie zusätzlich zu Performance Max-Kampagnen auch Standard-Shopping-Kampagnen mit denselben Produktangeboten schalten, werden in Shopping möglicherweise keine oder weniger Anzeigen aus der Performance Max-Kampagne bereitgestellt, weil diese Produkte über andere Kampagnen präsentiert werden.
  • Nicht umgesetzte Best Practices: Eine niedrige oder mittlere Effektivität der Assets kann die Anzeigenreichweite einschränken. Wenn Sie 15 Anzeigentitel, 4 lange Anzeigentitel, 5 Textzeilen, 20 Bilder und 5 Videos bereitstellen, können Sie eine Anzeigeneffektivität mit der Bewertung „Sehr gut“ erreichen. Verwenden Sie keine Text-Overlays auf Bildern für die YouTube-Suche, damit Ihre Anzeigen nicht als reiner Text präsentiert werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Tipps zur Optimierung der Kanalleistung.
  • Einschränkungen beim Shopping-Inventar: Die Anzahl der relevanten Suchanfragen für Ihre Produkte im Shopping-Inventar ist möglicherweise begrenzt. Daher wird bei Performance Max-Kampagnen Kanälen mit höherer Nachfrage mehr Budget zugewiesen. Wenn Ihre Kampagne nicht durch das Budget eingeschränkt ist, kann das einer der Gründe sein, warum die Ausgaben für Shopping-Inventar nicht weiter erhöht werden können.

Wenn Sie die oben genannten Möglichkeiten ausgeschlossen haben, dann ist es wahrscheinlich, dass sich der Wert der Performance Max-Kampagne derzeit über andere Inventartypen besser steigern lässt. Bei Performance Max-Kampagnen wird die kanalübergreifende Leistung maximiert, indem in Echtzeit auf das Inventar geboten wird, mit dem sich voraussichtlich die kosteneffizienteste Conversion mit dem höchsten ROI erzielen lässt. Das bedeutet, dass Sie für Inventar zahlen, mit dem Sie im Rahmen Ihres Budgets die besten Ergebnisse für Ihre spezifischen Zielvorhaben erzielen können.

Geringerer ROI (Return on Investment) für einen bestimmten Kanal als erwartet

Prüfen Sie, ob Ihr Conversion-Tracking aktiv ist, und ändern Sie das geografische Targeting in „Präsenz“, um Nutzerinnen und Nutzer anzusprechen, die sich physisch in Ihren Gebieten befinden. Der durchschnittliche ROI (CPA oder ROAS) der verschiedenen Kanäle in Ihrem Bericht zur Kanalleistung kann aufgrund verschiedener Faktoren unterschiedlich hoch sein.

  • Unterschiede beim Grenz-ROI: Bei der kanalübergreifenden Budgetzuweisung wird bei Performance Max-Kampagnen der Grenz-ROI berücksichtigt. Das ist der zusätzliche Wert, den Sie für jeden weiteren Euro, den Sie ausgeben, erwarten können. Das bedeutet, dass bei Performance Max-Kampagnen möglicherweise einem Kanal mit einem niedrigeren durchschnittlichen ROI Budget zugewiesen wird, wenn dieser Kanal einen höheren Grenzwert für den nächsten Euro verspricht.
  • Conversion-Verzögerung: Bei der Bewertung der Kanalleistung muss die Conversion-Verzögerung berücksichtigt werden. Bei einigen Kanälen ist die Conversion-Verzögerung stärker ausgeprägt. Daher sollten Sie den Zeitraum so anpassen, dass die Conversion-Verzögerung ausgeschlossen wird. Nur so lässt sich der ROI auf Kanalebene korrekt bewerten. Ohne Berücksichtigung der Conversion-Verzögerung erscheint der CPA oder ROAS eines Kanals (und der gesamten Kampagne) schlechter als er tatsächlich ist, bis die verzögerten Conversions erfasst wurden.
  • Kanalübergreifende Dynamik: Wenn für Ihre Kampagne das Attributionsmodell „Letzter Klick“ verwendet wird, kann für einen Kanal ein niedriger ROI angezeigt werden, obwohl er in Wirklichkeit eine wichtige Rolle bei der Steigerung der Conversions auf anderen Kanälen spielt. Das liegt daran, dass mit dem Attributionsmodell „Letzter Klick“ oft nicht die volle Auswirkung von Kanälen erfasst wird, die bereits früher im Kaufprozess einen Beitrag leisten. Für eine verbesserte Erfassung der Auswirkungen von vorbereiteten Conversions in Performance Max-Kampagnen sollten Sie eine datengetriebene Attribution in Betracht ziehen.

Mit Performance Max-Kampagnen soll die Kampagnenleistung über alle Kanäle hinweg maximiert werden, nicht nur die Performance in einem einzelnen Kanal. Am besten konzentrieren Sie sich auf den ROI für die gesamte Kampagne, da der ROI auf Kanalebene wegen der oben genannten Faktoren irreführend sein kann, insbesondere aufgrund des Grenz-ROI.

Bedenken hinsichtlich ungültigen Traffics und hoher Ausgaben für das Displaynetzwerk

Wenn Sie Leads generieren möchten oder Ihre Kampagnen für eine einfache Conversion (im oberen Trichterbereich) optimiert sind, ist eine solide Messgrundlage wichtig, um hochwertigen Traffic zu erzielen. Lesen Sie unsere Best Practices für mehr aussichtsreiche Leads.

Auch wenn Ihr Geschäftsmodell keine Leadgenerierung umfasst, sollten Sie die Best Practices beachten, wenn Sie Ihre Kampagnen für Nicht-Kauf-Ereignisse optimieren.

Google überprüft den Traffic kontinuierlich auf neuen oder bisher nicht erkannten ungültigen Traffic. Wird vom System ungültiger Traffic über Ihre Anzeigen erkannt, wird er automatisch aus den relevanten Berichten herausgefiltert. Er wird Ihnen nicht in Rechnung gestellt. Sie haben jedoch trotzdem die Möglichkeit, die Daten aufzurufen. Weitere Informationen zum Verwalten von ungültigem Traffic

Hoher Anteil von Ausgaben für YouTube aufgrund einer möglichen Überbewertung von Conversions nach aktiver Wiedergabe

Sie können überprüfen, wie viele Conversions nach aktiver Wiedergabe in Ihrer Kampagne erfasst wurden, indem Sie die Tabelle „Kampagnen“ nach Anzeigenereignistyp segmentieren. Sie können die Ausgaben für Ihre Performance Max-Kampagnen steuern, indem Sie Zielgruppensignale optimieren und Placement-Ausschlüsse auf Kontoebene verwenden. Kanäle wie YouTube können nicht manuell pausiert werden. Diese Tools helfen jedoch, die KI von unerwünschten Inhalten fernzuhalten.

Wenn Sie Sorge haben, dass das Volumen der Conversions nach aktiver Wiedergabe aufgrund der Steigerung dieser Art von Conversions zu hoch ist, können Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Conversion-Tracking-Zeitraum verkürzen: Je kürzer der Attributionszeitraum für Conversions ist, desto weniger Conversions nach aktiver Wiedergabe werden erfasst. Sie können beispielsweise nur einen Tag betrachten. Eine Anleitung zum Aktualisieren des Conversion-Tracking-Zeitraums finden Sie unter Conversions nach aktiver Wiedergabe.
  • Conversions mit höherem Wert erfassen: Wenn Sie Kampagnen für Conversion-Ereignisse mit höherem Wert (im unteren Trichterbereich, z. B. Käufe) optimieren, werden wahrscheinlich weniger Conversions nach aktiver Wiedergabe erzielt als bei einfacheren Conversion-Ereignissen (im oberen Trichterbereich, z. B. Seitenaufrufe).

Warum werden in Google Ads Conversions nach aktiver Wiedergabe gezählt?

Videoanzeigen sind ansprechend und effektiv, aber im Gegensatz zu anderen Anzeigenformaten interagieren Nutzer nicht immer sofort damit. Häufig werden sie erst später aktiv. Da Nutzer oft nicht sofort handeln, wird der Wert von Videos drastisch unterschätzt, wenn nur Klicks berücksichtigt werden. Wir haben umfangreiche Studien zur Steigerung der Conversions durchgeführt, um den optimalen standardmäßigen Conversion-Tracking-Zeitraum für Conversions nach aktiver Wiedergabe zu finden: drei Tage. Dies ist ein guter Ausgangspunkt für die meisten Kunden.

Geringere Ausgaben für Suchanzeigen als erwartet

Im Bericht zur Kanalleistung sollten in der Spalte „Status“ keine offenen Probleme aufgeführt sein, die die Auslieferung von Suchanzeigen einschränken könnten.

Selbst wenn keine Hindernisse erkannt wurden, können Sie mit unseren Tipps zur Optimierung der Kanalleistung das Potenzial Ihrer Kampagne erhöhen, starke Ergebnisse in der Suche zu erzielen.

Mit Performance Max-Kampagnen soll die Kampagnenleistung über alle Kanäle hinweg maximiert werden, nicht nur die Performance einzelner Kanäle.

Hauptsächlich Ausgaben für Suchanzeigen mit minimalen Investitionen in andere Kanäle

Im Bericht zur Kanalleistung sollten in der Spalte „Status“ keine offenen Probleme aufgeführt sein, die die Auslieferung auf anderen Kanälen einschränken könnten.

Selbst wenn keine Hindernisse erkannt wurden, können Sie mit unseren Tipps zur Optimierung der Kanalleistung das Potenzial Ihrer Kampagne erhöhen, starke Ergebnisse in anderen Kanälen als der Suche zu erzielen.

Mit Performance Max-Kampagnen soll die Kampagnenleistung über alle Kanäle hinweg maximiert werden, nicht nur die Performance einzelner Kanäle.

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