Wissenswertes zur Anzeigenqualität

Beim Thema Anzeigenqualität gibt es viel zu lernen. Anhand des Feedbacks unserer Werbetreibenden in schriftlicher Form, auf Konferenzen und in Foren haben wir die unserer Meinung nach wichtigsten Fakten zur Anzeigenqualität zusammengestellt.

Möglicherweise werden nicht auf allen Suchergebnisseiten Anzeigen ausgeliefert, selbst wenn AdWords-Werbetreibende für die jeweilige Suchanfrage ein Gebot festgelegt haben.

Sie stellen unter Umständen häufig fest, dass auf einer Seite keine Anzeigen zu sehen sind, und zwar selbst dann, wenn von einem Werbetreibenden für die Suchbegriffe, die diese Ergebnisse generieren, ein Gebot vorliegt. Denn entsprechend unserer Philosophie, die richtige Anzeige dem richtigen Nutzer zur richtigen Zeit zu präsentieren, liefern wir auf einer Seite lieber keine als nicht relevante Anzeigen aus. Aus diesem Grund sind grundsätzlich nur Anzeigen zu sehen, die einen bestimmten Mindestanzeigenrang erreichen. In einigen Fällen werden Anzeigen mit geringer Qualität auch dann nur selten ausgeliefert, wenn Sie Ihr Gebot immer wieder erhöhen. Dies liegt daran, dass die Anzeigen nicht unseren Mindestqualitätsanforderungen entsprechen. Mit der Keyword-Diagnose können Sie ermitteln, weshalb Ihre Anzeige bei einer bestimmten Suchanfrage nicht ausgeliefert wird.

Wenn es nur wenige Mitbewerber für ein Keyword gibt, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass es preiswert ist.

Mitbewerber sind nur einer der Faktoren, die den tatsächlichen CPC bestimmen. Der Preis für einen Klick beruht unter anderem auch auf der Qualität der Anzeigen und dem Kontext der Suchbegriffe des Nutzers. Sollte die Qualität der Anzeigen und der Zielseite gering sein, kann der tatsächliche CPC sehr nahe am maximalen CPC liegen. Dies gilt auch dann, wenn es nur wenige Mitbewerber für die Suchbegriffe gibt, die die Auslieferung der Anzeige ausgelöst haben. Wenn die Anzeigen jedoch ausgeliefert werden, wird nie mehr als das maximale CPC-Gebot für einen Klick berechnet, es sei denn, Sie nutzen die automatische Gebotseinstellung. Die Anzeigenqualität ist dabei unerheblich.

Anzeigenerweiterungen und andere Anzeigenformate wirken sich auf den Anzeigenrang aus.

Um Nutzern mehr relevante Informationen bereitzustellen, wird die voraussichtliche Auswirkung von Anzeigenerweiterungen und anderen Anzeigenformaten in die Berechnung des Anzeigenrangs einbezogen. Dabei werden auch das Gebot, die Qualität der Anzeigen und Zielseiten, ein bestimmter Mindestanzeigenrang und der Kontext der Suche berücksichtigt.

Mehrere Faktoren bestimmen, ob eine Anzeigenerweiterung auf Google berücksichtigt wird oder nicht. Dazu zählt auch die Anzeigenposition auf Google-Suchergebnisseiten. Denn einige Erweiterungen sind beispielsweise nur bei Anzeigen oberhalb der Suchergebnisse zu sehen. Zudem ist ein Mindestanzeigenrang (unter Einbeziehung der Erweiterung) erforderlich, mit dem bestimmt wird, ob Ihre Anzeigen überhaupt mit einer Erweiterung geschaltet werden. Wenn Sie Ihr Gebot erhöhen bzw. die Anzeigenqualität optimieren –oder beides tun –, kann sich auch der Anzeigenrang verbessern. Durch die Verbesserung des Anzeigenrangs erhöht sich außerdem die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anzeigen mit Erweiterungen geschaltet werden und Sie mehr Klicks erzielen.

Die Anzeigenposition hat keinen Einfluss auf die Anzeigenqualität.

Die voraussichtliche Klickrate ist eine der Qualitätskomponenten für den Anzeigenrang. Bei der Bestimmung der voraussichtlichen Klickrate wird die bisherige Anzeigenleistung analysiert. Hierbei schließen wir jedoch die Auswirkungen der Anzeigenposition auf diese Leistung aus. Anzeigen an höheren Positionen erzielen normalerweise eine bessere Klickrate als Anzeigen an niedrigeren, weil sie von den Nutzern eher wahrgenommen werden. Daher ist es für die Berechnung einer möglichst genauen voraussichtlichen Klickrate wichtig, dass der Einfluss der Anzeigenposition berücksichtigt und bei der Berechnung herausgenommen wird. Gleiches gilt für andere Faktoren, die sich auf die Auffälligkeit und Sichtbarkeit auswirken, beispielsweise Erweiterungen oder andere Anzeigenformate.

Ihr Gebot wirkt sich zwar auf den Anzeigenrang, aber nicht auf die Anzeigenqualität aus.

Diese wird anhand von Schätzungen zur Auktionszeit ermittelt. Bewertet werden dabei die voraussichtliche Klickrate, die Anzeigenrelevanz und die Nutzererfahrung mit der Zielseite. Ihr Gebot wird bei der Qualitätsbestimmung der Anzeigen jedoch nicht berücksichtigt.

Die Qualität wirkt sich insbesondere darauf aus, welche Anzeigen an den Spitzenpositionen ausgeliefert werden.

Für Anzeigen über den Google-Suchergebnissen verwenden wir dieselbe Formel wie für den Anzeigenrang. Dieser Wert ergibt sich aus dem Gebot, der Qualität der Anzeige und der Zielseite, dem Kontext der jeweiligen Suche sowie den erwarteten Auswirkungen von Erweiterungen und anderen Anzeigenformaten. Für die Auslieferung über den Google-Suchergebnissen kommen jedoch nur Anzeigen infrage, die den Mindestanzeigenrang deutlich übersteigen. Folglich sind Qualität und Relevanz für die Auslieferung oberhalb der Suchergebnisse noch wichtiger. Dadurch sehen Nutzer oben auf der Suchergebnisseite mit größerer Wahrscheinlichkeit Anzeigen höherer Qualität. Der tatsächliche CPC, der von Werbetreibenden bezahlt wurde, spiegelt die Auffälligkeit und den Wert der Anzeigenplatzierung auf der Seite wider.

Die Qualitätskriterien des Anzeigenrangs werden von den erzielten Conversions nicht beeinflusst.

Einige Werbetreibende, die das Conversion-Tracking von Google Ads verwenden, glauben, sie könnten mit einem einfachen Conversion-Ereignis auf ihrer Zielseite die Conversion-Rate künstlich in die Höhe treiben. Tatsächlich hat dies jedoch keinerlei Auswirkungen auf die Qualitätskomponenten des Anzeigenrangs. Wenn Sie das Conversion-Tracking verantwortungsvoll nutzen, brauchen Sie sich keine Sorgen über dessen Einfluss auf die Anzeigenqualität zu machen.

Die Qualität der Anzeigen sollte nicht beeinträchtigt werden, wenn sie pausiert sind oder aufgrund von Budgetbeschränkungen unregelmäßig oder nicht ausgeliefert werden. Einige Tage mit geringer Leistung sollten also die Qualitätskomponenten des Anzeigenrangs nicht beeinträchtigen.

Die Qualität Ihrer Anzeigen bleibt unverändert, wenn sie vorübergehend pausiert sind oder aufgrund von Budgetbeschränkungen oder niedrigen Geboten nicht ausgeliefert werden.

Wenn Sie Ihr Konto optimieren möchten, sollten Sie Ihre Gebote, Anzeigen und Keywords ganz gezielt testen.  Diese kleinen Tests sind hilfreich, um die Auswirkungen von Änderungen festzustellen, bevor diese auf das übrige Konto angewendet werden. Sie sollten diese Tests daher sorgfältig analysieren. Falls Sie nach einigen Tagen feststellen, dass die Leistung nicht zufriedenstellend ist, können Sie die Tests überarbeiten oder die Änderungen rückgängig machen.  Die kurzfristige Beeinträchtigung der Anzeigenqualität wird sich letztendlich über die bisherige und zukünftige Leistung des entsprechenden Keywords ausgleichen.

Die Restrukturierung Ihres Kontos hat keine Auswirkung auf die Anzeigenqualität.

Die Anzeigenqualität ist unabhängig von der Kontostruktur. Die bisherige Leistung Ihrer Anzeigen wird also auch nach der Restrukturierung Ihres Kontos berücksichtigt. Dies trifft im Allgemeinen auch zu, wenn Sie Keywords und Anzeigentexte zwischen bestehenden Konten oder in neue Konten verschieben, da sich dabei aus der Sicht des Nutzers nichts ändert.

Ob Anzeigen bei einer bestimmten Suchanfrage ausgeliefert werden, wird unter Umständen von Faktoren bestimmt, die auf der Struktur eines Kontos basieren. Zwei Beispiele hierfür:

  • Andere Keywords in einer Anzeigengruppe können herangezogen werden, um die Bedeutung eines einzelnen Keywords zu interpretieren, das für sich genommen mehrere Bedeutungen hat. Wenn Sie also einer Anzeigengruppe Keywords hinzufügen oder daraus entfernen, kann sich dies darauf auswirken, wann Anzeigen ausgeliefert werden.
  • Bei der Standardauslieferungsmethode des Budgetsystems wird Ihr Budget über den ganzen Tag verteilt ausgegeben. Wenn Sie die Kontostruktur ändern, ist es möglich, dass in der Kampagne mehr oder weniger Zugriffe erzielt werden. Dies kann zu einer entsprechenden Änderung bei der Budgetabstufung führen.
     

Probieren Sie ruhig einmal unterschiedliche Kontostrukturen aus. Sie können Änderungen immer rückgängig machen, wenn Sie nicht das gewünschte Ergebnis erzielen.

Bei der Auktion spielt der Qualitätsfaktor keine Rolle für den Anzeigenrang.

Der Qualitätsfaktor zwischen 1 und 10, den Sie in Ihrem Konto sehen, ist nur eine Schätzung der Gesamtleistung in Anzeigenauktionen und wird während der Auktion nicht bei der Ermittlung des Anzeigenrangs berücksichtigt. Stattdessen finden in Echtzeit auktionsspezifische Qualitätsberechnungen unter anderem zur voraussichtlichen Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung mit der Zielseite statt. Anhand dieser und weiterer Faktoren wird der Anzeigenrang zum Auktionszeitpunkt bestimmen. Diese Faktoren basieren auf Informationen, die nur während der Auktion bekannt sind. Sie können die Nutzererfahrung erheblich beeinflussen.

War das hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?

Benötigen Sie weitere Hilfe?

Anmelden, um weitere Supportoptionen zu erhalten und das Problem schnell zu beheben