Aktualisierung unserer Werbe- und Monetarisierungsrichtlinien zu Inhalten zum Klimawandel

7. Oktober 2021

In enger Zusammenarbeit mit externen Experten prüfen und aktualisieren wir regelmäßig unsere Richtlinien für Werbung und Publisher, um unseren Werbepartnern eine sichere Umgebung zu bieten und Nutzer besser vor unbewiesenen Behauptungen zu schützen, z. B. vor angeblichen Heilmitteln oder nicht fundierten Aussagen von Impfgegnern.

Leugnung des Klimawandels

In den letzten Jahren haben wir immer öfter Rückmeldungen von Werbetreibenden und Publishern erhalten, die direkt Bedenken hinsichtlich Anzeigen äußerten, die falsche Behauptungen zum Klimawandel propagieren oder neben solchen Behauptungen ausgeliefert werden. Werbetreibende möchten nicht, dass ihre Anzeigen neben derartigen Inhalten erscheinen. Publisher und Creator möchten nicht, dass Anzeigen mit entsprechenden Behauptungen auf ihren Seiten oder in ihren Videos ausgeliefert werden.  

Deshalb kündigen wir heute eine neue Monetarisierungsrichtlinie für Google-Werbetreibende, Publisher und YouTube-Creator an, die die Werbung für und die Monetarisierung von Inhalten verbietet, die im Widerspruch zu anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen hinsichtlich der Realität und der Ursachen des Klimawandels stehen. Dazu gehören neben Inhalten, in denen der Klimawandel als Schwindel oder Betrug bezeichnet wird, auch Behauptungen, in denen geleugnet wird, dass langfristige Trends eine Erderwärmung belegen oder dass Treibhausgasemissionen oder menschliche Aktivitäten zum Klimawandel beitragen.

Wenn wir Inhalte nach dieser neuen Richtlinie bewerten, werden wir den Kontext, in dem die Behauptungen aufgestellt werden, sorgfältig prüfen. Dabei werden wir zwischen Inhalten, die eine falsche Behauptung als Tatsache darstellen, und solchen, die über diese Behauptung berichten oder sie diskutieren, unterscheiden. Werbung und Monetarisierung für bzw. von anderen klimabezogenen Themen werden weiter möglich sein, darunter öffentliche Debatten zur Klimapolitik, die unterschiedlichen Auswirkungen des Klimawandels und neue Forschungsergebnisse.

Beim Ausarbeiten der Richtlinie und ihrer Bestimmungen haben wir zuverlässige Quellen zum Thema Klimawissenschaft konsultiert, darunter Experten, die an den Sachstandsberichten des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) der Vereinten Nationen mitgewirkt haben. Wie bei vielen unserer Richtlinien setzen wir eine Kombination aus automatisierten Tools und menschlicher Überprüfung ein, um gegen Verstöße in Publisher-Inhalten, von Google bereitgestellten Anzeigen und YouTube-Videos, die über das YouTube-Partnerprogramm monetarisiert werden, vorzugehen. Die Richtlinie tritt im nächsten Monat in Kraft.

Die neue Richtlinie wird uns nicht nur dabei helfen, die Integrität unseres Werbesystems zu stärken, sie hat auch einen engen Bezug zu der Arbeit, die wir als Unternehmen in den vergangenen zwei Jahrzehnten geleistet haben, um die Nachhaltigkeit zu fördern und dem Klimawandel entgegenzuwirken.

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