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Targeting auf benutzerdefinierte Listen

Es gibt zwei Arten von Targeting auf benutzerdefinierte Listen: benutzerdefinierte Zielgruppensegmente mit gemeinsamen Interessen und benutzerdefinierte Zielgruppensegmente mit gemeinsamer Absicht. Mithilfe von benutzerdefinierten Zielgruppensegmenten mit gemeinsamen Interessen können Sie das Targeting auf Zielgruppen ausrichten, die online die gleichen Medien nutzen oder sich für die gleichen Produkte und Dienstleistungen interessieren. Beim Targeting auf eine benutzerdefinierte Zielgruppe mit gemeinsamer Absicht definieren Sie Ihre Zielgruppe selbst. So können Sie diese Nutzer erreichen, wenn sie eine Kaufentscheidung in Bezug auf Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung treffen.

Hinweis: In Display & Video 360 kann die Reichweite Ihres Zielgruppen-Targetings nicht prognostiziert werden, wenn Sie benutzerdefinierte Listen verwenden. Das bedeutet, dass die Daten zur potenziellen Reichweite nicht die Reichweite von benutzerdefinierten Zielgruppensegmenten mit gemeinsamen Interessen oder mit gemeinsamer Absicht widerspiegeln. Außerdem sind für benutzerdefinierte Listen keine Berichte zur Inventarverfügbarkeit verfügbar.

Benutzerdefiniertes gemeinsames Interesse

Wenn Sie das Targeting auf benutzerdefinierte Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen verwenden möchten, geben Sie die möglichen Interessen Ihrer Zielgruppe ein. In Display & Video 360 wird die Zielgruppe dann sinnvoll definiert, ohne den Umfang Ihrer Kampagnen unnötig einzuschränken.

Targeting auf Zielgruppen mit benutzerdefinierten gemeinsamen Interessen für eine Werbebuchung festlegen

  1. Rufen Sie die Targeting-Einstellungen Ihrer Werbebuchung auf und klicken Sie neben „Zielgruppenlisten“ auf das Symbol zum Bearbeiten.
  2. Klicken Sie im Bereich „Benutzerdefinierte Listen“ auf Erstellen und wählen Sie dann Benutzerdefiniertes gemeinsames Interesse aus, um ein neues Segment zu erstellen.
  3. Geben Sie die folgenden Informationen ein. Dabei wird im Bereich „Zielgruppenschätzungen“ eine Schätzung der ungefähren Größe der Zielgruppe Ihres Segments angezeigt:
    • Einen Namen für das Segment.
    • Optional:
      • Eine kurze Beschreibung des Segments.
      • Interessen, die als Keyword-Wortgruppe eingegeben werden.
      • URLs, die auf dem Inhalt der Websites basieren.
      • Apps, an denen Ihre Zielgruppe möglicherweise interessiert ist. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Ihre Anzeigen in den von Ihnen angegebenen Apps eingeblendet werden. Sie werden vielmehr Nutzern präsentiert, die auf ihren Mobilgeräten ähnliche Apps installiert haben. Wenn Sie beispielsweise „Google Fit“ eingeben, wird in Display & Video 360 nach Nutzern gesucht, die Fitness-Apps installiert haben.
  4. Klicken Sie auf Erstellen, wenn Sie fertig sind. Das neue benutzerdefinierte Segment mit gemeinsamen Interessen kann direkt nach dem Speichern für das Targeting ausgewählt werden.
  5. Sobald Sie die benutzerdefinierten Segmente mit gemeinsamen Interessen ausgewählt haben, auf die Sie ein Targeting vornehmen möchten, klicken Sie auf Übernehmen. Speichern Sie dann die Werbebuchung.
Hinweise:
  • In Display & Video 360 gibt es Richtlinien, mit denen die Verwendung sensibler Keywords eingeschränkt wird, zum Beispiel Keywords mit Bezug auf den finanziellen Status, den Gesundheitszustand, die Krankengeschichte, die Hautfarbe oder die ethnische Herkunft. Weitere Informationen zu den Targeting-Richtlinien in Display & Video 360
  • Benutzerdefinierte Zielgruppenlisten mit sensiblen Keywords haben auch Auswirkungen auf den Filter „Keywords“. Wenn beim Targeting der Werbebuchung keine Keywords verwendet werden, sondern stattdessen eine benutzerdefinierte Zielgruppenliste mit sensiblen Keywords, werden die sensiblen Keywords für das Kontext-Targeting verwendet, ohne Zielgruppennutzer zu erheben. Daher wird auf der UI der Filter „Keywords“ angezeigt, auch wenn kein Keyword-Targeting vorgenommen wird.

Beschränkungen

  • Wenn Sie ein benutzerdefiniertes Zielgruppensegment mit gemeinsamen Interessen für das Targeting nutzen, können Sie es nicht mehr ändern.
  • Das Targeting auf Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen, auf benutzerdefinierte Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen und auf kaufbereite Zielgruppen kann nicht über eine AND-Verknüpfung mit anderen Zielgruppenlisten kombiniert werden.
  • YouTube-Anzeigen mit Inhalten bestimmter Kategorien, zum Beispiel Glücksspiele, Alkohol und Arzneimittel, können nicht für benutzerdefinierte Segmente mit gemeinsamen Interessen ausgeliefert werden.
  • Das ausschließende Targeting kann nicht mit benutzerdefinierten Segmenten mit gemeinsamen Interessen verwendet werden.

Benutzerdefinierte Zielgruppe mit gemeinsamer Absicht

Dank benutzerdefinierter Zielgruppen mit gemeinsamer Absicht sind Sie in Display & Video 360 nicht mehr auf die vordefinierten Kategorien mit kaufbereiten Zielgruppen beschränkt. Vielmehr können Sie eigene Keywords, URLs (Websites) und Apps festlegen, um bestimmte Nutzer zu erreichen, wenn sie eine Kaufentscheidung in Bezug auf Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung treffen.

In Displaykampagnen lassen sich mit der Option „Benutzerdefinierte Absicht (Display, Video)“ anhand von marktüblichen Keywords problemlos benutzerdefinierte Zielgruppen mit gemeinsamer Absicht erstellen. Geben Sie hierzu einfach die Keywords und URLs Ihrer Produkte und Dienstleistungen ein, die Ihre ideale Zielgruppe bei der Suche im Web und in Apps verwendet. Bei Videoanzeigen auf YouTube können Sie mit der Funktion „Benutzerdefinierte Absicht (YouTube)“ eine Zielgruppe der Nutzer einrichten, die auf Google nach einem bestimmten Begriff gesucht haben.

Erstellen Sie eine neue benutzerdefinierte Zielgruppe mit gemeinsamer Absicht (Display, Video):

  1. Öffnen Sie den Werbetreibenden und klicken Sie im Menü auf der linken Seite auf Zielgruppen > Alle Zielgruppen.
  2. Klicken Sie auf den Tab Benutzerdefinierte Listen.
  3. Klicken Sie auf Neue benutzerdefinierte Liste und wählen Sie Benutzerdefinierte Absicht (Display, Video) aus.
  4. Optional: Geben Sie einen Namen und eine kurze Beschreibung ein.
  5. Geben Sie 10 bis 15 Keywords zu einem Thema mit Bezug zu Produkten und Dienstleistungen ein, nach denen Ihre Zielgruppe aktiv sucht. Als Keyword-Option wird "Weitgehend passend" verwendet. Sie brauchen also keine alternativen Schreibweisen wie den Plural oder Versionen mit Rechtschreibfehlern einzugeben.
  6. Geben Sie einige URLs (Websites) und optional Apps mit Bezug zu Produkten und Dienstleistungen ein, nach denen Ihre Zielgruppe aktiv sucht. Vermeiden Sie URLs, bei denen eine Anmeldung erforderlich ist, zum Beispiel Seiten in den sozialen Medien.
  7. Klicken Sie auf Erstellen.

Erstellen Sie eine neue benutzerdefinierte Zielgruppe mit gemeinsamer Absicht (YouTube):

  1. Öffnen Sie den Werbetreibenden und klicken Sie im Menü auf der linken Seite auf Zielgruppen > Alle Zielgruppen.
  2. Klicken Sie auf den Tab Benutzerdefinierte Listen.
  3. Klicken Sie auf Neue benutzerdefinierte Liste und wählen Sie Benutzerdefinierte Absicht (YouTube) aus.
  4. Optional: Geben Sie einen Namen und eine kurze Beschreibung ein.
  5. Geben Sie die Keywords ein, nach denen Ihre Zielgruppe auf Google.de sucht. Dabei sollten Sie mit mindestens 50 Keywords aus Ihren Google Suchkampagnen beginnen. Verwenden Sie allgemeine Keywords, wenn Sie so viele Nutzer wie möglich erreichen möchten. Wenn Sie beispielsweise ein Sportgeschäft betreiben, verwenden Sie anstelle von spezifischeren Keywords wie "fußballschuhe atmungsaktiv blau im angebot" ein allgemeineres Keyword wie "fußballschuhe".
  6. Klicken Sie auf Erstellen.

Beschränkungen

  • Als Keyword-Option wird „Weitgehend passend“ verwendet, die Groß-/Kleinschreibung wird also nicht beachtet.
  • Das Targeting auf benutzerdefinierte Zielgruppen mit gemeinsamer Absicht lässt sich nicht über eine AND-Beziehung mit anderen Zielgruppenlisten kombinieren.
  • Sobald eine benutzerdefinierte Zielgruppe mit gemeinsamer Absicht mit einer Werbebuchung verknüpft ist, kann sie nicht mehr bearbeitet werden.
  • YouTube-Anzeigen mit Inhalten bestimmter Kategorien, zum Beispiel Glücksspiele, Alkohol und Arzneimittel, können nicht für benutzerdefinierte Segmente mit gemeinsamer Absicht ausgeliefert werden.
  • In Display & Video 360 werden für benutzerdefinierte Segmente mit gemeinsamer Absicht keine Zielgruppenschätzungen unterstützt.

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