Sobald die Verifizierung der Mediaqualität durch Drittanbieter für Ihr Konto aktiviert ist, können Sie die Verifizierungstechnologie von Integral Ad Science (IAS) verwenden.
So funktioniert die Mediaqualität-Verifizierung von IAS
Sobald die Verifizierung der Mediaqualität durch Drittanbieter aktiviert ist, können Sie Inventar von Websites kaufen, für die Display & Video 360 IAS-Klassifizierungsdaten hat. IAS liefert Daten zu den einzelnen Websites, anhand derer Sie bestimmen können, ob Sie das Inventar einer Website auf der Basis eines Vorabgebots kaufen möchten oder nicht.
Während Ihrer Kampagnen wird in Display & Video 360 die Markensicherheit der einzelnen Impressionen ermittelt, indem die URL der Impression mit den Markensicherheitsdaten von IAS abgeglichen wird. Wenn in Display & Video 360 zuvor noch kein Inventar von einer bestimmten URL erfasst wurde, senden wir die URL zur Klassifizierung an IAS. IAS stellt uns dann Klassifizierungsinformationen zur neuen URL zur Verfügung. Normalerweise erhalten wir diese Informationen innerhalb von maximal 24 Stunden.
Falls wir keine Informationen zu einer URL haben, wird in Display & Video 360 kein Gebot für die Impression abgegeben. Wenn Sie also beispielsweise das gesamte Inventar im Zusammenhang mit Alkohol ausschließen möchten, werden in Display & Video 360 alle Impressionen von unbekannten Websites ausgeschlossen, damit nicht versehentlich Inventar gekauft wird, das Ihren Anforderungen zur Markensicherheit nicht entspricht.
Beschränkungen
- Die IAS-Verifizierung der Mediaqualität vor Gebotsabgabe ist bei YouTube-Inventar nicht möglich. „YouTube und Partner“-Werbebuchungen unterstützen nur die IAS-Messung nach der Kampagne.
- Für internetfähige Fernseher (CTV) sind die Einstellungen Vermeidung von Werbebetrug, Markensicherheit, Kontextsteuerung – Content ausschließen und Qualitätssynchronisierung für die Markensicherheit von Integral Ad Science (IAS) verfügbar.
- Vermeidung von Werbebetrug: Impressionen werden ausgeschlossen, wenn ein moderates oder hohes Risiko besteht, dass eine Website oder die darauf erscheinenden Anzeigen mit illegalen oder irreführenden Aktivitäten (z. B. Klickbetrug oder Betrug bei Anzeigenimpressionen) in Verbindung stehen.
- Kontextsteuerung: Content ausschließen: Geben Sie die ID ein, die Sie von Integral Ad Science erhalten haben, um ein bestimmtes benutzerdefiniertes Segment auszuschließen. Sie können auch nicht bewertete URLs blockieren, damit kein Targeting auf sie festgelegt werden kann.
- Kontextsteuerung: Targeting: Geben Sie die ID ein, die Sie von Integral Ad Science erhalten haben, um ein bestimmtes benutzerdefiniertes Segment für das Targeting einzuschließen.
- Sensibler Content: „Nicht bewertbar“, „Für Erwachsene“, „Alkohol“, „Illegale Downloads“, „Arzneimittel“, „Hassreden“ (nur für Computer und mobiles Web), „Anstößige Sprache“, „Gewalt“ und „Glücksspiele“ (nur für mobile Apps).
- Nicht bewertbar: Bei Impressionen, die nicht bewertbar sind, kann die Markensicherheit nicht überprüft werden. Normalerweise sind nicht bewertbare Impressionen mit anonymem Inventar (Impressionen, bei denen die Seiten-URL weder „transparent“ ist noch mit Käufern geteilt wird), Ad-Servern oder Werbenetzwerk-URLS und IP-Adressen verknüpft.
- Sichtbarkeit: Mit diesem Wert wird angegeben, inwieweit eine Impression im Vergleich zu anderen Impressionen sichtbar ist. Sie können die durchschnittliche Sichtbarkeitsrate nach Bedarf festlegen.
- Beschränkungen:
- Internetfähige Fernseher (CTV): Nur die Einstellungen Vermeidung von Werbebetrug, Markeneignung, Kontextsteuerung – Content ausschließen und Qualitätssynchronisierung für die Markensicherheit von Integral Ad Science (IAS) sind verfügbar.
Wenn Sie Fragen haben, senden Sie eine E-Mail an DV360support@integralads.com.
Integral Ad Science sieht Inventar als „hoch risikobehaftet“ an, wenn die der Impression zugeordnete Website expliziten oder mäßig anstößigen Content beinhaltet, der aber nicht illegal ist. Inventar mit "hohem Risiko" ist für führende Marken und Werbetreibende meist ungeeignet.
Inventar wird als "leicht risikobehaftet" angesehen, wenn die der Impression zugeordnete Website Content enthält, der Alkohol, Tabak oder partielle Nacktheit, wie z. B. Badeanzüge zeigt. "Leichtes Risiko" ist im Allgemeinen für die meisten Markenunternehmen akzeptabel.
Die Gebühren für die Verwendung von Drittanbieter-Mediaqualität-Diensten sind abhängig von den von Ihnen verwendeten Markensicherheitskontrollen. Wenn Sie also mehrere Bewertungskategorien für die Markensicherheit ausschließen, zahlen Sie die CPM-Gebühr für den Ausschluss von Impressionen nach Bewertungskategorie nur einmal.
Wenn Sie jedoch Markensicherheitskategorien und verdächtige Aktivität ausschließen bzw. einen Grenzwert für die Sichtbarkeit festlegen, werden Ihnen alle verwendeten Markensicherheitskontrollen in Rechnung gestellt. Wenn Sie beispielsweise Inhalte anhand von Markensicherheitskategorien ausgeschlossen, verdächtige Aktivität ausgeschlossen und einen Grenzwert für die Sichtbarkeit festgelegt haben, werden Ihnen alle drei Markensicherheitskontrollen berechnet.