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Über die Standard-Attributionsmodelle

Informationen über die Attribution von Conversions in den verschiedenen Modellen

Analytics stellt im Tool zum Modellvergleich die folgenden Standard-Attributionsmodelle bereit. Zusätzlich können Sie im Tool eigene benutzerdefinierte Modelle erstellen.

Standard-Attributionsmodelle

Symbol für das Modell "Letzte Interaktion" Im Modell Letzte Interaktion werden die Conversion-Werte zu 100 % dem letzten Channel zugeordnet, mit dem der Kunde vor dem Kauf oder der Conversion interagiert hat.
Wann dies nützlich ist: Falls Sie mit Ihren Anzeigen und Kampagnen Nutzer im Moment des Kaufs ansprechen möchten oder Ihr Unternehmen hauptsächlich Transaktionen mit einem Verkaufszyklus erzielt, der keine Entscheidungsphase umfasst, ist möglicherweise das Modell "Letzte Interaktion" geeignet.

 

Icon for Last Non-Direct and last AdWords Click Wenn Sie das Modell Letzter indirekter Klick verwenden, werden direkte Zugriffe ignoriert und 100 % des Conversion-Werts dem letzten Channel zugeordnet, über den der Kunde vor dem Kauf oder der Conversion durch einen Klick auf die Website gelangt ist. Bei Berichten ohne Multi-Channel-Trichter wird dieses Modell in Analytics als Standardmodell für die Attribution von Conversion-Werten verwendet.
Wann dies nützlich ist:

Da das Modell "Letzter indirekter Klick" das Standardmodell für Berichte ohne Multi-Channel-Trichter ist, können Sie die Daten als Vergleichsbasis zur Überprüfung der Ergebnisse anderer Modelle heranziehen.

Wenn Sie davon ausgehen, dass direkte Zugriffe von Kunden stammen, die bereits über einen anderen Channel gewonnen wurden, können Sie direkte Zugriffe herausfiltern und sich auf die letzte Marketingaktivität vor der Conversion konzentrieren.

 

Icon for Last Non-Direct and last AdWords Click Beim Modell Letzter AdWords-Klick werden der letzten AdWords-Anzeige, auf die der Kunde vor dem Kauf oder der Conversion geklickt hat, 100 % des Conversion-Werts zugeordnet.
Wann dies nützlich ist: Falls Sie ermitteln möchten, welche AdWords-Anzeigen zu den meisten Conversions geführt haben, um diesen Anzeigen dann die Conversions zuzuordnen, verwenden Sie das Modell "Letzter AdWords-Klick".

 

Symbol für das Modell "Erste Interaktion" Beim Modell Erste Interaktion werden dem ersten Channel, mit dem der Kunde interagiert hat, 100 % des Conversion-Werts zugeordnet.
Wann dies nützlich ist: Dieses Modell ist geeignet, wenn Sie Anzeigen oder Kampagnen schalten, um anfängliche Bekanntheit zu generieren. Wenn Ihre Marke bisher weniger bekannt ist, können Sie beispielsweise den Keywords oder Channels, die die Kunden zuerst mit der Marke bekannt gemacht haben, einen Bonus zuordnen.

 

Symbol für das Modell "Linear" Beim Modell Linear wird jede Channelinteraktion, die an einer Conversion beteiligt war, zu gleichen Teilen gewertet.
Wann dies nützlich ist: Dieses Modell eignet sich, wenn Ihre Kampagnen so konzipiert sind, dass während des gesamten Verkaufszyklus der Kontakt mit dem Kunden und die Markenbekanntheit gefördert werden. In diesem Fall sind alle Touchpoints während der Entscheidungsphase gleich wichtig.

 

Symbol für das Modell "Zeitverlauf" Wenn der Verkaufszyklus nur eine kurze Entscheidungsphase umfasst, ist möglicherweise das Modell Zeitverlauf geeignet. Dieses Modell basiert auf dem Konzept der exponentiellen Abnahme und misst denjenigen Berührungspunkten am meisten Wert bei, die zeitlich der Conversion am nächsten lagen. Beim Modell "Zeitverlauf" beträgt die Halbwertszeit standardmäßig 7 Tage. Das bedeutet, dass einem Berührungspunkt 7 Tage vor einer Conversion die Hälfte des Werts beigemessen wird wie einem Berührungspunkt am Tag der Conversion selbst. Ein Touchpoint 14 Tage vor der Conversion hat dementsprechend 25 % des Werts eines Touchpoint, der am Tag der Conversion erfasst wird. Die exponentielle Abnahme wird über die gesamte Dauer des Tracking-Zeitraums fortgesetzt (standardmäßig 30 Tage).
Wann dies nützlich ist: Wenn Sie ein- oder zweitägige Werbekampagnen schalten, können Sie Interaktionen, die während der Kampagnen stattgefunden haben, eine höhere Wertigkeit zuordnen. In diesem Fall haben Interaktionen, die eine Woche zuvor erfolgt sind, nur einen kleinen Wert im Vergleich zu Touchpoints kurz vor der Conversion.

 

Symbol für das Modell "Positionsbasiert" Mithilfe des Modells Positionsbasiert können Sie eine Mischung aus den Modellen "Letzte Interaktion" und "Erste Interaktion" erstellen. Anstatt nur die erste oder die letzte Interaktion zu werten, können Sie beiden Interaktionen eine Wertung zuordnen. In einem häufig verwendeten Szenario werden jeweils 40 % der ersten und letzten Interaktion und 20 % den dazwischenliegenden Interaktionen zugeordnet.
Wann dies nützlich ist: Wenn Sie vorrangig die Einführung Ihrer Marke bei Kunden sowie den abschließenden Verkauf werten möchten, können Sie das positionsbasierte Modell verwenden, um diesen beiden Touchpoints die höchste Wertigkeit zuzuordnen.

Weiterführende Informationen

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