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Cost-per-View-Gebote

Cost-per-View-Gebote (CPV) sind das Standardpreismodell für TrueView-Videoanzeigen, die in AdWords erstellt wurden. Wenn Sie CPV-Gebote verwenden, bezahlen Sie für Videoaufrufe und andere Interaktionen, etwa Klicks auf CTA-Overlays (Call-to-Action), Infokarten und Companion-Banner.

Bei traditionellen Onlinetextanzeigen oder -bildanzeigen sehen Nutzer Ihre Anzeige im Web, lesen den Text und klicken eventuell auf die URL, um direkt auf Ihre Website zu gelangen. Diese Form der Interaktion lässt sich nicht einfach auf interaktive Inhalte wie Videoanzeigen übertragen. Mit dem CPV und Berichten zu Videoanzeigen können Sie ermitteln, wie aktiv Nutzer mit Ihren Inhalten interagieren, wo Ihre Videos bevorzugt aufgerufen werden und an welchem Punkt die Nutzer das Interesse verlieren.

In diesem Artikel wird beschrieben, wie CPV-Gebote funktionieren.

So funktioniert's

Um ein CPV-Gebot festzulegen, geben Sie beim Einrichten Ihrer Anzeigengruppe in einer Videokampagne den maximalen Betrag ein, den Sie pro Aufruf zahlen möchten. Dieses Gebot wird als maximales CPV-Gebot oder einfach "max. CPV" bezeichnet. Es gilt für alle Anzeigen in einer Anzeigengruppe.

Beispiel

Wenn Sie bereit sind, 0,25 € zu zahlen, wenn ein Nutzer Ihr Video ansieht, können Sie diesen Betrag als maximales CPV-Gebot festlegen. Dies bedeutet:

  • Bei TrueView In-Stream-Videoanzeigen bezahlen Sie maximal 0,25 €, wenn sich ein Nutzer das Video 30 Sekunden lang bzw. bei kürzeren Videos bis zum Ende ansieht oder wenn er mit dem interaktiven Element interagiert. Maßgeblich ist hierbei das zuerst eintretende Ereignis. Zu interaktiven Elementen zählen CTA-Overlays (Call-to-Action), Infokarten, Companion-Banner und Links zu Ihrer Website oder mobilen App.
  • Bei TrueView Video Discovery-Anzeigen zahlen Sie maximal 0,25 €, wenn ein Nutzer auf das Thumbnail oder den Titel der Videoanzeige klickt und mit der Wiedergabe beginnt.

Sie können für Video Discovery-Anzeigen auch ein niedrigeres Gebot als für In-Stream-Videoanzeigen festlegen.

Der richtige Betrag für das maximale CPV-Gebot

Wie lässt sich der passende maximale CPV ermitteln? Sie können sich dabei nach den Traffic-Prognosedaten richten, die Sie sehen, wenn Sie bei der Erstellung einer neuen Kampagne oder später bei der Verwaltung Ihrer Anzeigengruppen Ihre Ausrichtungseinstellungen und das maximale CPV-Gebot festlegen. Auch unternehmensspezifische Daten und der Wert einer Wiedergabe können die Höhe des Gebots beeinflussen.

Kosten

Pro Videowiedergabe wird Ihnen höchstens das maximale CPV-Gebot berechnet, die Kosten können jedoch auch niedriger sein. Wann immer möglich, wird Ihnen nur der Betrag berechnet, der erforderlich ist, damit Ihre Anzeige auf der Seite bereitgestellt werden. Dieser wird als tatsächlicher CPV bezeichnet.

Der tatsächliche CPV ist häufig niedriger als Ihr maximales CPV-Gebot, da Sie bei der AdWords-Anzeigenauktion niemals mehr zahlen als erforderlich ist, um auf einen höheren Rang als Ihr nächster Mitbewerber zu kommen.

Der tatsächliche CPV basiert auf zwei Elementen: Qualitätsfaktor und Anzeigenrang. Der Qualitätsfaktor drückt aus, wie relevant Ihre Anzeige für einen Kunden ist, und setzt sich aus verschiedenen Leistungsfaktoren wie etwa der Aufrufrate zusammen. Nachdem Ihr Qualitätsfaktor ermittelt wurde, wird er mit Ihrem maximalen CPV-Gebot multipliziert, um den Rang Ihrer Anzeige gegenüber anderen Werbetreibenden zu bestimmen. Dies ist der sogenannte Anzeigenrang.

Nachdem die Rangfolge aller Anzeigen bestimmt wurde, wird der tatsächliche CPV für Ihre Anzeige mithilfe einer Gleichung berechnet. Dabei fließen der Anzeigenrang des Bieters unter Ihnen sowie Ihr Qualitätsfaktor ein.

Die Anzeige mit dem höchsten Rang wird an oberster Stelle geschaltet. Außerdem liegen die Kosten eines Videoaufrufs bei dieser Anzeige (der tatsächliche CPV) unmittelbar über dem CPV-Gebot der nächstniedrigeren Anzeige.

Beispiel

Angenommen, Ihr maximales CPV-Gebot beträgt 5 € und an der Auktion nehmen zwei weitere Werbetreibende mit demselben Qualitätsfaktor teil. Der eine hat ein maximales CPV-Gebot von 1 € und der andere von 3 € festgelegt. Da niemand mehr als 5 € bietet, sind Sie der Meistbietende. Da der nächste Mitbewerber nur 3,00 € bietet, werden Ihnen jedoch keine 5,00 € berechnet, sondern bloß 3,01 €. Dabei handelt es sich um den tatsächlichen CPV.

Einfluss des CPV auf den Anzeigenrang

Mit dem von Ihnen festgelegten maximalen CPV-Gebot können Sie besser abschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass Ihre Anzeige die Anzeigenauktion gewinnt und Nutzern präsentiert wird. Bei TrueView Video Discovery-Anzeigen, die in YouTube-Suchergebnissen bereitgestellt werden, kann sich das maximale CPV-Gebot auch auf die Position der Anzeige auf der Suchergebnisseite auswirken.

Bei einem höheren CPV steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anzeige ausgeliefert wird und an einer höheren Position als andere Anzeigen zu sehen ist.

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