Richtlinien zur erweiterten Überprüfung

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Durch die Google-Richtlinien zur erweiterten Überprüfung lässt sich die Zahl der Betrugsfälle verringern. Außerdem sorgen sie dafür, dass Anzeigen von lokalen Unternehmen für Nutzer relevant und hilfreich sind und somit positiv wahrgenommen werden. Werbetreibende, die ihre Dienstleistungen in bestimmten Branchen mithilfe von Google Ads und Lokale Dienste bewerben, müssen die erweiterte Überprüfung durchführen. 

In diesem Artikel werden die Google-Richtlinien zur erweiterten Überprüfung beschrieben. Einige dieser Richtlinien gelten sowohl für Google Ads als auch für Lokale Dienste, während andere nur für Google Ads-Werbetreibende oder nur für Lokale Dienste-Werbetreibende relevant sind. 

Wo ist die erweiterte Überprüfung erforderlich?

Google Ads und Lokale Dienste

  • Dienstleistungen an Garagentoren: USA
  • Schlüsseldienste: USA, Kanada

Richtlinien für Werbetreibende, die Google Ads oder Lokale Dienste verwenden

Hinweis: Werbetreibende, die für Unternehmen in den oben aufgeführten Kategorien und Ländern werben, müssen die folgenden Richtlinien und Einschränkungen berücksichtigen:

  • Lokale und bundesstaatliche Gesetze und Bestimmungen: Sie müssen alle anwendbaren Gesetze und Vorschriften beachten, die für die von Ihnen angebotenen Dienstleistungen relevant sind. Außerdem müssen Sie alle relevanten Lizenzvorschriften und sonstigen gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigen. Sie tragen die alleinige Verantwortung für Entschädigungen, Lizenzierungen, behördliche Gebühren oder Beiträge, Versicherungen oder sonstige Kosten und rechtliche Pflichten, die von Ihnen als Dienstleister verlangt werden.
  • Altersbeschränkungen: Für Sie sowie für jeden Ihrer Kunden gilt ein Mindestalter von 18 Jahren.
  • Beschäftigung: Sie dürfen nicht behaupten oder implizieren, dass Sie ein Mitarbeiter von Google oder zugehörigen Tochtergesellschaften sind oder in sonstiger Weise für diese Unternehmen arbeiten. Jedes Mitglied Ihres Teams muss gemäß den geltenden Beschäftigungsgesetzen in Ihrer Rechtsprechung qualifiziert sein und bezahlt werden.
  • Nutzungsbedingungen von Google: Weitere Informationen
  • Nutzungsbedingungen für die erweiterte Überprüfung: Weitere Informationen

Werbetreibende, die für Unternehmen in den oben aufgeführten Kategorien und Ländern werben, müssen die nachstehenden Anforderungen für die erweiterte Überprüfung erfüllen.

Was umfasst der Prozess zur erweiterten Überprüfung?

Im Prozess zur erweiterten Überprüfung werden Bewertungen Ihres Google Ads-Kontos (sofern zutreffend) und öffentlich verfügbarer Daten wie staatliche Registrierungen und Berufslizenzen sowie von Google geführte Videointerviews miteinander kombiniert. Außerdem wird die Gültigkeit der Berufserlaubnis des Unternehmensinhabers kontrolliert (sofern zutreffend). Auf Unternehmensebene wird überprüft, ob die Gewerbeanmeldung und die Berufserlaubnis gültig sind und Hinweise auf betrügerische oder irreführende Geschäftspraktiken vorliegen (sofern zutreffend).

Überprüfungskriterien 

Die folgenden Kriterien müssen für eine erfolgreiche Überprüfung erfüllt sein:

  1. Vollständige und korrekte Antworten auf alle Fragen in Zusammenhang mit der Überprüfung
  2. Ehrliche und aktuelle Offenlegung behördlicher Dokumente wie Berufslizenzen  
  3. Einhaltung aller Richtlinien zu Google Ads und zur erweiterten Überprüfung
  4. Bestätigung des Lizenzstatus Ihres Unternehmens (sofern zutreffend)
  5. Keine Hinweise darauf, dass Ihr Unternehmen mit betrügerischen, irreführenden oder in sonstiger Weise für die Nutzer nachteiligen Geschäftspraktiken in Verbindung gebracht wird

Ihr Unternehmen kann auch aus anderen Gründen, die mit den oben aufgeführten Überprüfungskriterien in Einklang stehen, abgelehnt werden.

Kooperation beim Prozess zur erweiterten Überprüfung

Die erweiterte Überprüfung wird von Google durchgeführt. Wenn Google Sie kontaktiert, sind Sie und alle Vertreter Ihres Unternehmens dazu verpflichtet, ehrliche, vollständige und korrekte Informationen bereitzustellen. Außerdem müssen Sie der Teilnahme an einem Videointerview und der Aufzeichnung dieses Videos zustimmen.

Erneute Überprüfung

Nachdem Ihr Unternehmen erstmals überprüft wurde, wird unter Umständen alle zwölf Monate eine weitere Überprüfung durchgeführt. Außerdem kann bei bedeutenden Veränderungen wie einem Standortwechsel oder einer neuen Website unter Umständen eine erneute Überprüfung Ihres Unternehmens notwendig werden.

Audits

Google kann bei Bedarf Audits durchführen, um die Einhaltung des Verfahrens zur erweiterten Überprüfung zu gewährleisten. Wenn Sie einen einwandfreien Status Ihres Unternehmens garantieren möchten, sollten Sie bei allen Audits uneingeschränkt kooperieren.

Einsprüche einlegen

Sie können sich jederzeit an Google wenden, um Fehler oder Ungenauigkeiten zu melden oder auf andere Weise auf die Ergebnisse der Überprüfung Ihres Unternehmens zu reagieren. Wenn Ihr Antrag abgewiesen wird, erhalten Sie eine Benachrichtigung per E-Mail an die E-Mail-Adresse, die Sie bei der Antragstellung angegeben haben. Sie können jedoch Einspruch einlegen. Dies ist allerdings nur einmal möglich. Es wird daher empfohlen, diese Richtlinien vorab genau zu lesen.

Datenschutz

Bei der Verarbeitung sämtlicher Informationen in Zusammenhang mit der Überprüfung unterliegt Google seiner eigenen Datenschutzerklärung.

Erforderliche Offenlegung

Die Informationen, die Sie Google und den Google-Nutzern bereitstellen, müssen korrekt, vollständig und nicht irreführend sein. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Geschäftsmodell. Hier einige Beispiele:

Korrekte Preisinformationen:

 Green check Preise, die Kunden angezeigt werden, müssen alle anfallenden Gebühren, Versandkosten, Aufschläge und Steuern enthalten. Bei Dienstleistungen mit variierenden Preisen muss eine typische Preisspanne angegeben werden. Diese Spanne sollte sowohl die minimalen als auch die maximalen Gesamtkosten widerspiegeln, die der Kunde zu erwarten hat.

Transparenz und Verfügbarkeit von Werbeangeboten:

 Green check Zu allen Angeboten mit Gutscheinen, Rabatten oder Pauschalpreisen, die in Ihren Anzeigen oder auf Ihrer Website beworben werden, müssen entsprechende Beschreibungen der Inhalte vorliegen. Bei einer Aussage wie "Einbau neuer Garagentore für 499 €" müssen Details zur Art der Garagentore, die im Angebot enthalten sind, und jegliche Einschränkungen angegeben werden.

 Green check Angebote, Dienstleistungen oder Produkte, für die in Ihren Anzeigen oder auf Ihrer Website geworben wird, müssen aktuell verfügbar sein.

Korrekte Identität des Unternehmens:

 Green check Bei der Identität, die Sie Ihren Kunden gegenüber angeben, muss es sich um die korrekte juristische Bezeichnung Ihres Unternehmens oder um einen eingetragenen fiktiven Namen des Unternehmens handeln.

 Green check Die Identität Ihres Unternehmens muss klar ersichtlich an Stellen zu finden sein, an denen der Kunde sie nach vernünftigem Ermessen erwarten kann. Wenn Sie ein Ladengeschäft haben, sollte der Name Ihres Unternehmens beispielsweise von außen zu sehen sein.

 Green check Google kann Unterlagen anfordern, um Ihre geschäftliche Identität zu überprüfen, etwa ein DBA-Anmeldezertifikat in den USA.

Nachträgliche Anforderung von Dokumenten bezüglich der Überprüfung Ihres Unternehmens:

 Green check Vereinzelt kann Google Ihnen zusätzliche Fragen zu Ihrem Unternehmen oder zu Dokumenten stellen. Antworten Sie darauf bitte unverzüglich und machen Sie korrekte Angaben.

 Green check Google ist berechtigt, Unterlagen zur Überprüfung Ihrer Geschäftsadresse oder anderer Informationen anzufordern.

Unzulässige Praktiken

Sie sind verpflichtet, korrekte Informationen zu den von Ihnen angebotenen Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Sie dürfen keine Angaben zu Ihrem Unternehmen oder den bereitgestellten Dienstleistungen vorenthalten oder falsch darstellen. Außerdem darf Ihr Unternehmen kein unseriöses, irreführendes oder trügerisches Verhalten an den Tag legen. Die folgenden Praktiken sind unzulässig:

Falschdarstellung

 Nutzer dürfen nicht unter Vortäuschung falscher oder unklarer Tatsachen dazu verleitet werden, Geld oder Informationen bereitzustellen.

 Die Darstellung von falschen oder vorsätzlich vagen Identitäten, Unternehmensnamen oder Kontaktdaten ist nicht zulässig.

 Falsche Angaben zur Akkreditierung, zur organisatorischen Zugehörigkeit, zu Versicherungen oder zum Lizenzstatus sind nicht erlaubt.

Unrealistische Reaktionszeiten

 Behauptungen hinsichtlich extrem schneller Reaktionszeiten, die wahrscheinlich nicht immer geboten und nicht garantiert werden können, dürfen nicht in Textanzeigen oder auf Landingpages enthalten sein.

Preisinformationen in Textanzeigen

 Es ist nicht zulässig, Gebühren für den Serviceabruf sowie Mindest- oder Ausgangspreise in einer Textanzeige anzugeben.

 Rabatte und Gutscheine dürfen nicht in Textanzeigen enthalten sein, die Notfall- oder Reparaturdienstleistungen bewerben.

Gewährleistungen und Garantien

 Wenn in Ihrer Anzeige oder auf Ihrer Website Gewährleistungen oder Garantien in Zusammenhang mit Ihren Dienstleistungen erwähnt werden, muss auf derselben Seite ein Link zu den entsprechenden Bedingungen, Ausschlüssen und einer Anleitung zur Geltendmachung eines Anspruchs vorhanden sein.

Manipulation von Kundenrezensionen

 Sie dürfen Kundenrezensionen zu Ihren Dienstleistungen oder denen Ihrer Mitbewerber nicht auf unzulässige Art verändern oder beeinflussen oder in sonstiger Weise manipulieren.

Unerlaubte Verwendung von Google-Branding und -Marken

 Sie sind nicht berechtigt, ohne ausdrückliche Zustimmung das Google-Logo oder andere Markenelemente zu verwenden. Wenn Sie Markenkennzeichen von Google auf Ihrer Website oder in anderen öffentlichen Materialien nutzen möchten, finden Sie dazu Informationen in den Google-Markengenehmigungen.

Was geschieht bei Richtlinienverstößen?

Wenn Sie gegen unsere Richtlinien verstoßen, kann der Überprüfungsstatus Ihres Unternehmens vorübergehend oder dauerhaft widerrufen werden. Dadurch sind Sie teilweise oder gänzlich nicht mehr berechtigt, Anzeigen auf Google zu schalten. 

Google benachrichtigt Sie in diesem Fall per E-Mail. Wenn der Verstoß berichtigt werden kann, sind in der E-Mail Informationen zu den Änderungen enthalten, die Sie vornehmen müssen, damit Ihre Anzeigen wieder ausgeliefert werden können.
 

Richtlinien, die nur für Google Ads-Werbetreibende gelten

Verpflichtung zur Bereitstellung aktualisierter Informationen

Sobald Ihr Unternehmen überprüft wurde, müssen Sie Google unverzüglich über veränderte Bedingungen informieren, die das Ergebnis der vorherigen Überprüfung beeinflussen könnten. Beispiel: Eine Ihrer behördlich ausgestellten Lizenzen läuft ab, wurde ausgesetzt oder ist aus anderen Gründen nicht mehr aktuell und aktiv.

Wenn sich in Ihrem Unternehmen die Bedingungen geändert haben, kontaktieren Sie uns bitte unter advancedverification@google.com. Geben Sie in der E-Mail Ihre Google Ads-Kundennummer und den Namen Ihres Unternehmens an.

Aggregatoren oder Netzwerke zur Lead-Generierung

Deutliche und korrekte Preisinformationen:

  • Bei Aggregatoren oder Netzwerken zur Lead-Generierung muss die typische Preisspanne für alle beworbenen Dienstleistungen auf der Website angegeben werden. Diese Information muss gut sichtbar und eindeutig erklärt in den oberen 20 % der Startseite bzw. der Landingpages (ohne Scrollen sichtbar) dargestellt werden. Dies gilt sowohl für die Computer- als auch für die mobile Version der Website. Sie darf nicht in Form einer Benachrichtigung angezeigt werden, die geschlossen werden kann. Die Schrift muss mindestens genauso groß sein wie beim übrigen Text auf der Seite.

Geschäftliche Kontaktdaten:

  • Ihr Firmensitz muss auf der Website angegeben sein. Diese Information kann entweder in der Fußzeile jeder Seite oder auf einer Seite mit einer Bezeichnung wie "Kontakt" oder "Über uns" dargestellt werden.

Nachträgliche Anforderung von Dokumenten bezüglich der Überprüfung Ihres Unternehmens:

  • Wenn Sie dazu aufgefordert werden, müssen Sie Google aktuelle Nachweise hinsichtlich der Zulassung, Versicherung, des Bondings und anderer entsprechender Anforderungen bereitstellen.

Falls Sie zusätzliche Details zur erweiterten Überprüfung benötigen, können Sie sich unter advancedverification@google.com an Google wenden. Weitere Informationen zu den Google Ads-Richtlinien 

Richtlinien, die nur für Lokale Dienste-Werbetreibende gelten

Kundenbeziehungen

Wenn Sie Dienstleistungen anbieten, handelt es sich bei Ihren Kunden nicht um Kunden von Google. Sie dürfen nicht behaupten, für Google zu arbeiten, und Google nicht in Sachverhalte im Hinblick auf Dienstleistungen einbeziehen, die Sie und Ihre Kunden betreffen. Wenn es zu einer Anfechtung kommt, kann der Kunde über Google nach alternativen Dienstleistern suchen. Google beteiligt sich allerdings nicht an der Lösung von Problemen zwischen Ihnen und Ihren Kunden.

Google spricht keine Empfehlungen für Preise oder Gebühren für Dienstleistungen aus und führt keine Preisverhandlungen mit Ihren Kunden.

Sie tragen die alleinige Verantwortung für die Schulung, Kontrolle und Bewertung Ihrer Mitarbeiter, die mit Kunden interagieren, sowie für das Ergreifen von Disziplinarmaßnahmen bei Fehlverhalten. Wenn Sie schwerwiegendes oder wiederholt negatives Feedback von Kunden erhalten oder mehrfach nicht auf Anforderungen von Kunden reagieren, kann dies zu einem niedrigeren Anzeigenrang bzw. sogar zu einer Entfernung des Eintrags führen. Eklatantes oder wiederholt unangemessenes Verhalten gegenüber Kunden, etwa Betrug, kriminelle Aktivitäten, unverhältnismäßiger Sachschaden oder ähnliche Verstöße, können Gründe für eine sofortige Sperrung oder Kündigung sein.

Sie tragen die alleinige Verantwortung für die Auswahl Ihrer Kunden. Google präsentiert lediglich Ihre Einträge auf der entsprechenden Plattform. Für alle anderen Angelegenheiten sind Sie verantwortlich.

Hinweis

Google schreibt Ihnen nicht vor, wie Sie Ihre Kunden auswählen sollen. Sie dürfen also nicht den Anschein erwecken, dass Sie Anfragen auf Anweisung von Google annehmen oder ablehnen. Außerdem sind Sie nicht berechtigt, anzudeuten, dass Google die Preisgestaltung oder Ausführung Ihrer Dienstleistungen beeinflusst.

Verpflichtung zur Bereitstellung aktualisierter Informationen

Sobald Ihr Unternehmen überprüft wurde, müssen Sie Google unverzüglich über veränderte Bedingungen informieren, die das Ergebnis der vorherigen Überprüfung beeinflussen könnten. Beispiel: Eine Ihrer behördlich ausgestellten Lizenzen läuft ab, wurde ausgesetzt oder ist aus anderen Gründen nicht mehr aktuell und aktiv.

Wenn sich in Ihrem Unternehmen die Bedingungen geändert haben, kontaktieren Sie uns bitte unter verificationupdate@google.com. Geben Sie in der E-Mail Ihre Kundennummer und den Namen Ihres Unternehmens an.

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