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Contentzuordnung für Apps

Höhere Gewinne aus dynamischem App-Content

Dank der Contentzuordnung für Apps können Sie bessere Anzeigen-Placements anbieten und die Markensicherheit für sich und Ihre Werbetreibenden steigern. Die Contentzuordnung ermöglicht Kontext-Targeting. Damit werden basierend auf dem Content, den sich Nutzer ansehen, relevante Anzeigen für sie präsentiert. Das bietet Vorteile für folgende Gruppen:

  • Entwickler: Durch die Auslieferung von Anzeigen, die zum Content der App passen, wird die Markensicherheit verbessert. Außerdem erhöht sich das Umsatzpotenzial, wenn Käufer Anzeigen präsentieren, die im Kontext der App relevant sind.
  • Werbetreibende: Werbetreibende erreichen interessierte Mobilgerätenutzer genau dann, wenn sie sich relevanten Content ansehen.
  • Nutzer: Nutzern werden relevantere Anzeigen präsentiert.

Publisher, deren Web- und App-Content übereinstimmt, können nun in ihren Apps kontextbezogene Anzeigen berücksichtigen. Mit der Contentzuordnung für Apps können Publisher eine Referenzseiten-URL für den Webcontent senden, der dem In-App-Content entspricht. Mit anderen Worten: Das System crawlt eine Webseite und verwendet die so gewonnenen Daten, um den Content der App zu erfassen und basierend auf diesen Erkenntnissen kontextbezogene Anzeigen in der App auszuliefern.

In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie die Contentzuordnung implementieren, damit Sie kontextbezogene Anzeigen in Apps präsentieren können. Folgende Themen werden behandelt:

Implementierungsrichtlinien

Die Contentzuordnung eignet sich für Publisher, die in ihrer mobilen App und ihrer Webanwendung denselben oder ähnlichen Content verwenden. Sie müssen einen Verweis auf eine Webseite übermitteln, die dem Content entspricht, der dem Nutzer in der App präsentiert wird.

Wichtig ist, dass die Domains, die über die Contentzuordnung übergeben werden, dem Content entsprechen, der zum jeweiligen Zeitpunkt für Nutzer sichtbar ist.

Damit Sie die beste Leistung erzielen, sollten Sie für die Contentzuordnung Standardwebseiten für Computer und keine Webseiten verwenden, die für Mobilgeräte optimiert wurden. Nutzen Sie beispielsweise www.example.com, nicht m.example.com.

Erstellen Sie URLs für die Contentzuordnung für Apps außerdem nicht manuell, weil Sie ansonsten keinen Zuschlag erhalten. Diese Funktion ist ausschließlich dazu gedacht, Zuordnungen zu organischem oder Livecontent herzustellen.

Methode für die Implementierung der Contentzuordnung auswählen

Sie haben zwei Möglichkeiten, die Contentzuordnung zu implementieren:

  • Genaue URL-Übereinstimmung
  • Kontextbezogene Übereinstimmung

Publisher können beide Implementierungsmethoden gemäß den jeweiligen Anforderungen nach Belieben in verschiedenen Teilen der App verwenden.

Bei der Contentzuordnung für Apps werden keine URL-Kürzungen unterstützt, mit denen beispielsweise URLs im Format goo.gl/kurzurl123 generiert werden. Beim Einrichten der Contentzuordnung für Apps muss die vollständige URL übergeben werden.

Genaue URL-Übereinstimmung

Bei der genauen URL-Übereinstimmung können Sie die exakte URL mit allen Teilen der App verknüpfen.

URLs sollten immer dynamisch erzeugt und mit dem Content gesendet werden, den der Server an die App sendet, bzw. daraus abgeleitet werden. Sie sollten so generiert werden, dass der Content unter der Ziel-URL genau dem entspricht, was Nutzer in der App sehen, auch wenn sich Darstellung oder Design der App oder der Website irgendwann ändern.

Beispiel:

  • Nachrichtenartikel auf www.beispiel.de – „Mann beißt Hund“
    • Genaue URL-Übereinstimmung: http://www.beispiel.de/2015/10/01/mann-beißt-hund.html
Um die Leistung zu optimieren, sollten Publisher genau die Seiten oder Bereiche zuordnen, die dem jeweils in der App aufgerufenen Content entsprechen. Es reicht nicht, nur die URL der Startseite Ihrer mobilen Website zu senden und sie allen Teilen der App zuzuordnen.

Google nutzt den gecrawlten Content der zugehörigen Webseite und berücksichtigt dafür relevante Anzeigen. Diese Vorgehensweise wird zusätzlich zu den herkömmlichen Targeting-Mechanismen der AdMob- und Ad Manager-Werbetreibenden angewendet.

Kontextbezogene Übereinstimmung

Bei der kontextbezogenen Übereinstimmung ermittelt Google für Sie die URL, die bei der Contentzuordnung für Apps verwendet werden soll.

Anstatt eine vollständige URL für die Übereinstimmung zu senden, können Sie die Domains übergeben und einen String mit dem Content verknüpfen, beispielsweise den Titel eines Nachrichtenartikels. Google sucht basierend auf dem Textstring nach der besten URL, die verknüpft und für die Contentzuordnung für Apps verwendet werden soll.

Die kontextbezogene Übereinstimmung ist eine gute Alternative zur genauen URL-Übereinstimmung, wenn Sie den mobilen App-Content keiner Web-URL zuordnen können.

Beispiel:

  • Nachrichtenartikel auf www.beispiel.de – „Mann beißt Hund“
    • Kontextbezogene Übereinstimmung: site:www.beispiel.de Mann beißt Hund

Contentzuordnung für Apps – Tipps zur Leistungssteigerung

Publisher sollten folgende Empfehlungen beachten, um die Leistung zu optimieren:

  • Wählen Sie die beste URL- bzw. kontextbezogene Übereinstimmung für die Zuordnung der einzelnen Teile der App aus – je detaillierter, desto besser.
  • Alle Teile der App, die einer Webseite zugeordnet werden können, sollten verknüpft werden.
    Seiten mit wenig Content oder Kontext (z. B. Startseiten) profitieren in den meisten Fällen ebenfalls vom Placement-Targeting.
  • Verwenden Sie auf der mobilen Website, auf die die übermittelte URL verweist, Displayanzeigen bei Ad Manager oder AdSense für Contentseiten.
  • Sie können beide Implementierungsmethoden (genaue URL-Übereinstimmung und kontextbezogene Übereinstimmung) verwenden, um alle Teile der App vollständig zuzuordnen.

Tipps für genaue URL-Übereinstimmung

  • Überprüfen Sie die Gültigkeit aller URLs.
  • Wählen Sie die URLs aus, die zur bestmöglichen Leistung beitragen. Beispiele für die Auswahl der Content-URLs für eine Nachrichten-App:
    • Ideal: die Content-URLs für jede Artikelseite dynamisch senden, wenn die App den Content lädt, z. B. http://www.beispiel.de/2014/06/01/mann-beißt-hund.html.
    • Gut: die Content-URLs für jeden Hauptbereich der Website senden, z. B. http://www.beispiel.de/sport/.
    • Weniger gut: die Hauptstartseite als Content-URL senden, wenn auf der App der Startbildschirm zu sehen ist, z. B. http://beispiel.de.

Tipps für kontextbezogene Übereinstimmung

  • Überlegen Sie, welche Textstrings konsistent aus den verschiedenen Teilen der App abgerufen werden können, um damit den Content für die Übereinstimmung zu identifizieren.
    Beispiele:
    • Name der Kopfzeile
    • Titel von Artikeln
    • Der erste Satz eines Artikels
    • Postleitzahl + Ort (für lokalisierten Content)

Code implementieren

Publisher müssen in ihre Anzeigenanfragen an Ad Manager oder AdMob lediglich einen zusätzlichen contentUrl-Parameter einfügen.

Der Wert von contentUrl variiert je nach Implementierungstyp:

  • Genaue URL-Übereinstimmung: contentUrl = "<vollständige URL der Webseite>"
    Beispiel: contentUrl = @"http://www.beipspiel.de/2015/10/01/mann-beißt-hund.html"
  • Kontextbezogene Übereinstimmung: contentUrl = "<Domain> <Textstring>"
    Beispiel: contentUrl = "site:www.beispiel.de Mann beißt Hund"

iOS

Laden Sie zuerst das neueste Google Mobile Ads SDK für iOS herunter.

 

Ab dem 23. Januar 2018 werden für Android und iOS nur noch Google Mobile Ads SDKs ab Version 7.0.0 unterstützt.

 

Legen Sie als Nächstes mit dem GADRequest-Objekt, mit dem eine Anzeigenanfrage erstellt wird, die contentURL-Property fest, bevor die Anzeigenanfrage geladen wird. Für die Property sollte die mobile Web-URL angegeben werden, die dem in der App angezeigten Content entspricht.

Beispiel:

http://www.my-mobile-website.com/content.html

// GADRequest
*request = [GADRequest request];
request.contentURL = @"http://www.my-mobile-website.com/content.html";

// Assuming your GADBannerView is named "bannerView_". [bannerView_ loadRequest:request];
GADRequest *contextual_request = [GADRequest contextual_request]; contextual_request.contentUrl = @"site:www.my-mobile-website.com content title";

// Assuming your GADBannerView is named "bannerView_".
[bannerView_ loadRequest:contextual_request];
 

Android

Laden Sie zuerst das neueste Google Play Services SDK herunter und richten Sie es ein.

Rufen Sie als Nächstes vor dem Laden der Anzeigenanfrage mit dem Objekt AdRequest (für AdMob oder Ad Manager) oder mit dem Objekt PublisherAdRequest (für Ad Manager), mit denen eine Anzeigenanfrage erstellt wird, die Methode setContentUrl() auf. Als Property sollte die mobile Web-URL angegeben werden, die dem in der App angezeigten Content entspricht.

Das sieht für AdMob oder Ad Manager beispielsweise so aus:

http://www.my-mobile-website.com/content.html

//AdRequest
adRequest = new AdRequest.Builder().setContentUrl("http://www.my-mobile-website.com/content.html") .build();

// Assuming your AdView is named "adView".
adView.loadAd(adRequest);
AdRequest contextual_adRequest = new AdRequest.Builder().setContentUrl("site:www.my-mobile-website.com content title").build();

// Assuming your AdView is named "adView".
adView.loadAd(contextual_adRequest);
 

Beispiel für Ad Manager:

http://www.my-mobile-website.com/content.html

//PublisherAdRequest
adRequest = new PublisherAdRequest.Builder().setContentUrl("http://www.my-mobile-website.com/content.html").build();

// Assuming your AdView is named "adView". adView.loadAd(adRequest); PublisherAdRequest contextual_adRequest = new PublisherAdRequest.Builder().setContentUrl("site:www.my-mobile-website.com content title").build();

// Assuming your AdView is named "adView".
adView.loadAd(contextual_adRequest);
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